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CH228305A - Giessfähige Masse für Kabelisolier-, Dichtungs- und Imprägnierzwecke. - Google Patents

Giessfähige Masse für Kabelisolier-, Dichtungs- und Imprägnierzwecke.

Info

Publication number
CH228305A
CH228305A CH228305DA CH228305A CH 228305 A CH228305 A CH 228305A CH 228305D A CH228305D A CH 228305DA CH 228305 A CH228305 A CH 228305A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
composition according
sealing
cable insulation
still contains
impregnation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH228305A publication Critical patent/CH228305A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


  Giessfähige Masse für     Kabelisolier-,        Dichtungs-    und Imprägnierzwecke.    Bekannt     isst    .die     Verwendung    von       h-o,chchlorierten    aromatischen Kohlenwasser  stoffen,     wie        Polyrhl'orto@luol,        Polychlornaph-          thalin,        Polychl.ordiphenylmethanen,        Poly-          chlordiphenylogyden    usw.,     als        Verbguss-    und       Ieoliermassen.    Diese Massen haben den Vor  zug, vollkommen unbrennbar,

   zu sein, und  finden deshalb in der     Elektrotechnik    bereits       vielfältige    Verwendung. Ihre Einsatzmöglich  keiten     würden    jedoch noch wesentlich     um-          fangreichper        sein,    wenn     derartigie    Massen  grössere     Härte,        Zähigkeit    und Elastizität       sowie    höhere     Erweichun;gspunkte    besitzen  würden.  



  Gegenstand dar     Erfindung    ist     eintegiess-          fähige    Masse     für        Kabelisiolier-,        Dichtungs-          un:d    Imprägnierzwecke, die dadurch gekenn  zeichnet ist, dass     sie        einen        hochchlorierten,          aromatischen        Kohlenwasiserstof    f und     ein    poly  merisiertes Halogenäthylen ineinander gelöst  enthält.

      Wie gefunden     wwde,    lassen sich durch  die     aufgezeigten        Zumischungen    in der Tat       ,derartige    aus     hochchlorierten        aromatischen          Kohlenwasserstoffen        aufgebaute        Verguss-    und  Isoliermassen nach     der    oben gekennzeichneten       Richtung        wes.entli:

  ch        verbessern.    Zur     Her-          stellung        -der    Massen verfährt man hierbei am  besten so,     dass    man     die        aromätschen        Halogen-          kohlenwasserstoffe        aufschmilzt    und in die       Schmalze        unter    Rühren     Polydichloräthylen     oder     @dichloräthylenhaltigen        Mis,

  chpolyme-          risateeinträgt        und    so lange weiter erwärmt,  bis vollständige Lösung eingetreten ist.       Normalerweise        genügt    ein     ungefähr    5 bis       10%iger    Zusatz an     polymerisiertem        Dichlor-          äthylen,        um    den Massen wesentlich verbesserte       Elastizität        und    Zähigkeit zugeben;

   bei     beson-          ,deren    Anforderungen kann der Zusatz an       Hochpolymeren        jecloeh,    noch     weiter        gesteigert     werden;

   wobei die obere     Grenze    -des     Zusatzes          lediglich        @dadurch        bestimmt    wird,     dass    die       Massen        in,dler    Wärme noch :genügend dünn-      flüssig     sind,    um ohne     Schwierigkeiten    ver  gossen werden zu     können.     



  Wie     bereits    eingangs     erwähnt,    kommen als  hochchlorierte, aromatische     Kohlenwas.ser-          stoffe    in     erster    Linie     Polychlo@rtoluole,        Poly-          chlornaphthaline,        Polychlordiphenyle    usw.  in Frage.

   Für bestimmte Zwecke können  jedoch auch     Polychlorparaffine,    wie beispiels  weise     Ilegachloräthan,        Hegaehlorbutan    usw.,  in Mischung mit den     chlorierten    aromatischen       Chlorkohlenwasseratoffen        Verwendung    fin  den.

   Als     hochmolekulare    Komponenten zur  Verbesserung der Zähigkeit und Elastizität  ,der     Masse    kommen neben reinem     Polydichlo-r-          äthylen    auch dessen     Mischpolymerisate    mit  andern     ungesättigten    Verbindungen, wie bei  spielsweise     Vinylchlorid,        Vinylester    und       -äther,        Acryle.ster,        Chlorbutadien,        Vinyl-          alkylketone    und andere,

   sowie auch durch  erschöpfende     Chlorierung    von polymerisierten       Vinylverbindungen,    wie     Polyvinylchlorid,          Chloropren,    Polystyrol     us:w.,    gewonnene       hochpolymere        Halogenverbindungen    in Frage.

         Gegebenenfalls        können    den Massen zur Er  zielung     besonderer        Eigenschaften    auch noch  Zusätze von Harzen, Wachsen, Fetten,  Paraffinen, Bitumen oder von Füll-     und          Härtemitteln,        wie        Quarz-    und     Sohiefermehl          usw.,    zugegeben werden.     Desgleichen    ist auch       der    Zusatz. von Stabilisatoren unter Umstän  den vorteilhaft, um das Freiwerden von     .Salz-          säure    usw.

   zu     unterbinden.     



  <I>Beispiel 1:</I>  In     achmelzflüs.siges        Polyehlo-rnaphthalin          werden        unter    Rühren 5-10 %     polymerisiertes          asymmetrisches        Dichloräthylen        eingetragen,     bis     vollständige    Lösung     eingetreten    ist. Zur       Stabilisierung    gegen     Salzsäureabs.paltung     wird     gleichzeitig    0,1-0,25 %     Calciumstearat     zugesetzt.

   Man erhält eine leicht     vergiessbare     Masse, die im erkalteten Zustand erheblich       verbesserte    Zähigkeit und Elastizität gegen  über reinem     Polychlornaphthalin        besitzt.       <I>Beispiel 2:</I>  In     schmelzflüssigem        Totrachlortoluol    wer  den 5 % eines     3lischpolymerisa.tes    aus 80  Teilen     asymmetrischem        Dichloräihylen    und  20 Teilen     Vinylchlorid    gelöst. Man erhält  eine zähe     Vergussma.sse,    die für Isolations  zwecke ausserordentlich gut     .geeignet    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Giessfähige Masse für Kabelisolier-, Dich- tungs- und Imprägnierz-,veeke, dadurch ge kennzeichnet:, dass sie einen hochchlorierten, aromatischen Kohlenwasserstoff und ein poly merisiertes Halogenäthylen ineinander gelöst enthält. UNTERANSPRüCHE 1. Masse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss sie als polymerisiertes Halogenäthylen Polydichlaräthylen enthält. 2.
    Masse nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzAeichnet, d@ass sie Mischpoly merisate von Polydichloräthylen mit andern ungesättigten Verbindungen ent hält. 3. Mause nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch erschöpfende Halogenierung von Vinylpolymerisaten er haltene Verbindungen enthält. 4. Masse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch Wachse enthält. 5. Masse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch Paraffine ent hält.
    6. Ma,sse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch Fette enthält. 7. Masse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch Bitumen enthält. B. Masse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch Stabilisatoren enthält.
CH228305D 1941-04-03 1942-03-20 Giessfähige Masse für Kabelisolier-, Dichtungs- und Imprägnierzwecke. CH228305A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE228305X 1941-04-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH228305A true CH228305A (de) 1943-08-15

Family

ID=5867126

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH228305D CH228305A (de) 1941-04-03 1942-03-20 Giessfähige Masse für Kabelisolier-, Dichtungs- und Imprägnierzwecke.

Country Status (1)

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CH (1) CH228305A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068395B (de) * 1959-11-05

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068395B (de) * 1959-11-05

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