CH226903A - Verfahren zur Herstellung eines gewobenen Teppichs mit Gleitschutz und nach diesem Verfahren hergestellter Teppich. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines gewobenen Teppichs mit Gleitschutz und nach diesem Verfahren hergestellter Teppich.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines gewobenen Teppichs mit Gleitschutz und nach diesem Verfahren hergestellter Teppich. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines gewobenen Teppichs mit Gleitschutz und einen nach diesem Verfahren hergestellten Teppich.
Man hat schon verschiedentlich versucht, das sogenannte Wandern der Teppiche und insbesondere auch das Zusammenrutschen derselben zu verhindern. Der gebräuchlichste Gleitschutz besteht wohl darin, den Teppich auf einer Unterlage von Filz auszubreiten, der eventuell noch mit einer adhäsions erhöhenden Lösung auf der Unterseite über zogen ist, während er in der Regel auf der Oberseite gewaffelt ist. Die Ergebnisse waren aber im allgemeinen nicht befriedigend.
Es wurden auch anstatt Filz netzartige Gummigewebe als Unterlage verwendet, deren Wirkung an sich gut ist, die aber teuer sind.
In neuerer Zeit hat man den Rücken der Teppiche mit Latex bestrichen, was an sich einen guten Schutz gegen das Gleiten be wirkte, jedoch den grossen Nachteil aufwies, dass der Teppich bei erhöhter Zimmertempe ratur, also ,etwa bei 30 C, anfing zu kleben, eine Erscheinung, die sich auch bei gummier tem Filz zeigte. Die Neigung zum Zusam menrutschen machte sich insbesondere bei doppelseitig gewobenen Teppichen unan genehm bemerkbar.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist nun dadurch gekennzeichnet, dass über die Breite des Teppichs mindestens am Anfang und am Ende desselben Streifen aus einem Material eingewoben werden, dessen Adhäsionsfällig keit .grösser ist als diejenige des übrigen Ma terials. Zweckmässigerweise wird hierbei die Breite der Streifen mit etwa 20 cm gewählt, man kann aber auch, namentlich bei längeren Teppichen., noch breitere Streifen einweben.
Als Material für die Streifen werden zweck mä.ssigerweise einzelne Fäden oder auch Bänder aus Gummi verwendet, die zur Er höhung ihrer Adhäsionsfähigkeit gekerbt, gewellt oder mit Knoten versehen sein oder eckige Form aufweisen können. Als beson- ders vorteilhaft hat sich bei mit Einschnitten versehenen, gekerbten Fäden bezw. Bändern .erwiesen, das Material anschliessend an die Kerben etwas, zum Beispiel 1- ? min tief, einzuschneiden, damit sich die Keafäden in diesen Schlitzen einklemmen, wodurch eine äusserst feste Verbindung entsteht.
Mit einem derart eingewobenen Gleit schutz versehene Teppiche können ausser ordentlich fest auf der Unterlage haften, so dass ein Gleiten oder Zusammenrutschen des Teppichs weitestgehend vermieden wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines gewo benen Teppichs mit Gleitschutz, dadurch ge kennzeichnet, dass über die Breite des Teppichs mindestens am Anfang und am Ende desselben Streifen aus einem Material eingewoben werden, dessen Adhäsionsfähig keit grösser ist als diejenige des übrigen Ma terials. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Streifen durch Einweben von Fäden gebildet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Streifen durch Einweben von Bändern gebildet werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Streifen von etwa 20 cm Breite eingewoben werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Material für die einzuwebenden Streifen Gummi verwen det wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Material fü.r die Streifen verwendet wird, dessen Adhäsions fähigkeit durch besondere äussere Form gestaltung erhöht ist. 6.Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Material für die Streifen verwendet wird, das mit Einschnitten versehen ist. 7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüehen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass für ,die Streifen Materiad ver wendet wird, dessen Einschnitte aus Kerben mit anschliessenden Schlitzen gebildet sind.PATENTANSPRUCH II: Teppich mit Gleitschutz, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH226903T | 1942-05-26 |
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1942
- 1942-05-26 CH CH226903D patent/CH226903A/de unknown
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