Verfahren zur Herstellung eines gewobenen Teppichs mit Gleitschutz und nach diesem Verfahren hergestellter Teppich. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines gewobenen Teppichs mit Gleitschutz und einen nach diesem Verfahren hergestellten Teppich.
Man hat schon verschiedentlich versucht, das sogenannte Wandern der Teppiche und insbesondere auch das Zusammenrutschen derselben zu verhindern. Der gebräuchlichste Gleitschutz besteht wohl darin, den Teppich auf einer Unterlage von Filz auszubreiten, der eventuell noch mit einer adhäsions erhöhenden Lösung auf der Unterseite über zogen ist, während er in der Regel auf der Oberseite gewaffelt ist. Die Ergebnisse waren aber im allgemeinen nicht befriedigend.
Es wurden auch anstatt Filz netzartige Gummigewebe als Unterlage verwendet, deren Wirkung an sich gut ist, die aber teuer sind.
In neuerer Zeit hat man den Rücken der Teppiche mit Latex bestrichen, was an sich einen guten Schutz gegen das Gleiten be wirkte, jedoch den grossen Nachteil aufwies, dass der Teppich bei erhöhter Zimmertempe ratur, also ,etwa bei 30 C, anfing zu kleben, eine Erscheinung, die sich auch bei gummier tem Filz zeigte. Die Neigung zum Zusam menrutschen machte sich insbesondere bei doppelseitig gewobenen Teppichen unan genehm bemerkbar.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist nun dadurch gekennzeichnet, dass über die Breite des Teppichs mindestens am Anfang und am Ende desselben Streifen aus einem Material eingewoben werden, dessen Adhäsionsfällig keit .grösser ist als diejenige des übrigen Ma terials. Zweckmässigerweise wird hierbei die Breite der Streifen mit etwa 20 cm gewählt, man kann aber auch, namentlich bei längeren Teppichen., noch breitere Streifen einweben.
Als Material für die Streifen werden zweck mä.ssigerweise einzelne Fäden oder auch Bänder aus Gummi verwendet, die zur Er höhung ihrer Adhäsionsfähigkeit gekerbt, gewellt oder mit Knoten versehen sein oder eckige Form aufweisen können. Als beson- ders vorteilhaft hat sich bei mit Einschnitten versehenen, gekerbten Fäden bezw. Bändern .erwiesen, das Material anschliessend an die Kerben etwas, zum Beispiel 1- ? min tief, einzuschneiden, damit sich die Keafäden in diesen Schlitzen einklemmen, wodurch eine äusserst feste Verbindung entsteht.
Mit einem derart eingewobenen Gleit schutz versehene Teppiche können ausser ordentlich fest auf der Unterlage haften, so dass ein Gleiten oder Zusammenrutschen des Teppichs weitestgehend vermieden wird.
Process for the production of a woven carpet with anti-skid protection and carpet produced by this process. The invention relates to a method for producing a woven carpet with anti-skid protection and a carpet produced by this method.
Attempts have already been made on various occasions to prevent the so-called wandering of the carpets and, in particular, to prevent them from sliding together. The most common anti-slip protection consists in spreading the carpet on an underlay of felt, which may still be covered with an adhesion-increasing solution on the underside, while it is usually waffled on the top. However, the results were generally not satisfactory.
Instead of felt, net-like rubber fabrics were also used as a base, the effect of which is good in itself, but which are expensive.
More recently, the back of the carpets has been coated with latex, which in itself provided good protection against sliding, but had the major disadvantage that the carpet began to stick at a higher room temperature, i.e. at around 30 C, a phenomenon that was also evident in rubberized felt. The tendency to slip was particularly noticeable in the case of carpets woven on both sides.
The method according to the invention is now characterized in that over the width of the carpet at least at the beginning and at the end of the same strips of a material are woven in, the susceptibility of which is greater than that of the rest of the material. The width of the strips is expediently chosen to be around 20 cm, but you can also weave in even wider strips, especially with longer carpets.
The material used for the strips is expediently individual threads or bands made of rubber, which can be notched, corrugated, knotted or angular in shape to increase their adhesion. It has proven to be particularly advantageous in the case of notched threads or threads provided with incisions. Tapes, the material next to the notches slightly, for example 1-? min deep, so that the kea threads get caught in these slits, creating an extremely strong connection.
Carpets provided with a slip protection woven in in this way can also adhere firmly to the base, so that the carpet is largely prevented from sliding or slipping together.