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CH216527A - Mit Metallbewehrung versehener keramischer Isolator. - Google Patents

Mit Metallbewehrung versehener keramischer Isolator.

Info

Publication number
CH216527A
CH216527A CH216527DA CH216527A CH 216527 A CH216527 A CH 216527A CH 216527D A CH216527D A CH 216527DA CH 216527 A CH216527 A CH 216527A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
insulator
metal reinforcement
reinforcement
metal
ceramic insulator
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH216527A publication Critical patent/CH216527A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/38Fittings, e.g. caps; Fastenings therefor
    • H01B17/40Cementless fittings

Landscapes

  • Insulators (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description


  Mit     Metallbewelirnng    versehener keramischer Isolator.    Es sind zahlreiche Verfahren und Ein  richtungen bekannt, mit deren Hilfe es     ge-          lingt,    keramische Isolatoren, das heisst solche       aus    Porzellan,     Steatit    und dergleichen, ohne       Verwendung    von Kitt mit ihren metallischen       Bewehrungsteilen    fest und einwandfrei zu       verbinden.    Im allgemeinen bedarf es aber ge  wisser Hilfseinrichtungen oder zusätzlicher  Bauelemente, um die Aufgabe einwandfrei  zu lösen. Die einfachste Verbindung war bis  ;jetzt das Aufschrauben der Bewehrung auf  den mit Gewinde versehenen Isolator.

   Da  dieses jedoch nicht auf der     ras.chlaufenden          Töpferscheibe    hergestellt     werden    kann,     son.-          clern    einen besonderen Arbeitsgang erfordert,  und da die Bewehrung ferner gegen Rück  drehung gesichert werden muss, hat es nur in  besonderen Ausnahmefällen praktische Be  deutung erlangt.  



  Man hat auch auf mehr oder weniger  plastisch verformbare Isolatoren bereits eine  Bewehrung dadurch aufgebracht, dass man  sie als     zylindrisches    Rohr über     clen    Isolator  schob und     dann    ein Gewinde durch das Me-         tal:l    hindurch in den Isolierkörper eindrückte.  Ferner ist es     bekannt,    Metallhülsen auf  plastisch verformbaren Metallkörpern da  durch zu befestigen, dass man in erstere eine  Siehe eindrückt, die im     Metalllrörper    eine  entsprechende, wenn auch flachere Sicke er  zeugt, so     dass    eine unlösbare     Verbindung-          zwischen    Hülse und Metallkörper entsteht.

    Auf     diese    Weise können Kabelschuhe, Steck  stifte usw. lötfrei mit dem Kabel verbunden  oder     Rohrstücke    gewindefrei aneinander  gesetzt werden.  



  Nach der Erfindung wird der an sich be  kannte Gedanke des     Versickens    bei der kitt  freien Befestigung von metallischen     Be-          wehrungsteilen    an keramischen Isolatoren  angewendet. Im Gegensatz zum Bekannten  handelt es sich aber hier nur um ein plasti  sches Material, nämlich dasjenige der Be  wehrung, während der keramische     Isolator     spröde und durch Druck und Zug nicht ver  formbar ist.

   Infolgedessen wird nach dem  Verfahren gemäss der Erfindung die Sicke  der metallischen Bewehrung in eine Rille      des keramischen Isolators     einbedrückt,           -elche    ihm     sehon    bei der Herstellung ge  geben und der letztere hierauf dem     Brenn-          prozess    unterworfen wurde.  



  In der Zeichnung sind zwei     Ausführungs-          beispiele    für die Erfindung     dargestellt,    und  zwar zeigt     Fib.    1 die Verbindung eines Me  tallrohres mit einem     Stabisolator    aus     Steatit     und     Fig.    2 die Verbindung eines     porzellane-          nen    Stützisolators mit seinem Metallsockel.  



  Der     Stabisolator    a nach     Fig.    1 ist an  seinem zylindrischen Kopf mit drei Rillen c  versehen; über den Kopf ist das Metallrohr b  geschoben, .das aus Eisen, Kupfer, Messing,  Aluminium oder     anderem        bestehen    kann. Zu  seiner Befestigung sind mit einer verstell  baren     Drückrolle    an den Stellen der Rillen     c     die Sicken d eingerückt, wobei der Druck so  lange verstärkt wird, bis der innere Metall  wulst einigermassen satt in die Rille c des       Steatitkörpers    a eingreift und ein fester Halt  zwischen den beiden Körpern a und b ent  steht.  



       Beim    hohlen Porzellanisolator e nach     Fig.        \?     ist der Rand seines Sockelteils aussen mit.  zwei Rillen c versehen, über die der glatte  zylindrische Teil der Sockelkappe f     gesebo-          ben    wird, und zwar gegebenenfalls unter  Einlage einer schmiegsamen Zwischensicht     g     aus Papier, Asbest, Gewebe oder Metall  folie. -Sodann wird auch hier mit der Druck  rolle die     Versickung    vorgenommen, so dass  aussen die     Rillen:

      d entstehen und auf der In  nenfläche der Sockelkappe f die Wulste des       Metalles    in die Rillen c des     Porzellankörpers     singreifen.  



  Obwohl jeweils eine einzige     Versickung     genügen würde, ist es aus mechanischen    Gründen, besonders um die Beanspruchung  durch     Kippen        bezw.    Biegen und     durch    Schub ,  zu vermindern, vorteilhaft mehrere     Versik-          kungen    parallel anzubringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRMIE 1. Mit Metlulilbewelirung versehener kera mischer Isolator, dadurch gekennzeichnet, dass in eine zur Achse des Isolators konzen trische Rille des letzteren eine Sicke des dar übergeschobenen Teils der Metallbewehrung eingreift. Il.
    Verfahren zur Herstellung des Iso- lators nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Isolierkörper bei seiner Herstellung mit wenigstens einer zu seiner Achse konzentrischen umlaufenden Rille ver sehen und dann hartgebrannt wird und dass an der Stelle jeder Rille in den darüberge- schobenen Teil der Metallbewehrung von aussen eine Siehe eingedrückt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Isolator nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Sicken undRillen parallel nebeneinander angeordnet. sind. 2.
    Isolator nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Beweh rung und Isolator eine schmiegsame Zwi schenlage angeordnet ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch II, .da- durch gekennzeichnet, dass zum Eindrücken der Versickung eine Rolle verwendet wird, deren Arbeitsdruck kontinuierlich verstärkt werden kann.
CH216527D 1940-08-09 1940-08-09 Mit Metallbewehrung versehener keramischer Isolator. CH216527A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH216527T 1940-08-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH216527A true CH216527A (de) 1941-08-31

Family

ID=4449663

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH216527D CH216527A (de) 1940-08-09 1940-08-09 Mit Metallbewehrung versehener keramischer Isolator.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH216527A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2441309A (en) * 1945-03-31 1948-05-11 Reliable Electric Co Strain insulator assembly
DE1000080B (de) * 1954-07-28 1957-01-03 Siemens Ag Anordnung zum dichten Verbinden keramischer Teile, insbesondere elektrischer Isolatoren, mit Metallteilen, wie Armaturen oder insbesondere Endverschlussgehaeuse fuer elektrische Hochspannungskabel
DE1010129B (de) * 1954-06-08 1957-06-13 Rosenthal Isolatoren Ges Mit B Fussarmatur fuer einen Stuetzisolator mit Vorrichtung zur Befestigung auf einem Traeger

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US2441309A (en) * 1945-03-31 1948-05-11 Reliable Electric Co Strain insulator assembly
DE1010129B (de) * 1954-06-08 1957-06-13 Rosenthal Isolatoren Ges Mit B Fussarmatur fuer einen Stuetzisolator mit Vorrichtung zur Befestigung auf einem Traeger
DE1000080B (de) * 1954-07-28 1957-01-03 Siemens Ag Anordnung zum dichten Verbinden keramischer Teile, insbesondere elektrischer Isolatoren, mit Metallteilen, wie Armaturen oder insbesondere Endverschlussgehaeuse fuer elektrische Hochspannungskabel

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