CH216527A - Mit Metallbewehrung versehener keramischer Isolator. - Google Patents
Mit Metallbewehrung versehener keramischer Isolator.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/38—Fittings, e.g. caps; Fastenings therefor
- H01B17/40—Cementless fittings
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Description
Mit Metallbewelirnng versehener keramischer Isolator. Es sind zahlreiche Verfahren und Ein richtungen bekannt, mit deren Hilfe es ge- lingt, keramische Isolatoren, das heisst solche aus Porzellan, Steatit und dergleichen, ohne Verwendung von Kitt mit ihren metallischen Bewehrungsteilen fest und einwandfrei zu verbinden. Im allgemeinen bedarf es aber ge wisser Hilfseinrichtungen oder zusätzlicher Bauelemente, um die Aufgabe einwandfrei zu lösen. Die einfachste Verbindung war bis ;jetzt das Aufschrauben der Bewehrung auf den mit Gewinde versehenen Isolator.
Da dieses jedoch nicht auf der ras.chlaufenden Töpferscheibe hergestellt werden kann, son.- clern einen besonderen Arbeitsgang erfordert, und da die Bewehrung ferner gegen Rück drehung gesichert werden muss, hat es nur in besonderen Ausnahmefällen praktische Be deutung erlangt.
Man hat auch auf mehr oder weniger plastisch verformbare Isolatoren bereits eine Bewehrung dadurch aufgebracht, dass man sie als zylindrisches Rohr über clen Isolator schob und dann ein Gewinde durch das Me- tal:l hindurch in den Isolierkörper eindrückte. Ferner ist es bekannt, Metallhülsen auf plastisch verformbaren Metallkörpern da durch zu befestigen, dass man in erstere eine Siehe eindrückt, die im Metalllrörper eine entsprechende, wenn auch flachere Sicke er zeugt, so dass eine unlösbare Verbindung- zwischen Hülse und Metallkörper entsteht.
Auf diese Weise können Kabelschuhe, Steck stifte usw. lötfrei mit dem Kabel verbunden oder Rohrstücke gewindefrei aneinander gesetzt werden.
Nach der Erfindung wird der an sich be kannte Gedanke des Versickens bei der kitt freien Befestigung von metallischen Be- wehrungsteilen an keramischen Isolatoren angewendet. Im Gegensatz zum Bekannten handelt es sich aber hier nur um ein plasti sches Material, nämlich dasjenige der Be wehrung, während der keramische Isolator spröde und durch Druck und Zug nicht ver formbar ist.
Infolgedessen wird nach dem Verfahren gemäss der Erfindung die Sicke der metallischen Bewehrung in eine Rille des keramischen Isolators einbedrückt, -elche ihm sehon bei der Herstellung ge geben und der letztere hierauf dem Brenn- prozess unterworfen wurde.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs- beispiele für die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fib. 1 die Verbindung eines Me tallrohres mit einem Stabisolator aus Steatit und Fig. 2 die Verbindung eines porzellane- nen Stützisolators mit seinem Metallsockel.
Der Stabisolator a nach Fig. 1 ist an seinem zylindrischen Kopf mit drei Rillen c versehen; über den Kopf ist das Metallrohr b geschoben, .das aus Eisen, Kupfer, Messing, Aluminium oder anderem bestehen kann. Zu seiner Befestigung sind mit einer verstell baren Drückrolle an den Stellen der Rillen c die Sicken d eingerückt, wobei der Druck so lange verstärkt wird, bis der innere Metall wulst einigermassen satt in die Rille c des Steatitkörpers a eingreift und ein fester Halt zwischen den beiden Körpern a und b ent steht.
Beim hohlen Porzellanisolator e nach Fig. \? ist der Rand seines Sockelteils aussen mit. zwei Rillen c versehen, über die der glatte zylindrische Teil der Sockelkappe f gesebo- ben wird, und zwar gegebenenfalls unter Einlage einer schmiegsamen Zwischensicht g aus Papier, Asbest, Gewebe oder Metall folie. -Sodann wird auch hier mit der Druck rolle die Versickung vorgenommen, so dass aussen die Rillen:
d entstehen und auf der In nenfläche der Sockelkappe f die Wulste des Metalles in die Rillen c des Porzellankörpers singreifen.
Obwohl jeweils eine einzige Versickung genügen würde, ist es aus mechanischen Gründen, besonders um die Beanspruchung durch Kippen bezw. Biegen und durch Schub , zu vermindern, vorteilhaft mehrere Versik- kungen parallel anzubringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRMIE 1. Mit Metlulilbewelirung versehener kera mischer Isolator, dadurch gekennzeichnet, dass in eine zur Achse des Isolators konzen trische Rille des letzteren eine Sicke des dar übergeschobenen Teils der Metallbewehrung eingreift. Il.Verfahren zur Herstellung des Iso- lators nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Isolierkörper bei seiner Herstellung mit wenigstens einer zu seiner Achse konzentrischen umlaufenden Rille ver sehen und dann hartgebrannt wird und dass an der Stelle jeder Rille in den darüberge- schobenen Teil der Metallbewehrung von aussen eine Siehe eingedrückt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Isolator nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Sicken undRillen parallel nebeneinander angeordnet. sind. 2.Isolator nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Beweh rung und Isolator eine schmiegsame Zwi schenlage angeordnet ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch II, .da- durch gekennzeichnet, dass zum Eindrücken der Versickung eine Rolle verwendet wird, deren Arbeitsdruck kontinuierlich verstärkt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH216527T | 1940-08-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH216527A true CH216527A (de) | 1941-08-31 |
Family
ID=4449663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH216527D CH216527A (de) | 1940-08-09 | 1940-08-09 | Mit Metallbewehrung versehener keramischer Isolator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH216527A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2441309A (en) * | 1945-03-31 | 1948-05-11 | Reliable Electric Co | Strain insulator assembly |
| DE1000080B (de) * | 1954-07-28 | 1957-01-03 | Siemens Ag | Anordnung zum dichten Verbinden keramischer Teile, insbesondere elektrischer Isolatoren, mit Metallteilen, wie Armaturen oder insbesondere Endverschlussgehaeuse fuer elektrische Hochspannungskabel |
| DE1010129B (de) * | 1954-06-08 | 1957-06-13 | Rosenthal Isolatoren Ges Mit B | Fussarmatur fuer einen Stuetzisolator mit Vorrichtung zur Befestigung auf einem Traeger |
-
1940
- 1940-08-09 CH CH216527D patent/CH216527A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2441309A (en) * | 1945-03-31 | 1948-05-11 | Reliable Electric Co | Strain insulator assembly |
| DE1010129B (de) * | 1954-06-08 | 1957-06-13 | Rosenthal Isolatoren Ges Mit B | Fussarmatur fuer einen Stuetzisolator mit Vorrichtung zur Befestigung auf einem Traeger |
| DE1000080B (de) * | 1954-07-28 | 1957-01-03 | Siemens Ag | Anordnung zum dichten Verbinden keramischer Teile, insbesondere elektrischer Isolatoren, mit Metallteilen, wie Armaturen oder insbesondere Endverschlussgehaeuse fuer elektrische Hochspannungskabel |
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