CH201303A - Cliché-Fuss und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents
Cliché-Fuss und Verfahren zu dessen Herstellung.Info
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Description
Cliche-Fass und Verfahren zu dessen Herstellung. Druckcliches müssen, um in einen Druck satz eingefügt werden zu können, auf einem sogenannten Fuss befestigt werden. Dabei pflegt man als Fuss vorwiegend ein Stück Holz, gelegentlich aber auch ein Stück Me tall, vorwiegend Blei, zu verwenden. Holz hat aber den Nachteil, dass es zufolge Feuch tigkeit etc. die ursprüngliche Form auf die Dauer nicht beibehält. Auf Metall wiederum müssen die Cliches, statt aufgenagelt werden zu können, aufgelötet werden. Ausserdem be wirkt die ausschliessliche Verwendung von Metall eine Verteuerung.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist zunächst ein Cliche-Fuss, der die Vorteile des Holzfusses mit denen des Metallfusses ver einigt, ohne auf der andern Seite die Nach teile des einen oder andern zu haben, und sodann ein Verfahren zur Herstellung dieses Fusses.
In der beiliegenden Zeichnung ist der den Gegenstand der Erfindung bildende Cliche- Fuss in einer beispielsweisen Ausführungs form dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von vorn und oben, Fig. 2 einen horizontalen Querschnitt. Der Fuss besteht aus einer obern Platte a und einer untern Platte b, von denen min destens die eine, auf welcher nachher das Cliche befestigt werden soll, aus einem wei chen Metall, z. B. Blei, besteht. Die beiden Platten sind unter sich durch ebenfalls aus Metall bestehende Stege c fest verbunden, so, dass ein starres Gehäuse entsteht.
Die durch die Platten einerseits und die Stege anderseits begrenzten, dieses Gehäuse durchziehenden Hohlräume d sind mit einem nachgiebigen Stoff, z. B. Holz, ausgefüllt.
Der so gebildete Cliche-Fuss unterliegt Formveränderungen zufolge Feuchtigkeit etc. nicht. Anderseits können, da die Nägel die aus Weichmetall bestehende Platte leicht durchdringen und in dem die Hohlräume aus füllenden Material, z. B. Holz, auch genü gend haften, die Cliches aufgenagelt werden wie bei Holzfüssen. Von dem gezeichneten Ausführungs beispiel kann insbesondere dadurch abge wichen werden, dass die Hohlräume im Innern des Gehäuses auch beliebige andere Formen haben können als die von gerade verlaufen den Kanälen.
Speziell möglich ist ferner auch, dass die Platte, auf die nicht das Cliche zu liegen kommt, weggelassen wird, so, dass die Stege c und das dazwischen liegende nachgiebige Material nach aussen nicht abge schlossen sind, wobei dann allerdings durch geeignete Form der Hohlräume dafür Sorge getragen werden muss, dass das Füllmaterial nicht hinausfällt.
Zur Herstellung eines Cliche-Fusses dieser Bauart können naturgemäss die verschieden sten Verfahren in Betracht kommen. Als be sonders zweckmässig hat es sich aber erwie sen, so vorzugehen, dass Stäbe aus dem in Be tracht kommenden Füllmaterial in eine der Gestalt des herzustellenden Fusses entspre chende Form als Kerne in geeigneten Zwi schenräumen nebeneinander gelegt und als dann mit Weichmetall, insbesondere Blei, umgossen werden. Es entsteht auf diese Weise durch einfache 1Ilanipulationen ein Ge füge, in welchem das Füllmaterial sich voll kommen dem umhüllenden Metall anschliesst.
Dabei können Platten in beliebiger Grösse gegossen werden, aus denen nachher die be nötigten Cliche-Füsse in der gewünschten Grösse herausgeschnitten werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Cliche-Fuss, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus weichem Metall bestehende Platte, auf deren einer Seite das Cliche befestigt werden soll, auf der andern Seite mit eben falls aus Metall bestehenden Stegen versehen ist, und dass die durch Platte und Stege ge bildeten Räume mit einem nachgiebigen Ma terial ausgefüllt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Cliche-Fuss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Platte und die Stege gebildeten Räume auf der von der Platte abliegenden Seite gleich falls durch eine Platte abgeschlossen sind.3. Cliche-Fuss nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Platten und die sie ver bindenden Stege aus einem einzigen Stück Weichmetall bestehen. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung eines Cliche- Fusses nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in eine der Gestalt des herzustellenden Cliche-Fussstückes entspre chende Gussform als Kerne Stäbe aus nach giebigem Material in Zwischenräumen neben einander angeordnet werden und dass alsdann die Gussform mit einem Weichmetall aus gegossen wird, so,da.ss ein Gussstück entsteht, das oben und unten eine Metallplatte, die Platten verbindende Metallstege und mit dem nachgiebigen Material ausgefüllte Hohlräume aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH201303T | 1938-03-10 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201303A true CH201303A (de) | 1938-11-30 |
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ID=4442723
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201303D CH201303A (de) | 1938-03-10 | 1938-03-10 | Cliché-Fuss und Verfahren zu dessen Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201303A (de) |
-
1938
- 1938-03-10 CH CH201303D patent/CH201303A/de unknown
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