Cliche-Fass und Verfahren zu dessen Herstellung. Druckcliches müssen, um in einen Druck satz eingefügt werden zu können, auf einem sogenannten Fuss befestigt werden. Dabei pflegt man als Fuss vorwiegend ein Stück Holz, gelegentlich aber auch ein Stück Me tall, vorwiegend Blei, zu verwenden. Holz hat aber den Nachteil, dass es zufolge Feuch tigkeit etc. die ursprüngliche Form auf die Dauer nicht beibehält. Auf Metall wiederum müssen die Cliches, statt aufgenagelt werden zu können, aufgelötet werden. Ausserdem be wirkt die ausschliessliche Verwendung von Metall eine Verteuerung.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist zunächst ein Cliche-Fuss, der die Vorteile des Holzfusses mit denen des Metallfusses ver einigt, ohne auf der andern Seite die Nach teile des einen oder andern zu haben, und sodann ein Verfahren zur Herstellung dieses Fusses.
In der beiliegenden Zeichnung ist der den Gegenstand der Erfindung bildende Cliche- Fuss in einer beispielsweisen Ausführungs form dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von vorn und oben, Fig. 2 einen horizontalen Querschnitt. Der Fuss besteht aus einer obern Platte a und einer untern Platte b, von denen min destens die eine, auf welcher nachher das Cliche befestigt werden soll, aus einem wei chen Metall, z. B. Blei, besteht. Die beiden Platten sind unter sich durch ebenfalls aus Metall bestehende Stege c fest verbunden, so, dass ein starres Gehäuse entsteht.
Die durch die Platten einerseits und die Stege anderseits begrenzten, dieses Gehäuse durchziehenden Hohlräume d sind mit einem nachgiebigen Stoff, z. B. Holz, ausgefüllt.
Der so gebildete Cliche-Fuss unterliegt Formveränderungen zufolge Feuchtigkeit etc. nicht. Anderseits können, da die Nägel die aus Weichmetall bestehende Platte leicht durchdringen und in dem die Hohlräume aus füllenden Material, z. B. Holz, auch genü gend haften, die Cliches aufgenagelt werden wie bei Holzfüssen. Von dem gezeichneten Ausführungs beispiel kann insbesondere dadurch abge wichen werden, dass die Hohlräume im Innern des Gehäuses auch beliebige andere Formen haben können als die von gerade verlaufen den Kanälen.
Speziell möglich ist ferner auch, dass die Platte, auf die nicht das Cliche zu liegen kommt, weggelassen wird, so, dass die Stege c und das dazwischen liegende nachgiebige Material nach aussen nicht abge schlossen sind, wobei dann allerdings durch geeignete Form der Hohlräume dafür Sorge getragen werden muss, dass das Füllmaterial nicht hinausfällt.
Zur Herstellung eines Cliche-Fusses dieser Bauart können naturgemäss die verschieden sten Verfahren in Betracht kommen. Als be sonders zweckmässig hat es sich aber erwie sen, so vorzugehen, dass Stäbe aus dem in Be tracht kommenden Füllmaterial in eine der Gestalt des herzustellenden Fusses entspre chende Form als Kerne in geeigneten Zwi schenräumen nebeneinander gelegt und als dann mit Weichmetall, insbesondere Blei, umgossen werden. Es entsteht auf diese Weise durch einfache 1Ilanipulationen ein Ge füge, in welchem das Füllmaterial sich voll kommen dem umhüllenden Metall anschliesst.
Dabei können Platten in beliebiger Grösse gegossen werden, aus denen nachher die be nötigten Cliche-Füsse in der gewünschten Grösse herausgeschnitten werden können.
Cliche barrel and process for its manufacture. In order to be able to be inserted in a print set, printed cliches must be attached to a so-called foot. A piece of wood is usually used as the foot, but occasionally a piece of metal, mainly lead. However, wood has the disadvantage that it does not retain its original shape in the long term due to moisture etc. On the other hand, the clichés must be soldered onto metal instead of being nailed on. In addition, the exclusive use of metal makes it more expensive.
The present invention is initially a cliche foot that combines the advantages of the wooden foot with those of the metal foot, without having the disadvantages of one or the other on the other hand, and then a method for producing this foot.
In the accompanying drawing, the subject of the invention cliche foot is shown in an exemplary embodiment, namely: Fig. 1 is a perspective view from the front and above, Fig. 2 is a horizontal cross section. The foot consists of an upper plate a and a lower plate b, of which at least one, on which the cliche is to be attached afterwards, made of a white metal, e.g. B. lead. The two plates are firmly connected to one another by webs c, which are also made of metal, so that a rigid housing is created.
The cavities d, which are bounded by the plates on the one hand and the webs on the other hand, pass through this housing are covered with a flexible material, e.g. B. wood, filled.
The cliche foot formed in this way is not subject to changes in shape due to moisture etc. On the other hand, since the nails easily penetrate the plate made of soft metal and in which the cavities made of filling material, e.g. B. wood, also adhere sufficiently, the cliches are nailed on as with wooden feet. From the drawn embodiment example can be deviated in particular that the cavities in the interior of the housing can also have any other shape than that of the straight channels.
It is also especially possible that the plate on which the cliche does not lie is omitted, so that the webs c and the flexible material lying in between are not closed off to the outside, but then by a suitable shape of the cavities Care must be taken that the filling material does not fall out.
A wide variety of methods can of course be used to manufacture a Cliche base of this type. However, it has proven to be particularly expedient to proceed in such a way that rods made of the filling material in question are placed next to one another as cores in suitable interstices in a shape corresponding to the shape of the foot to be produced and then covered with soft metal, in particular lead, to be cast around. In this way, simple manipulation creates a structure in which the filler material fully adjoins the surrounding metal.
Plates of any size can be cast, from which the required cliche feet can be cut out in the desired size.