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CH200077A - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gegenständen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gegenständen.

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Publication number
CH200077A
CH200077A CH200077DA CH200077A CH 200077 A CH200077 A CH 200077A CH 200077D A CH200077D A CH 200077DA CH 200077 A CH200077 A CH 200077A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cleaning agent
cleaned
container
heated cleaning
items
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Application number
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English (en)
Inventor
J Zucker
Original Assignee
J Zucker
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J Zucker filed Critical J Zucker
Publication of CH200077A publication Critical patent/CH200077A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G5/00Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents
    • C23G5/02Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents using organic solvents
    • C23G5/04Apparatus

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gegenständen.         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren und eine     Vorrichtung        zum.        Rei-          nigen    von Gegenständen.     insbesondere    zum  Entfetten von Metallgegenständen.

   Es ist be  reits vorgeschlagen worden,     Metallgegen-          stände,dadurch    zu     reinigen,        @dass    man sie der  'Wirkung eines     da-mpfförmigen    Reinigungs  lösungsmittels aussetzt.     Dieses        Pueinigungs-          mittel    setzt sieh in Form von     feinen    Tropfen  auf den zu reinigenden Gegenstand ab und  bewirkt dadurch eine sehr gute Reinigung.

    Dieses Niederschlagen des     Reinigungsmittels          hört    jedoch in demjenigen Augenblick auf,  in     dem        das    Reinigungsgut     angenähert    ,die  selbe     Temperatur        erreicht    hat, wie das  dampfförmige     Lösungsmittel.    In     diesem    Zu  stande wird sich kein     Lösungsmittel    mehr       kondensieren    und eine     weitere    Reinigung  nicht mehr     eintreten.    Nach .der     Erfindung          werden:

          nun    die zu reinigenden     Gegenstände          abgekühlt,    sobald sich auf ihnen kein nennens  werter     Niederschlag    mehr bildet, und dann  von neuem den     Lösungsmitteldä,mpfen    aus  gesetzt.     Di.o    zu     reinigenden,        Gegenstände       können mehr als zweimal der Wirkung     -des          dampfförmigen        Reinigungsmittels        ausgesetzt     und wiederholt abgekühlt werden.  



  Die zur     Durchführung    .des Verfahrens       vorgesehene        erfindungsgemüsse        Reinigungs-          einrichtung    ist nun derart gekennzeichnet,  dass ein     Behälter    vorgesehen ist, der neben  einander     mehrere        Kammern        aufweist,    von  welchen die erste erhitztes, Reinigungsmittel  enthält, während die folgende     gekühlt    ist.  



  Die     Zeichnung        zeigt    zwei     beispielsweise          Ausführungsformen    der     erfindungsgemässen     Einrichtung, und zwar     zeigt:          Fig.    1 die     erste        Ausführungsform    im       Längsschnitt,          Fig.        2,einen    Querschnitt durch diese     Aus-          führungsform;

            Fig.    3     zeigt    die zweite     Ausführungsform     in     Ansicht        b:ezw.        teilweise    im Schnitt;       Fig.    4 ist ein     Querschnitt    :durch die Ein  richtung gemäss     Fig.    3.  



  Die     in,den        Fig.    1 und 2 ,dargestellte     Vor-          richtung    weist einen Behälter 1 auf, der       unten    in zwei     Kaxamexn    2, 3     unterteilt        ist.              Kammer    3 ist     bis    auf die Decke allseitig mit  einer isolierenden Wandung 4 umgeben. Die  Kammern     2"    3     reschen        bis    etwa zur halben  Höhe des     Behälters    1.

   In der Kammer 2     be-          findet    sich ein schräg nach oben     gerichteter     Stutzen 5, der fest auf dem     mittelst    der  Drahtbügel 6' herausnehmbaren,     siebartigen     Boden 6 der Kammer 2 angeordnet ist.     Unter          diesem        Boden    6 befindet sich eine Heizung 7,  die     beispielsweise    durch     dampfdurchströmte     Röhren gebildet sein kann.

   Mit 8 ist eine       Wa,sserlestung    bezeichnet, welche um den       obern    Rand     des        Behälters    1 herum bis in die  Kammer 3     geführt    ist.

   In     dieser    Kammer       können    sich     eine    oder mehrere     Rohrschleifen     befinden, welche an die     Leitung    8     an-          geschlossen        sind.    Der     ganze        Oberteil    des Be  hälters 1 ist     zweckmässigerweise    doppel  wandig     ausgebildet        oder    mit     Kühlröhren    be  legt.

   Das     Wasser    verlässt die Einrichtung       durch    eine     Leitung    9. An der Wandung der  Kammer 2 .ist ein winklig abgebogener     Stab     10 'befestigt, dessen     freies    Ende nach oben       ragt.        Behälter    1 ist über der Kammer 2       wenigstens        teilweise    durch     eine    Haube 11  abgedeckt.  



  Zum Gebrauche     wird    Kammer 2 teilweise  mit der     Reinigungsflüssigkeit,    zum Beispiel       Trichloräthylen        gefüllt,    die zu     reinigenden          Gegenstände    in einen     Behälter    12 zum Bei  spiel aus     Drahtgeflecht    eingefüllt und     dieser     auf den Stutzen 5     aufgesetzt.        Behälter    12       weist    eine Manschette 12' auf, welche auf  den Stutzen 5 passt,

   so dass     Behälter    12 in       seiner        schrägen    Lage leicht von Hand ge  dreht werden kann. Dadurch wird eine     ;gute     Reinigung     bewirkt.        Unter    dem     Einfluss@        der     Heizung 7 verdampft nun das     Reinigungs-          mittel    und     schlägt    sieh in Form von     feinen          Tröpfchen    auf dem     Reinigungsgut,

          das    eine       niedrigere        Temperatur        besitzt,    nieder. Der  Dampf     besitzt    zum     Beispiel    eine     Temperatur     von zirka<B>85'.</B> Sobald du,     Reinigungsgut     eine Temperatur von 60 bis<B>70'</B> erreicht hat,  findet kein nennenswerter     Niederschlag    mehr       statt,

          und    der     Behälter    12     wird    nun vom       Stutzen    5     abgehoben        und    in die Kammer 3       gebracht.    In     dieser        Kammer    kühlt     sich        das       Reinigungsgut von neuem ab, und kann dann  wieder auf den Stutzen 5 aufgesetzt und von  neuem -dem Reinigungsmittel     ausgesetzt    wer  den.     Dieser        Vorgang        kann    beliebig oft -wie  derholt werden.

   Zum Trocknen der     Reini-          gungsgegenstände    wird der     Behälter,    wie in       Fig.    1     strichpunktiert        angedeutet,        auf    den       winklig        abgebogenen        Stutzen    10 aufgesetzt.

    Die     erwärmten        Gegenstände    kommen dabei  in     eine        kältere        Umgebung    und trocknen     da-          ,durch    ohne     weitere.        Durch    eine     Leitung     28 wenden entweichende     Reinigungsmittel-          dämpfe    und Luft     abgesogen,

      und zwar so  wohl aus dem     obern        Teil        des        Behälters    1 wie       auch    aus der Haube 11.  



       Dem        verwendeten        Reinigungsmittel,        bei-          spielsweise        T'richloräthylen,        wird        beispiels-          weise        noch    ein     ,Säurebindemittel,    zum Bei  spiel     Naz   <B>CO",</B>     zugesetzt.     



  In den     Fig.        i3        und    4 ist eine Anlage dar  gestellt,     welche    ein     rascheres    Reinigen da  durch     ermöglicht,        dass    eine grössere Zahl von  Kammern nebeneinander angeordnet     ist,    in  welche der das     Reinigungegut    enthaltende       Behälter    nacheinander     eingesetzt    werden       kann.        Dabei        enthält    :

  die     erste        Kammer    16       erhitztes        Reinigungsmittel,    die zweite Kam  mer 18     ist        wassergekühlt,        so    dass     darin    das       Reinigungsgut        abgekühlt        wird.        Die    folgende  Kammer 14 enthält     wieder        erhitztes        Reini-          gungsrnittel    und die     letzte        Kammer    1-5 dient  zum  <RTI  

   ID="0002.0170">   Trocknen        des        Reinigungsgutes,    indem       das        Lösungsmittel    in dieser Kammer ver  dampft. Aus dem Querschnitt in     Fig.    4  ist ersichtlich,     d@ass    die     Behälter    17     bei          dieser        Ausführungsform    durch     Schnecke    18,  Schneckenrad 19 und     Achse    20 in     Drehung     versetzt     werden    können.

       Die        Drehachse    der       Behälter    1,7     ist        auch    hier     gegen    die Horizon  tale     geneigt.        Das        Reinigungsgut    21, zum     Bei-          spiel        Zifferblätter,    wird der Wirkung von       Lösungsmitteldämpfen        ausgesetzt,

      indem das       Lösungsmittel        22    durch .irgendwelche an sich       bekannte        Mittel        beheizt        werden    kann.     Ver-          unreinigtes        Lösungsmittel        kann    durch eine  Leitung 23 entfernt und     dös    von neuem     ge-          reinigte    Reinigungsmittel.

   durch eine     Leitung     24 den     Kammnern    16     und    14     wieder        zugeführt         werden. Der Antrieb der Schneckenwelle 18       .erfolgt    durch Motor 25     (F'ig.    .3). Um     ein     Entweichen von     giftigen        Lösungsmittel-          dämpfen    zu     vermeiden,        sind    die     obern    Teile  der Wände der Kammern 16, 14 mit Kühl  rohren 26 ausgekleidet.

   Allfällig übrig blei  bende Dämpfe     können    durch hin Rohr 27  abgesaugt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Verfahren zum Reinigen von Gegenstän den, insbesondere zum Entfetten von M.etalligegenständen, dadurch ;gekenn- zeichnet, dass man sie der Wirkung von heissen Lösunglsmitteldämpfen aus setzt, hierauf, nachdem sich an ihnen kein nennenswerter Niederschlag dieser Dämpfe mehr bildet, abkühlt und von neuem der Wirkung der Lösungsmittel- .dämpfe aussetzt.
    IL Vorrichtung zur Durchführung des Ver- fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Behälter ,neben einander mehrere Kammern aufweist, von welchen die erste erhitztes Reini gungsmittel enthält, während die fol- gend-e ,gekühlt ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet dass man. das Rei nigungsgut, nachdem es das zweite Mal der Wirkung von heissen Lösungsmittel- dämpfen ausgesetzt worden isst, trocknen lässt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da ,durch gekennzeichnet, dass die Behand lung mittels der Lösungsmitteldämpfe, die Abkühlung und die Trocknung der zu reinigenden Gegenstände in ein und demselben Behälter (1) vorgenommen werden. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, @da- durch gekennzeichnet, dass, in der das erhitzte Reinigungsmittel enthaltenden Kammer ein mit der Horizontalen einen spitzen: Winkel einschliessender .Stutzen vorgesehen ist, der als Drehachse für einen das Reinigungsgut enthaltenden, von Hand abnehmbaren Behälter dienen kann. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch, gekennzeichnet, dass der Behälter in zwei voneinander getrennte Kammern unterteilt ist, von welchen die eine er hitztes Reinigungsmittel enthält, wäh rend die andere gekühlt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass, zur Kühlung der zweiten Kam mer Kühlrohre vorgesehen sind.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- dureh ,gekennzeichnet, dass die das erhitzte Reinigungsmittel enthaltende Kammer mit einer Bodenbeheizung ver sehen ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, .dass Mittel vor gesehen sind, um aufsteigende Reini- gungsmitteldämpfe abzusaugen.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass über der das erhitzte Reini- gungsmittel enthaltenden Kammer eine Stütze vorgesehen ist, welche den das Reinigungsgut enthaltenden Behälter zwecks Vornahme der Trocknung des Reinigungsgutes aufnehmen kann.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, @dass das erhitzte Reinigungsmittel neben den flüchtigen Bestandteilen noch ein nichtflüchtiges säureneutralisierendes Mittel enthält. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass vier vonein ander getrennte Kammern vorgesehen sind, von welchen die erste erhitztes Rei nigungsmittel, die zweite eine Wasser kühlung und die dritte wieder erhitztes Reinigungsmittel enthält, während die letzte Kammer zum Trocknen des Reini gungsgutes verwendbar ist.
CH200077D 1937-12-01 1937-12-01 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gegenständen. CH200077A (de)

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CH200077D CH200077A (de) 1937-12-01 1937-12-01 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gegenständen.

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CH (1) CH200077A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909167C (de) * 1950-02-24 1954-04-15 Josef Uhl Vorrichtung zum Reinigen von Getriebeteilen und anderen Teilen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE909167C (de) * 1950-02-24 1954-04-15 Josef Uhl Vorrichtung zum Reinigen von Getriebeteilen und anderen Teilen

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