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DE574561C - Vakuumeindampfapparat - Google Patents

Vakuumeindampfapparat

Info

Publication number
DE574561C
DE574561C DEST46030D DEST046030D DE574561C DE 574561 C DE574561 C DE 574561C DE ST46030 D DEST46030 D DE ST46030D DE ST046030 D DEST046030 D DE ST046030D DE 574561 C DE574561 C DE 574561C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
trough
channels
evaporator
evaporation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST46030D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST46030D priority Critical patent/DE574561C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE574561C publication Critical patent/DE574561C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/10Vacuum distillation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Vakuumeindampfapparat Die Erfindung betrifft einen kontinuierlichen Vakuumeindampfapparat, der in bekannter Weise offene Verdampferrinnen besitzt, die an ihrer Sohle eine Heizleitung aufweisen. Es ist bekannt, diese Eindampfapparate in liegender Anordnung auszuführen, wobei also die Rinnen horizontal verlaufen und an ihren Enden aus dem umschließenden Gehäuse herausragen und durch Ab-; schlußkappen miteinander verbunden sind.
  • Eine derartige Anordnung ist in ihrer Ausführung außerordentlich teuer und bedarf einer dauernden sachverständigen Überwachung, um Undichtigkeiten jeweils festzustellen und beseitigen zu können. Bei einer anderen bekannten Anordnung ist eine verhältnismäßig steil abfallende Rinne in einer Art Schraubenwindung ausgeführt, so daß das Gut in raschem Falle in der Rinne abwärts fließt und nur einer kurz dauernden Einwirkung der Wärme unterliegt.
  • Die Erfindung bildet eine Kombination eines horizontalen Rohrsystems mit einem senkrechten oder stark geneigten Rohrsystem und verbindet die Vorzüge des einen, nämlich gründliche, lang dauernde Wärmebehandlung, mit den Vorzügen des anderen Systems, näm. lich große Einfachheit in der mechanischeri Ausgestaltung. Die Erfindung besteht darin, daß die Rinnen mit ihren Heizleitungen in schwacher Neigung gegen die Waagerechte mehrfach über- und nebeneinander angeordnet und die nebeneinanderliegenden, von oben nach unten aufeinanderfolgenden Rinnen und zugehörigen Heizleitungen durch Krümmer: stücke miteinander verbunden sind, derart, daß das Heizgut langsam im freien Falle von den höher gelegenen zu den tiefer gelegenen Rinnen fließt.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. 1 einen schematischen Schnitt der neuen Verdampfereinrichtung, Abb. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Abb. I, gesehen in Richtung des Pfeiles x, Abb. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Abb. I, gesehen in Richtung des Pfeiles xl ; Abb. 4 ist ein GrundriB-der Verdampfereinrichtung.
  • In einem liegenden Kessel a sind über- und nebeneinander angeordnet die Behandlungselemente I, 2, 3. DieseXbesitzen offene Rinnen I', 2', 3' und an der Sohle angeordnete eizleitungenf'. Diese Elemente sind mit schwachem Gefäll angeordnet Das Element 1 ist mit dem daneben- und tieferliegenden Elemeint 2 durch einen Krümmerk, das Element 2 mit dem daneben- und tieferliegenden Element 3 durch einen Krümmer k1 verbunden, so daß also das Gut unmittelbar sämtliche Elemente langsam und in freiem Falle durchschreiten kann. Am unteren Ende des Elementes 3 führt ein Fallrohr m das Gut in die Bodenrinne 4. Durch einen Anschlußstutzen e wird es aus dem Kessel a entnommen, während die Einführung durch den Stutzen d erfolgt, der es in das oberste Element I einleitet. An der Außenseite des Kessels a ist zur Beheizung der Bodenrinnen 4 die Heizleitung f angebracht, die durch einen Krümmer f2 in die Heizleitung f' des untersten'Elementes 3 übergeführt ist. Das Heizöl oder ein sonstiges Heizmedium tritt durch den Stutzen ges ein und entweicht durch den Stutzen2 aus dem Kessel. Um bei der Behandlung von Fettsäure ein Überbrausen und den direkten Fall des Materials in die Bodenrinnen 4 zu verhindern, sind Verbreiterungen n und Auffangrinnen p, q im Kessel bzw. an seinem Boden vorgesehen.
  • Die ganze Anordnung ist so getroffen, daß sie nach Abnahme der Deckel at und Lösung der Verflanschungf3 aus dem Kessel herausgenommen werden kann, so daß eine bequeme Reinigung möglich ist.
  • Zur Abgrenzung der Erfindung sei noch vermerkt, daß Eindampfapparate mit schwach geneigten Eindampfrillen, innerhalb eines einräumigen Verdampfergehäuses, gegenüber dem Stand der Technik Einrichtungen von erfinderischer Bedeutung nicht darstellen, daß vielmehr die Erfindung in einer Kombination von Einzelelementen liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vakuumeindampfapparat für kontinuierlichen Betrieb, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des einräumigen Vakuumbehälters offene, mehrfach über- und nebeneinander, mit schwacher Neigung gegen die Waagerechte angeordnete beheizte Rinnen (I, 2, 3), die zur Bildung eines fortlaufenden Rinnenzuges unter sich durch Krümmerstücke verbunden sind, vorgesehen sind, und daß an der Sohle des Vakuumbehälters eine beheizte Rinne (4) angebracht ist, in welche das Gut durch ein Fallrohr (m) aus der letzten Verdampferrinne übergeleitet wird, während unterhalb der Eindampfrinne noch im Gegensinne zur Bodenrinne (*) verlaufende Auffangrinnen (P, q) vorhanden sind, welche das überschäumende Gut in die Bodenrinne überleiten, wobei an den Eindampfrinnen selbst noch seitliche Verbreiterungen (n) angebracht sind, welche das in den darüberliegenden Rinnen überschäumende Gut aufnehmen.
DEST46030D 1929-06-26 1929-06-26 Vakuumeindampfapparat Expired DE574561C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST46030D DE574561C (de) 1929-06-26 1929-06-26 Vakuumeindampfapparat

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DEST46030D DE574561C (de) 1929-06-26 1929-06-26 Vakuumeindampfapparat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE574561C true DE574561C (de) 1933-04-18

Family

ID=7465052

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST46030D Expired DE574561C (de) 1929-06-26 1929-06-26 Vakuumeindampfapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE574561C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765006C (de) * 1940-11-14 1954-05-03 L Von Roll A G Fuer Kommunale Vorrichtung zum Erhitzen von fluessigen Stoffen zur Trennung der fluechtigen Anteile von weniger fluechtigen oder nicht fluechtigen Anteilen, insbesondere Fettsaeuregemischen
DE1010298B (de) * 1951-09-25 1957-06-13 Jenaer Glaswerk Schott & Gen Verfahren und Vorrichtung zur Kurzwegfraktionierung
DE1076083B (de) * 1956-07-12 1960-02-25 Spezialglaswerk Einheit Veb Destillationsvorrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765006C (de) * 1940-11-14 1954-05-03 L Von Roll A G Fuer Kommunale Vorrichtung zum Erhitzen von fluessigen Stoffen zur Trennung der fluechtigen Anteile von weniger fluechtigen oder nicht fluechtigen Anteilen, insbesondere Fettsaeuregemischen
DE1010298B (de) * 1951-09-25 1957-06-13 Jenaer Glaswerk Schott & Gen Verfahren und Vorrichtung zur Kurzwegfraktionierung
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