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CH169904A - Seilaufzug für die Beförderung von Personen und deren Sportgeräten, Gepäck und dergleichen, insbesondere zu Wintersportplätzen. - Google Patents

Seilaufzug für die Beförderung von Personen und deren Sportgeräten, Gepäck und dergleichen, insbesondere zu Wintersportplätzen.

Info

Publication number
CH169904A
CH169904A CH169904DA CH169904A CH 169904 A CH169904 A CH 169904A CH 169904D A CH169904D A CH 169904DA CH 169904 A CH169904 A CH 169904A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cable
elevator according
rope
vehicle
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Co Seilbahn-Gesel Hochstaetter
Original Assignee
Seilbahn Ges Ing Hochstaetter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seilbahn Ges Ing Hochstaetter filed Critical Seilbahn Ges Ing Hochstaetter
Publication of CH169904A publication Critical patent/CH169904A/de

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  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description


  Seilaufzug für die Beförderung von Personen und deren Sportgeräten,  Gepäck und dergleichen,     insbesondere    zu Wintersportplätzen.    Der Erfindung liest die     Aufhabe    zu  grunde, einfache, also ohne bedeutende Ko  sten     erstellbare    Anlagen zu schaffen, durch  welche in     aler    Nähe von     Wintersportplätzen     den Besuchern eine bequeme Erreichung des  eigentlichen     Skigeländes    ermöglicht werden  soll.  



  Bei      & n    bisher bekannten ähnlichen An  lagen, bei     welchen    mit     Schlittenkufen    ver  sehene Fahrzeuge mit einem mit einer An  triebsvorrichtung verbundenen, endlosen Zu-  seil verbunden sind, wurde als Fahrbahn der       natürliehe,    mit Schlitten befahrbare Boden,  wie ihn zum Beispiel Schnee- und Eisfelder,  oder mit Eis und     Schnee    bedeckte Abhänge       aufweisen,        benützt.    Dadurch ergibt sich der  Übelstand, dass das     Traee    für den Seilauf  zug in     Abhängigkeit    von der natürlichen       Bodenbeschaffenheit    gewählt werden muss  und es daher oft.

   nicht möglich ist den Seil  aufzug so anzulegen,     dass    die Erreichung des       Skigeländes    auf dem kürzesten     Wege    erfolgt.    Der Erfindung liegt die Aufhabe zu  grunde, einen     @Seilaufzub    zu schaffen, der  in weiten Grenzen unabhängig von der na  türlichen Bodenbeschaffenheit die Beför  derung von Personen und deren Sportgeräten  ermöglicht und trotz mässiger     Herstellungs-          kosten    eine sehr weitgehende Betriebssicher  heit gewährleistet.

   Gemäss der Erfindung  wird dies dadurch erreicht, dass unter dem  Zugseil im Gelände ein     Planum    geschaffen  ist, auf welchem bei angetriebenem Zugseil  die Fahrzeuge sowohl bergwärts, als auch  talwärts in vorgeschriebener Bahn laufen.  Durch die Schaffung eines künstlichen       Planums,    welches in einer im     Wesen    parallel  zum     ausgespannten    Zugseil liegenden Ebene  verläuft, ist es möglich, die einzelnen Fahr  zeuge sowohl am vordern, als auch am     hin-          tern    Ende mit einem Anhängeglied zu ver  sehen,

   welches mit dem Zugseil     verbunden          ist    und daher     eine    sichere Führung der Fahr  zeuge in der durch ,das     Planum    vorgeschrie  benen Bahn zu erreichen.      In der Zeichnung sind mehrere Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:     Fig.    1  die Gesamtanordnung der Anlage in Drauf  sicht,     Fig.    2 in grösserem Massstab einen  Querschnitt durch die Anlage;     Fib.     ist eine Seitenansicht eines Fahrzeuges;       Fig.    4 zeigt ein Fahrzeug im Querschnitt;

         Fig.    5 ist ein Querschnitt durch ein Fahr  zeug anderer Ausführungsform, und die       Fib.    6 und 7 zeigen Details der Kupplungs  mittel, und zwar     Fib.    6 in Seitenansicht,       Fig.    7 im Querschnitt nach Linie     VII-VII     der     Fib.    6.  



  In den     Fig.    8 bis 12 ist ein anderes       Ausführungsbeispiel    dargestellt, und zwar  zeigt     Fib.    8 ein Verwendung findendes schlit  tenartiges Fahrzeug in Seitenansicht,     Fib.    9  einen Querschnitt durch die Aufzugsanlage,       Fib.    10 einen Querschnitt durch einen Schlit  ten in etwas     abgeänderter    Ausführungsform  und grösserem     Massstabe;    die     Fib.    11 und 12  zeigen Details der Verbindungsmittel zwi  schen Zugseil und Schlitten.  



  Ein     weiteres    Ausführungsbeispiel ist in  den     Fib.    13 bis 1,9     dargestellt,    und zwar  zeigt     Fib.    13 einen Querschnitt durch die  Anlage; die     Fig.    14 und 15 zeigen in per  spektivischer Ansicht zwei verschiedene Aus  führungsformen der Seilklemmen.

   In     Fig.    16  ist .die     Verbindung    der Seilklemmen mit dem       Anhängeglied    des Fahrzeuges schematisch       .dargestellt.        Fig.    17 zeigt einen Schnitt durch  die     Seilantriebsscheibe;        Fig.    18 ist eine sche  matische Seitenansicht eines Fahrzeuges, und  in     Fib.    19 sind zwei verschiedene Ausfüh  rungsbeispiele einer Einrichtung für das  Heben und     Senken    der Laufräder des Fahr  zeuges in einer     schematischen        Seitenansicht     dargestellt.  



  Bei     d#-.m        Ausführungsbeispiel    gemäss den       Fig.    1 bis 7 ist 1 ein endloses Zugseil, wel  ches in der Bergstation um die .Seilscheibe 2  eines     Antriebswindwerkes    3 und in der Tal  station um eine Spannvorrichtung 4 ge  schlungen ist. Sowohl für die zu Berg fah  renden Fahrzeuge, als auch für die z11 Tal  fahrenden     Fahrzeuge    ist je ein geeignetes         stützung    des Zugseils 1 .dienen in entspre  chenden Entfernungen voneinander aufge  stellte Böcke 8, welche in bekannter Weise  mit     Sternrollenpaaren    9 zur Führung des  Zugseils versehen sind.

   Die     Linienführung     des Zugseils 1 ist im horizontalen Sinn nicht  an einen     geradlinigen    Verlauf der Trasse ge  bunden, sondern es können infolge der An  ordnung der Böcke 8 auch Kurven einge  schaltet werden. Im lotrechten Sinne schmiegt  sich die     Linienfiihrunb    weitgehend den Ge  ländeverhältnissen an. Dort, wo die Trasse  in der Richtung des     grössten    Gefälles ver  läuft, wird     zweckmässig    das Plenum der       berbwärts    fahrenden     Fahrzeuge    mit jenem       der        talwärts    fahrenden Fahrzeuge vereinigt.

    Bei Führung der Linie entlang eines Hanges  erscheint jedoch eine Trennung, wie sie in       Fib.    2     -dargestellt    ist,     günstiger.    Bei dieser  Ausführung ist das Plenum - für die     berb-          wärts    fahrenden     Fahrzeuge    in einem höher  gelegenen Niveau wie das Plenum 6 der tal  wärts fahrenden Fahrzeuge     angeordnet.     



  Die Kupplung der mit Schlittenkufen  11     versehenen    Fahrzeuge 10 mit dem     Zugseil     1 erfolgt in folgender Weise: An dem Zug  seil 1 sind in passenden Entfernungen von  einander Knoten 15     angeordnet.    Diese be  stehen in     bekannter    Weise aus einer zwei  teiligen Metallhülse. welche durch hindurch  gesteckte Bolzen 14 miteinander verbunden  und .durch Keile so am Zugseil 1     anbeklemmt          sind,.dass    sie unverrückbar     festbehalten    wer  den.

   An jedem Fahrzeug 10 ist sowohl am  vordern als am hintern Ende je ein An  hängelied 16 befestigt, welches aus einem  Seil, einer Trosse, einer Kette oder     derglei-          ehen    besteht und an seinem freien Ende eine       Befestigungsvorrichtung    17     trägt.    Diese Be  festigungsvorrichtung     besteht    aus einem  zylindrischen Metallkörper 19, welcher mit  einem seitlichen Schlitz 20 für die Auf  nahme -des Zugseils 1 versehen ist.

   An     dein     Metallkörper 19 ist mittelst des Bolzens 23  eine     verschwenkbare    Platte 21     anbelenkt,     welche in der in den     Fig.    6 und 7 bezeich-           rieten    Stellung den Schlitz 20 derart ab  leckt,     dass    das Seil 1 nicht herausgleiten       hanii.    Der     Metallkörper    19 wird seitlich auf  das Zugseil 1 aufgeschoben und sodann die  Platte 21 so     verschwenkt,    dass der     Körper     1:1 wohl am     Seil    verschiebbar ist, jedoch  nicht herabfallen kann.

   Am untern Teil ist       eüie        ()se    22 angeordnet, in welcher das     An-          li@ingegIied    16 festgemacht ist. Die     Über-          ti-agung    der Zugkraft des Seils 1 auf -das       Anhängeglied    16 und mithin auf das     Fa.hr-          zeuu-    10     erfolgt    dadurch, dass sich der     Me-          tal        lköriier    19 gegen einen     Seilknoten   <B>15</B>  stützt.

   Dadurch, dass an jedem Fahrzeug 10  am     vordern    und     hintern    Ende je ein der  artige, mit     dem    Zugseil     kuppelbares    An  hängeglied 16 vorgesehen ist, kann die Be  förderung der Fahrzeuge sowohl bergwärts.  als auch talwärts erfolgen.  



  Die Lösung der     Befestigungsvorrichtung     1 7 vorn Zugseil 1 in der Endstation kann  entweder von Hand aus oder automatisch er  folgen. Bei der automatischen Lösung stösst  zunächst die     verschwenkbare    Platte 21 gegen  einen fix angebrachten     Anschlag    und wird  dabei so ausgeschwenkt,     dass    der Schlitz 20  freigegeben wird.

   Sodann wird durch     einen     zweiten, ebenfalls festen     Anschlag    der     lZe-          tallkö        rper    selbst abgeworfen und dadurch die       Verbindung    zwischen Zugseil 1 und Fahr  zeug     vollständig    gelöst. Die     Lösung    der       Kupplung        zwischen    Zugseil und Fahrzeug  muss nicht unbedingt in den     Endpunkten    der       Balin    erfolgen, sondern es können auch Zwi  schenhaltepunkte vorgesehen sein.  



  Die zur Verwendung gelangenden Fahr  zeuge können entweder die bekannte Form  der Rodel- oder     Zugschlitten    aufweisen, oder  können Sonderkonstruktionen verwendet  werden, was namentlich bei längeren oder  steileren Bahnen vorteilhaft     erscheint.    Ein       Ausführungsbeispiel    eines solchen.     :Fahr.-          zeuges    ist in     Fig.    4 dargestellt.

   An dem       Gestell    35 sind an der Unterseite die     Sehlit-          1(,nli:izfen    11 angebracht, welche in bekannter  Weise ausgebildet sind, jedoch mit Rück  sicht auf die grössere Belastung eine grössere  Breite aufweisen, 26 ist die     Sitzfläche,    auf    welcher die zu befördernden Personen im  Reitsitz Platz nehmen. Für die     Aufstützung     der Füsse sind Fussrasten 27 zu beiden     .Seiten     des Gestelles vorgesehen.<B>28</B> ist eine Rücken  lehne.

   Die einzelnen Sitzflächen 26 können,  wenn grössere Gefälle     .durchfahren    werden  sollen,     auch    stufenförmig, wie in     Fig.    3  dargestellt, angeordnet werden.  



  Unterhalb der Sitze ist ein Raum 32 vor  gesehen, in welchem die mitzuführenden  Sportgeräte, zum Beispiel Skier 36 unterge  bracht werden können.  



  Ein anderes     Ausführungsbeispiel    eines  Fahrzeuges für einen Aufzug gemäss der  Erfindung zeigt     Fig.    5.  



  In dieser Figur ist 225 das Gestell; 11  sind die Schlittenkufen, 26 die Sitzflächen, 2 7  die     Fussrasten    und 28 die Rückenlehne. Auf  dem Gestell sind auf Stützen 30 Bügel 31  angeordnet, welche derart gewölbt sind, dass  ein etwa aus den Tragrollen 9     ausgesprun-          genes    oder gerissenes Zugseil seitlich des  Fahrzeuges     abgleitet    und so ein Schutz .für  .die Fahrgäste gebildet wird.

   Diese Bügel  31 können auch zur     Anbringung    einer Be  dachung 33 verwendet werden, und ,durch       Querriegel    35 verbunden sein, so dass     unter-          halb    der Bedachung ein weiterer Raum 34  zur Unterbringung von Sportgeräten, zum  Beispiel Skiern 36, gebildet wird.  



       Zweckmässig    kann .an den Fahrzeugen  eine     verschwenkbare    Bergstütze 40 vorge  sehen sein, deren Aufgabe es ist, beim Rei  ssen des Zugseils 1 oder eines Anhängeseils  16 ein Zurückgleiten des Fahrzeuges zu ver  hindern.  



  Die Beförderung von Rucksäcken und  dergleichen geschieht in dem am     hintern     Schlittenende vorgesehenen Raum 41 oder es  werden zwischen den Personenschlitten von  Zeit zu Zeit auch besondere Gepäckschlitten  eingeschoben, die dann auch die Beförderung  der     Skier        übernehmen.        Bei        derartigen,    ledig  lich dem     -Sport    dienenden Aufzügen kann  leicht der Fall eintreten,

   dass in der Nähe der  Talstation der Schnee bereits verschwunden  ist während in den obern Lagen noch längere  Zeit günstige Schneeverhältnisse     herrschen.         Gerade während solcher     Zeitperioden    er  scheint der Betrieb eines Schlittenaufzuges       besonders    wichtig. Um ihn zu ermöglichen,  wird .der Teil der Bahn, auf welcher kein  Schnee vorhanden ist, mit Bohlen belegt,  wobei sich durch Einleitung eines     kleinen     Wasserlaufes in die     Bohlenbahn,        ähnlich    wie  bei     Rieswegen,    für eine Herabsetzung der  Reibung sorgen lässt.  



  Das Ausführungsbeispiel gemäss den       Fig.    8 bis 12 ist geeignet,     insbesondere     kurze Strecken bei absoluter Betriebssicher  heit und grösstmöglicher Bequemlichkeit für  die Fahrgäste in relativ kurzer Fahrzeit zu  rückzulegen und zeichnet sich dabei durch  einfache Konstruktion aus.  



  Zu diesem Zweck sind die Fahrzeuge mit  dem in wechselnder Richtung     antreibbaren     Zugseil fest verbunden, so dass der Aufzug  in an sich bekannter     Weise    in Pendelbetrieb       verwendet    wird.  



  Durch die Wahl des an sich von Seil  bahnen gewöhnlicher Art her     bekannten     Pendelbetriebes ergibt sich für Schlittenauf  züge der genannten Art die Möglichkeit  eines     überraschend        leistungsfähigen    und  wirtschaftlichen Betriebes, da das An- und  Abkuppeln der Fahrzeuge entfällt.  



  In     Fig.8    ist 1 das Zugseil, das in der  für Pendelbetrieb bekannten Weise angetrie  ben wird. Das vordere Anhängeseil 16' ist  durch ein Organ 19 mit dem Zugseil fest  verbunden. 16" ist das rückwärtige Anhänge  seil, in das eine Feder 3 7 eingeschaltet ist.  10 ist der eigentliche     Schlitten,    der Kufen  11 aufweist,     die-    auf Drehgestellen 38 be  festigt sind. 26 sind die Sitzflächen des  Schlittens und 30 die das Dach tragenden  Streben.  



  In     Fig.    9 ist mit 8 der eine Führungs  rolle 9 aufweisende Bock bezeichnet. 1.0 ist  der eigentliche Schlitten, 11 dessen Kufen  mit ihren Drehgestellen 38. Das vordere  Anhängeseil 16' ist durch     einen    Bügel 39  mit dem auf dem Zugseil 1 fest sitzenden       Mitnehmerorgan    19 verbunden. Die zu be  fördernden Sportgeräte, beispielsweise Ski,       sind    mit 36 bezeichnet und ruhen während    des Transportes auf beiderseitig angeord  neten Tragorganen 40 auf und werden gegen  Halter 41 angelehnt.  



  In     Fig.    10 ist das Fahrzeug 10 insofern  abgeändert, als dort zwei Personen neben  einander Platz finden können. Es bezeich  net 26 die einzelnen Sitze, 38 die Drehge  stelle mit den Kufen 11. Die     Sportgeräte     36 sind in einem in der Mitte des Fahrzeuges  angeordneten Raum 32a     untergebracht.     



  In den     Fig.    11 und 12 ist 1 das Zug  seil und 19 das auf das Zugseil     aufge-          klemmte        Mitnehmerorgan,    das aus zwei Tei  len 19' und 19"     (Fig.    12) besteht. Die       Klemmwirkung    wird durch Anziehen von  nichtgezeichneten Schrauben erzielt, die in  den Augen 45 zu denken sind. 46 ist ein       Fortsatz,    der eine Bohrung 47 aufweist       (Fig.    11). In dieser Bohrung sitzt, wie aus       Fig.    12 ersichtlich, ein Bügel 39, an dem  das vordere Anhängeseil 16' befestigt ist.

    Die Befestigung     des        rückwärligen    Anhänge  seils 16" erfolgt in der gleichen Weise.  



  Die aus     Fig.    8 ersichtliche     Anordnung     der Kufen 11 auf Drehgestellen 38 hat den  Zweck, die -Fahrtrichtung, die durch das  Zugseil 1 gegeben ist, ohne das bei Schlitten  leicht auftretende, lästige Hin- und Her  schwenken des Schlittens einzuhalten. Da  durch wird gleichzeitig ein unerwünschte--,       Seitwärtsziehen    des Zugseils vermieden.  



  Durch den Pendelbetrieb wird eine fixe  Befestigung der Anhängeseile 16 am Zug  seil 1 ermöglicht. Sie geschieht in an sich  bekannter Weise durch die     beschriebene          zweiteilige    Schelle 19 und einen Bügel 39,  der     gelenkig    in der Bohrung 47     (Fig.    11 und  12) sitzt. Die Rolle 9     (Fig.    12.), die das  Zugseil 1 führt, wird zweckmässig geneigt  angeordnet, um     günstige    Verhältnisse bezüg  lich des Überfahrens der Rollen 9 durch die  Verbindungsmittel zwischen Zugseil und  Fahrzeug zu erhalten.  



  Es ist nun zu     berücksichtigen,    dass die  Höhenlage des     Planunis        a        (Fig.    8) je nach  der Höhe der Schneelage schwankt.     Senkt     sich das Planuni zum Beispiel infolge ein  tretenden Tauwetters von a etwa     um    den      Betrag b auf die     striehlieri    eingezeichnete  Höhe     a1,    so kommt dementsprechend das vor  dere Anhängeseil 16' in die Lage 16'a und  das rückwärtige Anhängeseil 16" würde in  die Lage 16"a kommen, da ja. die Länge  des     Fahrzeuges,    an dem     d_ese    Seile befestigt  sind, unveränderlich ist.

   Wie aus     Fig.    8 er  sichtlich ist, muss dabei das Anhängeseil  <B>l</B>     f;"    ungefähr um die Strecke     b1    verlängert  werden, oder aber es müsste das Zugseil 1  entsprechend nach abwärts gezogen werden,       was    unerwünschte Beanspruchungen in die  sem hervorruft. Bei Steigen des     Planums          wird    umgekehrt eine Verkürzung des rück  wärtigen Seils 16" nötig sein, da es sonst  schlaff hängen würde.

   Die jeweils nötige  Länge des rückwärtigen Seils 16" könnte  nun von Hand aus jeweils der Höhe des       Planums        an:gepasst    werden, was aber eine  umständliche     Manipulation    erfordert. Um  diese zu vermeiden, ist ein dehnbares, ela  stisches Zwischenglied, zum Beispiel eine  Schraubenfeder 37     (Fig.    8) im rückwärtigen  Anhängeseil angeordnet, wodurch den ver  schiedenen Höhenlagen des Planurs Rech  nung getragen wird und unzulässige Span  nungen der Seile nicht auftreten können.  



  Der beschriebene Aufzug zeichnet sich  durch ruhige     Fahrt.    Schonung des Materials  und somit erhöhte Lebensdauer aus.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    gemäss den       Fig.    1.3 bis 19 sind über dem im Gelände  geschaffenem     Planum    51 in der Mitte der  Fahrbahn in gleicher Höhe zwei zueinander       parallel    verlaufende Zugseile 52 und     503    aus  gespannt, welche gleichzeitig und im glei  chen Sinne     angetrieben    werden können.

   Die  beiden Zugseile     sind    von schräggestellten,  in an sich bekannter Weise auf Böcken ge  lagerten Rollen 54 und 55     unterstützt.        Zwi-          sehen    den beiden Zugseilen und den sie tra  genden Rollen     gleiten    die Verbindungsteile  der Zugseile und des Fahrzeuges 56 hin  durch.

   Bei der Ausführung gemäss     Fig.    14  weist die     Seilklemme    57 beiderseits je einen  Zapfen 58     bezw.    59 auf, deren Achsen senk  reeht auf der Achse des Seils 52 stehen und       diese        schneiden.    Die Zapfen 58 und 59 kön-         uen        fest    oder drehbar ausgebildet sein.

   An  den Zapfen 58     und    59 sind die nicht .dar  gestellten Verbindungsmittel zu den Fahr  zeugen     angelenkt.    Bei dem Ausführungs  beispiel gemäss     Fig.    15     besitzt    die     ,Seil-          klemme    57 nur einen Zapfen 60, welcher an  einer Seite der     Seilklemme        angeordnet    ist.  Je zwei Seilklemmen 57 sind einander ge  genüberliegend an den beiden Zugseilen 52       lind        5,3    angebracht.

   Wie aus     Fig.    16 er  sichtlich, sind an :die Zapfen 60 der beiden  Seilklemmen 57 Zugstangen 62     angelenkt,    die  mit einem     Querbalken    64 gelenkig verbunden  sind. In der Mitte des Querbalkens G4 ist  eine weitere Zugstange 65     angelenkt"    die  mit dem Gestell des Fahrzeuges (siehe     Fig.    18  und 19) verbunden ist. An .Stelle des Quer  balkens kann auch beispielsweise eine  Scheibe verwendet werden, um die ein bieg  sames Zwischenglied zur Verbindung der  Zugstangen 62     ge3chlungen    ist. Die Zug  stangen 65 können auch rohrförmig -ausge  bildet sein.  



  Die beiden Zugseile 52 und 53 weisen  längs der ganzen. Fahrstrecke .den gleichen  Abstand voneinander auf, sind jedoch auf die  Antriebsscheibe 67     (F'ig.    17) in zwei     unmit-          telbar        nebeneinander        angeordnete    Rillen oder  in eine Doppelrille 68. 69 zusammengeführt.  



  Wie aus     Fig.    18 ersichtlich, ist das mit  Schlittenkufen. 70 ausgestattete Fahrzeug  auch mit Laufrädern 72 versehen. Die Lauf  räder sind abnehmbar ausgebildet, vorteilhaft  mit Gummi bereift und so angeordnet,     dass     ihre Lauffläche unter die     Gleitfläche    der  Schlittenkufen reicht. Die Achsstummel der  Laufräder reichen zu beiden Seiten über die       Iiiifen    hinaus, so     dass    .das Anbringen und  Abnehmen der Laufräder leicht durchführ  bar ist.  



  Um einen     Betrieb    des Seilaufzuges auch  bei stellenweise schadhafter Fahrbahn oder  während des Fehlens einer für )Schlitten  kufen geeigneten Fahrbahn (zum     Beispiel    in  den Sommermonaten) aufrecht     halten    zu kön  nen., sind auf den Fahrzeugen     Stelleinrich-          tungen    vorgesehen, welche ein Heben oder  Senken der Laufräder gegenüber den Schlit-           tenkufen    ermöglichen und wehrend der Fahrt  durch 'den Fahrzeugführer von Hand aus  betätigt werden können.

   In     Fig.    19 sind  zwei     Ausführungsbeispiele    einer solchen       Stelleänrichtung        schematisch    dargestellt. Bei  dem in     Fig.    19 links gezeichneten Ausfüh  rungsbeispiel     sind    die Achsstummel 75 der       Laufräder    72 an dem einen Arm 76 eines  zweiarmigen Hebels 76, 7 7     befestigt,    der um  eine am Fahrgestell 78     belagerte    Achse 80  drehbar ist. Der zweite Hebelarm 77 ist  mit einer Schraubenspindel 81 verbunden,  die     mittelst    einer Kurbel 82 gedreht werden  kann.

   Durch Verdrehung .der     :Schrauben-          spindel    81 werden somit die     Laufräder    72  gegenüber !den Schlittenkufen 70 gehoben  oder gesenkt.  



  Die     Steheinrichtung    gemäss dem in       Fig.    19 rechts gezeichneten Ausführungsbei  spiel besteht aus am     Fahrgestell    78 be  festigten Führungen 85,     in    welchen ein Stein  86 gleiten kann. In den Steinen 86 sind die  Achsstummel 75 der Laufräder 72 befestigt-.  Mit den     .Steinen    86 sind Schraubenspindeln  88 verbunden, die     mittelst    Kurbeln 90 ge  dreht     werden    können. Durch Verdrehung  .der Schraubenspindel 88 können die Lauf  räder 72 gegenüber der     Kufengleitebene    ge  hoben oder gesenkt werden.  



  Durch     diese        Ausgestaltung    der Fahrzeuge  ist es möglich, mit einfachen Mitteln eine  Bremseinrichtung dadurch zu schaffen,     .d@ass     bei der Fahrt auf den Kufen die     gegebenen-          falls    mit     Gleitschutzvorrichtungen    verse  henen; festgebremsten Laufräder nach Nie  derlassen derselben als Bremse oder Feststell  vorrichtung wirken.     Umgekehrt    können bei  Fahrt auf den Laufrädern durch Nieder  lassen -des Fahrzeuges auf die mit Gleitschutz  versehenen Kufen, .diese zur Bremsung her  angezogen werden.  



  Durch die Verwendung von zwei Zug  seilen, .die längs der Fahrtrecke ausgespannt  sind, wird eine sichere Führung der Fahr  zeuge gewährleistet und     Schlingerbewegun-          gen,    welche durch seitliche Führungsseile  oder durch gleichzeitig als Brems- oder Fang-    seile verwendete Führungsseile nicht hintan  zuhalten     sind,    mit Sicherheit vermieden.  



  Es hat sich als     vorteilhaft        erwiesen,    zu  beiden Seiten des im Gelände geschaffenen       Planums    51     Bermen    91 anzulegen, oder Sei  tenwände, zum Beispiel aus Baumstämmen,  herzustellen, um in der so     entstehenden    Mulde  des     Planums    Schneeanhäufungen, zum Bei  spiel durch Verwehungen zu begünstigen  oder durch     Anschüttung    von Schnee     ,eine          künstliche    Fahrbahn zu schaffen.  



  Durch die Anordnung des Querbalkens  6 4 :wird eine einfache und sicher     wirkende          Längenausgleichseinrichtung    geschaffen, die  erforderlich ist, weil es     praktisch    fast aus  geschlossen ist, zwei unter gleichen     Voraus-          setzungen    und     Betriebsverhältnissen    arbei  tende Zugseile im Betriebe dauernd gleich  lang zu halten.  



  Bisher war es üblich, zwei Zugseile durch  getrennte, über Differential- oder Planeten  getriebe     zusammenarbeitende    Scheiben anzu  treiben. Derartige Einrichtungen, welche  den Zweck haben, gegenseitige Längsver  schiebungen .der Zugseile, welche durch un  gleiche Scheibendurchmesser, ungleiche Ab  nützung der Rillen oder     @d.es    Belages usw.  entstehen, auszugleichen, wären für den Seil  aufzug gemäss der vorliegenden Erfindung  zu kostspielig. Durch .die Anordnung     zweier     unmittelbar nebeneinander liegender Rillen  in einer für beide Seile gemeinsamen An  triebsscheibe ist es möglich, die aus .den vor  genannten Ursachen entstehenden Mängel mit  einfachsten Mitteln zu beseitigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Seilaufzug für die Beförderung von Per sonen und deren Sportgeräten, Gepäck und dergleichen, insbesondere zu Wintersport plätzen, bestehend aus mindestens einem mit einer Antriebsvorrichtung verbundenen, end losen Zugseil, mit dessen in entgegengesetz ten Richtungen sich bewegenden Seilsträngen mit Schlittenkufen versehene Fahrzeuge ver bunden sind, dadurch gekennzeichnet.
    dass unter .dem Zugseil im Gelände ein Planum geschaffen ist, auf welchem bei angetrie- benem Zugseil .die Fahrzeuge sowohl berg- wärts, als auch talwärts in vorgeschriebener Bahn laufen. UNTRRANSPRüCHM#: 1.
    Seilaufzug nach Patentanspruch, @da- durcb öekennzeichnet, dass jedes Fahr zeug (10) sowohl am vordern, als auch am hintern Ende mit einem Anhänbe- ,.A.ied (16) versehen ist, welches mittelst einer Befestigungsvorrichtung (17) mit dem Zugseil (1) verbunden werden kann.
    Seilaufzug nach Unteranspruch 1, da durch geken nzeiehnet, da.ss die Befesti- ').unt;svorriehtung (17) aus einem mit einem Langschlitz (20) versehenen Me tallkörper (19) besteht, an welchem eine den Schlitz (20) abdeckende, aus- sehwenli:bare Platte (21.) angelenkt ist. 3.
    Seilaufzug nach Unteranspruch 2, da- durch gekennzeichnet, dass das Planum (5) für die Fahrt in der einen Richtung und das Planum (6) für die Fahrt in der entgegengesetzten Richtung in ver- sebiedenen Niveauhöhen angeordnet sind.
    t. eila.ufzug nach Unteranspruch 3, .da durch gekennzeichnet, dass unter den Sitzc i (2G) des Fahrzeuges (10) ein Raum (3\3) für die Unterbringung von Sportgeräten (36) oder dergleichen vor- g@-sehen ist. 5.
    Seilaufzug nach Unteranspruch 4, da- durah gekennzeichnet, dass die Fahrzeuge (11_I) mit über den Sitzen (26) angeord neten Bügeln (31) versehen sind, welche ein seitliches Abgleiten des etwa berab- ();E>fallenen Zugseils bewirken. G. S(#ilaufzug nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Bügel (31) als Stützen für eine Bedachung (33) der Fahrzeuge ausgebildet sind. 7.
    Seilaufzug nach Untera.nspi,ueh 6, da- dureh gekennzeichnet, dass unterhalb der Bedachung (33) Querriegel (35) angeord net sind, welche zum Auflegen von Sportgeräten (36) verwendbar sind. B. Seilaufzug nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet"dass die beiden An- hängeblieder (16) jedes Fahrzeuges (10) durch Klemmorgane (19) mit -dem Zug seil (1) fest verbunden sind. 9.
    Seilaufzug nach Patentanspruch, bei welchem für die Unterstützung des Zug seils .auf Böcken gelagerte Rollen vorge sehen sind, .dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (9) unsymmetrisch ausgebildet und auf schräg nach unten gerichteten Achsen gelagert sind. 10. Seilaufzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fahrzeuge (10) Drehgestelle (38) aufweisen, an, denen die Kufen (11) - angeordnet sind. 11. Seilaufzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Raum (3,2a) für die Unterbringung der Sport geräte (36) in .der Mitte des Fahrzeuges angeordnet ist. 12.
    Seilaufzug nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass die Fahrzeuge (10) mit seitlich angeordneten Tragorga nen (40) und Haltemitteln (41) für die Sportgeräte ausgestattet .sind. <B>13.</B> Seilaufzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Aus gleich von verschiedenen Höhenlagen .des Planums in bezug auf das Zugseil (1) wenigstens in eines :der Anhängeglieder (16") des Fahrzeuges (10) ein elastisches Zwischenglied (37) eingeschaltet ist.
    11-. Seilaufzug nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass über dem Pla nuni (51) zwei in der bleichen Richtung angetriebene Zugseile (52, 53) ausge spannt sind und jedes Fahrzeug (56) mittelst Verbindungsmitteln (62, 6-1, 65) mit beiden Zugseilen (52, 53) verbunden ist. 15.
    Seilaufzug nach Unteranspruch 14, Üa- durch gekennzeichnet, dass für den An trieb der beiden Zugseile (52, 53) eine beineinsame Antriebsscheibe (67) vorge sehen ist, welche mit einer Doppelrille (68, 69) für die beiden Zugseile ausge- stattet ist. 16.
    Seilaufzug nach Unteranspruch 15, cla- dur ch gekennzeichnet, dass die auf den Zugseilen (52, 53) befestigten @Seilklem- men (57) mit auf der Seilachse senk recht stehenden Zapfen (58, 59 bezw. 60) versehen sind, an welche die Verbin- dunbsmittel (62) der Fahrzeuge (56) an gelenkt sind.
    17. .Seilaufzug nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass jede Seil klemme (57) mit zwei zu beiden Seiten der Seilachse angeordneten Zapfen (58, 59) versehen ist. 18. Seilaufzug nach Unteranspruch 16, da- ,durch gekennzeichnet, dass je zwei, für die Verbindun#g der beiden Zugseile mit demselben 'Fahrzeug (56) dienende Seil klemmen (57) durch einen an die Zapfen (60) der beiden Seilklemmen (57) an- gelenkten Querbalken (64)
    miteinander verbunden sind, an dessen Mitte .das Verbindungsmittel (65) für das Fahrzeug (56) angelenkt ist. 19. Seilaufzug nach Unteranspruch 18, da durch gekennzeichnet, dass das Verbin dunäsmittel zwischen dem Querbalken (64) und .dem Fahrzeug (56) aus einem starren Gliede besteht. @. Seilaufzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den Fahr zeugen (56) neben den .Schlittenkufen (70) abnehmbare Laufri#i der (72) vorge sehen sind.
    . Seilaufzug nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass an :den Eqhr- zeuben (56) .Stelleinrichtunben (81, 8?, 88, 90) angeordnet sind, welche ein He ben oder Senken der Laufräder (72) ge genüber den Schlittenkufen (70) ermög lichen.
    Seilaufzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zu beiden Sei ten des im Gelände geschaffenen Pla- nums (51) Bermen oder ,Seitenwände (91) angeordnet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953258C (de) * 1954-02-13 1956-11-29 Hans Felder Befestigungseinrichtung fuer das Gehaenge von ein einziges umlaufendes Trag- und Zugseil aufweisenden Einseilbahnen mit dem umlaufenden Seil, insbesondere fuer Schlepp- und Sessellifte
CN114353678A (zh) * 2021-12-30 2022-04-15 海南电网有限责任公司 一种基于测距的配电网架空线覆冰检测装置

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