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CH169362A - Farbwerk für Rotationsdruckmaschinen. - Google Patents

Farbwerk für Rotationsdruckmaschinen.

Info

Publication number
CH169362A
CH169362A CH169362DA CH169362A CH 169362 A CH169362 A CH 169362A CH 169362D A CH169362D A CH 169362DA CH 169362 A CH169362 A CH 169362A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
inking unit
adjustable
unit according
rotary printing
roller
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschf Augsburg Nuernberg Ag filed Critical Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Publication of CH169362A publication Critical patent/CH169362A/de

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description


      Farbwerk    für Rotationsdruckmaschinen.    Bei den heute vorzugsweise verwendeten  doppelbreiten     Rotationsdruckmäschinen    liegen  bei voller Ausnutzung der     Maschine    auf den  Formzylindern je vier     einseitenbreite    Stereo  typplatten nebeneinander. Je nach dem Sei  tenumfang der Zeitung oder der Zeitschrift  werden die Plattenzylinder jedoch nicht immer  in der ganzen Zylinderbreite belegt, sondern  es liegen oft nur drei oder zwei Platten  nebeneinander, zuweilen ist auch nur eine  Platte in der Zylinderbreite angeordnet. Dem  entsprechend muss auch die Farbübertragung  vorn Farbkasten auf die     Farbwerkwalzen     der jeweiligen Druckbreite angepasst werden.  



  Zu diesem Zweck pflegt man die Rota  tionsmaschinen allgemein mit mehreren Sätzen  verschieden langer     Heberwalzen    auszustatten;  zum Beispiel erhalten alle doppelbreiten  Maschinen     Heberwalzen    in ganzer, dreiviertel,  halber und     einviertel    Breite. Die entsprechenden       Heberwalzen    müssen nun vor Beginn jedes    Druckganges je nach dem Seitenumfang der  herzustellenden Zeitung in die einzelnen Farb  werke der Maschine eingesetzt werden. Diese  Arbeit erfordert täglich einen nicht unbedeu  tenden Aufwand an Zeit und Arbeitslöhnen,  da mit dem Wechseln der     Heberwalzen    auch  jedesmal eine Reinigung und eine erhebliche  Transportarbeit verbunden ist.

   Auch wird  die Lebensdauer dieser     Massewalzen    durch  das ständige Ein- und Ausheben und das  Ablegen stark verkürzt. Auch können die  vielen stets im Gebrauch befindlichen, aus  wechselbaren     Massewalzen    im Durchmesser  nicht immer genau gleichgehalten werden, und  es ist daher nicht zu umgehen, dass nach dem  Einsetzen der Walzen auch noch die Walzen  anschläge und Steheinrichtungen nachregu  liert werden, damit die richtige Anlage der       Heberwalze    an die     Farbkastenwalze    und an  den     Stahlreibzylinder    gegeben ist; denn nur  bei richtiger Walzenanlage ist eine einwand  freie Farbübertragung möglich.

        Es ist auch schon eine aus mehreren  nebeneinander angeordneten kleinen Walzen  bestehende     Heberwalze    bekannt geworden,  bei der jede der einzelnen kleinen Walzen  für sich an- und     abstellbar    ist. Hier ist zwar  ein Auswechseln der einzelnen Hebemeile  nicht erforderlich; aber diese Anordnung lässt  sich nur zum An- und Abstellen kleiner Teil  walzen; nicht aber zum An- und Abstellen       einplattenbreiter        Heberteile,    also zur Regelung  der Farbgebung der einzelnen Seiten ver  wenden. Auch kann man mit dieser Vor  richtung eine Verstellung während des Be  triebes nicht vornehmen und ebensowenig eine  Verstellung von einer ausserhalb der Maschine  gelegenen Stelle aus.  



  Es ist nun die Aufgabe der Erfindung,  diese Nachteile zu vermeiden und insbeson  dere eine Anordnung zu     schaffen,    bei der es  möglich ist, die Farbgebung jeder einzelnen  Seite in bezog auf die     Farbstreifenlage    wäh  rend des Betriebes von einer zentralen Stelle  aus zu regeln.

   Diese Aufgabe wird erfindungs  gemäss in der Weise gelöst, dass man bei  einem Farbwerk für Rotationsdruckmaschinen  mit mehreren, auf einer gemeinsamen Welle  nebeneinander angeordneten, einzeln an- und       abstellbaren        Heberwalzen,    deren Längen je  der Breite einer Druckplatte entsprechen,  für jede     Heberwalze    je eine Steuerscheibe  mit mehreren nebeneinander liegenden, ver  schieden grossen Nocken auf einer gemein  samen Welle längsverschiebbar und für sich  einstellbar anordnet.  



  Es ist an sich, auch schon bekannt ge  worden, mehrere     nebeneinanderliegende    He  berwalzen zu verwenden, deren Längen je  der Breite einer Druckplatte entsprechen;  aber von einer     'Regelung    der Farbgebung der  verschiedenen Teilheber ist bei dieser Anord  nung überhaupt nicht die Rede. Es ist auch  schon bekannt geworden, zum Einstellen der       Heberwalzenbewegungen    an Druckmaschinen  einstellbare     Nockenscheiben    zu verwenden,  aber auch hier handelt es sich nicht um  das Problem, die Farbgebung der einzelnen  Druckseiten unabhängig     voneinanderzu    regeln.

      Der Fortschritt, den die Erfindung bringt,  steht also in der Möglichkeit der Regelung  der Farbgebung der einzelnen einfachplatten  breiten     Heberteile,    also auch der verschiede  nen Druckseiten während des Betriebes voll  ständig unabhängig voneinander von einer  gemeinsamen Stelle aus, die sich zweckmässig  ausserhalb der Maschine befindet.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung. Es zeigen       Fig.    1 eine Draufsicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht der Vorrichtung  und       Fig.    3 und 4 je eine Einzelheit.  



       Fig.    1 zeigt die     Heberanordnung    einer       vierplattenbreiten    Maschine mit den Teil  hebern 1, 2, 3 und 4. Diese     Heberwalzen    sind  nicht mit     Gelatinemasse    umkleidet, sondern  mit einer im Durchmesser gleich gross und  genau zylindrisch bleibenden Masse, z. B.  Idealmasse, Gummi oder dergleichen.

   Hier  durch wird das ständige Nachstellen der  Walzenanlage vermieden, und es kann der  Walzenhub zwischen     Farbkastenwalze    und  Reibzylinder erheblich kleiner gewählt wer  den; ein Umstand, der gerade bei     schnell-          laufenden    Maschinen eine ruhige     Farbüber-          tragung    ergibt. Jeder     Heberwalzenteil    kann  zur Reinigung oder zum Zweck des Austau  sches durch Lösen der Querbolzen 5 aus den  Walzenträgern herausgenommen werden.

   Zur  genauen Einregulierung .an den     Reibzylirider6     ist jedes     Hebergestell    mit einer     Feineinstell-          vorrichtung    7 versehen. Das Einstellen aller  Heber in bezog auf die     Farbkastenwalze    8  geschieht durch Verstellen der Welle 9 mit  Hilfe der verstellbaren Lager 10. Die beweg  lichen Walzenträger 11 sitzen gemeinsam  mit dem Hebel 12, der die Rolle 13 trägt  und dessen schon erwähnter     Stelleinrichtung    7  auf Hohlwellen 14, die auf der feststehenden  Stange 15 drehbar gelagert sind. Die Lauf  rollen 13 in den Hebeln 12 werden durch  die Federn 16 zu ständiger Anlage an die  Nocken der Steuerscheibe 17 veranlasst.  



  Die Feineinstellung 7 ist in     Fig.    4 in  vergrössertem     Massstabe    dargestellt. In den  Hebel 12, der auf der Hohlwelle 14 gelagert      ist, ist der Bolzen 39 eingelassen. Der Kopf 40  dieses Bolzens, der in den Schlitz 41 des  Hebels 11 hineinragt, wird von den beiden  Schrauben 42 und 43 gehalten, die gleich  falls in den Hebel 11 eingeschraubt sind.  Der Hebel 11 ist lose auf der Hohlwelle 14  gelagert.  



  Damit jeder einzelne Teilheber für sich  der gewünschten Farbregelung entsprechend  eingestellt werden kann, sind die Steuer  scheiben 17 auf der Welle 9 und dem Längs  keil 18 in     achsialer    Richtung verschiebbar,  und zwar durch die ausserhalb des Maschi  nengestelles liegenden Schalthebel 19, 20,  21, 22. Durch die Bewegung dieser Schalt  hebel werden durch Vermittlung der Zahn  segmente 23 und der Zahnstangen 24 die  Stangen 25, 26, 27 und 28 mitsamt den  Schiebeklauen 29, 30, 31 und 32     achsial     verschoben und damit die entsprechenden  Steuerscheiben 17 in die gewünschte Stellung  gebracht. Die Steuerscheiben, die für alle  Teilheber von gleicher Form sind, tragen  beispielsweise vier Absätze 33, 34, 35 und 36,  und es können damit die folgenden Stellun  gen erzielt werden  1.

   Die     Nocke    33 befindet sich in Arbeits  stellung und ergibt den grössten     Farbstreifen,     2. Die     Nocke    34 befindet sich in Arbeits  stellung und ergibt einen mittleren     Farb-          streifen,     3. Die     Nocke    35 befindet sich in Arbeits  stellung und ergibt den kleinsten     Farbstreifen.     Bei der vierten Stellung- Laufkranz 36   befindet sich der Heber in Mittelstellung;  der     betreffende        Heberteil    überträgt dann  keine Farbe.  



       Fig.    3 zeigt die verschiedenen Farbnocken ,  33, 34 und 35 und den Laufkranz 36 in  vergrösserter Darstellung. Zwischen den ver  schiedenen Farbnocken befinden sich schräge  Übergangsflächen, die einen Übergang von  einer     Farbnocke    zur andern in jeder Schalt  richtung auch während des Betriebes ermög  lichen.    Die     Kurvenscheibenwelle    9 wird zweck  mässig von der     Farbkastenwalze    8 aus an  getrieben, und zwar beispielsweise durch die  Zahnräder 37, 38 usw.

   Das Übersetzungs  verhältnis zwischen     Farbkastenwalze    und  Welle 9 kann beliebig gewählt werden,     bezw.     mit mehreren Schaltstufen ausgestattet wer  den, damit man je nach Art der Druckaus  führung eine langsamere oder raschere Auf  einanderfolge der     Farbstreifenübertragung    er  zielen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Farbwerk für Rotationsdruckmaschinen mit mehreren, auf einer gemeinsamen Welle nebeneinander angeordneten, einzeln an- und abstellbaren Heberwalzen, deren Längen je der Breite einer Druckplatte entsprechen, da durch gekennzeichnet, dass für jede Heber walze je eine Steuerscheibe (17) mit mehreren nebeneinanderliegenden, verschieden grossen Nocken auf einer gemeinsamen Welle (9) längsverschiebbar und für sich einstellbar an geordnet ist. UNTERANSPR-tTCHE 1.
    Farbwerk nach Patentanspruch und Un teranspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Nocken jeder Steuer scheibe (17) schräge Übergangsflächen an geordnet sind, die den Übergang von einer Nocke zur andern in beiden Schaltrichtun gen während des Betriebes ermöglichen. 2. Farbwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit der Nockenwelle (9) einstellbar ist. 3. Farbwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der gemein samen Welle (9) angeordneten Steuerschei ben (17), von einer zentralen Stelle aus einzeln durch Handhebel (19, 20, 21, 22) über Zahnsegmente und Zahnstangen ein stellbar sind.
CH169362D 1932-07-29 1933-06-21 Farbwerk für Rotationsdruckmaschinen. CH169362A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE169362X 1932-07-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH169362A true CH169362A (de) 1934-05-31

Family

ID=5687746

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH169362D CH169362A (de) 1932-07-29 1933-06-21 Farbwerk für Rotationsdruckmaschinen.

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CH (1) CH169362A (de)

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