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CH158803A - Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut in Bahnform mit vier gegeneinander regelbar anpressbaren, einen durch seitliche Abdichtung geschlossenen Flottenraum bildenden Walzen. - Google Patents

Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut in Bahnform mit vier gegeneinander regelbar anpressbaren, einen durch seitliche Abdichtung geschlossenen Flottenraum bildenden Walzen.

Info

Publication number
CH158803A
CH158803A CH158803DA CH158803A CH 158803 A CH158803 A CH 158803A CH 158803D A CH158803D A CH 158803DA CH 158803 A CH158803 A CH 158803A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rollers
levers
roller
dependent
press
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Benninger A.-G.
Original Assignee
Benninger Ag Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Benninger Ag Maschf filed Critical Benninger Ag Maschf
Publication of CH158803A publication Critical patent/CH158803A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B1/00Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating
    • D06B1/10Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material
    • D06B1/14Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller
    • D06B1/145Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller the treating material being kept in the trough formed between two or more rollers
    • D06B1/146Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller the treating material being kept in the trough formed between two or more rollers where the textile material is first passed in a nip before it comes into contact with the treating material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut in Bahnform mit vier gegeneinander  regelbar anpressbaren, einen durch seitliche Abdichtung geschlossenen Flottenraum  bildenden Walzen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zum Nassbehandeln von  Textilgut, zum Beispiel Geweben oder Ket  tenfäden, in Bahnform mit vier gegeneinan  der regelbar anpressbaren, einen durch seit  liche Abdichtung geschlossenen Flottenraum  bildenden Walzen.  



  Die bekannten Maschinen dieser Art be  sitzen mehrere Regelstellen für .das Gegen  einanderpressen der einzelnen Walzen, so dass  es sehr schwierig oder fast unmöglich ist, die  gleiche Pressung an allen vier     Pressstellen    der  Walzen zu erzielen. Ferner besteht hier der  Nachteil, dass die Pressung nicht über die  ganze Walzenlänge gleichmässig verteilt ist,  so dass ein genügendes Abdichten .des von den  Walzen     eingeschlossenen        Flottenraumes    nur  dadurch zu erhalten ist, dass ein verhältnis  mässig grosser Druck auf die einzelnen Wal  zen ausgeübt     wird.     



  Gemäss vorliegender Erfindung     wird    da  gegen ein gleichmässiger     Pressdruck    innerhalb    der gesamten Vorrichtung dadurch sicher  gestellt, dass zwei gegenüberliegende Walzen  mit ihren Zapfen in je einem frei beweglichen  Rahmen gelagert sind, wobei diese Rahmen  so ausgebildet sind, dass sich die darin ge  lagerten Walzen gegenüber den zwei andern  Walzen selbsttätig einstellen können, wo  durch ein     gutes    Abdichten des Flottenraumes  durch die Walzen, bei einem sehr geringen,  weil gleichmässigen Druck und somit ein  gleichmässiger Endeffekt auf der zu behan  delnden Bahn und eine schonende     Beha.nd-          htng    empfindlicher, keinen hohen Druck ver  tragender Bahnen gewährleistet ist.  



  Durch diese Ausbildung wird ausserdem  ermöglicht, dass eine auf mindestens eine  Walze einwirkende     Pressvorrichtung    zum Be  lasten und Entlasten der Walzen von einer  Stelle aus regelbar ist, und dass ein jederzeit  leicht zugänglicher Flottenraum erhalten  wird, wodurch die Bedienung der Maschine  wesentlich vereinfacht wird.      Muldenpressen mit mehreren Mulden oder  ähnlich     wirkende    Vorrichtungen sind zwar  auch von einer Stelle aus regelbar, jedoch       naturgemäss    nur unter Zwischenschaltung  von Vorregelmitteln.

   Man hat auch schon  zum Behandeln von Wirkwaren oder derglei  chen im aufgeweiteten Schlauch frei beweg  liche Walzen in der entsprechend     erbreiter-          ten    Walzenfuge eines Quetschwerkes an  geordnet. Jedoch sind hier die beweglichen  Walzen nicht radial, sondern axial verschieb  bar, so dass kein gleichmässiges Anpressen  gewährleistet ist.  



  Die bisher bekannten Vorrichtungen zum  Nassbehandeln weisen ferner seitliche Dich  tungsplatten zur Abdichtung des von den  Walzen gebildeten Flottenraumes auf, die       achsial    verschiebbar in den von den Walzen  gebildeten Zwickelraum eingelegt werden.  Diese Dichtungsplatten haben jedoch den  Nachteil, dass der     Dichtungsdruck    nicht re  gulierbar ist, und dass bei Erhöhung der  Walzenpressung und dadurch bedingter ge  ringer Deformation der Walzenoberfläche die  Dichtungsplatten eingeklemmt werden und so  den Gang der Maschine beeinträchtigen.

   Es  sind auch     Dichtungsplatten    bekannt, die mit  mehreren, meistens vier Spindeln, gegen die  Stirnseiten der Walzen     gepresst    werden, doch  ist es einerseits kaum möglich, eine gleich  mässige Dichtung bei der Einstellung meh  rerer     Spindeln    zu erzielen und anderseits  wird die     Dichtungsplatte    bei starken     Tem-          peraturschwankungen,    die durch     die    Verwen  dung kalter und heisser Behandlungsflüssig  keiten bedingt sind, entweder mit einem über  mässig grossen Druck, der eine starke Abnut  zung der gleitenden Teile oder sogar Still  stand der Maschine verursachen kann, an  gepresst, oder umgekehrt mit ungenügendem  Druck,

   so dass eine eigentliche Abdichtung  gar nicht zustande kommt.  



  Diese Nachteile werden bei einer bevor  zugten Ausführungsform der     Erfindung    da  durch behoben, dass auf seitliche Dichtungs  platten Federn einwirken, welche die Platten  gleichmässig an die Stirnseiten anpressen, wo-    bei bei der Verschiebung von Walzen in der       Längsrichtung    die Dichtungsplatten diese  Walzen selbsttätig zurückführen. Es kann  dabei ferner eine von einer Stelle aus betätig  bare Vorrichtung für die Regulierung der  Federspannung vorgesehen sein, durch wel  che an allen vier Walzen ein gleichmässiger  Dichtungsdruck erzielt wird.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen sind  mehrere Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:  Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in  Seitenansicht, wobei die Walzen in belaste  tem Zustand dargestellt sind;  Fig. 2 ist eine Stirnansicht zu Fig. 1, teil  weise im Schnitt;       Fig.    3 bis 6 zeigen Einzelteile der Ma  schine nach     Fig.    1 und       Fig.    7 und 8 sind     schematische    Darstel  lungen der Walzen in entlastetem und in von  einander abgehobenem Zustand;       Fig.    9 zeigt ein zweites Ausführungsbei  spiel in Seitenansicht, wobei die Walzen wie  derum in belastetem Zustand dargestellt sind;

         Fig.    10 ist eine Stirnansicht teilweise im  Schnitt einer Maschinenseite;       Fig.    11 und 12 sind     wiederum    schema  tische Darstellungen der Walzen in entlaste  tem und in voneinander abgehobenem Zu  stand;       Fig.    13 bis 15 zeigen ein     drittes    Ausfüh  rungsbeispiel, und zwar ist:       Fig.    13 eine Seitenansicht mit den Wal  zen     in    belastetem Zustand,       Fig.    14 dieselbe Ansicht bei abgehobenen  Walzen und       Fig.    15 ist eine Stirnansicht der einen  Maschinenseite;

         Fig.    16 und 17 stellen in Seitenansicht  und- im Querschnitt die seitliche Abdichtung  der     Flottenräume    nach dem ersten Ausfüh  rungsbeispiel dar;       Fig.    18 und 19 stellen in Seitenansicht  und Querschnitt die seitlichen Abdichtungen  des Flottenraumes nach dem zweiten Bei  spiel dar;      Fig. 20 bis 23 stellen verschiedene Fälle  der     Längsverschiebung    der Walzen schema  tisch dar, und zwar zeigt:  Fig. 20 eine Seitenansicht der Walzen  und der Dichtungsplatte,  Fig. 21 einen Längsschnitt nach Linie  I-I,  Fig. 22 einen Längsschnitt nach Linie  II-II, und  Fig. 23 einen Längsschnitt ebenfalls nach  Linie I-I der Fig. 20.  



  Nach dem     ersten        Ausführungsbeispiel     nach den Fig. 1 bis 8 ist im Maschinenstän  der 1 die Welle der Walze 2 gelagert, die  mit den Walzen 3, 4 und 5 den geschlossenen  Flottenraum 6 oder den offenen Flottenraum  7 bildet. In diesen Flottenräumen 6, 7 be  findet sich die Behandlungsflüssigkeit für  das Nassbehandeln, zum Beispiel Färben des  Textilgutes, welches zwischen den sich dre  henden Walzen in Bahnform durch die Flotte  durchgezogen und dabei behandelt wird.

    Zur seitlichen     Abdichtung    der     Flottenräume     dienen die     Dichtungsplatten    8, die     unter    Ver  mittlung einer durch eine Regelvorrichtung  verstellbaren Feder gegen die Stirnseiten der  Walzen gepresst werden und die Flotten  räume 6, 7 seitlich abschliessen.  



  Die Zapfen der Walze 4 sind in den mit  Abhebekurven 15 versehenen Presshebeln 16  gelagert, deren eines Hebelende unter Wir  kung der Feder 17 steht und sich gegen einen  verstellbaren Anschlag 18 legen kann, wäh  rend das andere Hebelende, um auf der  Welle 19 befestigte Exzenterbüchsen 20, die  in Schlitzen 21 des Maschinenständers ge  führt sind, schwenkbar ist. Pendelhebel 22  führen die Welle 19 kreisbogenförmig um die  feste Achse 23, wenn die Welle 19 durch  einen Handhebel oder einen entsprechenden  Bedienungsgriff 24 um 180   gedreht wird.  Die mit Handkurbel 25 versehene durch  gehende Welle 26 trägt an jeder Maschinen  seite ein Kegelräderpaar 27, 28, bei dessen  Drehung die als Mutter für die Spindel 29  ausgebildete Federaufhängung 30 in der  Längsrichtung verschoben wird und so eine  Spannungsänderung der Feder 17 bewirkt.

      Die Zapfen der Walzen 3 und 5 sind in  doppelarmigen Hebeln 31, 32 gelagert, die  an dem einen Hebelende durch die Zugstange  33 miteinander gelenkig und deren andere  Hebelenden vermittelst Lenker 34, 35 mit  dem auf der Welle 36 befestigten Doppel  gabelhebel 37 verbunden sind. Die Teile 31  bis 37 bilden dadurch je einen frei bewegli  chen Rahmen für die Lagerung der Walzen  3, 5. Auf den Lenkerbolzen 38 sind Rollen  39 unmittelbar über den Abhebekurven 15  angeordnet. Zur Arretierung und Drehung  der im Maschinenständer gelagerten Welle  36 ist an deren Ende ein mit Führungen und  Drehbolzen für den Griffhebel 40 versehene  Kopfstück 41 mit einer Feder 42 angebracht.

    die einen     mit    dem Griffhebel 40 verbundenen       und    gleitend geführten Bolzen 43 in eine  Bohrung 44 des     Presshebels    16     hineindrüekt.     Der Gelenkbolzen 45 der Zugstange 33 ist  mit     einstellbarem    Spiel im     Schlitz    46 des  Lenkers 4 7 geführt. 48 und 49 sind die  üblichen Ab- und     Aufrollvorrichtungen    für  die Gewebe- oder     Kettenbahn,    deren Verlauf  in     Fig.    1 in strichpunktierten Linien an  gegeben ist.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Wird die Walze 4 durch Spannen der  Feder 17 belastet, so überträgt sich der  Druck an den Berührungslinien der Walzen  oberfläche auf die Walzen 3 und 5 und von  diesen wiederum auf die Walze ?. Der Ab  stand der     MTalzen    3 und 5 ist in der     Press-          stellung    unveränderlich, weil dann die Hebel  31 und 32, die Zugstange 33 und die Lenker  34 und 35 ein Parallelogramm bilden, das  allerdings winkelverschiebbar ist, um eine  selbsttätige Druckausgleichung zwischen den  vier Walzen zu ermöglichen.

   Dabei können  sich die Zapfen 38 der Hebel 31 und 3 2 auf  Kreisbogen um die festen Drehpunkte .der  Lenker 34 und 35 bewegen, während der Ge  lenkbolzen 45 des Hebels 31 sich entspre  chend dem Spiele im Schlitz 46 des dreh  baren Hebels 47 frei bewegen kann und der  Hebel 32 um den Gelenkbolzen 45'     ver-          schwenkbar    ist.

   Eine Druckerhöhung an  einer     Walzenberührungsstelle,    zum Beispiel      durch das Einlaufen eines dickeren Gewebes  hervorgerufen, bedingt sofort eine minimale  Auseinanderbewegung der Walzen an dieser  Druckstelle und eine, durch das Hebelparal  lelogramm gegebene entsprechende Gegenein  anderbewegung an andern Walzenberüh  rungsstellen, wodurch hier wiederum eine       Drucksteigerung        eintritt,    bis die am Hebel  parallelogramm     wirkenden    Kräfte wieder im  Gleichgewicht, bis also selbsttätig der Druck  ausgleich an allen Walzenberührungsstellen  eingetreten ist.  



  Durch das Eigengewicht der Walzen     tritt     je nach der gewählten Walzenanordnung an  gewissen Walzenberührungsstellen allerdings  ein zusätzlicher Druck von bestimmter Grösse  auf, der entweder absichtlich belassen wird,  um zum Beispiel an der letzen Pressstelle das  Gewebe am stärksten auszupressen, oder der  durch Federn oder Gewichte ausbalanciert  oder     durch    entsprechende     Dimensionierung     der Hebel ausgeglichen werden kann. Im  übrigen erfolgt aber ein sofortiger selbsttäti  ger vollkommener Druckausgleich an allen  vier Pressstellen bei jeder beliebigen Span  nungsveränderung der Federn 17.

   Auch bei  der Wiederbelastung nach Druckentlastung  durch Drehen der Wellen 19 stellt sich sofort  die vorherige gleichmässige     Druckverteilung     wieder ein. Um zu entlasten, wird durch Be  dienungsgriff 24 die Welle 19 mit den Ex  zenterbüchsen 20 um 180   gedreht, wobei  sich Welle 19 auf einem Kreisbogen um die  feste Achse 23 bewegt, während sich der Ex  zenterumfang in der Richtung des Schlitzes  21 um die Exzentrizität verstellt. Zuerst  wird dabei der Presshebel 16 unter Wirkung  der Feder 17 um die Achse der Walze 4     ver-          schwenkt,    bis er sich gegen den Anschlag 18  legt, dann wird mit dem Anschlag 18 als  Drehpunkt die Walze 4 von den Walzen 3  und 5 abgehoben und, sobald die Abhebekur  ven 15 die Rollen 39 berühren, werden auch  die Walzen 3 und 5 angehoben.

   Unter dem  Einfluss des Eigengewichtes der Walzen be  wegt sich     Walze    3 zuerst auf der Oberfläche  der Walze 2 in Richtung des Pfeils A (Fug.  <B>i),</B> bis sich der     Gelenkbolzen    45 am Ende    des Schlitzes 46 anlegt und sich dann beide  Walzen 3 und 5 gemäss Fig. 7 von der Walze  2 abheben.  



  Zum schnellen, vollständigen Entlasten  aller vier Druckstellen ist es also nur not  wendig, einen einzigen Bedienungsgriff auf  einer Maschinenseite zu drehen. Um die  Walzen 3 und 5, zwecks Zugänglichkeit des  Flottenraumes 6 weiter auszuschwenken,  wird mit Hilfe des     Griffhebels    40 der Bolzen  43 aus der Bohrung 44 gezogen und darnach       Kopfstück    41 mit der Welle 36 und den auf  beiden Maschinenseiten befindlichen Doppel  gabelhebeln 37 um 180   gedreht. Dabei rol  len,die durch Lenker 34 und 35 mit Doppel  gabelhebeln 37 verbundenen Rollen 39 auf  den     Abhebekurven    gemäss     Fig.    8 ab.  



  Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel  (Fug. 9 bis 12) ist im Maschinenständer 1 die  Welle der Walze 2     gelagert,    die wiederum  mit den Walzen 3, 4 und 5 den     geschlossenen     Flottenraum 6 bildet, welcher durch Dich  tungsplatten 8     .seitlich    abgeschlossen ist. Die  Zapfen der Walzen 4 sind in den     Presshebeln     16 gelagert, deren eines Hebelende unter  Wirkung einer Feder 17 steht und sich gegen  einen verstellbaren Anschlag 18 legen kann,  während -das andere Hebelende um auf der  Welle 19 befestigte     Eazenterbüchsen    20, die  in Schlitzen 21 des Maschinenständers ge  führt sind, schwenkbar ist.

   Die mit Hand  kurbel 25 versehene durchgehende Welle 26       trägt        an        jeder        Maschinenseite        ein     <B>27,</B> 28, bei dessen Drehung die als Mut  ter für die Spindel 29 ausgebildete Feder  aufhängung 30 in der Längsrichtung ver  schoben     wird    und so eine Spannungsände  rung .der Feder 17 bewirkt.  



  An einem Zapfen 54 der     Presshebel    16  hängen bei abgehobener Walze die Doppel  hebel 56     wagebalkenartig    in Schlitzen 55 an  ihren Enden sind die Zapfen 57 für die  Schwenklager 58 der Walzen 3 und 5 ge  lagert. Im Doppelhebel     geführte    Bolzen 59       können    in entsprechende Bohrungen der  Schwenklager 58 zu deren Sicherung in der  Arbeitsstellung gestossen werden. Die Teile      56 bis 59 bilden hier ebenfalls je einen frei  beweglichen Rahmen für die Lagerung der  Walzen 3, 5. Auf den Zapfen 57 befestigte  Zahnräder oder Zahnsegmente 60 greifen in  kleine, auf den durchgehenden Wellen 61 be  festigte Zahnräder 62 ein, die von Handkur  beln 68 oder dergleichen gedreht werden  können.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist fol  gende:  In der Pressstellung ist der Abstand der  Walzen 3 und 5 unveränderlich, da die  Schwenklager 58 durch Bolzen 59 mit dem  Wagebalken 56 unverrückbar verbunden  sind. Der Schlitz 55 hat um den Zapfen 54  allseitig genügend Spiel, so dass sich der  Wagebalken 56 einstellen kann, bis die Wal  zen an allen vier Pressstellen mit gleichem  Druck gegeneinanderliegen. In ähnlicher  Weise wie bei der Ausführung nach Fig. 1  und 2 kann auch bei dieser Ausführung der  durch das Eigengewicht der Walzen hervor  gerufene zusätzliche Druck absichtlich be  lassen oder durch Ausbalancieren ausgegli  chen werden.

   Zur Entlastung wird die Welle  19 um 180   gedreht, wobei sich, wie in der  vorherigen Ausführung zuerst der Presshebel  16 am Anschlag 18 anlegt, dann die im  Presshebel gelagerte Walze 4 von den beiden  Walzen 3 und 5 abhebt, bis der Zapfen 54  am obern Ende des Schlitzes 55 anliegt. Bei  weiterem Heben des Presshebels wird dann  auch der Wagebalken 56 mit den Walzen 3  und 5 angehoben, wie aus Fig. 11 ersicht  lich. Auch hier können die Walzen 3 und 5  nach Herausziehen der Bolzen 59 ausge  schwenkt werden, und zwar bewegt sich  durch Drehen der Kurbel 63 in der Pfeil  richtung B (Fug. 9) unter     Vermittlung    der  Zahnräder 60 und 62 das     Schwenklager    in  der Pfeilrichtung C (Fug. 9) in die aus  Fig. 12 ersichtliche Lage.

   Auch bei diesem  Ausführungsbeispiel genügt zur Druckregu  lierung die     Betätigung    der     einen    Handkurbel  25 und zur Walzenentlastung die Betätigung  des einen Bedienungsgriffes 24.  



  Ohne am Prinzip etwas zu ändern, kön  nen die Federn 17 und deren Verstellvorrich-         tung    durch eine hydraulische Anordnung er  setzt werden.  



  Nach dem dritten Ausführungsbeispiel  (Fug. 13 bis 15) sind die Zapfen der Walzen  <B>2</B>     und    4     im        Maschinenständer    1     gelagert.        Die     Ansätze 64 der Lager 65 sind mit Bohrun  gen und die Ansätze 66 der Lager 6 7 sind  mit Gewinde zur Führung der Spindeln 68  und 69 versehen. Auch hier bilden die Teile  46 bis 69 je einen frei beweglichen Rahmen  für die Lagerung der Walzen 3, 5. Mit den  Trag- und Drucklagern 70 für die Spindeln  68 und 69 hängt das Lager 71 für die, beide  Maschinenseiten verbindende Schraubenrad  welle 7 2 zusammen.

   Federn 73 dienen zur       Erzeugung    und Regulierung des Walzen  druckes und pressen bei Entlastung der Wal  zenpressung die Ansätze 64 gegen die An  schlagringe. 74 der Spindeln. Kleine, auf der  von der Handkurbel 75 betätigten Welle 72  angebrachte Schraubenräder 76 greifen in  ,die grösseren Schraubenräder 77, 78, die auf  den Spindeln 68 und 69 befestigt sind. Am  Maschinenständer befestigte Gleitflächen 79  und 80     mit    Endanschlägen 81 und 82 dienen  bei entlasteten Walzen den Lageransätzen 61  und 66 als Auflage.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Werden bei entlasteten Walzen gemäss       Fig.    14 durch Drehen -der Handkurbel 7 5  und der beide Maschinenseiten verbindenden  Welle 72 und     damit    unter Vermittlung der  Schraubenräder 76, 77 und 78 die Spindeln  68 und 69 so gedreht, dass sie sich in die  Ansätze 66 einschrauben, so werden die Fe  dern 73 zusammengepresst und damit die  Walzen 3 und 5 so weit genähert, bis sie  an der Walze 2 anliegen. Bei weiterer Nä  herung .der Walzen 3 und 5, unter Wirkung  der Federn 73, steigen sie auf der     Oberfläehe     .der Walze 2, bis sie sich auch an der Walze  4 anlegen.

   Dabei heben sich die Ansätze 64  und 66 von den     Gleitflächen    79 und 80 ab  und die ganze     Pressvorrichtung    wird nur  noch von den Ansätzen der Lager 65 und 6 7  gehalten, so dass sich die Walzen 3 und 5  mit gleichmässiger Pressung an die Walzen 2      und 4 anlegen können. Sobald die vier Wal  zen sich berühren, werden durch weiteres  Drehen der Kurbel 75 die Anschlagringe 74  von den Ansätzen 64 abgehoben und die Fe  dern 73 zusammengepresst und so die Wal  zenpressung erhöht. Um bei entlasteten Wal  zen zwecks besserer Zugänglichkeit des Flot  tenraumes die Walzen 3 und 5 auseinander  zu bewegen, wird an der Handkurbel 75 in  der umgekehrten Richtung wie bei der  Druckerzeugung gedreht.

   Hierdurch vergrö  ssert sich der Abstand der Lager 65 und 67,  deren Ansätze 64 und 66 auf den Gleitbah  nen 79 und 80 gleiten, bis sie die     End-          anschläge    81 und 82 berühren. Ein und die  selbe Handkurbel dient also zur Druckerzeu  gung und -regulierung, sowie zur Walzen  entlastung und zum Ausfahren der Walzen.  



  In den Fig. 16 und 17 ist die seitliche  Abdichtung der Flottenräume für die Vor  richtung nach der ersten     Ausführungsform     dargestellt.  



  Die     Dichtungsplatten    8 werden hier un  ter Vermittlung des dreiarmigen Hebels 9  durch die Feder 10 gegen die Stirnseiten der  Walzen 2 bis 5 gepresst. Die Spannung der  Feder 10 und damit der Anpressungsdruck  der Platte 8 gegen die Walzen kann dabei  durch die im Maschinengestell achsial ver  stellbare Federpressspindel 12 verändert wer  den, indem vermittelst des Handrades 11 die  Spindel 12 mehr oder weniger in das Ma  schinengestell eingeschraubt wird. Die Achse  13, die zugleich als Flotten- oder als     Heiz-          dampfzuführung    dient, ist in der Spindel 12  geführt, während der im Maschinengestell  angebrachte Stift 14 die Drehung des Hebels  9 verhindert.  



  In den Fig. 18 und 19 ist die seitliche  Abdichtung des Flottenraumes für die Ma  schine nach der zweiten Ausführungsform  dargestellt. Die Dichtungsplatten 8 werden  hier unter Vermittlung der Trag- und Druck  bolzen 51, der Federn 52 und der im Maschi  nenständer achsial verschiebbaren     Federpress-          spindeln    53 gegen die Stirnseiten der Walzen  gepresst.    Durch die beschriebene Ausbildung der  seitlichen Abdichtung kann der Dichtungs  druck der Platten 8 auf ein Minimum redu  ziert werden, weil er sich selbsttätig ganz  gleichmässig auf die vier Walzen verteilt, so  dass bei zuverlässiger Abdichtung die Ab  nützung der Walzenstirnseiten und der Dich  tungsplatte auf ein Minimum reduziert und  gleichzeitig die Antriebskraft der Maschine  bedeutend herabgesetzt werden kann.  



  Im folgenden werden noch die Verhält  nisse, die sich bei der achsialen Verschiebung  einer oder mehrerer Walzen ergeben, anhand  der Fig. 20 bis 23 erläutert:  Bei symmetrischer Anordnung der Dich  tungsplatte (Fig. 20) sind auf der linken  Seite die von der Federpressung Q' erzeugten  Pressungen zwischen Platte 8 und den Wal  zen 2, 3, 4 und 5 gleich gross, das heisst, es  ist P2' = P3' = P4' = P5' = · Q' und dem  entsprechend auf der rechten Seite P2'' =  P3'' = P4'' = P5'' = · Q''. Bei gleichmässig  einregulierter Federpressung ist     Q'=-    Q"  und demnach sind alle Dichtungsdrücke P  einander gleich.

   Verschiebt sich die Walze 3  in der Längsrichtung in die     gestrichelt    ge  zeichnete Lage     (Fig.    21), so verbleibt die  linke Dichtungsplatte in ihrer Lage, da sie  sich gegen die Walzen 2, 4 und 5 anlegt.  Der Druck P3' wird jedoch<B>=O,</B> während  die Drücke P2', P4' und P5' auf     '/3        Q'    an  wachsen.

   Die Dichtungsplatte 8 auf der  rechten Seite hebt sich bei der eingezeichne  ten Verschiebung von den Walzen 2 und 4  ab, die Drücke P2" und P4" werden = 0, Q"  wächst entsprechend der     Zusammendrückung     der Feder und der Angriffspunkt der Drücke  zwischen Dichtungsplatte 8 und Walzen     :3     und 5 verschiebt sich infolge der Schrägstel  lung der Dichtungsplatte in der eingezeich  neten Weise derart, dass die wirksamen Ent  fernungen von der Kraft     Q    sich von     a    auf<I>b</I>  und c verändern.

   Es gelten .demnach fol  gende Gleichungen: P3"     +    P5" = Q" und  P3" : P5" = b : c, also
EMI0006.0019  
    Bei der gezeichneten Längsverschiebung der  Walze 3 wächst demnach die Kraft P3",      während die Kraft P3' = 0 wird, so dass die       Walze    selbsttätig von den Dichtungsplatten  zurückgeführt wird. bis wieder Druckaus  gleich eintritt.  



  Bei der     Verschiebung        zweier    benachbarter  Walzen 3 und 4 nach Fig. 22 neigt sich die  Dichtungsplatte 8 um ihre Symmetrieachse,  so dass auf der linken Seite die Drücke P3'  und P4' nahezu verschwinden, ebenso auf der  rechten Seite die Drücke P2'' und P5'', wäh  rend auf der linken Seite die Drücke P2' und  P5' auf ¸ Q' und auf der rechten Seite die  Drücke P3'' und P4'' auf ¸ Q'' anwachsen,  wobei noch zu berücksichtigen ist, dass die  Federkraft Q'' ihrerseits entsprechend der  Zusammendrückung der Feder an dieser  Seite wächst. Die Dichtungsplatten 8 haben  also auch in diesem Fall die Tendenz, die ver  schobenen Walzen wieder in ihre Anfangs  stelle zurückzuführen.  



  Bei der Längsverschiebung zweier gegen  überliegender Walzen 2 und 4 (Fig. 23)  bleibt die     Dichtungsplatte    8 der linken Seite  in ihrer Lage, während die Dichtungsplatte  8 der rechten Seite parallel mit sich selbst  verschoben wird. Die Drücke P2' und P4'  der linken Seite, sowie P3'' und P5'' der  rechten Seite werden = O, die Drücke M3'=  P5' = ¸ Q' und die Drücke P2'' = P4'' =  ¸ Q'', wobei wiederum Q'' entsprechend der  Zusammendrückung der Feder gewachsen ist.  Auch in diesem Falle werden die Walzen  durch die Dichtungsdrücke selbsttätig in die  Anfangsstellung zurückgeführt.  



  Die in den Figuren gezeichnete, verhält  nismässig grosse Längsverschiebung ist in  Wirklichkeit so     klein,    dass die     Zusammen-          drückung    der rechtsseitigen Feder praktisch  vernachlässigt werden kann. Bei einer Ver  schiebung von drei Walzen treten Verhält  nisse entsprechend der     Verschiebung    einer  einzelnen Walze auf, so dass dieser Fall auch  durch Fig. 21 dargestellt ist.  



  Bei der Verwendung heisser Behandlungs  flüssigkeiten werden die Federn, die die  Kraft Q' und Q'' erzeugen, entsprechend der  Längenausdehnung der Walzen zusammen  gedrückt. Diese Zusammendrückungen sind    aber im Verhältnis zur Vorspannung der Fe  der derartig klein, dass messbare Druckunter  schiede bei der Verwendung heisser oder kal  ter Behandlungsflüssigkeiten praktisch über  haupt nicht auftreten, während bei starr     an-          gepressten        Platten    die geringen Längsdehnun  gen der Walzen infolge dieser Temperatur  differenzen schon genügen, um die Dich  tungsdrücke unzulässig hoch zu steigern, so  dass ausserordentlich starke Abnutzung der  Platten und Walzenstirnseiten, sowie sogar  Maschinenstillstände dadurch hervorgerufen  wurden.  



  Um die Zugänglichkeit zum innern Flot  tenraum zu erhöhen oder inliegende Teile  auszubauen, werden die mit Gewinde ver  sehenen     Federpressspindeln    53     (Fig.    19) so  weit zurückgedreht, bis die Federn 52 voll  ständig entlastet sind und der am Druckbol  zen 51 angebrachte Schulterring durch die  Hülsen 53 von den Walzen weggezogen wird  und somit die Dichtungsplatten 8 abgehoben  werden.  



  Die in den     Fig.    16 und 17 gezeichnete  Anordnung mit dem dreiarmigen Hebel 9 soll  einen einigermassen gleichmässigen Abdich  tungsdruck des geschlossenen Flottenraumes  und des offenen Flottenraumes gewähr  leisten, durch Wahl der Abstände der drei  Auflagepunkte von der Feder 10. Im übri  gen werden auch bei dieser Anordnung die  Walzen bei Längsverschiebung     selbsttätig          zurückgeführt,    wenn auch die schematische  Darstellung nicht ohne weiteres auf diesen  Fall übernommen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Nassbehandeln von Tex tilgut in Bahnform mit vier gegeneinander regelbar anpressbaren, einen durch seitliche Abdichtung geschlossenen Flottenraum bil denden Walzen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gegenüberliegende Walzen mit ihren Zapfen in je einem frei beweglichen Rahme n gelagert sind, wobei diese Rahmen so aus gebildet sind. dass sich die darin gelagerten Walzen gegenüber den zwei andern Walzen selbsttätig einstellen, sobald eine der vier Walzen gegen die jeweils gegenüberliegende bewegt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine auf min destens eine Walze einwirkende Pressvor- richtung zum Belasten und Entlasten der Walzen von einer Stelle aus regulierbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass von den zwei nicht an den be weglichen Rahmen angeordneten Walzen die eine fest gelagert ist und die andere mit ihren Zapfen in schwenkbaren, durch Pressmittel belasteten Presshebeln ge lagert ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die beweglichen Rah men mit den Presshebeln in Wirkungs verbindung stehen, derart, dass beim Ver- schwenken der Presshebel zuerst die in diesen Presshebeln gelagerte Walze ab gehoben wird, worauf beim weiteren Verschwenken dieser Hebel die Rahmen mitgenommen und dadurch die darin ge lagerten Walzen von der fest gelagerten Walze abgehoben werden. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass auf einer in Pendelhebeln gelagerten, beide Maschi nenseiten verbindenden Welle in die Presshebel eingreifende, in Schlitzen ge führte Exzenter befestigt sind. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rahmen durch zu einem Parallelogramm zusammenschliess- bare Gelenkstücke gebildet werden, von denen je zwei einander gegenüberliegende Stücke als Walzenlagerungshebel dienen und durch zwei Lenker, sowie einer um 180' schwenkbaren, am Presshebel gelagerten Lenker-Verbindunghebel an ihrem einen Ende verriegelbar, an ihrem andern Ende aber durch ein seinerseits an je einem Schwenkarm angelenktes Verbindungsstück verbunden sind. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass auf den Press- hebeln Hubkurven angeordnet sind, auf denen die verriegelbaren Endgelenke der Walzenlagerungshebel mittelst Rollen beim Verriegeln und Entriegeln eine Führung finden. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Rahmen aus je einem auf jeder Maschinenseite wagebal- kenartig an -den Presshebeln angelenkten Doppelhebel bestehen, in dessen Enden durch Stifte feststellbare Schwenklager für zwei der Presswalzen vorgesehen sind. B.
    Vorrichtung nach Unteranspiuch 7, da durch gekennzeichnet, .dass die Schwenk lager der Walzen durch im Doppelhebel drehbar gelagerte Bedienungsgriffe un ter Vermittlung von Übertragungsele menten zwecks Zugänglichkeit des von den Walzen gebildeten Flottenraumes ausgeschwenkt werden. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei gegenüberlie gende Walzen fest gelagert sind und die auf Gleitbahnen geführten Lager .der beiden andern Walzen durch Gewinde spindeln unter Zwischenschaltung von Federn derartig miteinander verbunden sind, dass durch Hineinschrauben der Spindeln die Walzenpressung vergrössert und durch Hinausschrauben der Spin deln die Walzen entlastet, sowie vonein ander abgehoben werden können. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass auf seitliche Dichtungsplatten Federn einwirken, wel che die Platten gleichmässig an die Stirn seite anpressen, wobei bei der Verschie bung von Walzen in der Längsrichtung die Dichtungsplatten diese Walzen selbsttätig zurückführen. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass eine von einer Stelle aus betätigbare Vorrichtung für die Regulierung der Federspannung vor gesehen ist, durch welche an allen vier Walzen ein gleichmässiger Dichtungs druck erzielt wird. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Regulier- vorrichtung für die Federspannung so ausgebildet ist, dass damit die Dichtungs platte vom Dichtungsdruck entlastet und von den Walzen ganz abgehoben werden kann.
CH158803D 1931-10-08 1931-10-08 Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut in Bahnform mit vier gegeneinander regelbar anpressbaren, einen durch seitliche Abdichtung geschlossenen Flottenraum bildenden Walzen. CH158803A (de)

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