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DE577938C - Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut in Bahnform - Google Patents

Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut in Bahnform

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Publication number
DE577938C
DE577938C DEM117807D DEM0117807D DE577938C DE 577938 C DE577938 C DE 577938C DE M117807 D DEM117807 D DE M117807D DE M0117807 D DEM0117807 D DE M0117807D DE 577938 C DE577938 C DE 577938C
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DE
Germany
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rollers
lever
levers
roller
press
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Expired
Application number
DEM117807D
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English (en)
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Benninger AG
Original Assignee
Benninger AG
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Publication date
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Publication of DE577938C publication Critical patent/DE577938C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B1/00Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating
    • D06B1/10Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material
    • D06B1/14Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller
    • D06B1/145Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller the treating material being kept in the trough formed between two or more rollers
    • D06B1/146Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller the treating material being kept in the trough formed between two or more rollers where the textile material is first passed in a nip before it comes into contact with the treating material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Naßbehandeln von Textilgut in Bahnform Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum 1Taßbehandeln von Textilgut in Bahnform mit vier gegeneinander regelbar anpreßbaren, einen durch seitliche Abdichtung geschlossenen Flottenraum bildenden Walzen.
  • Die bekannten Maschinen dieser Art besitzen mehrere Regelstellen für das Gegeneinanderpressen der einzelnen Walzen, so daß es sehr schwierig oder fast unmöglich ist, die gleiche Pressung an allen vier Preßstellen der Walzen zu erzielen. Ferner besteht hier der Nachteil, daß die Pressung nicht über die ganze Walzenlänge gleichmäßig verteilt ist, so daß ein genügendes Abdichten des von den Walzen eingeschlossenen Flottenraumes nur dadurch zu erhalten ist, daß ein verhältnismäßig großer Druck auf die einzelnen Walzen ausgeübt wird.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird dagegen ein gleichmäßiger Preßdruck innerhalb der gesamten Vorrichtung dadurch sichergestellt, daß zwei gegenüberliegende Walzen mit ihren Zapfen in je einem frei beweglichen Rahmen gelagert sind, und zwar derart, daß sich diese Walzen gegenüber den zwei anderen Walzen selbsttätig einstellen können, wodurch ein gutes Abdichten des Flottenraumes durch die Walzen bei einem sehr geringen, weil gleichmäßigen Druck und somit ein gleichmäßiger Endeffekt auf dem zu behandelnden Gewebe und eine schonende Behandlung empfindlicher, keinen höhen Druck vertragender Gewebe gewährleistet ist.
  • Durch diese Ausbildung wird außerdem ermöglicht, daß eine auf mindestens eine Walze einwirkende Preßvorrichtung zum Belasten und Entlasten der Walzen von einer Stelle aus regelbar ist, und daß ein jederzeit leichtzugänglicher Flottenraum erhalten wird, wodurch die Bedienung der Maschine wesentlich vereinfacht. wird. _ Muldenpressen mit mehreren Mulden oder ähnlich wirkenden Vorrichtungen sind zwar auch von einer Stelle aus regelbar, jedoch naturgemäß nur unter Zwischenschaltung von Vorregelmitteln. Man hat auch schon zum Behandeln von Wirk-,varen o. dgl. im aufgeweiteten Schlauch frei bewegliche Walzen in der entsprechend erbreiterten Walzenfuge eines Quetschwerkes angeordnet. jedoch sind hier die , beweglichen Walzen nicht radial, sondern axial verschiebbar, so daß kein gleichmäßiges Anpressen gewährleistet ist.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abb. z ein erstes Ausführungsbeispiel in Seitenansicht, wobei die Walzen in belastetem Zustand dargestellt sind; Abb. 2 ist eine Stirnansicht zu Abb. r, teilweise im Schnitt; Abb.3 bis 6 zeigen Einzelteile der Maschine nach Abb. r, und Abb. 7 und 8 sind schematische Darstellungen der Walzen in entlastetem und in voneinander abgehobenem. Zustand; Abb.9 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel in Seitenansicht, wobei die Walzen wiederum in belastetem Zustande dargestellt sind-, Abb. ro ist eine Stirnansicht teilweise im Schnitt einer Maschinenseite; Abb. i z und 12 sind wiederum schematische Darstellungen der Walzen in entlastetem und in voneinander abgehobenem Zustand; Abb. 13 bis 15 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel, und zwar ist Abb. 13 eine Seitenansicht mit den Walzen in belastetem Zustand, Abb. 14 dieselbe Ansicht bei abgehobenen Walzen, und Abb.15 ist eine Stirnansicht der einen Maschinenseite.
  • N acb dem ersten Ausführungsbeispiel nach den Abb. i bis 8 ist im Maschinenständer i die Welle der Walze 2 gelagert, die mit den Walzen 3, 4 und 5 den geschlossenen Flottenraum 6 und/oder den offenen Flottenraum 7 bildet. In diesen Flottenräumen 6, 7 befindet sich die Behandlungsflüssigkeit für das Naßbehandeln, z. B. Färben, des Textilgutes, welches zwischen den sich drehenden Walzen durch die Flotte durchgezogen und dabei behandelt wird. Zur seitlichen Abdichtung der Flottenräume dienen die Dichtungsplatten 8, die unter Vermittlung einer durch eine Regelvorrichtung verstellbaren Feder gegen die Stirnseiten der Walzen gepreßt werden und die Flottenräume 6, 7 seitlich abschließen.
  • Die Zapfen der Walze 4 sind in den mit Abhebekurven 15 versehenen Preßhebeln 16 gelagert, deren eines Hebelende unter Wirkung der Feder 17 steht und sich gegen einen verstellbaren Anschlag 18 legen kann, während das andere Hebelende um auf der Welle i 9 befestigte Exzenterbüchsen 2o, die in Schlitzen 21 des Maschinenständers geführt Sind, schwenkbar ist. Pendelhebel 22 führen die Welle i9 kreisbogenförmig um die feste Achse 23, wenn die Welle i9 durch einen Handhebel oder einen entsprechenden Bedienungsgriff 24 um i8o° gedreht wird. Die mit Handkurbel 25 versehene durchgehende Welle 26 trägt an jeder Maschinenseite ein Kegelräderpaar z7, 28, bei dessen Drehung die als Mutter für die Spindel 29 ausgebildete Federaufhängung 30 in der Längsrichtung verschoben wird und so eine Spannungsänderung der Feder 17 bewirkt.
  • Die Zapfen der Walzen 3 und 5 sind in doppelarmigen Hebeln 31, 32 gelagert, die an dem einen Hebelende durch die Zugstange 3.3 miteinander gelenkig und deren andere Hebelenden vermittels Lenker 34, 35 mit dem auf der Welle 36 befestigten Doppelgabelhebel 37 verbunden sind. Auf den Lenkerbolzen 38 sind Rollen 3.9 unmittelbar über den Abhebekurven 15 angeordnet. Zur Arretierung und Drehung der im Maschinenständer gelagerten Welle 36 ist an deren Ende ein mit Führungen und Drehbolzen für den Griffhebel 40 versehenes Kopfstück 41 mit einer Feder 42 angebracht, die einen mit dem Griffhebel 4o verbundenen und gleitend geführten Bolzen 43 in eine Bohrung 44 des Preßhebels 16 hineindrückt. Der Gelenkbolzen 45 der Zugstange 33 ist mit einstellbarem Spiel im Schlitz 46 des Lenkers 47 geführt. 48 und 49 sind die üblichen Ab- und Aufrollvorrichtungen.
  • Die Wirkungsweise einer Vorrichtung nach Abb. i bis 8 ist folgende: Wird die Walze 4 durch Spannen der Feder 17 belastet, so überträgt sich der Druck an den Berührungslinien der Walzenoberfläche auf die Walzen 3 und 5 und von diesen wiederum auf die Walze 2. -Der Abstand der Walzen 3 und 5 ist in der Preßstellung unveränderlich, weil dann die Hebel 31 und 32, die Zugstange 33 und die Lenker 34 und 35 ein Parallelogramm bilden, das allerdings winkelverschiebbar ist, um eine selbsttätige Druckausgleichung zwischen den vier Walzen zu ermöglichen. Dabei können sich die Zapfen 38 der Hebel 31 und 3a auf Kreisbogen um die festen Drehpunkte der Lenker 34 und 35 bewegen, während der Gelenkbolzen 45 des Hebels 31 sich entsprechend dem Spiele im Schlitz 46 des drehbaren Hebels 47 frei bewegen kann und der Hebel 32 um den Gelenkbolzen 45 verschwenkbar ist. Eine Druckerhöhung an einer Walzenberührungsstelle, z. B. durch das Einlaufen eines dickeren Gewebes hervorgerufen, bedingt sofort eine minimale Auseinanderbewegung der Walzen an dieser Druckstelle und eine 4urch-das Hebelparallelogramm gegebene entsprechende Gegeneinanderbewegung an anderen Walzenberührungsstellen, wodurch hier wiederum eine Drucksteigerung eintritt, bis die - am Hebelparallelogramm wirkenden Kräfte wieder im Gleichgewicht, bis also selbsttätig der Druckausgleich an allen Walzenberührungsstellen eingetreten ist.
  • Durch das Eigengewicht der Walzen tritt je nach der gewählten Walzenanordnung an gewissen Walzenberührungsstellen allerdings ein zusätzlicher Druck von bestimmter Größe auf, der entweder absichtlich belassen wird, um z. B. an der letzten Preßstelle das Gewebe am stärksten auszupressen, oder der durch Federn oder Gewichte ausbalanciert oder durch entsprechende Dimensionierung der Hebel ausgeglichen werden kann. Im übrigen erfolgt aber ein sofortiger selbsttätiger vollkommener Druckausgleich an allen vier Preßstellen bei jeder beliebigen Spannungsveränderung der Federn 17. Auch bei der Wiederbelastung nach Druckentlastung durch Drehen der Welle 19 stellt sich sofort die vorherige gleichmäßige Druckverteilung wieder ein. Um zu entlasten, wird durch Bedienungsgriff 2.4 die Welle i9 mit den Exzenterbüchsen 2o um igo° gedreht, wobei sich Welle i9 auf einem Kreisbogen um die feste Achse 23 bewegt, während sich der Exzenterumfang in der Richtung des Schlitzes 2i um die Exzentrizität verstellt. Zuerst wird dabei der Preßbebel 16 unter Wirkung der Feder 17 um die Achse der Walze 4 verschwenkt, bis er sich gegen den Anschlag 18 legt, dann wird mit dem Anschlag 18 als Drehpunkt die Walze a von den Walzen 3 und 5 abgehoben, und sobald die Abhebekurven 15 die Rollen 39 berühren, werden auch die Walzen 3 und 5 angehoben. Unter dem Einfluß des Eigengewichtes der Walzen bewegt sich Walze 3 zuerst auf der Oberfläche der Walze 2 in Richtung :des Pfeiles A (Abb. 7), bis sich der Gelenkbolzen 45 am Ende des Schlitzes 46 anlegt und sich dann beide Walzen 3 und 5 gemäß Abb. 7 «-on der Walze 2 abheben.
  • Zum schnellen, vollständigen Entlasten aller 4. Druckstellen ist es also nur notwendig, einen einzigen Bedienungsgriff auf einer Maschinenseite zu drehen. Um die Walzen 3 und 5 zwecks Zugänglichkeit des Flottenraumes 6 weiter auszuschwenken, wird mit Hilfe des Griffhebels 4o der Bolzen 43 aus der Bohrung 44 gezogen und darnach Kopfstück 41 mit der Welle 36 und den auf beiden Maschinenseiten befindlichen Doppelgabelhebeln 37 um i8o° gedreht. Dabei rollen die durch Lenker 34 und 35 mit Doppelgabelhebeln 37 verbundenen Rollen 39 auf den Abltebekurven gemäß Abb. 8 ab.
  • Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel (Abb. 9 bis 12) ist im Maschinenständer i die Welle der Walze 2 gelagert, die wiederum mit den Walzen 3, 4 und 5 den geschlossenen Flottenraum 6 bildet, welcher durch Dichtungsplatten 8 seitlich abgeschlossen ist. Die Zapfen der Walzen 4 sind in den Preßhebeln itr gelagert, deren eines Hebelende unter Wirkung einer Feder 17 steht und sich gegen einen verstellbaren Anschlag 18 legen kann, während das andere Hebelende um auf der Welle i9 befestigte Exzenterbüchsen 2o, die in Schlitzen 21 des Maschinenständers geführt sind, schwenkbar ist. Die mit Handkurbeln 25 versehene durchgehende Welle 26 trägt an jeder Maschinenseite ein Kegelräderpaar 27, 28, bei dessen Drehung die als Mutter für die Spindel 29 ausgebildete Federaufhängung 30 in der Längsrichtung verschoben wird und so eine Spannungsänderung der Feder 17 bewirkt.
  • An einem Zapfen 54 der Preßhebel 16 hängen bei abgehobener Walze die Doppelhebel 56 waagebalkenartig in Schlitzen 55. An ihren Enden sind die Zapfen 57 für die Schwenklager 58 der Walzen 3 und 5 gelagert. Im Waagebalken geführte Bolzen 59 können in entsprechende Bohrungen der Schwenklager 58 zu deren Sicherung in der Arbeitsstellung gestoßen werden. Auf den Zapfen 57 befestigte Zahnräder oder Zahnsegmente 6o greifen in kleine, auf den durchgehenden Wellen 61 befestigte Zahnräder 62 ein, die von Handkurbeln 63 o. dgl. gedreht werden können.
  • Die Wirkungsweise der Maschine nach Abb. 9 bis 12 ist folgende: In der Preßstellung ist der Abstand der Walzen 3 und 5 unveränderlich, da die Schwenklager 58 durch Bolzen 59 mit dem Waagebalken 56 unverrückbar verbunden sind. Der Schlitz 55 hat um den Zapfen 54 allseitig genügend Spiel, so daß sich der Waagebalken 56 einstellen kann, bis die Walzen an allen vier Preßstellen mit gleichem Druck gegeneinanderliegen. In ähnlicher Weise wie bei der Ausführung nach Abb. i und 2 kann auch bei dieser Ausführung der durch das Eigengewicht der Walzen hervorgerufene zusätzliche Druck absichtlich belassen oder durch Ausbalancieren ausgeglichen werden. Zur Entlastung wird die Welle i9 um 18o° gedreht, wobei sich, wie in der vorherigen Ausführung, zuerst der Preßhebel 16 am Anschlag 18 anlegt, dann die im Preßhebel gelagerte Walze 4 von den beiden Walzen 3 und 5 abhebt, bis der Zapfen 54 am oberen Ende des Schlitzes 55 anliegt. Bei weiterem Heben des Preßhebels wird dann auch der Waagebalken fi6 mit den Walzen 3 und 5 angehbben, wie aus Abb. i i ersichtlich. Auch hier können die Walzen 3 und 5 nach Herausziehen der Bolzen 59 ausgeschwenkt werden, und zwar bewegt sich durch Drehen der Kurbel 63 in der Pfeilrichtung B in Abb. 9, unter Vermittlung der Zahnräder 6o und 62, das Schwenklager in der Pfeilrichtung C (Abb. 9) in die aus Abb. 12 jersichtliche Lage. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel genügt zur Druckregelung die Betätigung der einen Handkurbel 25 und zur Walzenentlastung die Betätigung des einen Bedienungsgriffes 24.
  • Ohne am Prinzip.etwas zu ändern, können die Federn 17 und deren Verstellv orrichtung durch eine hydraulische Anordnung ersetzt werden.
  • Nach dem dritten Ausführungsbeispiel (A.bb. 13 bis 15) sind die Zapfen der Walzen 2 und 4 im Maschinenständer i gelagert. Die Ansätze 6.4 ,der Lager 65 sind mit Bohrungen, und die Ansätze 66 der Lager 67 sind mit Gewinde zur Führung der Spindeln 68 und 69 versehen. Mit den Trag- und Drucklagern 70 für die Spindeln 68 und 69 hängt das Lager 71 für die beide: Maschinenseiten verbindende Schraubenradwelle 72 zusammen. Federn 73 dienen zur Erzeugung und Regulierung des Walzendruckes und pressen bei Entlastung der Walzenpressung die Ansätze 64 gegen die Anschlagringe 74 der Spindeln. Kleine, auf der von der Handkurbel 75 betätigten Welle 72 angebrachte Schraubenräder 76 greifen in die größeren Schraubenräder 77, 78, die auf den Spindeln 68 und 69 befestigt sind. Am Maschinenständer befestigte Gleitflächen 79 und 8o mit Endanschlägen 81 und 82 dienen bei entlasteten Walzen den Lageransätzen 64 und 66 als Auflage.
  • Die Wirkungsweise einer Vorrichtung nach Abb. 13 bis 15 ist folgende: Werden bei entlasteten Walzen gemäß Abb. 1 4 durch Drehen der Handkurbel 7 5 und der beide Maschinenseiten verbindenden Welle 72 und damit unter Vermittlung der Schraubenräder 76, 77 und 78 die Spindeln ()8 und 69 so gedreht, daß sie sich in die Ansätze 66 einschrauben, so werden die Federn 73 zusammengepreßt und damit die Walzen 3 und 5 so weit genähert, bis sie an der Walze 2 anliegen. Bei weiterer Näherung der Walzen 3 und 5, unter Wirkung der Federn 73, steigen sie auf der Oberfläche der Walze 2, bis sie sich auch an der Walze 4 anlegen. Dabei heben sich die Ansätze 64 und 66 von den Gleitflächen 79 und 8o ab, und die ganze Preßvorrichtung wird nur noch von den Ansätzen der Lager 65 und 67 gehalten, so daß sich die Walzen 3 und 5 mit gleichmäßiger Pressung an die Walzen 2 -und 4 anlegen können. Sobald die vier Walzen sich berühren, «-erden durch weiteres Drehen der Kurbel 75 die Anschlagringe 74 von den Ansätzen 64 abgehoben und die Federn 73 zusammengepreßt und so die Walzenpressung erhöht. Um bei entlasteten Walzen zwecks besserer Zugänglichkeit des Flottenraumes die Walzen 3 und 5 auseinander zu bewegen, wird an der Handkurbel 75 in der umgekehrten Richtung wie bei der Druckerzeugung gedreht. Hierdurch vergrößert sich der Abstand der Lager 65 und 67, deren Ansätze 64 und 66 auf den Gleitbahnen 79 und 8o gleiten, bis sie die Endanschläge 81 und 82 berühren. Ein und dieselbe Handkurbel dient also zur Druckerzeugung und Regelung sowie zur Walzenentlastung und zum Ausfahren der Walzen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Vorrichtung zum Naßbehandeln von Textilgut in Bahnform mit vier gegeneinander regelbar anpreßbaren, einen durch seitliche Abdichtung geschlossenen Flottenraum bildenden Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende Walzen (3, 5) mit ihren Zapfen in je einem frei beweglichen Rahmen (31 bis 37, 56 bis 59, 64 bis 7o) gelagert sind, so daß sich diese Walzen (3, 5) gegenüber den zwei anderen Walzen (2, .4) selbsttätig einstellen müssen, sobald eine der vier Walzen (2, 3, .4, 5) gegen die jeweils gegenüberliegende, gegebenenfalls von einer Stelle aus, bewegt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den zwei nicht am beweglichen Rahmen angeordneten Walzen (2, 4) die eine (2) fest gelagert ist und die andere (4.) mit ihren Zapfen in schwenkbaren, durch Preßmittel belasteten Preßhebeln (16) gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Rahmen (3z bis 35, 56 bis 59) mit den Preßhebeln (16) in Wirkungsverbindung stehen, derart, daß beim Verscbwenken der Preßhebel (16) zuerst die in diesen Preßhebeln gelagerte Walze (4.) abgehoben wird, worauf beim weiteren Verschwenken dieser Hebel (16) die Rahmen (3i bis 35, 56 bis 59) mitgenommen und dadurch die .darin gelagerten Walzen (3, 5 von der fest gelagerten Walze (2) abgehoben werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer in Pendelhebeln (22) gelagerten, beide Maschinenseiten verbindenden Welle (i9) in die Preßhebel .(i6) eingreifende, in Schlitzen (21) geführte Exzenter (2ö) befestigt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen durch zu einem Parallelogramm zusammenschließbare Gelenkstücke (31, 32, 33, 34, 35, 37) gebildet werden, von denen je zwei einander gegenüberliegende Stücke (31, 32) als Walzenlagerungshebel dienen und durch zwei Lenker (34, 35) sowie einen um i8o° schwenkbaren, am Pre(ihebel (16) gelagerten Lenkerverbindungshebel (37) an ihrem einen Ende v erriegelbar, an ihrem anderen Ende aber durch ein seinerseits an je einem Schwenkarm (47) angelenktes Verbindungsstück (33) verbunden sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Preßhebeln (16) Hubkurven (i5) angeordnet sind, auf denen die v erriegelbaren Endgelenke der Walzenlagerungshebel (3i, 32) mittels Rollen (39) beim Verriegeln und Entriegeln eine Führung finden.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus je einem auf jeder Maschinenseite waagebalkenartig an den Preßhebeln (i6) angelenkten Doppelhebel (56) besteht, in dessen Enden gegebenenfalls mittels Handkurbeln (63) über Zwischenräder (6o, 62) verschwenkbare und durch Stifte (59) feststellbare Schwenklager (58) für zwei der Preßwalzen (2, 3, 4, 5) vorgesehen sind. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende Walzen (2, 4) fest gelagert sind und die auf Gleitbahnen (79, 8o) geführten Lager (65, 67) der beiden anderen Walzen (3, 5) durch Gewindespindeln (68, 69) unter Zwischenschaltung von Federn (73) derartig miteinander verbunden sind, daß durch Hineinschrauben der Spindeln (68, 69) die Walzenpressung. vergrößert und durch Hinausschrauben der Spindeln (68, 69) die Walzen (3, 5) entlastet sowie voneinander abgehoben werden können.
DEM117807D 1931-10-08 1931-11-29 Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut in Bahnform Expired DE577938C (de)

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