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CH155181A - Vorrichtung zum ununterbrochenen Auspressen von Rohren aus Blei oder Bleilegierungen. - Google Patents

Vorrichtung zum ununterbrochenen Auspressen von Rohren aus Blei oder Bleilegierungen.

Info

Publication number
CH155181A
CH155181A CH155181DA CH155181A CH 155181 A CH155181 A CH 155181A CH 155181D A CH155181D A CH 155181DA CH 155181 A CH155181 A CH 155181A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
housing
thread
metal
lead
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ltd W T Henley S Telegraph Co
Original Assignee
Henleys Telegraph Works Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henleys Telegraph Works Co Ltd filed Critical Henleys Telegraph Works Co Ltd
Publication of CH155181A publication Critical patent/CH155181A/de

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  • Continuous Casting (AREA)

Description


  Vorrichtung zum ununterbrochenen Auspressen von     Rohren    aus Blei  oder     Bleilegierungen.       Die Erfindung bezieht sich auf die Aus  pressung von Rohren aus Blei oder     Bleilegie-          i-ungen.    Unter der Bezeichnung Rohr sind auch  Kabelmäntel zu verstehen.

   Bei dem üblichen       Verfahren    zur Herstellung von Rohren aus  Blei oder Bleilegierungen     findet    eine     hydrau-          lische    Presse Verwendung, welche aus einem  Zylinder oder Behälter für das geschmolzene  Blei besteht, welches bei seiner Abkühlung  im halbflüssigen     Zustande    durch den     Vor-          sehub    eines     Presskolbens    durch einen ring  förmigen Raum zwischen einer Düse und  einem Dorn ausgetrieben wird.

   Bei solchen  Vorrichtungen tragen verschiedene Faktoren  zu der Schwierigkeit der Aufrechterhaltung  einer gleichmässigen Dicke 'der Rohre bei,  während die zur Anwendung gelangenden       gehr    hohen Drucke entsprechend starke und       .schwere    Vorrichtungen erfordern. Ferner  muss zum Zwecke des Wiederfüllens die  Presse in gewissen Zwischenräumen stillge  stellt und der     Presskolben    zurückgezogen    werden.

   Es ist auch vorgeschlagen worden,  an Stelle eines in einem Zylinder arbeitenden       Presskolbens    ein mit einem Schraubengewinde  versehenes und einen Dorn- oder Kernhalter  bildendes Glied anzuwenden, welches inner  halb eines zylindrischen und ein Gehäuse mit  Längsrippen oder -nuten bildenden Gliedes  drehbar .angeordnet ist, wobei Mittel zum  Zuführen geschmolzenen Bleies oder ge  schmolzener Bleilegierung zu dem Gewinde  teil vorgesehen sind, durch welchen das Me  tall oder die Legierung nach der Erstarrung  in Form     eines    Mantels     ausgepresst    wird.  



  Die Erfindung vermeidet. die     Verwendung     eines starken Maschinenkörpers, wie er bei  den bisher benutzten Maschinenanlagen mit  zwei relativ zueinander drehbar angeordneten  konzentrischen Gliedern erforderlich ist.  



  Nach der Erfindung ist da., äussere Glied       bezw.    das Gehäuse an seiner Innenseite mit  Gewinde und der Dornhalter auf seiner Au  ssenfläche mit     Längsrippen        bezw.    Nuten ver-      sehen, wobei an einer dem Ende des Ge  häuses     benachbarten        Stelle    eines feststehen  den Teils eine Formdüse befestigt und so  angeordnet ist, dass eine Relativdrehung zwi  schen der Düse und dem Gehäuse möglich  ist, und dass Mittel vorgesehen sind,

   damit  die in der     Vorrichtung    erzeugte und das Ge  häuse und die Formdüse infolge der beim  Auspressen des Metallee entstehenden Druck  kräfte zu trennen strebende Spannung an der  Stelle der Düse ohne Änderung der allgemei  nen Strömungsrichtung des Metallee einen  genügenden Widerstand findet. Zu diesem  Zweck kann das Gehäuse auf seiner Aussen  seite an oder in der Nähe seines Austritts  endes mit einem Flansch ausgestattet sein,  der in eine Nut oder einen Zwischenraum  zwischen der Formdüse und einem daran be  festigten, aber räumlich davon     getrennten          Ring    eingreift.

   Dieser Ring kann beispiels  weise     L-förmigen    Querschnitt besitzen, und  der innere Flansch desselben unter den äu  ssern Flansch an dem     Gliede    oder Gehäuse  greifen, wobei     gewünschtenfalls    zwischen  diesen beiden Flanschen ein Kugellager an  geordnet sein kann, um den Druck aufzu  nehmen. Vorzugsweise wird zwischen den  beiden Gliedern ein geringer Zwischenraum  gelassen, und bildet der Kernhalter ein Rohr,  durch welches das Kabel geleitet wird, so dass  es beim     Durchgange    durch die Düse von  dem     ausgepressten    Metall umschlossen wird.  



  Zweckmässig sind     Mittel    zum Kühlen des       äussern    der beiden relativ zueinander dreh  baren konzentrischen Glieder über der Ein  trittsstelle des     geschmolzenen-    Metallee vorge  sehen. Um eine     glatte    Aussen- und Innen  fläche der Metallmasse vor ihrem Eintritt  in die Formdüse zu erzielen, und um die  Bildung von Rissen und Falten im Metall  zu vermeiden, können das     Gewinde        und    die  Rippen oder Nuten nach dem Austrittsende  zu abgeflacht     sein.,    und zwar das erstere  früher als die letzteren.

   Um eine Relativ  drehung zwischen dem Metall und den Wan  dungen des     Durehgangkanals,    durch     welchen     es nach dem Verlassen des äussern Gewinde  teils geleitet wird, zu verhindern, werden    diese Wandungen zweckmässig von dem mit  Rippen oder Nuten versehenen     innern        Gliede     oder von einem damit verbundenen Teile  einerseits und von der Formdüse als eine Ver  längerung des Gewindeteils anderseits gebil  det, wobei diese Düse, je nachdem das Ge  windeglied feststehend oder drehbar angeord  net ist, drehbar oder feststehend ist, während  die Rippen oder Nuten nicht eher vollständig  abgeflacht sind, als bis sie die Verbindungs  stelle zwischen dem Gewindeteil und seiner  Verlängerung überschritten haben.  



  Die beständige Bewegung des Metallee  in dem engen ringförmigen Raum zwischen  den relativ zueinander drehbaren konzen  trischen Teilen erleichtert die genaue Tem  peraturbemessung des Metallee an verschie  denen Stellen der Kanallänge und die genaue  Regelung des Temperaturgefälles im Metall,  so dass das in geschmolzenem Zustande ein  tretende Metall durch geeignete Regelung der  Kühlung bei seinem Vorwärtsgange von dem  flüssigen in den     festen    Zustand übergeht.  



  In der Zeichnung ist eine Vorrichtung  nach der Erfindung in     Beispielen    dargestellt,  und zwar ist:       Fig.    1 eine Schnittansicht einer ersten  Ausführungsform der     Vorrichtung,          Fig.    2 ein Schnitt durch eine abgeänderte  Einzelheit,       Fig.    3 ein vergrösserter Querschnitt durch  den Kern- oder Dornhalter,       Fig.    4 eine Schnittansicht einer abgeän  derten Ausführungsform der Vorrichtung,  und       Fig.    5 ein vergrösserter Schnitt     dureh     einen abgeänderten Einzelteil.  



  Wie aus der     Fig.    1 ersichtlich ist, ist ein  hohler Dornhalter a in senkrechter Richtung       zentrisch    in bezug auf     ein    Gefäss b befestigt,  welches von einem zylindrischen Gehäuse d  umschlossen wird und in diesem unter     Ver-          mittlung    von Kugellagern e drehbar ist und       mittelst    der Kegelräder g, g von einer Welle  f aus angetrieben werden kann.

   Das Ge  häuse b trägt eine     koa'xia'le    Treibhülse     1a.,    die      auf ihrer     innern    Fläche mit einem Schrauben  gewinde i versehen ist, welches sich nach  dem Austrittsende der Hülse zu abflacht       (Fig.    2). Dieses Austrittsende befindet sich  in einem feststehenden Teile j, welcher eine  Formdüse k trägt, die in dichter Nähe des  von dem Dornhalter     a    getragenen Dornes<I>m</I>  angeordnet ist.  



  Damit die in der Vorrichtung erzeugte  und das Gehäuse und die Formdüse vonein  ander zu trennen strebende Spannung, die  sich aus dem Verdichtungsdruck in dem  auszupressenden Metall ergibt, in der Düse  ohne Veränderung der     Hauptbewegungsrich-          l        ung    des     Metalles    einen Widerstand findet,  ist das äussere Glied     lt    in der Nähe seines  Austrittsendes mit einem Flansch     h'    verse  lien, der in eine. zwischen dein feststehenden  Teil     j    und dem innern Flansch eines Ringes       j'    von     L-förmigem    Querschnitt befindliche  Nut eingreift.

   Dieser Ring     j1    ist an dem  Teile j mittelst der Bolzen     j2    befestigt,     wobei     der Druck des Flansches     1a1    durch die Ver  mittlung eines Kugellagers     1a2    von dem Ring  j'     aufgenommen    wird.  



  Das untere Ende des Gefässes b taucht  in das in dem Gehäuse d befindliche flüssige       1Iel    a11 ein, welches von einem durch nicht       dargestellte    Mittel geheizten Behälter     n    zuge  führt wird, während ein Gasbrenner o oder       (#ine    andere Heizvorrichtung vorgesehen ist,       tim    die Temperatur des Bleies in dem Ge  liäuse d auf einer     bestimmten    Höhe zu er  halten.  



  Die Anordnung ist so, dass das Gefäss b       nin    den Dorn- oder Kernhalter a drehbar ist,  wobei die Lager an einem von dem mit dem  flüssigen Blei in Berührung     befindlichen          licissen    Teil des Gefässes abgelegenen Punkte  angeordnet sind, so dass eine genaue     Kon-          ze        ntrizität    der Formdrücke k und dem Dorn       in,    gesichert wird.

   Die äussere Fläche des  Dornhalters     a    ist mit Längsnuten<I>p</I> versehen,  die zwischen sich -die Rippen     q        (Fig.    3) ste  lien lassen, und diese Nuten flachen sich  nach aussen nach dem obern Ende zu bis  über das obere Ende der Hülse     h    ab, damit  
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    sie <SEP> eine <SEP> Mitnahme <SEP> der <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Treib  hülse <SEP> 1?. <SEP> und <SEP> dein <SEP> Dornhalter <SEP> a <SEP> eingeschlos  senen <SEP> Hauptma,3se <SEP> des <SEP> Metalles <SEP> durch <SEP> die
<tb>  Hülse <SEP> h <SEP> verhindert.

   <SEP> Das <SEP> Temperaturgefälle
<tb>  längs <SEP> der <SEP> Vorrichtung <SEP> wird <SEP> durch <SEP> in <SEP> geeig  neter <SEP> Weise <SEP> angeordnete <SEP> Kühlvorriclitungeii,
<tb>  -wie <SEP> Wasser- <SEP> oder <SEP> Olumlaufröhren <SEP> geregelt.,
<tb>  oder <SEP> durch <SEP> eingeblasene <SEP> Luft, <SEP> zu <SEP> welch <SEP> letz  terem <SEP> Zwecke <SEP> ein <SEP> gleichachsiger <SEP> Flansch <SEP> r
<tb>  im <SEP> Gefäss <SEP> b <SEP> bei <SEP> <I>t, <SEP> t</I> <SEP> durchbrochen <SEP> ist <SEP> und <SEP> ein
<tb>  ringförmiger, <SEP> den <SEP> Durchbrechungen <SEP> s, <SEP> s <SEP> 0-e  genüber <SEP> offener <SEP> Kanal <SEP> u <SEP> mit <SEP> Luft, <SEP> die <SEP> ge  kühlt <SEP> sein <SEP> kann, <SEP> durch <SEP> ein <SEP> Rohr <SEP> v <SEP> gespeist
<tb>  wird.

   <SEP> Die <SEP> zugeführte <SEP> Luft <SEP> strömt <SEP> daher
<tb>  durch <SEP> die <SEP> Durchbrechungen <SEP> s, <SEP> s <SEP> in <SEP> Berüh  rung <SEP> mit <SEP> der <SEP> Aussenwand <SEP> der <SEP> Treibhülse <SEP> k
<tb>  nach <SEP> den <SEP> Durchbrechungen <SEP> <I>t, <SEP> t</I> <SEP> und <SEP> durch
<tb>  diese <SEP> ab.
<tb>  Das <SEP> geschmolzene <SEP> Metall <SEP> fliesst <SEP> von <SEP> dem
<tb>  Behälter <SEP> <I>n</I> <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Gehäuse <SEP> <I>d</I> <SEP> bis <SEP> zu <SEP> einer
<tb>  ungefähren, <SEP> durch <SEP> das <SEP> Bezugszeichen <SEP> w <SEP> ge  kennzeichneten <SEP> Höhe <SEP> und <SEP> wird, <SEP> indem <SEP> es <SEP> ain
<tb>  untern <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Raumes <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Treib  hülse <SEP> <I>h</I> <SEP> und <SEP> dem <SEP> Dornhalter <SEP> <I>a</I> <SEP> eintritt.

   <SEP> nach
<tb>  oben <SEP> gedrückt, <SEP> bis <SEP> es <SEP> erstarrt, <SEP> worauf <SEP> es
<tb>  durch <SEP> die <SEP> Wirkung <SEP> des <SEP> Schraubengewindes <SEP> i
<tb>  weiter <SEP> nach <SEP> oben <SEP> gefördert <SEP> wird, <SEP> wenn <SEP> das
<tb>  Gefäss <SEP> b <SEP> und <SEP> die <SEP> Treibhülse <SEP> h <SEP> in <SEP> entspre  chende <SEP> Umdrehung <SEP> versetzt <SEP> werden. <SEP> In <SEP> dem
<tb>  untern <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Hülse <SEP> <I>1a</I> <SEP> ist <SEP> der <SEP> von <SEP> dem
<tb>  Schraubengewinde <SEP> i <SEP> ausgeübte <SEP> Vorschub <SEP> in  folge <SEP> des <SEP> flüssigen <SEP> Zustandes <SEP> des <SEP> Bleis
<tb>  gering, <SEP> da <SEP> wo <SEP> es <SEP> erstarrt, <SEP> wird <SEP> der <SEP> Vorschub
<tb>  wirksam, <SEP> und <SEP> das <SEP> Gewinde <SEP> i.

   <SEP> übt <SEP> einen <SEP> ge  nügend <SEP> grossen <SEP> Druck <SEP> aus, <SEP> um <SEP> das <SEP> Metall
<tb>  zwischen <SEP> die <SEP> Formdüse <SEP> k <SEP> und <SEP> den <SEP> Dorn <SEP> <I>in</I>,
<tb>  zu <SEP> pressen. <SEP> In <SEP> dem <SEP> obern <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Hülse
<tb>  h, <SEP> wo <SEP> das <SEP> Metall <SEP> am <SEP> kältesten <SEP> ist, <SEP> flacht <SEP> sich
<tb>  das <SEP> Gewinde <SEP> i <SEP> ab, <SEP> und <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die <SEP> glatt:

  
<tb>  Oberfläche <SEP> des <SEP> feststehenden <SEP> Teils <SEP> j <SEP> fortge  setzt, <SEP> welcher <SEP> nach <SEP> der <SEP> Formdüse <SEP> k <SEP> zu <SEP> abge  schrägt <SEP> ist, <SEP> so <SEP> dass <SEP> er <SEP> etwaige <SEP> von <SEP> dem <SEP> Ge  winde <SEP> i <SEP> zurückgelassene <SEP> Spuren, <SEP> wenn <SEP> solche
<tb>  vorhanden <SEP> sind, <SEP> ausgleicht <SEP> oder <SEP> abflacht. <SEP> und
<tb>  so <SEP> die <SEP> Gleichförmigkeit <SEP> des <SEP> fertigen <SEP> Erzeug  nisses <SEP> sichert.

   <SEP> Aus <SEP> einem <SEP> ähnlichen <SEP> Grunde
<tb>  flachen <SEP> sich <SEP> die <SEP> Nuten <SEP> p <SEP> ab, <SEP> bevor <SEP> sie <SEP> den
<tb>  Dorn <SEP> m <SEP> erreichen, <SEP> aber <SEP> erst, <SEP> nachdem <SEP> das <SEP> Ge-              winde    i sich abgeflacht hat, das heisst nach  dem die Bleimasse den feststehenden Teil     ;j     erreicht hat.  



  Die innere Fläche des feststehenden Teils  j kann, wie in     Fig.    1 gezeigt, gestaltet sein,  oder in einigen Fällen kann sein unterer Teil  zylindrisch sein, bis da, wo die Nuten p voll  ständig abgeflacht sind, um eine Faltenbil  dung im Blei zu verhindern. Durch geeig  nete Wahl der Steigung und des Masses der  Tiefe des Gewindes i, der     Querschnittsfläche.     des Bleistromes     zwischen    der Hülse h und  dem Dornhalter a und des Temperaturgefäl  les, kann der durch die     Auspressung    des     Me-          talles    erforderliche Druck erhalten werden.  



  Anstatt die Hülse h mit einem Schrau  bengewinde i zu versehen, welches sich durch  Wegschneiden der     Gewindegangspitzen    ab  flacht, kann die Abflachung auch dadurch  erzielt werden, dass in die Hülse auf ihrer  ganzen Länge ein schwach konisches Ge  winde eingeschnitten wird, welches dann zy  lindrisch ausgebohrt wird, wie in     Fig.    2 ge  zeigt, oder ein Teil kann, wie in     Fig.    1 dar  gestellt, und ein Teil, wie in     Fig.    2 gezeigt.       konisch    gestaltet sein.  



  Es ist wünschenswert, dass die Tempera  tur des geschmolzenen     Metalles    kurz vor  seinem Eintritt in den Raum zwischen der  Hülse     1a,    und dem Dornhalter     a    gerade über  dem Schmelzpunkt des     Metalles    liegt, so dass  die Erstarrung des     Metalles    sobald als mög  lich nach seinem Eintritt in diesem Raum er  folgt.  



  Der Dornhalter a kann auch hohl sein  und genau über eine Öffnung x im Boden  des Gehäuses d, an dessen Unterseite eine ge  eignete Führung, wie bei y angedeutet, be  festigt ist, passen.  



  Die     Fig.    4 veranschaulicht eine ähnliche  Vorrichtung, aber von     wagrechter    Bauart.  Ein hohler Dornhalter 11 ist in     wagrechter     Lage zentrisch in einem Gehäuse 12 befestigt,  welches mit seinem rückwärtigen Ende auf  einem von einem Hauptrahmen 14 getragenen       Hahnenauslauf    13 und mit seinem vordern  Ende in einem von Ringen 15, 15 und Ku-         geln    16 gebildeten Kugellager drehbar ange  ordnet ist. Dieses Kugellager befindet sich  in dem Innern eines Ringes 17 von     L-för-          migem    Querschnitt, welcher durch Bolzen 18  mit einem von dem Rahmen 14 getragenen  feststehenden Teile 19 verbunden ist.

   Der       Hahnauslauf    13 ist mit Kanälen 20 versehen,  die von einer Kammer 21, die durch eine  Öffnung 22 mit geschmolzenem Metall be  schickt werden kann, nach dem Raum zwi  schen den Gliedern 11 und 12 führen. Der       Hahnauslauf        1.3    dient somit als Träger für  den Dornhalter 11. Das Gehäuse 12 ist mit  Kühlrippen 23 versehen und auf ihm     aufge-          keilt    ist ein Schneckenrad 24, welches mit  einer im Rahmen 14 drehbar gelagerten  Schnecke 25 in Eingriff steht und das Ge  häuse 12 in Umdrehung versetzt. Der Steg  des Schneckenrades 24 ist ebenfalls mit  Kühlrippen 26 ausgestattet.

   An seinem     hin-          tern    Ende ist der Dornhalter 11 hohl aus  gestaltet, um ein Gefäss 27 von ring  förmigem Querschnitt aufzunehmen, wel  ches mit einem     Einlassrohr    28 und einem       Auslassrohr    29 für den Umlauf eines Kühl  mittels, wie zum Beispiel Öl, versehen ist,  um ein Überhitzen des nicht dargestellten  Kabels zu verhüten. Der Rahmen     1.1    ist mit  einer Zuleitung 30 für die Zuführung eines  Kühlmittels in den mit Kühlrippen verse  henen Teil des Gehäuses 12 versehen, und  die offene Decke des Rahmens 14 dient als       Auslass.    Der Dornhalter 11 ist mit Nuten  ausgestattet, während das Gehäuse 12 mit.  einem Schraubengewinde versehen ist.  



  Um das Entweichen von Metall durch die  Verbindungsstelle zwischen der umlaufenden  Hülse     lt    und dem feststehenden Teile j       (Fig.    1) oder zwischen dem umlaufenden Ge  häuse 12 und dem feststehenden Teile 19       (Fig.    4) zu verhindern, kann das Austritts  ende des Gehäuses einen getrennten Teil bil  den und aus einem weicheren Metall beste  hen. Wie in     Fig.    5 gezeigt ist, ist am Ende  des Gehäuses     h    ein Zapfen 31, zum Beispiel  aus Bronze, befestigt.

   Die Aussenseite des  Zapfens 31 ist konisch gestaltet und passt  in eine konische     Ausnehmung    einer Düse     ;j3,         welche einen Teil des feststehenden Gliedes  j bildet, so dass, da die konische Fläche des  Zapfens 31 bis an die innere Bohrung reicht,  nur eine sehr kleine Fläche des Zapfens am  Austrittsende mit dem Teil     j3    in Berührung  ist, gegen den er durch den Druck des aus  zupressenden     Metalles    gedrückt wird, und so  eine dichte Verbindung bildet.  



  Ein anderes, in der     Fig.    5 gezeigtes Merk  mal besteht in der Vergrösserung des Durch  messers des Dornhalters an der der Abfla  chung des Gewindes gegenüberliegenden  Stelle zu dem Zweck, die Neigung des Bleis  zur Faltenbildung beim Aufhören des Ge  windes zu verringern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum ununterbrochenen Aus liressen von Rohren aus Blei oder Bleilegie- rnngeri, gekennzeichnet durch zwei relativ zueinander drehbar angeordnete konzen trische Glieder, von denen das innere einen Dornhalter, das äussere ein Gehäuse bildet, welches auf seiner Innenseite mit einem (u'ewinde versehen ist, während das innere (Mied auf seiner Aussenfläche Längsrippen hezw. -nuten besitzt, wobei Mittel zum Zu führen geschmolzenen Bleis zu dem Schrau- I)engewinde vorgesehen sind, durch welches es nach seiner Erstarrung in Form eines Roh res durch eine Formdüse ausgetrieben wird,
    welche an einer dem Ende des oben genann- ieir Gehäuses benachbarten Stelle eines fest stellenden Teils so befestigt und angeordnet ist, dass eine Relativdrehung zwischen der Düse und dem Gehäuse möglich ist, und dass Jlittel vorgesehen sind, damit die in der Vor richtung erzeugte und das Gehäuse und die I)iise voneinander zu trennen strebende Span nung, -welche eine Folge der in dem auszu- pressenden Metall wirksamen Druckkräfte ist, in der Düse ohne Änderung in der all- n),
    eineinen Richtung des Metallflusses einen ;,e nügenden Widerstand findet. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schrauben- gewinde auf dem Gehäuse und die Rippen oder Nuten auf dem Dorn nach dem Aus trittsende zu abgeflacht sind, um der Me tallmasse vor Erreichen der Formdüse eine glatte Aussen- und Innenfläche ohne Riss- und Faltenbildung zu verleihen. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Metall auf einem Weg vom Eintritt ins Gehäuse bis zum Eintritt in die Formdüse drei Zonen durchwandert, nämlich eine Treibzone, wo nur eine geringe oder keine Verringerung in der Tiefe des Gewindes oder der Nu ten vorhanden ist, eine zweite noch inner halb des Raumes zwischen den beiden re lativ zueinander drehbaren konzentrischen Teilen liegende Zone, wo das Schrauben gewinde auf dem äussern Teile sich ab flacht, die Nuten oder Rippen des andern Teil hingegen sich weiter fortsetzen, und eine dritte Zone, die einerseits durch die Fortsetzung des innern Teils, an welcher die Rippen oder Nuten sich abflachen, und anderseits durch eine glatte Fläche eines Teils begrenzt wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der mit Nuten verse hene Dornhalter in senkrechter Lage ange ordnet und von einem zylindrischen dreh baren und auf seiner Innenseite ein Schraubengewinde aufweisenden Gehäuse konzentrisch umschlossen ist, welches mit seinem untern Ende in die geschmolzene Metallmasse taucht. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der mit Nut versehene Dornhalter in wagrechter Lage befestigt und von einem auf seiner Innenseite ein Schraubengewinde aufweisenden, dreh baren zylindrischen Gehäuse konzentrisch umschlossen ist, und dass Mittel zum Zu führen des geschmolzenen Metalles in den Raum zwischen dem Dornhalter und dem Gehäuse vorgesehen sind.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Austrittsende des Gehäuses als besonderer konischer Zapfen aus weicherem Metall ausgebildet ist, der in dem Ende des Gehäuses befestigt und auf seiner Innenseite gleich wie das Ge häuse mit Gewinde versehen ist, während seine konische Aussenfläche in eine ko nische Ausnehmung des feststehenden Gliedes passt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dornhalter an der der Abflachung des Gewindes in dem Ge häuse gegenüberliegenden Stelle einen grö sseren Durchmesser besitzt. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der mit Nuten versehene- Teil an der der Abflachung des Gewindes des andern Teils gegenüber liegenden Stelle verstärkt ist.
CH155181D 1930-07-01 1931-06-22 Vorrichtung zum ununterbrochenen Auspressen von Rohren aus Blei oder Bleilegierungen. CH155181A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB155181X 1930-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH155181A true CH155181A (de) 1932-06-15

Family

ID=10060530

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH155181D CH155181A (de) 1930-07-01 1931-06-22 Vorrichtung zum ununterbrochenen Auspressen von Rohren aus Blei oder Bleilegierungen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH155181A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755761C (de) * 1933-10-09 1953-01-19 Pirelli General Cable Works Vorrichtung zum Auspressen von Metall, z. B. in Form von Rohren, Kabelmaenteln oder Stangen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755761C (de) * 1933-10-09 1953-01-19 Pirelli General Cable Works Vorrichtung zum Auspressen von Metall, z. B. in Form von Rohren, Kabelmaenteln oder Stangen

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