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CH126735A - Sortiermaschine für Obst und andere Früchte. - Google Patents

Sortiermaschine für Obst und andere Früchte.

Info

Publication number
CH126735A
CH126735A CH126735DA CH126735A CH 126735 A CH126735 A CH 126735A CH 126735D A CH126735D A CH 126735DA CH 126735 A CH126735 A CH 126735A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fruits
conveyor belt
grate
sorting
sorting machine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Rinck
Original Assignee
Peter Rinck
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peter Rinck filed Critical Peter Rinck
Publication of CH126735A publication Critical patent/CH126735A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/04Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices according to size
    • B07B13/07Apparatus in which aggregates or articles are moved along or past openings which increase in size in the direction of movement

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  Sortiermaschine für Obst und andere Früchte.    Die Erfindung betrifft eine Sortierma  schine für Obst, Kartoffeln und andere       Früchte,    mittelst der das Aussortieren von  schlechten, unbrauchbaren Früchten dadurch  auf einfache und schnelle Weise zu bewerk  stelligen ist,     da.ss    eine grössere Menge Früchte  auf ein langsam wanderndes Transportband  der Maschine geschüttet wird, welches die  selben wegen seiner geringen Fortbewegung  nur allmählich auf ein anderes, jedoch schnel  ler wanderndes Transportband abgibt, von  dem sich dann die schlechten Früchte von  Hand bequem ablesen lassen, während die  guten Früchte direkt in einen bereitgestellten  Korb oder nach einer andern Sammelstelle  abtransportiert werden können.

   Das schneller  wandernde     Transportband    verhindert nämlich  das Aufliegen einer zu starken, das Auslesen  erschwerenden     Früchteschicht,    da. auf ihm die  Früchte schneller     fortbewegt    werden, als sie  von dem langsam     wandernden    Transportband  auf einer gegebenen Strecke mitgeführt wer  den.  



  Für die     Fälle    nun, wo neben den schlech  ten     Früchten    auch die zu kleinen Früchte  mit ausgelesen werden müssen, reicht oft    wegen der dann grösseren     Ausschussmenge    die  Zeit zum     Auslesen    nicht aus, so dass das  schneller wandernde Transportband neben  den guten Früchten auch weniger gute mit  nach der Sammelstelle transportieren würde.  



       LTm    auch diesen Fällen Rechnung zu tra  gen, kann     zweckmässigerweise    zwischen dem  langsam laufenden     und,dem    schnell laufenden  Transportband noch ein in Rüttelbewegung  versetzbarer     Sortierrost    angebracht werden,  der nach vorn breiter werdende Zwischen  räume besitzt, durch welche die zu kleinen  Früchte hindurchfallen können, ohne erst mit  auf das langsam wandernde, als Auslese  tisch dienende Transportband zu gelangen.  Unter diesem Sortierroste ist dann eine     trich-          terförmige    Umrahmung zum     Auffangen    und  Weiterleiten der zu kleinen Früchte ange  bracht.

   Diese Umrahmung besitzt im     Innern.     eine schwenkbare Zwischenwand,     mittelst    der  die Umrahmung in zwei Abteilungen geteilt  werden kann. Da wegen den nach vorn breiter  werdenden     Zwischenräumen    des Sortierrostes  zuerst immer die kleinsten Früchte durch  den Rost fallen, so lassen sich durch die  Zwischenwand der Umrahmung die zu klei-      neu Früchte noch in kleinste und mittlere  Sorten     einteilen.    Die grossen Früchte wandern  dagegen alle über den Rost hinweg, um in  schon     vorbeschriebener    Weise     auf    dem lang  sam wandernden Transportband von Hand  ausgelesen zu werden.  



  Die beiden Transportbänder, sowie der       Sortierrost    können durch eine Handkurbel  oder maschinell angetrieben werden. Sie sind  in einem Tischgestell angeordnet, wobei das  langsam laufende Transportband noch von  einem     trogartigen    Rahmen umgeben ist, da  mit eine genügend grosse Menge Früchte auf  geschüttet werden kann. Fernerhin kann  unter den tragenden Flächen der     Tra.usport-          bänder    eine Schutzplatte vorgesehen sein,  damit ein     Durchbeulen    der Bänder durch die  auf ihnen ruhende Last nicht     stattfinden          kann.     



  In der Zeichnung ist eine der Erfindung  gemäss ausgebildete     Sortiermaschine    als Aus  führungsbeispiel dargestellt, und zwar zei  gen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch die Sor  tiermaschine,       Fig.    2 den     Grundriss    desselben,       Fig.    3 einen Querschnitt durch die Sor  tiermaschine,       Fig.    4 dieselbe     Sortiermaschine    mit einem  dazwischen geschalteten     Sortierrost,          Fig.    5 eine Ansicht dieser Maschine, von  oben gesehen,       Fig.    6 bis 8 eine Seitenansicht,

   eine  Draufsicht und einen     Querschnitt    des     Sor-          tierrostes    im grösseren     Massstabe    und       Fig.    9 bis 11 die beispielsweise     Befesti-          gungsvorrichtung    der einzelnen Roststäbe.  In einem Tischgestell 1 ist auf den hin  tern Walzenpaaren<B>29-</B> und 2b ein langsam  laufendes     Transportband    3 und auf den vor  dern     Walzenpaaren    4a und     4b    ein schnell  laufendes     Transportband    5 angeordnet.

   Ihren  Antrieb erhalten die beiden     Transportbänder          durch    eine Handkurbel 6 oder     maschinell,     wobei die Übertragung auf das hintere Trans  portband -durch die     Riemenscheiben    7     und    8       und    den Riemen 9 erfolgt. Das     Übersetzungs-          verhältnis,der    Riemenscheiben 7 und 8 ist so    gewählt, dass das hintere Transportband 3  eine bedeutend langsamere Bewegung macht  als das vordere Transportband 5. Erforder  lichenfalls kann das Übersetzungsverhältnis  noch verstellbar eingerichtet werden.

   Die  Achsen 10 der Walzen sind in längsver  schiebbaren, mit     .Spannvorrichtungen    11     ver-          sehenen    Lagern angeordnet, damit die Trans  portbänder immer straff gehalten werden  können.  



  Unterhalb der Tragfläche eines jeden  Transportbandes ist über dessen ganze Breite  eine Schutzplatte 12 angeordnet, von welcher  die auf den Bändern     ruhende    Last aufge  fangen wird, so dass die Bänder sich nicht       durchbeulen    können. Das hintere Transport  band 3 ist von einem     trogartigen        Rahmen    13  umgeben, welcher zur Aufnahme der zu sor  tierenden Früchte dient und der nach vorn  in die Führungsleisten 16 ausläuft. An     vor-          dern    Ende sind diese Leisten mit nach innen  um Scharniere 17 schwenkbaren Flügeln 18  ausgerüstet.

   Hierdurch können die Früchte  in mehr oder weniger grosser Breite abtrans  portiert werden, wodurch sich das Auslesen  wesentlich erleichtern     lä.sst.        Mittelst    .Schwenk  bügeln 19 und Schrauben 15 sind die Flügel  18 in jeder beliebigen Stellung f     estsetzbar.     Am vordern Ende des Tischgestelles ist so  dann eine Tischplatte 20     zum    Aufstellen  eines Korbes 21 oder eines andern Sammel  gefässes vorgesehen.  



  Das Aussortieren der Früchte     erfolgt    so,  dass dieselben in den Trog 13, beziehungs  weise auf das Transportband 3 geschüttet  werden, von welchem sie beim Drehen der  Handkurbel 6 langsam auf das schneller lau  fende Transportband 5 gelangen. Auf diesem  können dann die     schlechten    Früchte bequem  abgelesen werden, während die guten Früchte  direkt in den Korb 21 fallen.

   Die Transport  bänder werden     normalerweise    aus Leinwand,       Segeltuch    oder dergleichen, weichem, ela  stischem Stoff hergestellt; sie können jedoch  auch aus einem Drahtgeflecht     angefertigt     sein, falls die Maschine zum     Aussortieren    von  Kartoffeln oder dergleichen gröberen Früch  ten benutzt werden soll.

        Sollen nun von den Früchten auch die zu  kleinen aussortiert werden, so wird gemäss       Fig.    4 und 5 zwischen dem langsam laufenden  Transportband 3 und dem schnell laufenden  Transportband 5 ein     Sortierrost    22 auswech  selbar und so angebracht, dass die Früchte 14  von dem Transportband 3 erst auf den     Sor-          tierrost    22 fallen, welcher die Früchte, so  weit sie nicht hindurchfallen, durch seine  schräge Anordnung auf das vordere Trans  portband 5 weiterleitet.  



  Der Sortierrost besteht aus nach vorn sich  verjüngenden Roststäben 23, die also     dadurch     nach     vorn,    breiter werdende Rostspalten 24  erhalten, durch welche die kleineren Früchte  hindurchfallen können. Die Roststäbe sind  vorn und hinten auf Querbrücken 25 be  festigt, die mit Seitenzapfen 26 in Längs  schlitzen<B>9-7</B> des Tischgestelles 1 derart ge  lagert werden,     da.ss    der ganze Rost eine     hin-          und    hergehende Rüttelbewegung machen  kann. Die Zapfen 26 sind dabei zwecks leich  teren Gleitgins mit Laufrollen 28 versehen.

    Die Befestigung der Roststäbe 23 auf den  Querbrücken 25 erfolgt mittelst Schrauben  bolzen 29, die durch ein Langloch 30 der  Querbrücken greifen und mittelst Schrauben  muttern 29a     festsetzbar    sind. Vermöge der  Langlöcher 30 lassen sich die     einzelnen    Rost  stäbe seitlich verschieben, so dass die Rost  spalten 24 je nach der Grösse der zu sortie  renden Früchte vergrössert oder verkleinert  werden können. Die Roststäbe sind an ihrer  obern Fläche gemäss     Fig.    10 abgerundet, da  mit die Früchte nicht auf ihnen liegen blei  ben, sondern stets nach der Seite abrollen  müssen.

   Streifen 31 aus Leder, Gummi oder  dergleichen, weichem Stoff, welche vorn und  hinten über den Rost     gespannt    sind, dienen  dazu, um die Früchte vor harten Stössen zu  bewahren. Es kann auch jeder einzelne Rost  stab in ganzer Länge mit solchem Stoff be  spannt sein. Die hin- und hergehende Rüt  telbewegung erhält der     Sortierrost    über eine       angelenkte    Stange 32 von einer Kurbelwelle  33, die gleichzeitig mit den Transportwalzen  über Seil- oder Kettenscheiben 34 in Um  drehung versetzt wird.    Der gegenseitige Abstand der Roststäbe  lässt sich so einstellen, dass die Früchte 14  nur bis zu einer bestimmten Grösse hindurch  fallen können.

   Die grossen     Qualitätsfrüchte     werden dagegen nach dem vordern Transport  band 5 weitergeleitet, wo die unter ihnen be  findlichen schlechten Früchte abzulesen sind.  Infolge der     nach    vorn breiter werdenden  Spalten 24 fallen von den zu klein befun  denen     Früchten    zuerst die kleinsten und mit       zunehmender    Spaltenbreite die     nächstgrö-          sseren    Früchte durch den Rost. Unter dem  Rost ist eine trichterförmige Umrahmung 35  angebracht, welche die durch den Rost ge  fallenen Früchte auffängt und sie einer Sam  melstelle (zum Beispiel Körben) zuführt.  



  Um von den durch den Rost gefallenen  Früchten noch die grösseren als Mittelsorte  auszusortieren, ist innerhalb der Umrahmung  35 eine um Scharniere 36 schwenkbare Zwi  schenwand 37 angebracht, die sich unter dem  Rost 22 so einstellen lässt, dass die durch den  Rost gefallenen Früchte in ihrer Grösse wähl  bar nach der einen Abteilung 35a oder nach  der     andern.    Abteilung 35b der Umrahmung  geleitet werden. Wird die Zwischenwand 37       in,    die strichpunktierte Lage geschwenkt, so  gleiten alle durchfallenden Früchte nach der  einen Abteilung 35b. Die Zwischenwand 37  wird in bogenförmigen Langlöchern 38 des  Tischgestelles geführt und lässt sich mittelst  Schrauben oder dergleichen bekannten Mit  teln in jeder beliebigen Lage festsetzen.  



  Soll das     Sortieren    mittelst des Rostes in  Fortfall kommen, so ist dieser aus dem Tisch  gestell herauszunehmen, wobei das zweck  mässig     zusammenschiebbar        eingerichteteTisch-          gestell    gestattet, gemäss     Fig.    1 das hintere  Transportband über das vordere Transport  band zu bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sortiermaschine für Obst und andere Früchte, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Tischgestell ein weiches, langsam wan derndes und von einem trogartigen Rahmen umgebenes Transportband zum Aufschütten der Früchte angeordnet ist, das die Früchte allmählich auf ein anderes weiches, jedoch schneller wanderndes Transportband abgibt, so dass die Früchte auf dasselbe mit dün nerer Schicht als beim erstgenannten Trans portband zum Aufliegen komunen, und von dem sich dann die schlechten Früchte in be quemer Weise von Hand ablesen lassen,
    wäh rend die guten Früchte direkt einer Sammel stelle zugeführt werden können. UNTERANSPRÜCHE 1. Sortiermaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb der tragenden Flächen der Transportbänder Schutzplatten (12) vorgesehen sind, die ein Durchbeulen der Transportbänder ver hindern. 2. Sortiermaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungs leisten (16) des Tischgestelles mit ihren vordern Enden (18) zwecks Erleichterung des Sortierens nach innen schwenkbar ein gerichtet sind. 3.
    Sortiermaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem langsam laufenden Transportband (3) und dem schneller laufenden Transportband (5) ein maschinell hin- und herbewegbarer Sortierrost (22) angeordnet ist, der nach vorn breiter werdende Rostspalten (24) besitzt und nur die grösseren Früchte nach dem vordern Transportband weiterleitet, während er die kleineren Früchte durch sich hindurch in eine trichterförmige Um rahmung (35) fallen lässt, die diese Früchte einer andern Sammelstelle zuführt:
    4. Sortiermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Umrahmung (35) eine schwenk bare Zwischenwand (37) angeordnet ist, die eine Unterteilung der durch den Rost fallenden Früchte in zwei Grössensorten möglich macht. 5. Sortiermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Roststäbe (23) des Sortierrostes sich nach vorn verjüngen und auf Quer balken (25) seitlich verstellbar angeordnet sind.
CH126735D 1927-08-22 1927-08-22 Sortiermaschine für Obst und andere Früchte. CH126735A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH126735T 1927-08-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH126735A true CH126735A (de) 1928-07-02

Family

ID=4385306

Family Applications (1)

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CH126735D CH126735A (de) 1927-08-22 1927-08-22 Sortiermaschine für Obst und andere Früchte.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH126735A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0103831A3 (en) * 1982-09-17 1985-04-24 Mogensen Gmbh & Co Kg Screening device, particularly for material difficult to screen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0103831A3 (en) * 1982-09-17 1985-04-24 Mogensen Gmbh & Co Kg Screening device, particularly for material difficult to screen

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