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CH101816A - Elektrode. - Google Patents

Elektrode.

Info

Publication number
CH101816A
CH101816A CH101816DA CH101816A CH 101816 A CH101816 A CH 101816A CH 101816D A CH101816D A CH 101816DA CH 101816 A CH101816 A CH 101816A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
carrier
electrode according
metal layer
dependent
electrode
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dr Schmid
Original Assignee
Alfred Dr Schmid
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Dr Schmid filed Critical Alfred Dr Schmid
Publication of CH101816A publication Critical patent/CH101816A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B11/00Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)
  • Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)

Description


  Elektrode.    Die immer wachsende Entwicklung der  technischen Elektrochemie macht die Be  nützung von Platinelektroden zu     Kathoden     und Anoden in der Elektrolyse     und        Katapho-          rese    zu einem immer dringenderen Bedürf  nis. Es ist dabei mannigfach versucht wor  den, das teure Platin durch andere Metalle  zu ersetzen, oder aber andere Metalle mit  einer dünnen     Platinschicht    zu überziehen.  



  Erstere Möglichkeit wird dadurch ver  eitelt, dass, obgleich es ausser dem Platin auch  noch andere unangreifbare Metalle gibt,  dieselben die elektrolytisch abgeschiedenen  Gase mit einer veränderten Überspannung  entwickeln, was für den chemischen Gang  der Elektrolyse von wesentlicher Bedeutung  ist. Die zweite Möglichkeit ist aus folgen  dem Grunde aussichtslos: Da Platin die bei  der Elektrolyse in Betracht kommenden Gase  löst, wird das entwickelte Gas, besonders  der Sauerstoff, durch den Platinüberzug  diffundierend     ap    das unedle Metall gelangen,  dieses angreifen oder zum mindesten eine       Oxydschicht    bilden, wodurch eine Loslösung  des Platinüberzuges bedingt     wird.     



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Elektrode, welche sich dadurch    vorteilhaft auszeichnet, dass eine dünne  Metallschicht auf einem Träger aus chemisch  widerstandsfähigem Material derart innig  und festhaftend- aufgebracht ist, dass auch  bei Diffundieren eines chemischen Agens  durch ,die Metallschicht ein Ablösen der  selben durch Angriff des Trägers hintan  gehalten wird. Für die Metallschicht eignet  sich am besten Platin, das in Folien von  bis 0,0001 mm Dicke auf einen Träger aus  Glas durch Erhitzen desselben auf Schmelz  temperatur aufgeschmolzen werden kann;  das Platin kann aber auch aus Platinverbin  dungen bei entsprechenden Temperaturen auf  dem Wege der Reduktion auf dem Träger  abgeschieden oder in dünner Schicht auf  dem Träger eingebrannt sein.

   In den mei  sten Fällen reicht die Leitfähigkeit einer  Platinfolie für die benötigten Stromdichten  aus,     ansonst    vom Innern der     Elektrode    aus  in gewissen Abständen von der Stromzufüh  rung dünne Speiseleitungen abgezweigt wer  den können, welche die Stromzufuhr zu. der  dünnen Platinschicht besorgen.  



  Der Träger für die Platinschicht kann  als Rohr, als Stab oder als Lamelle aus  gebildet sein, was jeweils von den Bedürf-           nissen    in bezug auf Festigkeit, Oberflächen  grösse usw. abhängt.  



  Versuche haben gezeigt, dass eine so ge  fertigte Platinelektrode bei beliebiger Dauer  belastung jedes das metallische Platin nicht  angreifende Gas aushält, ohne dass auch bei  längster Belastung eine Loslösung .der Pla  tinschicht stattfände. Bei gleicher Leistung  in qualitativer Beziehung (gleicher Über  spannung wie reines Platin) und in quan  titativer Hinsicht (gleiche wirksame Ober  fläche) ist der Preis einer solchen Elektrode  mehr als um ein Hundertfaches geringer als  eine gleichwertige     Ganzplatinelektrode.     



  Statt Platin lässt sich irgend ein anderes  Metall der     Edelmetallgruppe        (Ruthenium,          Rhodium,    Palladium, Osmium oder Iridium)  verwenden. Auch der Träger kann, statt aus  Glas, aus gebrannter Magnesia, Porzellan,  Quarz,     Harborundum,    Ton     usw.        bestehen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrode, dadurch gekennzeichnet, dass eine dünne Metallschicht auf einem Träger aus chemisch widerstandsfähigem Material derart innig und festhaftend aufgebracht ist, dass auch bei Diffundieren eines chemischen Agens durch die Metallschicht ein Ablösen derselben durch Angriff des Trägers hintan gehalten wird. U N TERAN SPP#ü CIIE 1. Elektrode gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Träger aus, efinem nicht metallischen Material besteht. 2.
    Elektrode gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Träger aus Glas besteht. 3. Elektrode gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass der Träger aus gebrannter Magnesia besteht. Elektrode gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der "Träger aus Porzellan be steht. 5. Elektrode gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Träger aus Quarz besteht. f. Elektrode gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Träger aus Ton besteht. 7.
    Elektrode gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass dis Metall schicht aus einem Metall der Edelmetall gruppe besteht. B. Elektrode gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die dünne Metall schicht auf Glas durch Erhitzen des selben auf Schmelztemperatur aufge schmolzen ist. 9. Elektrodct gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Metall schicht aus einer chemischen Verbindung des Netalles derselben auf dem Wege der Reduktion auf dem Träger abgeschie den ist. 1o. Elektrode gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Metall schicht auf dem Träger eingebrannt ist. 11..
    Elektrode gemäss Patentansprueb, da durch gekennzeichnet, dass die Strom zufuhr durch die Metallschicht selbst ge schieht. <U>12.</U> Elektrode gemiiss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Strom zufuhr zur Metallschicht von innen her durch dünne Zweigleitungen erfolgt.
CH101816D 1922-10-30 1922-10-30 Elektrode. CH101816A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH101816T 1922-10-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH101816A true CH101816A (de) 1923-12-01

Family

ID=4360265

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH101816D CH101816A (de) 1922-10-30 1922-10-30 Elektrode.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH101816A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279868B (de) * 1963-05-31 1968-10-10 Imp Metal Ind Kynoch Ltd Elektrodenboiler
DE1284811B (de) * 1959-02-18 1968-12-05 Union Carbide Corp Verfahren zur Verminderung oder Verhinderung der Wasserstoffbruechigkeit von Gegenstaenden aus Nichteisenmetallen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284811B (de) * 1959-02-18 1968-12-05 Union Carbide Corp Verfahren zur Verminderung oder Verhinderung der Wasserstoffbruechigkeit von Gegenstaenden aus Nichteisenmetallen
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