AT94427B - Einrichtung zum Abtrennen von Glasposten. - Google Patents
Einrichtung zum Abtrennen von Glasposten.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B7/00—Distributors for the molten glass; Means for taking-off charges of molten glass; Producing the gob, e.g. controlling the gob shape, weight or delivery tact
- C03B7/10—Cutting-off or severing the glass flow with the aid of knives or scissors or non-contacting cutting means, e.g. a gas jet; Construction of the blades used
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Abtrennen von Glasposten. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht nach der Linie 2-2 in Fig. 2 durch einen Glasofen, Fig. 2 ist ein Querschnitt der Kammer dicht über der Abschneidevorrichtung. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie ?-. 3 in Fig. 2. Der Glasofen hat an seiner Bodenfläche eine Öffnung 2 mit einer Zunge J, die so geformt ist, dass das geschmolzene Glas aus dem Ofen daran nach unten laufen kann. Vor diese Öffnung und um die Zunge ist eine Kammer -1 gebaut, die aus einem wärmeisolierenden Stoff, z. B. Schamotte besteht. In diese Kammer treten eine Anzahl einstellbarer Brenner 5 ein, um in der Kammer eine hohe Temperatur. zu erzeugen, damit die nachstehend angeführten Zwecke erreicht werden können. Bei dieser Ausführung kann das aus der Öffnung ausfliessende Glas einer hohen regelbaren Temperatur ausgesetzt werden, wodurch erzielt wird, dass der Glasstrom entweder schnell oder langsam, je nach Erfordernis. fliesst, und infolge der regelbaren hohen Temperatur in der Kammer kann auch der Querschnitt der einzelnen Glasfüllungen wie auch des ganzen Glasstromes geregelt werden. Sind die erhaltenen Füllungen von einem zu grossen Querschnitt, so wird die Temperatur in der Kammer erhöht, wodurch erreicht wird, dass das Giasschneller von der Öffnung hinabfliesst und der Durchmesser dieses Stromes geringer ist. Sind die abgetrennten Chargen von zu geringem Querschnitt, so erniedrigt man die Temperatur, so dass das Glas in einem Strome von grösserem Querschnitt fliesst, und man erhält eine grössere Füllung. Dadurch, dass die Absehneidevorrichtung innerhalb der geheizten Kammer angeordnet ist, kann das Glas an der günstigsten Stelle angeschnitten werden und gleichzeitig das Schnitt ende wieder erhitzt werden, so dass eine gute Charge der Vorrichtung zur weiteren Verarbeitung zugeführt wird. Durch solches Erhitzen des Schnittendes der abgeschnittenen Charge, welches durch die Absclmeidevorrichtung teilweise abgekühlt wurde, wird es vermieden, dass sich am zurückbleibenden Ende des Glasstromes bzw. am Anfangsende der nächsten Charge Krusten oder Streifen bilden. Innerhalb der Kammer und dicht an deren Boden befindet sich ein feststehendes hohles Messer 6 der Abschneidevorrichtung und ist so angeordnet, dass seine Schneidekante 6a sich in ungefähr der gleichen Ebene wie das hinabragende Ende der Zunge J befindet, so dass das Glas abgeschnitten wird, sowie es von der Zunge abgleitet. Durch ein Loch 7 im Boden der Kammer und seitwärts der Ausflussöffnung geht eine hohle Welle 8, an deren oberem Ende der hohle bewegliche Teil 9 der Absehneidevorrichtung von geeigneter Form festgekeilt ist, der eine stetige oder schrittweise Bewegung erhält. Der Teil 9 besteht aus einer Anzahl von winkelig zueinander stehenden Messern 10 von solchem Halbmesser, dass sie bei der Drehung des Messerkopfes unmittelbar unter der hinabragenden Zunge und dem feststehenden Messer 6 hingleiten und so die Sohneidwirkung ausüben. Diese Messer 10 sind in solcher Stellung, dass sie bei einer schrittweisen Drehung des Teiles 9 in solcher Stellung in Ruhestellung verhalTen, dass der Glasstrom von der Öffnung aus nach unten über die Zunge. 3 und zwischen den Messern hindurch, dem abzuschneidenden Stück entsprechend, genügend weit hinabfliessen kann, worauf er EMI2.1 Auf der röhrenförmigen Welle 8 ist zwischen den Enden derselben ein Zahnrad H aufgekeilt, das in Eingriff mit einem Zahnrad 12 steht, welches auf dem oberen Ende der Welle 18 festsitzt. Der Welle 13 wird durch eine geeignete Vorrichtung in solcher Weise eine schrittweise Bewegung erteilt, dass der bewegliche. Teil 9 einen Kreisbogen von etwa 900 durchläuft, um das Glas abzuschneiden und darauf zur Ruhe kommt, um den Glasstrom weiter hinabfliessen zu lassen, worauf das Messer wieder in Drehung versetzt wird und der Vorgang sich wiederholt. 'Auf der Unterseite des Bodens der Kammer- ist um die Öffnung/, durch die die hohle Welle 8 hindurchtritt, ein Wasserverschluss-M angebracht,, welches durch Rohr 15 gespeist wird, um ein Aus- fliessen der heissen Gase aus der Kammer zu verhindern. Die Aussenwand dieses Wasserverschlusses bildet ein Lager 17 für die Welle 8. In der hohlen Welle 8 ist ein Zuflussrohr 18 untergebracht, dessen oberes Ende innerhalb des beweglichen Teiles 9 der Abschneidevorrichtung endet und dessen unteres Ende einen Gelenkanschluss 18a an eine geeignete Zuleitung einer Kühlflüssigkeit hat, die in den beweglichen Teil eingeleitet werden soll, um ihn abzukühlen. Ein Kühlmittel wird auch durch das feststehende Messer 6 mittels geeigneter Röhren und Anschlüsse 19 geschickt. Im Boden der Kammer ist in aer senkrechten Ebene der Ausflussöffnung eine Öffnung 20 vorgesehen, durch welche die einzelnen Glasabschnitte aus der Kammer auf eine Fördervorrichtung, z. B. einen Drehtisch 21 wandern, so dass die abgetrennten Glasabschnitte geeigneten Vorrichtungen zur weiteren Verarbeitung in den fertigen Gegenstand übergeben werden können. Um die Ausflussgeschwindigkeit des Glases durch die Ofenmündung 2 zu regeln, ist ein von aussen zu bedienendes verschiebbares Ventil 22 an der Mündung der Öffnung 2 vorgesehen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Abtrennen von Glasposten, gekennzeichnet durch eine derAusflussoffnung des Ofens vorgebaute Heizkammer (4), innerhalb derer ein drehbares Messer (10) zum Abschneiden <Desc/Clms Page number 3> des Glaspostens unmittelbar unterhalb einer Leitungszunge (3) angeordnet ist, zum Zweck, die durch das Abschneiden gekühlten Schnittenden sofort auf die ursprüngliche Temperatur zu bringen.2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhitzung der Heizkammer Düsen (6) angeordnet sind, deren freier Querschnitt regelbar sein kann.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Austrittsöffnung des Ofens eine bogenförmige Leitungszunge (3) angesetzt ist, deren konkave Rückwand von den Heizgasen bestrichen wird und der gegenüber ein festes Messer (6) zur Begrenzung des Querschnitts für den abzuschneidenden Glasstrom liegt. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US510077XA | 1913-11-15 | 1913-11-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=21968802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT94427D AT94427B (de) | 1913-11-15 | 1920-03-11 | Einrichtung zum Abtrennen von Glasposten. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR510077A (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2993302A (en) * | 1956-04-13 | 1961-07-25 | Owens Illinois Glass Co | Method and apparatus for producing charges of molten glass |
-
1920
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Also Published As
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