[go: up one dir, main page]

AT92317B - Verfahren zur Darstellung von Diäthylsulfat. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Diäthylsulfat.

Info

Publication number
AT92317B
AT92317B AT92317DA AT92317B AT 92317 B AT92317 B AT 92317B AT 92317D A AT92317D A AT 92317DA AT 92317 B AT92317 B AT 92317B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
diethyl sulfate
acid
preparation
water
ethylsulfuric
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leon Dr Lilienfeld
Original Assignee
Leon Dr Lilienfeld
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leon Dr Lilienfeld filed Critical Leon Dr Lilienfeld
Application granted granted Critical
Publication of AT92317B publication Critical patent/AT92317B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von Diäthylsulfat. 



   Die Darstellung von Diäthylsulfat fand bisher in der Weise statt, dass die beispielsweise durch Einwirkung von   Chlorsulfonsäure   auf Äthylalkohol gebildete   Äthylschwefelsäure   bei gewöhnlichem Luftdruck oder im Vakuum destilliert wurde. 



   Dieses Verfahren ist jedoch unwirtschaftlich, weil es bei demselben immer nur gelingt, einen Teil des bei der Destillation entstehenden Diäthylsulfats zu gewinnen, während als Destillationsrückstand eine verkohlte Masse verbleibt, welche mehr oder weniger wertlos ist. Auch das im D.   R.   P.   Erz     133 542   beschriebene Verfahren, welches zu einer Ausbeute an Diäthylsulfat von nahezu 50% der Theorie führen soll, ergibt noch immer einen ganz bedeutenden, so gut wie unverwendbaren Destillationsrückstand. 



   Das vorliegende Verfahren ist frei von diesem Nachteil, indem es die beispielsweise durch Einwirkung von   Chlorsulfonsäure   auf Äthylalkohol entstehende   Äthylschwefelsäure   nicht destilliert, sondern gerade nur bis zur Bildung von Diäthylsulfat erwärmt, worauf das gebildete Diäthylsulfat durch Wasser ausgefüllt und in geeigneter Weise von der im wesentlichen aus unzersetzter   Äthylschwefelsäure   und Schwefelsäure bestehenden Mutterlauge gesondert wird. Auf diese Weise gelingt es, den nicht in Diäthylsulfat übergehenden Anteil der Äthylschwefel- zu erhalten und als solche weiter zu verarbeiten. 



   Das Verfahren wird ausgeführt, indem man beispielsweise Chlorsulfonsäure in Äthylalkohol oder umgekehrt Äthylalkohol in Chlorsulfonsäure   einträgt und   das der Hauptmasse nach aus Äthylschwefel säure bestehende Reaktionsprodukt erwärmt. Es hat sich herausgestellt, dass schon ein Erwärmen von wenigen Minuten auf 90  bis 100  genügt, um einen namhaften Anteil der gebildeten Äthylschwefel-äure in Diäthylsulfat   überzuführen.   Der Rest der Äthylschwefelsäure erleidet keine in Betracht kommende Zersetzung und kann nach Abscheidung des   Diäthylsulfats     aus der Mutterlauge glatt gewonnen   werden. 
 EMI1.1 
 Natrium gemäss dem- Verfahren des D.   R.   P.

   Nr. 272339 in Diäthylsulfat übergeführt, dann erscheint so gut wie die ganze Menge des Alkohols der   Diäthylsulfatherstellung zugeführt.   



   Beispiel : In 46 Gewichtsteile absoluten Alkohols werden unter starker Kühlung, z. B. durch ein Eis-Kochsalzgemisch, 116-6 Gewichtsteile Chlorsulfonsäure vorteilhaft unter Rühren langsam eingetragen. Die hiebei entstehende Salzsäure wird abgeleitet und kann in Wasser aufgefangen werden. 



   Das Reaktionsgemisch wird dann ungefähr zwei Stunden im siedenden Wasserbade erhitzt. Nach dieser Zeit wird es abgekühlt und mit kaltem Wasser versetzt oder auf Eis gegossen. Hat man viel Wasser zugesetzt, dann sinkt das   Diäthylsulfat   zu Boden, setzt man nur wenig Wasser zu, dann schwimmt es nach oben, weil es spezifisch leichter ist als die   konzentrierte wässrige Lösung   der Äthylschwefelsäure und Schwefelsäure. Das   Diäthylsulfat   kann entweder durch Abdekantieren oder Ablassen oder Abhebern oder Ausschütteln mit einem geeigneten, mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel, z. B. Tetrachlorkohlenstoff, Chloroform od. dgl., gewonnen werden.

   Nach dem Trocknen über wasserfreiem Natriumsulfat, Chlorkalzium od. dgl. und allfälligem Verjagen des Lösungsmittels wiegt das   Diäthylsulfat   31 Gewichtsteile, was einer Ausbeute von 40% entspricht. Die vom   Diäthylsulfat   befreite,   wässrige   Lösung der   Äthylschwefelsäure   und Schwefelsäure wird in bekannter Weise auf   äthylsehwefelsaures   Alkali verarbeitet. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.2 säure enthaltende Reaktionsmassen gerade nur bis zur Bildung von Diäthylsulfat erwärmt, worauf die Wärmezufuhr unterbrochen, das gebildete Diäthylsulfat ausgefällt und in geeigneter Weise, wie Dekantieren, Ablassen, Abhebern, Extraktion mit, mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmitteln, von der Mutterlauge getrennt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT92317D 1918-05-02 1918-05-02 Verfahren zur Darstellung von Diäthylsulfat. AT92317B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT92317T 1918-05-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT92317B true AT92317B (de) 1923-04-25

Family

ID=3612364

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT92317D AT92317B (de) 1918-05-02 1918-05-02 Verfahren zur Darstellung von Diäthylsulfat.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT92317B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT92317B (de) Verfahren zur Darstellung von Diäthylsulfat.
DE360527C (de) Verfahren zur Darstellung von Diaethylsulfat
DE645725C (de) Herstellung von Alkalinitraten aus Alkalichloriden und Salpetersaeure
DE3215735C2 (de)
AT134494B (de) Verfahren zur Gewinnung hochprozentiger Pottasche aus technischen Pottaschelaugen.
DE226108C (de)
DE963330C (de) Verfahren zur Gewinnung von reiner Pimelinsaeure
DE631462C (de) Verfahren zur Herstellung von Monomethyl-p-aminophenolsulfat
DE901775C (de) Verfahren zur Herstellung von Hexachlorcyclohexan
AT230865B (de) Verfahren zur Herstellung von C-Alkyl-ɛ-caprolactamen
DE3211304A1 (de) Verfahren zur herstellung von 2,2-dicyclohexenylpropan
AT222644B (de) Verfahren zur Herstellung reiner 4,4&#39;-Dihydroxydiarylalkane
DE1043297B (de) Verfahren zur Gewinnung von reinen Hydroxylaminsalzen
DE319368C (de) Verfahren zur Darstellung von Paraldehyd
DE811349C (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumformiat
DE214252C (de)
AT220145B (de) Verfahren zur Herstellung hellfarbiger langkettiger Alkylbenzolsulfochloride
AT17572B (de) Verfahren zur Darstellung von Chlortheophyllin.
DE489847C (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Aminobenzol-2, 5-disulfonsaeure
DE961532C (de) Verfahren zur Gewinnung reiner wasserfreier Ameisensaeure aus ihren verduennten waessrigen Loesungen
AT233544B (de) Verfahren zur Herstellung von α-Nitro-ε-caprolactam
DE696868C (de) Verfahren zur Herstellung von Ameisensaeure
AT157582B (de) Verfahren zur Darstellung von l-Ascorbinsäure.
DE944426C (de) Verfahren zur Herstellung gereinigter Magnesiumchloridloesungen aus Kaliumsulfatablauge
AT101671B (de) Verfahren zur Darstellung von Karbonsäureestern mehrwertiger, halogenierter Alkohole.