AT61967B - Matrizen- oder Typensatzwechselvorrichtung. - Google Patents
Matrizen- oder Typensatzwechselvorrichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 (Fig. 3) mit Teilen oder Hülsen 5, die sich in dem Zylinder 6 (Fig. 2) befinden, gekuppelt werden. Die Verbindungen 4 werden durch nicht dargestellte Federn in gekuppelter Stellung erhalten. Die zu jedem Magazin gehörigen Sektoren werden von Hülsen 7 getragen, die mit Verlängerungen 8 versehen sind, deren Flanschen 9 untereinander und mit einer Platte 10 verbunden sind. Diese Ausbildung des Magazines ist kein Teil der vorliegenden Erfindung und wird nur beschrieben, um das Wesen der Erfindung besser verständlich zu machen. In Fig. 1 und 2 ist eine Taste 13 dargestellt, bei deren Niederdrücken die Stange 14, der EMI2.2 Wirku, ng-einer (nicht dargestellten) Feder nach unten gezogen wird und den Teil 18 einer Kupplung freigibt. Letzteter wird dann durch die Feder 19 in Eingriff mit dem anderen Kupplungsteil 20 gebracht, der auf einer sich ständig drehenden Welle 21 (Fig. 10) festsitzt. Wenn die Welle 22 angefähr eine Umdrehung ausgeführt hat trifft ein Daumen 23 gegen einen feststehenden Stift oder Rolle 2-1. Hiedurch wird der Teil 18 entgegen der Wirkung der Feder 19 verschoben bzw. die Kupplung ausgerückt. Sobald der Daumen 23 an der Rolle 24 vorbei ist, geht der Knaggen 17 unter der Einwirkung der früher erwähnten Feder hoch und stellt den Kuppeltil 18 in aus- EMI2.3 (Fig. 11) des Kuppelteiles durch den erwähnten Anschlag 17 arretiert wird. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Welle 22 nach jeder vollen Umdrehung stets und in genau der gleichen Stellung zur Ruhe gebracht wird. Diese Form der Kupplung ist an sich bekannt und wird hier nur als vorteilhaftes Mittel verwendet, um zu erreichen, dass wenn die Taste 13 niedergedrückt wird, sich der Schaft 33 zunächst in einer Richtung um eine bestimmte Anzahl von Umdrehung !'11 und hierauf in entgegengesetzter Richtung dreht, bis er wieder in die Anfangsstellung gelangt. Auf der Welle 22 ist ein Daumen 26 (Fig. 2) angeordnet, der eine Zahnstange 27 geradlinig verschiebt und sie dann freigibt, so dass sie durch eine Feder 28 wieder in die Anfangsstellung EMI2.4 antreibt, deren Zahnrad 31 mit einem auf dem Gewindeschaft 33 sitzenden Zahnrad 32 in Eingriff steht. Der wesentliche Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist eine Mutter 37. weiche da. s Heben. Drehen und Senken eines Gestelles 11 bewirkt, auf dem alle Platten 10 sitzen. Diese Mutter. 37 sitzt auf dem Gewindeschaft 33 (Fig. 2. 3. 4 und 5) und wird gewöhnlich durch in EMI2.5 des Eingriffes der Zähne 3ì. 38 nimmt das Gestell 11 an der Drehbewegung der Mutter teil, welche unterbrochen wird, sobald das Gestell eine Drittelumdrehung oder etwas weniger ausgeführt hat. was durch entsprechende Ausbildungen des Daumens 26 und der oberen Enden der Rippen 36 EMI2.6 und dann durch die Rippen 36 an der Drehung gehindert wird, geht wieder abwärts und überführt das Gestell 11 wieder in die Anfangslage. EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 gesenkt wird, greift eine in der Mitte zwischen den Zähnen 38 vorgesehene Ausnehmung über einen zylindrischen Teil des Schaftes 33, wodurch auch in dieser Stellung dem Gestell eine sichere Lagerung zu Teil wird. Wie oben erwähnt, sind bei der gezeichneten Ausführung die zu einem Magazin gehörigen Sektoren mit ihren Bewegungsvorrichtungen durch Bajonettverschlüsse J gekuppelt. Bevor deshalb ein im Zylinder 6 untergebrachtes Magazin aus diesem herausgehoben werden kann, müssen diese Verbindungen gelöst werden. Zu diesem Zwecke ist jedes Magazin mit einem Paar Hebel 42 versehen, welche die Verbindungen der oberen Sektoren lösen. und einem zweiten Paar Hebel 43 zum Lösen der Verbindungen des unteren Sektorenpaares. Diese Hebel drehen sich um Bolzen 44, die an der Platte 10 angebracht sind. Zur Betätigung dieser Hebel sind auf der Mutter 34 Daumen 43 vorgesehen, die auf einen Schieber J6 wirken, der in einer Führung 47 eines festen Teiles des Ma8chinengestelles verschiebbar ist. Jeder Daumen wird infolge der Drehung der Mutter abwechselnd in Wirkungsstellung gegenüber dem erwähnten Schieber gebracht. Der Schieber 46 wird gegen den Daumen 5 durch eine Feder 48 vorbewegt, die an einem festen Teil 49 des Maschinengestelles festgelegt ist. Bei Beginn der Hochbewegung der Mutter 34 wird der Schieber 46 durch den ihm gegenüber befindlichen Daumen 45 zurückbewegt und veranlasst durch die Hebel 42 das obere Sektorenpaar. sich entgegen der Wirkung der an ihm angreifenden Federn aus der Ruhestellung (Fig. 6) in die Stellung Fig. 7 zu drehen. An diesen Hebeln vorgesehene Ansätze 50 kommen dann mit an den Hebeln 3 vorgesehenen Ansätzen ? 7 in Eingriff. worauf beide Hebelpaare sich zusammen weiterbewegen. bis sie die in Fig. 8 gezeichneten Stellungen einnehmen. Diese Hebelstellungen entsprechen der in Fig. 4 gezeigten Stellung der Mutter. In dieser Stellung sind die Sektoren von ihren Bewegungsvorrichtungen gelost, die Zähne 37 der Mutter sind in die Zähne 38 des Gestelles eingetreten und, sobald nun die Mutter ihre Hochbewegung fortsetzt, wird das Gestell 11 an- gehoben und mit ihm die Magazine. Die Anordnung der Anschläge 50 und 51 ist nicht wesentlich. da beide Hebelpaare natürlich auch direkt von dem Schieber bewegt werden keinen und wenn EMI3.2
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCHE : 1. Matrizen- oder Typensatzwechselvorrichtung nach dem Revolverprinzip fur Einzeltypen- giess-und Setzmaschinen oder Schreibmaschinen, deren Matrizen oder Typensätzl1 zuerst in der Richtung der Drehachse des Wechaelgestelles ausgehoben werden müssen, dadurch gekennzeichnet, dass das Anheben des Gestelles (11) durch eine Mutter (34) erfolgt, die zunächst durch Verhinderung ihrer Drehung veranlasst wird, sich auf einem Gewindeschaft (33) aufwärts zu verschieben, und die beim Anlangen in ihrer Höchstlage freigegeben wird, so dass sie zusammen mit dem Gewindeschaft (33) um einen gewissen Winkel sich drehen kann, worauf die Drehrichtung des Gewindeschaftes (33) umgekehrt und die Mutter (34) gegen Drehung gesichert wird, so dass sie wieder unter Mitnahme des Gestelles (11)abwärtsbewegt wird.2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die oberen Enden der zur Verhinderung der Drehung der Mutter (J) dienenden, in Nuten dz an ihr eingreifenden, am Maschinengestell angebrachten Rippen (36) federnde Riegel (39) an- schliessen, welche die Drehung der Mutter in der einen Richtung gestatten.3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 für Matrizensetz- und Einzellettern- giessmaschinen, bei denen die Matrizen oder Drucktypen auf den Umfängen mehrer in verschiedenen Ebenen liegender, auf konachsialen Hülsen oder Hohlwellen sitzender fächer-oder sektorenförmiger Träger angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass vor Beginn der Aufwärtsbewegung des Gestelles (11) die Sektoren des aus der Arbeitsstellung zu bringenden Magazines durch von einem Daumen (45) bewegte Hebel (42,-) gedreht werden, zum Zwecke, diese Sektoren von ihren Bewegungsvorrichtungen zu lösen.4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (42, 43) paarweise angeordnet sind, wobei das eine Paar (42) durch einen unter Vermittlung eines Schiebers (16) zur Wirkung kommenden Daumen (45). das andere Hehel- paar (43) dagegen durch Anschläge (5qu. 51), die an beiden Hebelpaaren angebracht sind und miteinander in Eingriff kommen, bewegt wird. EMI4.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT61967T | 1910-06-15 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT61967B true AT61967B (de) | 1913-11-10 |
Family
ID=3583856
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT61967D AT61967B (de) | 1910-06-15 | 1910-06-15 | Matrizen- oder Typensatzwechselvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT61967B (de) |
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1910
- 1910-06-15 AT AT61967D patent/AT61967B/de active
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