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AT61800B - Fadenführvorrichtung an Spinnmaschinen, insbesondere für die Kunstfadenfabrikation. - Google Patents

Fadenführvorrichtung an Spinnmaschinen, insbesondere für die Kunstfadenfabrikation.

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Publication number
AT61800B
AT61800B AT61800DA AT61800B AT 61800 B AT61800 B AT 61800B AT 61800D A AT61800D A AT 61800DA AT 61800 B AT61800 B AT 61800B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
thread
spinning machines
guiding device
synthetic
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Fr Kuettner Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fr Kuettner Fa filed Critical Fr Kuettner Fa
Application granted granted Critical
Publication of AT61800B publication Critical patent/AT61800B/de

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  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description


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    Fadenfuhrworr ! chtung   an Spinnmaschinen, insbesondere für die Kunstfadenfabrikation. 



   An Spinnmaschinen usw., wie sie beispielsweise in der   Kunstfadenfabrikation   benutzt worden, wird der Faden nach Fig. 1 der Zeichnung geführt. Aus dem die Düse a enthaltenden Härtungsbad b läuft der Faden c über einen feststehenden Fadenleiter d und geht dann über einen Fadenführer e, der in wagerechter Richtung über der Spule f hin und her bewegt wird, wodurch das Aufwickeln des Fadens auf dieser Spule in engen Spirallagen erfolgt. Bei dieser Art der Fadenführung ändert sich aber sowohl der mit 9 als mit h bezeichnete Ablenkungswinkel an den Knickstellen des Fadens und jeder   Winkeländerung   entspricht auch eine Änderung in der Beanspruchung des Fadens an dieser Stelle.

   Der Faden wird daher, zumal da er ja vor dem Aufwickeln noch nicht vollständig seine grösste Festigkeit erreicht hat, in bezug auf seine mechanischen Eigenschaften an verschiedenen Stellen verschieden sein, und zwar wird sowohl die Festigkeit des Fadens, als auch die Elastizität desselben entsprechend den verschiedenen Knicken, denen er an den Leitstellen unterworfen ist, verschieden ausfallen. 



   Um diesen Nachteil, der sich vielfach als sehr störend herausgestellt hat, zu vermeiden, wird gemäss der vorliegenden Erfindung der Faden so geführt, dass die Winkel an den Knickstellen stets die gleichen bzw. annähernd die gleichen sind. Zu diesem Zweck wird der bisher feststehende   Faden, leit8r beweglich ausgefl1hrt, und   zwar zweckmässig gleich in Verbindung mit dem beweglichen Fadenführer. 



   Fig. 2 der Zeichnung zeigt diese Anordnung. Der Faden entsteht wieder aus der Düse a und in dem Härtungsbad b und er läuft nun zunächst über den ersten Fadenführer d, der mit dem zweiten   Fadenführer   e an einer gemeinsamen Stange sitzt ; beide sind in horizontaler Richtung hin und her verschiebbar. Beim Aufwickeln des Fadens auf die Spule   f   werden somit beide Fadenführer gleichzeitig verschoben und der Ablenkungswinkel bei h ändert sich gar nicht, der Winkel bei   9   nur so unbedeutend, dass diese Winkeländerung praktisch nicht in Frage. kommt. Im übrigen ist die Änderung des   Winkols     9   von der Länge des Weges zwischen Fadenführer d und Düse a abhängig und kann durch genügend grosse Entfernung zwischen diesen Teilen beliebig klein gemacht werden. 



   Ein so gesponnener Faden ist bezüglich seiner mechanischen Eigenschaften, also in erster Linie seiner Festigkeit und Elastizität vollkommen in seiner ganzen Länge homogen. 



   Um die Reibung des Fadens an dem   Fadenführer     a ! möglichst   gering zu machen, wird dieser kantig, zweckmässig von dreieckigem Querschnitt, ausgeführt und so eingestellt, dass der Faden eine Kante zu passieren hat. Vorzugsweise kann man diesen Fadenführer als einen dreieckigen Glasstab herstellen, über den gleichzeitig eine Reihe nebeneinander- liegender Fäden laufen. 



   Die Wirkung ist die, dass der Faden durch die Kante des Fadenführers d nur in einem Punkte gestützt wird, während er bei den bisher üblichen Führungsstäbe von rundem Querschnitt längs eines Umfangsteiles voll aufliegt, was erhebliche Reibung ergab. 



   Der Faden wird erfahrungsgemäss durch die von der Stabkante hervorgehobenen Knickung nicht ungünstig   beeinflusst.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Fadenftihrervorrichtung   an Spinnmaschinen und   dgl.,   insbesondere für die Kunst- fadenfabrikation, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei miteinander fest verbundenen   Fadenführern   besteht, deren einer (e) über der Spule läuft und die Aufwicklung des
Fadens bewirkt und deren anderer (d) über der Spinndüse oder dgl. angeordnet ist und den Faden übernimmt, zum Zweck, die Ablenkungswinkel im Fadenweg möglichst gleich gross zu erhalten. 

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Claims (1)

  1. 2. Fadenführervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste der vorteilhaft aus einem nur geringe Reibung erzeugenden Material, wie beispielsweise Glas oder dgl., bestehenden Fadenführer kantig, zweckmässig von dreieckigem Querschnitt ausgeführt ist und dem Faden eine Kante zur Führung bietet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT61800D 1912-05-14 1912-06-15 Fadenführvorrichtung an Spinnmaschinen, insbesondere für die Kunstfadenfabrikation. AT61800B (de)

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DE61800X 1912-05-14

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AT61800B true AT61800B (de) 1913-10-25

Family

ID=5631116

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT61800D AT61800B (de) 1912-05-14 1912-06-15 Fadenführvorrichtung an Spinnmaschinen, insbesondere für die Kunstfadenfabrikation.

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