AT59658B - Zahnwurzel-Hebelzange. - Google Patents
Zahnwurzel-Hebelzange.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Zahnwurzel-Hebelzange. Zur Extraktion tiefliegender Zahnwurzelreste und abgebrochener Zahnwurzeln reichen die gebräuchlichen Wurzelzangen meistens nicht aus und werden durch Resektionszangen, Wurzelhebel, Bohrmaschine, Meissel und Hammer ergänzt. Die Resektionszangen, welche Schleimhaut, Periost und Knochen mitfassen, schaffen ungünstige Wuodnächen. Diese Zangen sind daher nur wenig in Gebrauch gekommen. Die Wurzelhebel führen in vielen Fällen zum Ziele. Aber schon die grosse Anzahl derselben spricht dafür, dass keiner für alle Fälle passt, abgesehen davon, dass schwierige Extraktionen damit oft sehr lange dauern und eine bedeutende Kraftleistung erfordern. Ausserdem werden die Interalveolarsepta damit zerstört, was eine Lockerung der Nachbarzähne zur Folge hat. Die Bohrmaschine entspricht für diese Operation nicht den Anforderungen der Antiseptik. Der Meissel führt wohl in jedem Falle zum Ziele, erfordert jedoch verlässliche Assistenz und ist für den Patienten sehr unangenehm, wird im Munde daher ungern verwendet. All diese Nachteile werden bei der Hebelzange, welche den Gegenstand der Erfindung bildet, beseitigt. Die Hebelzange gemäss der Erfindung zeichnet sich durch fast halbkreisförmig gekrümmte, an den Enden nach Art eines scharfen Löffels oder Hohlmeissels EMI1.1 Die Anwendung ist folgende : Nachdem unter Anästhesie das Zahnfleisch auf der lingualen (palatinalen) oder auf der vestibu ! aren (buccalen) Seite oder auf beiden Seiten durch einen senkrecht auf die Längsachse der Wurzeln, als ob man diese der Länge nach spalten wollte, in der Mitte des Zahnes (Fig. IV) oder der Alveole (Fig. XII) mit einem Skalpell geführten Schnitt durchtrennt und zurückgeschoben ist (Fig. V, XIII), wird ein Schnabel der Zange am seitlichen oberen Teile der Alveole (CI in Fig. X, XI, XVII, XVIII, XIX) oder zwischen dieser und dem Zahnwurzelrest (e in Fig. IX) eingesetzt, während der andere Schnabel in die anderseitige Alveolarwand d greift. Durch mässiges Zudrücken der Zange (Fig. XI, t-e) und gleichzeitiges hebelartiges Rotieren (Fig. XI, f) um das eine Schnabelende (Stützpunkt c) wird aus der dem Stützpunkte gegenüberliegenden Alveolarwand ein kleiner Teil herausgeschnitten Dies wird solange wiederholt, bis die Zahnwurzel auf der einen Seite (Fig. IX, X, XI, XVII, XVIII) oder auf beiden Seiten (Fig. VIII, XVI) freigelegt oder gelockert ist, oder gleich mit der Zange herausgehoben wird (Flg. XIX). Auf diese Weise wird ein schrittweises Operieren, wie beim Meisseln, ermöglicht, günstige Wundvorhäitnisae werden geschaffen, infolge geringer Kraftanwendung wird ein Erzeugen von ungewollten Nebenverletzungen durch Ausfahren leichter vermieden, die Septa interalvoolaria bleiben geschont und es tritt keine Lockerung der Nachbarzähne auf, der Asepsis wird Rechnung getragen, dem Patienten wird das Hämmern im Munde, dem Operateur Assistenz und Zeit erspart. EMI1.2 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- Zahnwurzel-Hebelzange, gekennzeichnet durch fast halbkreisförmig gekrümmte, an denEnden nach Art eines scharfen Löffels oder Hohlmeissels schneidend geformte Schnäbel, die so benutzt werden, dass durch schliessende und um ein Schnabelende rotierende Bewegung ein Teil der Alveole in Form von Knochenspänen herausgeschnitten wird, und der Wurzelrest freigelegt und dann leicht entfernt werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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- 1912-02-09 AT AT59658D patent/AT59658B/de active
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