Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pumpen von Suspensionen und sonstigen Flüssigkeiten, insbesondere Faserstoffsuspensionen, wobei an den Druckstutzen ein Regelventil oder eine Rohrieitung mit einem grösseren Durchmesser als der Durchmesser des Druckstutzens anschliesst. Um strömungstechnisch keine Einengungen nach dem Druckstutzen der Pumpe zu haben ist es meist erforderlich ein Regelventil mit grösserem Normdurchmesser einzusetzen um keine grossen Druckverluste zu haben, da die Regelventile üblicherweise einen kleineren Durchgangsdurchmesser als der Normdurchmesser aufweisen. Dazu werden heute Übergangsstücke benötigt, die sich vom kleineren Flanschdurchmesser der Pumpe hin zum grösseren Flanschdurchmesser des Regelventils erweitern. Dadurch wird einerseits ein Zusatzteil benötigt, andererseits vergrössert sich die Entfernung zwischen Druckstutzen und Regelventil.
Die Erfindung will nun die Nachteile der bekannten Ausführungen vermeiden und eine kompaktere Vorrichtung mit geringerem Druckverlust schaffen.
Sie ist daher dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschdurchmesser des Druckstutzens der Pumpe dem (Norm-) Durchmesser eines Regelventils bzw. einer Rohrleitung mit grösserem Anschlussmass als dem des Drucksstutzendurchmessers der Pumpe entspricht. Dadurch kann auf das zusätzliche Übergangsstück verzichtet werden, wobei auch der Abstand zwischen Druckstutzen der Pumpe und Regelventil verringert wird, was auch zu geringeren Rohrreibungsverlusten führt.
Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch Bohrungen für die Montage eines Regelventiis bzw. einer Rohrleitung mit grösseren Anschlussquerschnitten als der Durchmesser des Druckstutzens der Pumpe aufweist, wobei alternativ der Flansch Bohrungen für die Montage eines Regelventils mit gleichem Anschlussquerschnitt wie der Durchmesser des Druckstutzens der Pumpe aufweisen kann. Auf diese Weise kann je nach Einsatzfall das richtige Bohrbild beim Druckstutzenflansch verwendet werden. Der Flansch selbst erfüllt die Voraussetzungen für Flansche mit grossem Anschlussdurchmesser. Bei Verwendung von kleineren Anschlussdurchmessern ist der Durchmesser des Druckstutzenflansches zwar
2547-AT - 1 überdimensioniert, das Bohrbild wird aber dem kleineren Durchmesser entsprechend ausgeführt.
Auf diese Weise kann ein Standarddruckstutzen für eine Pumpe hergestellt, z.B. gegossen, und anschliessend geliefert werden ohne spezielle Gussmodelle für die unterschiedlichen Anschlüsse zu erfordern.
Das erforderliche Bohrbild kann dann auf der Baustelle hergestellt werden. Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beispielhaft beschrieben, wobei Fig. 1 eine Ausführung mit Übergangsstück nach dem Stand der Technik, Fig. 2 eine Ausführung gemäss der Erfindung, Fig. 3 eine weitere Ausführung gemäss der Erfindung,
Fig. 4 einen erfindungsgemässen Druckstutzen mit Anschlussflansch und Bohrbild für einen grossen Anschlussdurchmesser und
Fig. 5 einen erfindungsgemässen Druckstutzen mit Anschlussflansch und Bohrbild für einen kleinen Anschlussdurchmesser darstellt.
Fig. 1 zeigt einen Teil einer Pumpe 1 mit Druckstutzen 2 und Druckstutzenflansch 3. An den Druckstutzen 2 schliesst ein Übergangsstück 4 an, das kegelstumpfförmig ausgebildet ist und sich in Richtung eines Regelventils 5 erweitert. Das Regelventil 5 ist hier beispielhaft als Quetschventil dargestellt. Es kann jedoch auch jede andere Art eines Ventils dafür verwendet werden. Der Flansch 6 des Übergangsstückes 4 weist einen kleinen Durchmesser auf, der dem des Druckstutzens 2 bzw. Druckstutzenflansches 3 entspricht. Auf der anderen Seite des Übergangsstückes 4 befindet sich ein Flansch 7 mit einem Durchmesser, der dem Durchmesser des Flansches 8 des Regelventils 5 entspricht und grösser ist, als der des Druckstutzenflansches 3 bzw.
Flansches 6 des Übergangsstückes 4. Üblicherweise entspricht dies der nächsten Normgrösse des Durchmessers, d.h. bei ND 120 des Druckstutzenflansches 3 ergibt sich ein Durchmesser für den Flansch 8 des Regelventils 5 von ND 150. Analog ergibt sich bei einem Druckstutzenflanschdurchmesser von ND 150 ein Durchmesser des Flansches 8 von ND 200. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist durch die Verwendung des Übergangsstückes 4 der Abstand h zwischen Druckstutzenflansch 3 und Flansch 8 des Regelventils 5 relativ gross.
2547-AT - 2 Fig. 2 zeigt nun eine Ausgestaltung der Erfindung wobei hier der Druckstutzen 2 mit einem speziellen Druckstutzenflansch 3' ausgeführt ist, dessen Bohrungen 9 mit den Bohrungen 10 des Flansches 8 des Stutzens 11 des Regelventils 5 übereinstimmen. Bei Verwendung eines Regelventils 5 mit grösserem Durchmesser werden die Bohrungen 9 im Druckstutzenflansch 3' entsprechend gebohrt, wobei der Druckstutzenflansch 3' einen Aussendurchmesser aufweist, der dem grösseren Innendurchmesser des Stutzens 11 entspricht. An den Kanten treten zwar kleinere Verwirbelungen und dadurch Verluste auf, diese werden jedoch durch Wegfall des Übergangsstückes und dadurch direkte Verbindung zwischen Pumpengehäuse 2 und Regelventil 5 mehr als kompensiert.
In Fig. 3 ist die Verwendung eines Regelventils 5 mit gleichem Durchmesser des Flansches 8' wie dem Durchmesser des Druckstutzenflansches 3' dargestellt. In diesem Fall werden die Bohrungen 9' des Druckstutzenflansches 3' derart gebohrt, dass sie mit den Bohrungen 10' des Flansches 8' des Stutzens 11' übereinstimmen. Der Druckstutzenflansch 3' ist für diesen Fall zwar überdimensioniert, da er für den Fall nach Fig. 2 ausgelegt ist. Es ist jedoch nur mehr eine Ausführung eines Druckstutzenflansches 3' erforderlich, was zu einer Vereinfachung der Herstellung und Lagerhaltung führt. Ausserdem können die Bohrungen 9 bzw. 9' des Druckstutzenflansches 3' direkt auf der Baustelle gebohrt und somit an die dortigen Gegebenheiten des vorhandenen bzw. vorgesehenen Regel ventils 5 angepasst werden.
Fig. 4 zeigt nun einen Druckstutzen 2 mit Druckstutzenflansch 3' gemäss Fig. 2, wobei die Bohrungen 9 einem Flansch mit grösserem Innendurchmesser entsprechen, der Druckstutzenflansch 3' daher grösser ist, als er für den Druckstutzendurchmesser eigentlich sein müsste.
In Fig. 5 ist derselbe Druckstutzen 2 mit Druckstutzenflansch 3' dargestellt, jedoch mit Bohrungen 9' gemäss Fig. 3. Der Druckstutzenflansch 3' ist für diesen Fall somit überdimensioniert.
Die Erfindung ist nicht durch die dargestellten Ausführungen beschränkt. Neben der Herstellung des Druckstutzenflansches gemeinsam mit dem Pumpengehäuse z.B. als Gussteil kann natürlich auch ein Normflansch für den
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3 grösseren Durchmesser angeschweisst sein, wodurch sich eine flexible Herstellung in der Werkstatt bei gleichzeitig flexibler Anwendung bei der Montage ergibt.
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The invention relates to a device for pumping suspensions and other liquids, in particular pulp suspensions, wherein adjoining the discharge nozzle a control valve or a Rohrieitung with a larger diameter than the diameter of the pressure nozzle. In order not to have fluidic restrictions after the discharge nozzle of the pump, it is usually necessary to use a control valve with larger standard diameter to have no large pressure losses, since the control valves usually have a smaller passage diameter than the standard diameter. For this purpose, today transition pieces are required, which extend from the smaller flange diameter of the pump to the larger flange diameter of the control valve. This requires on the one hand an additional part, on the other hand, the distance between the discharge nozzle and control valve increases.
The invention now seeks to avoid the disadvantages of the known designs and to provide a more compact device with less pressure loss.
It is therefore characterized in that the flange diameter of the pressure port of the pump corresponds to the (standard) diameter of a control valve or a pipeline with a larger connection than that of the pressure nozzle diameter of the pump. This eliminates the need for the additional transition piece, whereby the distance between the discharge nozzle of the pump and control valve is reduced, which also leads to lower pipe friction losses.
A favorable development of the invention is characterized in that the flange has bores for mounting a Regelventiis or a pipe with larger connection cross sections than the diameter of the pressure port of the pump, wherein alternatively the flange bores for mounting a control valve with the same connection cross section as the diameter may have the pressure port of the pump. In this way, depending on the application, the correct hole pattern can be used at Druckstutzenflansch. The flange itself fulfills the requirements for flanges with a large connection diameter. When using smaller connection diameters, the diameter of the discharge nozzle flange is indeed
2547-AT - 1 oversized, but the drilling pattern is carried out according to the smaller diameter.
In this way, a standard pressure port for a pump can be made, e.g. cast, and then delivered without requiring special casting models for the different connections.
The required drilling pattern can then be produced on the construction site. The invention will now be described by way of example with reference to the drawing, in which Fig. 1 shows an embodiment with transition piece according to the prior art, Fig. 2 shows an embodiment according to the invention, Fig. 3 shows a further embodiment according to the invention,
Fig. 4 shows an inventive discharge nozzle with flange and hole pattern for a large connection diameter and
Fig. 5 represents a novel pressure nozzle with flange and hole pattern for a small connection diameter.
Fig. 1 shows a part of a pump 1 with pressure port 2 and Druckstutzenflansch 3. At the discharge port 2 includes a transition piece 4, which is frusto-conical and widens in the direction of a control valve 5. The control valve 5 is shown here by way of example as a pinch valve. However, any other type of valve may be used. The flange 6 of the transition piece 4 has a small diameter, which corresponds to that of the pressure port 2 and Druckstutzenflansches 3. On the other side of the transition piece 4 is a flange 7 with a diameter which corresponds to the diameter of the flange 8 of the control valve 5 and is greater than that of the Druckstutzenflansches 3 and
Flange 6 of the transition piece 4. Usually this corresponds to the next standard size of the diameter, i. at ND 120 of Druckstutzenflansches 3 results in a diameter for the flange 8 of the control valve 5 of ND 150. Analog results in a Druckstutzenflanschdurchmesser diameter of ND 150, a diameter of the flange 8 of ND 200. As can be seen from Fig. 1 by the use of Transition piece 4, the distance h between Druckstutzenflansch 3 and flange 8 of the control valve 5 is relatively large.
2547-AT - 2 Fig. 2 shows an embodiment of the invention wherein here the discharge nozzle 2 is designed with a special Druckstutzenflansch 3 ', the holes 9 coincide with the holes 10 of the flange 8 of the nozzle 11 of the control valve 5. When using a control valve 5 with a larger diameter, the holes 9 are drilled accordingly in Druckstutzenflansch 3 ', wherein the Druckstutzenflansch 3' has an outer diameter corresponding to the larger inner diameter of the nozzle 11. Although smaller turbulences and thus losses occur at the edges, these are more than compensated by omission of the transition piece and thus direct connection between pump housing 2 and control valve 5.
In Fig. 3, the use of a control valve 5 is shown with the same diameter of the flange 8 'as the diameter of the Druckstutzenflansches 3'. In this case, the holes 9 'of the Druckstutzenflansches 3' are drilled so that they coincide with the bores 10 'of the flange 8' of the nozzle 11 '. Although the Druckstutzenflansch 3 'is oversized for this case, since it is designed for the case of Fig. 2. However, it is only one embodiment of a Druckstutzenflansches 3 'required, resulting in a simplification of the production and storage. In addition, the holes 9 and 9 'of the Druckstutzenflansches 3' drilled directly on the site and thus be adapted to the local conditions of the existing or intended rule valve 5.
Fig. 4 now shows a discharge nozzle 2 with Druckstutzenflansch 3 'according to FIG. 2, wherein the holes 9 correspond to a flange with a larger inner diameter, the Druckstutzenflansch 3' is therefore greater than he would actually be for the pressure nozzle diameter.
In Fig. 5, the same discharge nozzle 2 is shown with Druckstutzenflansch 3 ', but with holes 9' as shown in FIG. 3. The Druckstutzenflansch 3 'is thus oversized for this case.
The invention is not limited by the illustrated embodiments. In addition to the production of Druckstutzenflansches together with the pump housing, for. as a casting can of course also a standard flange for the
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3 larger diameter welded, resulting in a flexible production in the workshop with simultaneous flexible application during assembly.
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