[go: up one dir, main page]

AT358216B - Dampfdruckkochtopf - Google Patents

Dampfdruckkochtopf

Info

Publication number
AT358216B
AT358216B AT291175A AT291175A AT358216B AT 358216 B AT358216 B AT 358216B AT 291175 A AT291175 A AT 291175A AT 291175 A AT291175 A AT 291175A AT 358216 B AT358216 B AT 358216B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
slide
locking
handle
lid
segment
Prior art date
Application number
AT291175A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA291175A (de
Original Assignee
Oberschwaeb Metallwaren
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oberschwaeb Metallwaren filed Critical Oberschwaeb Metallwaren
Priority to AT291175A priority Critical patent/AT358216B/de
Publication of ATA291175A publication Critical patent/ATA291175A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT358216B publication Critical patent/AT358216B/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/08Pressure-cookers; Lids or locking devices specially adapted therefor
    • A47J27/09Safety devices
    • A47J27/092Devices for automatically releasing pressure before opening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Dampfdruckkochtopf mit aufeinander verdrehbaren und nach Art eines Bajonettverschlusses od. dgl. miteinander zu verbindenden Topf- und Deckelteilen, miteinander verriegelbaren Topf- und Deckelhandgriffen und einem am Topfdeckel angeordneten Druckbegrenzungsventil, welches von einer Feder belastbar ist, die nur bei verriegelten Topf- und Deckelhandgriffen mittels eines beweglichen, an oder in einem der Handgriffe gelagerten Einstellorgans vorspannbar ist, wobei die Belastungsfeder des Druckbegrenzungsventils aus einer Drehstabfeder oder einem Torsionsfederstab besteht, nach Patent   Ni. 350754.   



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Stammpatent beschriebene   Einstell- und   Verriegelungsvorrichtung zu vereinfachen und weiter auszugestalten. Bei der Anordnung gemäss dem Stammpatent ist das bewegliche Einstellorgan zugleich als Verriegelungsorgan ausgebildet. Durch eine zweckmässige Änderung dieser Anordnung soll die Sicherheit gegen Bedienungsfehler weiter erhöht und die Montage erleichtert werden. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das bewegliche Einstellorgan aus einem drehbar gelagerten, mit einem verschiebbar gelagerten Einstellschieber in Eingriff stehenden Schwenksegment besteht, welches die Verschiebungsbewegung des Einstellschiebers in eine Verdrehungsbewegung der Drehstabfeder bzw. des Torsionsfederstabes umwandelt und dass ein gesondertes, als Vorsteuerglied für das Schwenksegment ausgebildetes Riegelorgan zur Verriegelung des Deckelhandgriffes gegenüber dem Topfhandgriff vorgesehen ist. 



   Durch die Erfindung wird mit noch grösserer Sicherheit verhindert, dass sich in dem Topf ein hoher Dampfdruck entwickeln kann, bevor die Topf- und Deckelhandgriffe derart miteinander verriegelt sind, dass man den Bajonettverschluss nicht durch Zurückdrehen des Deckels auf dem Topf lösen kann. Ein versehentliches Vorspannen der Drehstab- oder Torsionsfeder ist nicht mehr möglich. Unglücksfälle durch falsche Bedienung oder fehlerhafte Montage des   Dampfdruckkochtopfes   können nicht mehr vorkommen. Ausserdem wird mit Hilfe des als Vorsteuerglied ausgebildeten Riegelorgans erreicht, dass die Vorspannung der Belastungsfeder durch eine Rückverstellung des Einstellorgans beseitigt werden muss, bevor die Verriegelung der Topf- und Deckelhandgriffe gelöst werden kann. 



   Der Schieber ist mit einer Steuerkurve oder Schrägverzahnung versehen, die bei einer Verschiebungsbewegung des Schiebers mit der Verzahnung des Schwenksegmentes in Eingriff gelangt und das Schwenksegment dreht, wobei die Drehstab- oder Torsionsfeder mehr und mehr gespannt wird. Dabei ist das Schwenksegment zum Spannen der Drehstabfeder in der Verriegelungsstellung der Handgriffe von dem als Vorsteuerglied ausgebildeten Riegelorgan in Eingriffsstellung mit der Schrägverzahnung des Schiebers verschwenkbar. Dadurch wird erst in der Verriegelungsstellung ein Betätigungshindernis aufgehoben bzw. eine entsprechende Betätigungssperre gelöst, so dass der Schieber erst dann zwecks Erhöhung der Vorspannung der Drehstab- oder Torsionsfeder weiter bis in eine Endstellung vorgeschoben werden kann. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert, in der eine beispielsweise Ausführungsform veranschaulicht ist. Es zeigen : Fig. 1 im vertikalen Längsschnitt, teils in
Seitenansicht, eine bevorzugte Ausführungsform der Deckel- und Topfhandgriffe eines nur teilweise dargestellten   Dampfdruckkochtopfes, Fig. 2   eine perspektivische Darstellung der inneren Teile der Deckelund Topfhandgriffe nach   Fig. 1, Fig. 3   eine Draufsicht auf den Deckelhandgriff nach den Fig. l und 2 und die Fig. 4 bis 7 je einen Vertikalquerschnitt bzw. eine Stirnansicht der Deckel- und Topfhandgriffe in verschiedenen Betriebsstellungen mit daneben gezeichneten schematischen Darstellungen der jeweils zugehörigen Relativstellungen der Schieberplatte zum Schwenksegment. 



   Ein Dampfdruckkochtopf gemäss der Erfindung besteht ganz allgemein aus einem Topf einem
Deckel --2--, einem Topfhandgriff --3-- und einem mit diesem zusammenarbeitenden hohlen Deckelhand- griff --4--. Ein im Querschnitt etwa U-förmiger, unten offener Vorderteil --5-- des Deckelhandgriffes - ragt in radialer Richtung über den Deckel--2--, auf dem er befestigt ist. Der   Deckel --2-- ist   mit nach innen umgebördelten Segmenten --6-- versehen, die bei einer Drehung des   Deckels --2-- relativ   zum   Topf--l-um   die vertikale Mittelachse desselben nach Art eines Bajonettverschlusses in entsprechende, nach aussen umgebördelte Segmente --7-- am oberen Topfrand eingreifen.

   Dabei wird ein in den
Deckelrand eingelegter Gummidichtungsring --8-- auf den oberen Topfrand gedrückt, wodurch der Deckel - und der Topf-l-dicht miteinander verbunden werden. 



   Der Vorderteil --5-- des Deckelhandgriffes --4-- ist mit dem gewölbten Deckelblech durch das hülsenförmige   Ventilgehäuse --9-- eines Überdruckventils --10-- verbunden,   in welchem auch ein vom 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Innendruck des Topfes über eine elastische   Schutzkappe --11-- beaufschlagter Druckanzeigestift --12--   untergebracht ist. Vor dem   Überdruckventil --10-- ist   unterhalb des   Vorderteiles--5--des Deckelhand-   griffes --4-- ein Druckbegrenzungsventil --13-- in einer Bohrung des Deckels --2-- angeordnet. 



   Auf den Ventilteller --14-- des Druckbegrenzungsventils --13-- kann der abgewinkelte Hebelarm - einer Drehstabfeder oder eines Torsionsfederstabes --16-- mit variabler Kraft wirken. Zwischen der Unterfläche des   Griff teiles --5-- und   der Oberfläche des   Deckels --2-- ist   ein aus elastischem Material wie Gummi bestehendes   Zwischenstück --17-- mit   einer Bohrung eingeklemmt, durch welche das   Ventilgehäuse-9-- hindurchgeführt ist.    



   In bzw. unter einer rechteckigen   Durchbrechung --18-- des Deckelhandgriffes --4-- ist   eine mit einem Bedienungsgriff --19-- verbundene rechteckige Schieberplatte --20-- in Längsrichtung des Deckelhandgriffes verschiebbar gelagert. Die Schieberplatte --20-- kann mittels seitlicher Führungsnuten - mit etwas seitlichem Spiel auf   Führungsleisten --22-- gleiten,   welche gabelförmige Verlängerungen einer   Gleitführungsplatte --23-- bilden.   Die   Gleitführungsplatte --23-- und   deren   Führungsleisten --22--   sind in innere, seitliche   Längsnuten --24-- eines Hohlraumes --25-- des Deckelhandgriffes --4--   eingesetzt,

   so dass die   Gleitführungsplatte --23-- gerade   unter der rechteckigen Durchbrechung-18des   Deckelhandgriffes --4-- liegt   und diese nach unten abdeckt, ohne die Verschiebungsbewegungen der Schieberplatte --20-- zu behindern. Der Bedienungsgriff --19-- hat an seiner in Fig. 4 bis 7 rechten Seite eine vorspringende   Rastleiste --26--, welche   bei einer Verschiebung der Schieberplatte --20-- unter Federwirkung in gegenüberliegende seitliche Rastausnehmungen --27-- der rechteckigen Durchbrechung -   18-des Deckelhandgriffes-4-einrasten   kann. Daneben sind auf dem Seitenrand der Durchbrechung -   18-Markierungen-0, 1   und   II-- angebracht,   an denen die mit einem Markierungsstrich versehene Rastleiste --26-- einstellbar ist. 



   In die Unterseite der Schieberplatte --20-- ist eine   Schrägverzahnung --28-- eingearbeitet,   in welche die   Zähne --29-- eines   auf einem   Drehzapfen --30-- gelagerten Schwenksegmentes --31-- derart   eingreifen können, dass sich das   Schwenksegment --31-- dreht,   wenn die Schieberplatte --20-- mittels des Bedienungsgriffes --19-- unter der rechteckigen Durchbrechung --18-- des Deckelhandgriffes --4-verschoben wird. Der Drehzapfen --30-- ist am Seitenrand des   Deckels --2-- angeschweisst   und dient gleichzeitig zur Fixierung des Deckelhandgriffes --4-- am Deckel --2--, indem er in eine entsprechende Bohrung des Deckelhandgriffes eingreift. 



   Das   Schwenksegment --31-- trägt   an seiner vom Seitenrand des Deckels --2-- abgewendeten Hinterfläche einen   Nockenstift --32--, welcher sich   so gegen einen abgekröpften Kurbelarm --33-- der Drehstabfeder --16-- legt, dass die Drehstabfeder zunehmend gespannt wird, wenn das Schwenksegment - entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, wie durch die in Fig. 6 und 7 eingezeichneten Pfeile angedeutet ist. Das hintere Ende --34-- der Drehstabfeder --16-- ragt im Hohlraum --25-- des Deckelhandgriffes --4-- nach hinten bis in das Hohlraumende-35-, in dem es eingespannt ist. Der vordere, mit dem abgewinkelten   Hebelarm-15-- versehene Stababschnitt   der Drehstabfeder --16-- ist in einer Lagerrinne --36-- des Deckelhandgriffes --4-- drehbar gelagert. 



   Die in den Fig. 4 bis 7 rechtsseitige Wandung --37-- des Deckelhandgriffes --4-- hat einen ausgeschnittenen Absatz --38-- und dahinter eine nach dem Hohlraum --25-- offene Abstufung --39--. 



  Dieser   Absatz --38-- arbeitet   mit einem Vorsteuerglied zusammen, welches gemäss dem Ausführungsbeispiel aus einem Riegelstift --40-- im Topfhandgriff --3-- besteht. Der Riegelstift --40-- ist in einer Bohrung -   41-des Topfhandgriffes-3-axial   verschiebbar gelagert und steht unter der Wirkung einer Druckfeder --42--, die ihn aus der Bohrung --41-- nach oben zu drücken sucht. Das obere, freie Ende des Riegelstiftes --40-- hat eine   Steuerschräge--43--und   einen kleinen hinteren Absatz --44-- sowie vorne eine Abflachung --45--. 



   Der Topfhandgriff --3-- kann am Topf-l-mittels eines durch eine Schraube von aussen anziehbaren, geschlitzten Zapfens --46-- befestigt werden, der in einen Schlüssellochschlitz eines an der Topfwandung   angeschweissten,   in den Zeichnungen nicht näher dargestellten Haltebleches eingreift. Ein rechteckiger Metallrahmen --47-- umgibt diese Halterung. 



   An der Unterseite der Schieberplatte --20-- befindet sich vor der   Schrägverzahnung --28-- noch   eine   Schrägführung --48--,   an der eine   Aussenflanke --29'-- des   linksseitigen Zahnes --29-- des Schwenksegmentes --31-- entlanggleiten kann. Die Kante --49-- der vorderen Abflachung --45-- des Riegelstiftes --40-- kann gegen die obere Rahmenleiste --50-- des Metallrahmens --47-- anschlagen. Das 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Schwenksegment --31-- hat schliesslich eine   Randkante-31'-,   die mit der   Steuerschräge --43-- des   Riegelstiftes --40-- zusammenarbeiten kann. 



   Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen und in den Fig. 1 bis 7 gezeigten Einrichtung ist folgende :
Wenn der Deckel --2-- auf den Topf-l-aufgesetzt wird, steht der Deckelhandgriff-4-- noch in einem Winkelabstand neben und über dem Topfhandgriff --3--, wie Fig. 4 veranschaulicht. Dabei ist die Drehstabfeder --16-- entspannt, das Druckbegrenzungsventil --13-- ist offen, und der Schieber --19, 20--ist in seiner nach dem freien Ende des Deckelhandgriffes --4-- hin zurückgezogenen Ausgangsstellung. Zum Schliessen des   Dampfdruckkochtopfes   wird der Deckel --2-- mit Hilfe der Handgriffe --4, 3-- so auf dem Topf-l-verdreht, dass die Topfsegmente --6-- unter die Deckelsegmente --7-- greifen.

   Die   Handgriffe --4, 3-- gelangen   nun zunächst in die in Fig. 5 veranschaulichte Stellung übereinander, wobei der Riegelstift --40-- von dem Absatz --38-- der Deckelgriffwand --37-entgegen der Wirkung der Druckfeder --42-- in die Bohrung --41-- des Topfhandgriffes --3-heruntergedrückt wird. 



   In den Stellungen nach den Fig. 4 und 5 kann der   Schieber-19, 20-aber   nicht so weit nach vorne,   d. h.   in Richtung auf den   Deckel --2-- hin, vorgeschoben   werden, dass die   Zähne --29-- des     Schwenksegmentes --31-- in   die   Schrägverzahnung --28-- der Schieberplatte --20-- eingreifen   können. 



  Das Schwenksegment --31-- dreht sich daher noch nicht, und die Drehstabfeder --16-- bleibt in ihrem entspannten Zustand. Das Druckbegrenzungsventil --13-- ist immer noch offen, so dass sich im Inneren des Topfes kein Druck aufbauen kann. 



   Bei einer weiteren gegenseitigen Verdrehung der Handgriffe --3 und   4-- gelangen   dieselben in die aus Fig. 6 ersichtliche Endstellung. Der Riegelstift --40-- schnappt unter der Wirkung der Druckfeder - über den Absatz --38-- hinweg und greift in die Abstufung --39-- ein. Dabei entsteht ein scharfes Schnappgeräusch, welches der Bedienungsperson auch akustisch anzeigt, dass jetzt die beiden Handgriffe 
 EMI3.1 
 etwas entgegen dem Uhrzeigersinn in Richtung des in Fig. 6 eingezeichneten Bogenpfeiles. Unter der Schubwirkung der   Aussenflanke-29'-der Segmentzähne-29-gleitet   die Schieberplatte --20-- nach vorne in die in Fig. 6 gezeigte Stellung vor die   Schrägzähne --28--,   so dass diese nunmehr in die Zähne   --29-- des Schwenksegmentes --31-- eingreifen   können.

   Das Druckbegrenzungsventil --13-- ist noch offen, aber die Schieberplatte --20-- kann jetzt mit Hilfe des Bedienungsgriffes --19-- vorgeschoben werden. 



   Bei einer solchen Verschiebung der Schieberplatte --20-- wird das Schwenksegment --31-- durch die Verzahnung --28, 29-- entgegen dem Uhrzeigersinn in Pfeilrichtung verdreht, wobei der Nockenstift   --32-- den Kurbelarm --33-- mitnimmt   und dadurch die Drehstabfeder --16-- mehr und mehr spannt. 



  Dadurch drückt der vordere abgewinkelte Hebelarm --15-- mit entsprechend zunehmender Kraft auf den Ventilteller --14-- des Druckbegrenzungsventils --13-- und schliesst dieses, so dass sich ein Innendruck im Topf aufbauen kann. Da sich die Vorspannung der Drehstabfeder --16-- entsprechend der Vorschubstellung des   Schiebers-19, 20-erhöht,   kann der Innendruck,   d. h.   der gewünschte Kochdruck, stufenlos bzw. an Hand der Markierungen am Rande der   Durchbrechung --18-- des   Deckelhandgriffes   - -4-- (Fig. 3) leicht   eingestellt werden. Die der höchsten Innendruckstufe entsprechende maximal-Vorschubstellung der Schieberplatte --20-- und die entsprechende Endstellung des Schwenksegmentes - sind in Fig. 7 veranschaulicht.

   Es sei hier bemerkt, dass die Reaktionswirkung der in Spannung versetzten Drehstabfeder --16-- auf den Nockenstift --32-- über das Schwenksegment --31-- und die Verzahnung --29, 28-- eine seitliche Druckwirkung auf die   Schieberplatte --20-- ausübt,   so dass die Rastleiste --26-- des Bedienungsgriffes --19-- federnd in die Rastausnehmungen --27-- der Durchbrechung --18-- einrasten kann. 



   Um nach Beendigung des Kochvorganges den Dampfdruckkochtopf öffnen zu können, muss zunächst die Schieberplatte --20-- mit Hilfe des Bedienungsgriffes --19-- aus der Stellung gemäss Fig. 7 in die Stellung gemäss Fig. 6 zurückgeschoben werden. Dabei wird die Drehstabfeder --16-- durch die Rückdrehung des Schwenksegmentes --31-- entspannt, und es kann Dampf durch das nunmehr entsprechend entlastete Druckbegrenzungsventil --13-- ins Freie ausströmen. Die Handgriffe --3 und 4-- bleiben aber noch miteinander verriegelt. Um diese Verriegelung zu lösen und den Deckel --2-- vom Topf --1-- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 abnehmen zu können, muss der   Schieber-19, 20-noch   weiter in seine äussere Endstellung zurückgezogen werden.

   Dies geschieht gegen den Widerstand der Druckfeder--42--, weil beim Zurückziehen durch den 
 EMI4.1 
 --48-- aufsegment --31-- im Uhrzeigersinn noch weiter zurückgedreht wird. Die   Randkante --31'-- des   Schwenksegmentes --31-- wirkt dabei auf die   Schrägfläche --43-- des Riegelstiftes --40-- und   drückt die Kopffläche desselben bis unter die Ebene des Absatzes --38-- der Deckelgriffwandung --37-- herab. Der Deckelhandgriff --4-- kann nunmehr unbehindert von dem Topfhandgriff --3-- weg in die Stellung gemäss Fig. 4 zurückgedreht werden, worauf der   Deckel     --2-- vom Topf --1-- abgenommen   werden kann. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1.   Dampfdruckkochtopf   mit aufeinander verdrehbaren und nach Art eines Bajonettverschlusses od. dgl. miteinander zu verbindenden Topf- und Deckelteilen, miteinander verriegelbaren Topf- und Deckelhandgriffen und einem am   Topfdeckel   angeordneten Druckbegrenzungsventil, welches von einer Feder belastbar ist, die nur bei verriegelten Topf- und Deckelhandgriffen mittels eines beweglichen, an oder in einem der Handgriffe gelagerten Einstellorgans vorspannbar ist, wobei die Belastungsfeder des Druckbegrenzungsventils aus einer Drehstabfeder oder einem Torsionsfederstab besteht, nach Patent   Nr.

   350754, dadurch gekennzeichnet,   dass das bewegliche Einstellorgan aus einem drehbar gelagerten, mit einem verschiebbar gelagerten Einstellschieber (20) in Eingriff stehenden Schwenksegment (31) besteht, welches die Verschiebungsbewegung des Einstellschiebers (20) in eine Verdrehungsbewegung der Drehstabfeder bzw. des Torsionsfederstabes (16) umwandelt und dass ein gesondertes, als Vorsteuerglied für das Schwenksegment (31) ausgebildetes Riegelorgan (40) zur Verriegelung des Deckelhandgriffes (4) gegenüber dem Topfhandgriff (3) vorgesehen ist. 
 EMI4.2 


Claims (1)

  1. Schwenksegment (31) einen Nockenstift (32) trägt, der bei einer Drehbewegung des Schwenksegmentes (31) auf einen abgekröpften Kurbelarm (33) der Drehstabfeder bzw. des Torsionsfederstabes (16) wirkt (Fig. l, 2 und 4 bis 7). EMI4.3 dass der Schieber (20) eine Steuerkurve oder Schrägverzahnung (28) aufweist, die bei einer Verschiebungsbewegung des Schiebers (20) mit einer Verzahnung (29) des Schwenksegmentes (31) in Eingriff gelangt und das Schwenksegment (31) dreht (Fig. l, 2 und 4 bis 7).
    4. Dampfdruckkochtopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d g e k e n n z e i c h - n e t, dass das Schwenksegment (31) zum Spannen der Drehstabfeder (16) in der Verriegelungsstellung der Handgriffe (3,4) von dem als Vorsteuerglied ausgebildeten Riegelorgan (40) in Eingriffsstellung mit der Schrägverzahnung (28) des Schiebers (30) verschwenkbar ist (Fig. 4 bis 7).
    5. Dampfdruckkochtopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d g e k e n n z e i c h - n e t, dass eine Schieberplatte des Schiebers (20) in bzw. unter einer Durchbrechung (18) des Deckelhandgriffes (4) verschiebbar gelagert ist, dass darunter in einem Hohlraum (25) des Deckelhandgriffes (4) das Schwenksegment (31) drehbar gelagert ist, und dass das als Vorsteuerglied ausgebildete Riegelorgan (40) verschiebbar in dem Topfhandgriff (3) gelagert ist, wobei es in der Verriegelungsstellung der Handgriffe (4,3) auf das Schwenksegment (31) trifft und dasselbe in Eingriffsstellung verschwenkt (Fig. l, 2 und 4 bis 7).
    6. Dampfdruckkochtopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d g e k e n n z e i c h - n e t, dass das als Vorsteuerglied ausgebildete Riegelorgan (40) aus einem Riegelstift besteht, der in einer Bohrung (41) des Topfhandgriffes (3) axial verschiebbar gelagert ist und unter der Wirkung einer Druckfeder (42) steht, wobei dessen oberes, freies Ende eine Steuerschräge (43) aufweist, der ein Absatz (38) an einer Seitenwandung (37) des Deckelhandgriffes (4) und eine Randkante (31') des Schwenksegmentes (31) zugeordnet ist, wobei als Rast für den Riegelstift hinter dem Absatz (38) in der Seitenwandung (37) des Deckelhandgriffes (4) eine Stufe (39) angeordnet ist (Fig. 4 bis 7).
    7. Dampfdruckkochtopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d g e k e n n z e i c h - n e t, dass der Schieber (20) mit seitlichem Spiel in der Durchbrechung (18) des Deckelhandgriffes (4) <Desc/Clms Page number 5> gelagert und an einer Seite mit einem federbelasteten Rastvorsprung (26) versehen ist, dem in der Durchbrechung (18) seitliche Rastausnehmungen (27) zugeordnet sind (Fig. 2 bis 7).
    8. Dampfdruckkochtopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d g e k e n n z e i c h net, dass der Schieber (20) vor der Schrägverzahnung (28) eine Schrägführung (48) aufweist, die mit einer Aussenflanke (29') der Verzahnung (29) des Schwenksegmentes (31) in Gleitkontakt steht (Fig. 2 und 4).
AT291175A 1975-04-16 1975-04-16 Dampfdruckkochtopf AT358216B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT291175A AT358216B (de) 1975-04-16 1975-04-16 Dampfdruckkochtopf

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT291175A AT358216B (de) 1975-04-16 1975-04-16 Dampfdruckkochtopf

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA291175A ATA291175A (de) 1980-01-15
AT358216B true AT358216B (de) 1980-08-25

Family

ID=3542257

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT291175A AT358216B (de) 1975-04-16 1975-04-16 Dampfdruckkochtopf

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT358216B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA291175A (de) 1980-01-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2221013C3 (de) Gelenkbeschlag für eine verstellbare Rückenlehne eines Sitzes
DE2362291C2 (de) Sicherheitseinrichtung zum Verstellen einer zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung gegen Federkraft verschwendbaren Sägeblattverkleidung
DE3124586C2 (de)
EP0148464A1 (de) Dampfdruckkochtopf
DE2427216A1 (de) Bremsmechanismus
EP1332306B1 (de) Drehverstellvorrichtung
DE2352389C3 (de) Dampfdruckkochtopf mit Bajonettverschluß
DE2511845C2 (de) Dampfdruckkochtopf mit Bajonettverschluß
DE102007018390B3 (de) Kochgefäß, insbesondere Dampfdruckkochtopf
AT358216B (de) Dampfdruckkochtopf
DE3409144A1 (de) Verstellvorrichtung mit schrittschaltmechanik
DE2751607C2 (de) Schnellösevorrichtung für Federspeicherbremszylinder, insbesondere für Kraftfahrzeugbremsen
DE2201157B2 (de) Rückstelleinrichtung an Schaltern, insbesondere an Fahrtrichtungsschaltern für Kraftfahrzeuge*
DE2318040C3 (de) Drehschalter
DE1938592A1 (de) Lafette fuer leichte Feuerwaffen
CH608953A5 (en) Pressure cooker
DE2711186B2 (de) Drehkolben-Auslaßventil, insbesondere für einen Dampfdruckkochkessel
DE2228842C3 (de) Gelenkbeschlag für Fahrzeugsitze
DE2648070C2 (de) Längenveränderbarer, eine Schraubenfeder aufweisender elastischer Distanzhalter für die Unterlenker von Dreipunk tanhängevorrichtungen
DE202014103845U1 (de) Verstellbarer Schraubenschlüssel
WO2023156415A1 (de) Formschluss-verstelleinrichtung für eine rolle
DE2242979A1 (de) Klappspaten mit pickel
DE60002806T2 (de) Armlehne für einen Kraftfahrzeugsitz
DE2701527A1 (de) Dampfdruckkochtopf
DE1555857C3 (de) Gelenkbeschlag für Sitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
ELA Expired due to lapse of time