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Maschine zum Feststampfen von Schotter unter die Schwellen bei Eisenbahnen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine zum Feststampfen von Schotter unter die Schwellen bei Eisenbahnen, welche aus einem auf dem Gleise auf Rädern fahrbaren Ständer besteht ; an diesem sind nebeneinander Stampfer an Hebeln angeordnet, die um ihre Unterstützungspunkte drehbar sind, welche selbst wieder verdreht worden können. Oberhalb der Stampfer ist ein Paar von mit ihren Zapfen im Ständer ge-
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eine Kette), die Anschläge tragen, welche, bei Drehung der Walzen in Bewegung gesetzt mit den Hebotu der Stampfer in Eingriff kommen, wobei die Köpfe der Stampfer in ähnlicher Weise gehoben werden, wie dies bei der Handarbeit geschieht.
Dabei werden gleichzeitig Schraubenfedern gespannt, welche derart mit den Stampfern verbunden sind, dass, wenn das Ende des Hebels ausser Eingriff mit der Kette kommt, der Stampfer nicht nur mit seinem Eigengewichte aufschlägt, sondern in seiner Wirkung durch die gespannte Feder noch wesentlich unterstützt wird. Auf diese Weise erfolgt das Feststampfen des Shotters unter die Schwollen.
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die in den Punkten 16 in den Seitenteilen 5 des Ständers drehbar gelagert sind. Das andere Ende der Hebel 17 trägt drehbar eine Mutter 18, durch die eine Schraube 19
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Richtung ihrer Achse kann sich die Schraubenspindel 19 nicht verschieben, da sie unten durch einen Stellring 22 oder dgl. gehalten wird.
Wenn man die Schraubenspindel 19 mit dem Handrade 20 oder dgl. in dem einen oder dem anderen Sinne verdreht, so werden die
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gelagert ist. Wird der Hebel 2 um den Punkt 3 gedreht, bis der Punkt 23 in die Stellung 23' gelangt, so kommen die Punkte 25 und 28 in die Stellungen 25'und 28' (Fig. 3) und die Feder 24 wird weitaus mehr verlängert, als wenn ihr Ende 25 nicht beweglich wäre. Man kann mithin eine leichtere und feinere Feder 24 verwenden. Der Drehpunkt 27 des Hebels 26 befindet sich am Ende des Armes 29, der um die Achse 30 verdreht werden kann, wodurch man einen grösseren oder kleineren Hub der Feder 24 erzielen kann bei einem bestimmten Hube des Hebelendes 4.
Eine ganze Reihe von Hebeln 2 sind nebeneinander angeordnet ; die Anschläge 12, 13 sind an den Ketten 11 derart vorgesehen, dass die Hebel 2 der Reihe nach, einer nach dem anderen, angehoben werden. Die Drehpunkte 3 können auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sein, die dann durch Verdrehen des Hebels 17, mit dem sie ein Ganzes bilden muss, vorstellt worden kann. Desgleichen haben sämtliche Hebel 26 samt den Armen 29 eine gemeinsame Welle 30, mit der sie ebenfalls zu einem festen Ganzen verbunden sind.
Die Welle 30 ist drehbar im Ständer 5 gelagert ; im Punkte 32 desselben ist drehbar ein Hebel 33 angeordnet, dessen unteres Ende mittels der Gelenke 31-27 mit dem äusseren
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auf einmal anheben und senken kann, was insbesondere dann erforderlich ist, wenn man den Schotter untergraben will.
Die Maschine kann man auf Rollen längs der Traversen 6 senkrecht zu der Richtung des Geleises verschieben ; die Traversen 6 sind auf Längstraversen 7 befestigt, welche oberhalb der Geleise verlegt und zu einer einzigen festen Konstruktion verbunden sind, mit welcher die ganze Vorrichtung auf dem Geleise K mittels Rollen 8 gefahren werden kann. Die : Maschine und die Stampfer lassen sich genau nach Bedarf einstellen. Wenn nun alles an seinem Platze steht und der Schotter, wie bisher, vor den Schwellen weggegraben worden ist, so worden die Prismen 9 durch die Kurbel 35 in Umdrehung versetzt, damit
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Feststampfen von Schotter unter die Schwellen hei Eisenbahnen. gekennzeichnet durch eine Reihe unter die Schwellen schlagender Stampfer oder Klopfer (1).
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