CH273309A - Wendepflug für Traktorantrieb. - Google Patents
Wendepflug für Traktorantrieb.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
- A01B3/426—Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts
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Description
Wendepflug für Traktorantrieb.
Gegenstand der Erfindung ist ein Wende pflug f r Traktorantrieb mit Hebeeinrich- tung und mit in einem Wendegehäuse drehbar gelagerter Drehachse, mit welcher der Grendel verbunden ist, sowie mit einer Einrichtung, durch welche beim Heben des Pflugkörpers automatisch das Wenden desselben ausgelost wird.
Gemäss der Erfindung ist ausser dem mit der Drehachse verbundenen Hauptgrendel ein seitlich zu letzterem versetzter zweiter Grendel vorgesehen, an welchem die Pflugscharen befestigt sind und welcher mit dem Hauptgrendel verbunden ist.
Zweckmässig ist der zweite Grendel an seinen beiden Enden mit dem Hauptgrendel verbunden, wobei die vordere Verbindung verstellbar ist, um den Abstand vom Hauptgrendel und dadurch die Furehenbreite ver Ïndern zu können.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, in welcher
Fig. 1 den Wendepflug in perspektivischer Darstellung zeigt.
Fig. 2 zeigt im Aufriss, teilweise im Schnitt, die Einrichtung zum Wenden des Pflugkorpers in der gesenkten Stellung beim Pflügen.
Fig. 3 ist eine Fig. 2 entsprechende Da. rstellung in der angehobenen Stellung des Pflugkorpers.
Fig. 4 ist ein Sehnitt nach Linie IV-IV in Fig. 2.
Fig. 5 zeigt in grösserem Massstab die beiden Grendel.
Fig. 6 bis 9 zeigen Details der Einrich- tung zum Wenden des Pflugkorpers.
Im Wendegehäuse 1 ist die Drehachse 2 des Pflugkorpers drehbar gelagert, und mit der Drehachse 2 ist der Hauptgrendel 3 fest verbunden. Das Wendegehäuse 1 ist mittels der um Zapfen 4 schwenkbaren Hebelarme 5 und des um Zapfen 6 schwenkbaren HebeltrÏgers 7 am Traktor 8, z. B. am Getriebekasten des letzteren, angelenkt.
Durch Zug- stangen 9 und auf letztere wirkende, im Traktor befindliehe und zweckmässig hydrau- lisch betätigte Mittel, die nicht nÏher dargestellt sind, kann das Wendegehäuse 1 von seiner in Fig. 2 dargestellten untern Stellung, in welcher die Pflugseharen in der Arbeitsstellung beim Pflügen sich befinden, in die in Fig. 3 dargestellte, angehobene Stellung bewegt werden. Während diesem Anheben des Pflugkorpers findet automatisch das Wenden des Pflugkörpers, d. h. der Pflugschar und Grendel, auf nachstehend beschriebene Weise statt.
Auf dem vordern Ende der Drehachse 2 ist ein Rollenträger 10, der zwei Rollen 11 trägt, die seitlich von der vertikalen Mittel- ebene durch die Drehachse 2 übereinander angeordnet sind. Mit den Rollen 11 wirkt das gegabelte Ende 12 eines am Hebelträger 7 lrugelig gelagerten Stossers 13 zusammen. Zur Führung des Stossers 13 ist an letzterem eine Führungsstange 14 befestigt, die in einer am m Rollenträger 10 befestigten F hrungsh lse 15 verschiebbar ist.
Beim Anheben des Pflugkörpers von der Stellung nach Fig. 2 in diejenige nach Fig. 3 gelangt das Ende 12 des Stössers 13 zur Einwirkung auf die obere Rolle 11 (Fig. 8) und drückt letztere nach unten aus der in Fig. 8 in die in Fig. 9 gezeigte Stellung, wobei sich der Pflugkörper um seine Drehachse nach oben dreht und die Wendung erfolgt, und zwar nachdem die horizontale Lage erreicht ist unter der Einwirkung des Gewichts, dessen Schwerpunkt ausserhalb der Drehachse liegt, da die Pflugseharen nicht symmetriseh zur Drehachse angeordnet sind, wie später beschrieben wird.
Damit aber ein Wenden stattfinden kann, muss vorgängig der Einwirlning des Stössers 13 auf die Rolle 11 eine Arretierung der Drehachse 2 gelöst werden. Zum Zweck der Arretierung ist auf der Drehachse 2 eine Platte 16 fest, welche zwei einander diametral gegenüberliegende Löcher 17 a. ufweist, mit welchen ein unter Wirkung der Feder 18 stehender Arretierbolzen 19 zusammenwirkt.
Zur Auslösung des Arretierbolzens 19 ist am He belträger 7 ein Hebel 20 gelenkig aufgehängt, dessen unterer Teil aus zwei Armen 21 besteht, auf welchen Noclien 22 vorgesehen sind, welche bei der Aufwärtsbewegung des Pflugkörpers mit auf dem Wendegehäuse 1 gelagerten Rollen 23 zusammenarbeiten ; dabei drvieken die Arme 21 gegen einen Anschlag 24, der hierdurch verschoben wird und einen Verlängerungsschaft 25 des Zapfens 19 gegen den Traktor bewegt lmd dadureh den Zapfen 19 aus dem Loch 17 zieht und so die Arretierung der Drehachse 2 gegen Drehung aufhebt. Nach Vollendtmg des Wendens tritt der Zapfen 19 in das andere der Locher 17 ein.
Zur Schonung des Arretierzapfens sind am Wendegehäuse 1 zwei Ansehläge 26, mit welchen je ein auf der Platte 16 vorgesehener Zapfen 27 zusammenwirkt. Um das Auftref- fen von n Zapfen 27 und Ansehlag 26 zu dämp- fen, ist eine Feder 28 vorhanden.
Die Verbindung des Hauptgrendels 3 mit der Drehachse 2 erfolgt durch eine Befestigung der seitlichen Lappen 3' (Fig. 6) des Grendels an der Platte 16 durch Schrauben.
In den Lappen 3'sind Schlitze 3"fiir die Schrauben vorgesehen, so da. eine Verschiebung des Grendels 3 zur Drehachse 2 im Bereich der Schlitze möglieh ist. Durch diese Verstellung der Verbindung zwischen Haupt- grendel und Drehachse kann der Pflugkorper in bezug auf seine Neigung zur Bodenfläche verändert und der Pflugkorper praktisch jedem Gelände angepasst werden.
Nach vollendeter Wendung tritt der Arre tierzapfen 19 in das entgegengesetzte Loch 17 der Platte 16 ein und der Pflugkorper ist in der angehobenen Stellung gegen Drehen gesichert. Beim Herunterlassen in die Arbeitsstellung wird der Arretierzapfen 19 infolge des Auflaufes der Nocken 22 a. uf die Rollen 23 für einen kurzen Moment aus dem Loch 17 gezogen, aber die Anschläge 22/27 halten den Pflugkörper in seiner Stellung.
Nach dem Hemnterlassen des Pflugkorpers in seine Arbeitsstellung haben der Stosser 13 und der Hebel 20 die in Fig. 2 gezeigten Stellungen wieder eingenommen ; nur stehen die Rollen 11, wie in Fig. 9 gezeigt, auf der entgegengesetzten Seite der Vertikalebene durch die Drehachse. Beim Wiederaufziehen des Pflugkorpers wird das Wenden in der entgegengesetzten Drehrichtung zum erstbeschriebenen Wenden ausgef hrt.
Wie aus den Fig. 1, 4 und 5 ersichtlich, weist der Traktorpflug ausser dem mit der Drehachse 2 verbundenen Hauptgrendel 3 einen zweiten Grendel 29 auf, an welchem die Schälmesser 30 und 31 und die Pflugseharen 32 befestigt sind. Der Grendel 29 ist an beiden Enden mit dem Hauptgrendel 3 ver bunden, und zwar ist die vordere Verbindung verstellbar, um den Abstand der beiden Grendel und damit die Furchenbreite zu ver ändern.
Das abgebogene Ende 33 (Fig. 5) des zweiten Grendels 29 ist zwisehen den Flanschen eines im Profil U-förmigen Halters 34 geführt, und eine Schraubenspindel 35 ist am Ende 33 angelenkt und erstreekt sieh durch eine Mutter 36, welche gegen axiale Verschiebung in einem Fortsatz 38 der Füh- rung 34 gesichert ist. Am andern Ende des zweiten Grendels 29 ist zwischen diesem und dem Hauptgrendel an der Stelle, an weleher die beiden Grendel miteinander verbunden sind, ein gewölbter Vorsprung 37, um die Verstellung der beiden Grendel zueinander zuzulassen.
Der Pflugkorper ist aus der Längsrichtung des Hauptgrendels versetzt, damit derselbe aus der Mitte der Traktorrad- spur, also näher an die zuletzt gepflügte Furehe zu liegen kommt. Damit wird erreicht, dass möglichst sehmale Furchen gepflügt werden können. Infolge dieser seitlichen Verlagerung des Pflugkörpergewichtes muss der Pflug nach oben gewendet werden, im Gegensatz zu bisher bekannten Wendepflügen, welche nach unten wenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Wendepflug für Traktorantrieb, mit Hebeeinrichtung und mit in einem Wendegehäuse drehbar gelagerter Drehachse, mit welcher der Grendel verbunden ist, sowie mit einer Einrichtung, durch welche beim Heben des Pflugkorpers automatisch das Wenden desselben ausgelöst wird, dadurch gekennzeich- net, dass ausser dem mit der Drehachse verbundenen Hauptgrendel ein seitlich zu letzterem versetzter, zweiter Grendel vorgesehen ist, an welchem die Pflugscharen befestigt sind und welcher mit dem Hauptgrendel verbunden ist.UNTEBANSPRÜCHE : 1. Wendepflug nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Grendel (29) an seinen beiden Enden mit dem Hauptgrendel (3) verbunden ist, wobei die vordere Verbindung verstellbar ist, um den Abstand vom Hauptgrendel (3) und dadurch die Furchenbreite verändern zu können.2. Wendepflug nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende des zweiten Grendels (29) längs einer Füirung am Hauptgrendel (3) mittels Gewindespindel und Laufmutter einstellbar ist.3. Wendepflug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem mit dem Anheben des Pflugkörpers verschwenkbaren Hebelträger (7) eine Stossergabel (13) zur Einleitung der Wendebewegung und ein mit Nocken (22) versehener Hebel (20) gelenkig verbunden sind, wobei letzterer mit einem Arretierzapfen (19) zusammenwirkt, um denselben zwecks Ermöglichung. der Drehbewegung des Pflugkorpers aus seiner Arretierstellung zu bewegen.4. Wendepflug nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nocken (22) des Hebels (20) mit Rollen (23) zusammenwirken, die mit dem Arretierzapfen (19) verbunden sind und letzteren beim Anheben des Pfluges entgegen der Wirkung einer Feder (18) aus einer mit der Drehachse (2) festverbundenen Lochscheibe (16) zurückziehen.5. Wendepflug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Verbindung des Hauptgrendels (3) mit der Drehachse (2) verstellbar ist, um den Pflugkörper der Neigung des Geländes anpassen zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH273309T | 1949-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH273309A true CH273309A (de) | 1951-02-15 |
Family
ID=4479189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH273309D CH273309A (de) | 1949-03-26 | 1949-03-26 | Wendepflug für Traktorantrieb. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE488542A (de) |
| CH (1) | CH273309A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940380C (de) * | 1952-01-20 | 1956-03-15 | Gassner Johann | Selbsttaetig beim motorischen Ausheben des Pfluges wirkendes Wendewerk fuer schleppergezogene Wendepfluege |
| DE1016969B (de) * | 1953-05-12 | 1957-10-03 | Harry Ferguson De France Sa | Wendevorrichtung fuer einen Anbaudrehpflug |
| DE1033452B (de) * | 1954-01-29 | 1958-07-03 | Charrues Melotte Sa | Traggestell fuer Anbaudrehpfluege |
| DE1035950B (de) * | 1956-09-07 | 1958-08-07 | Rabewerk Clausing Heinrich | Winkeldrehpflug |
| DE1044484B (de) * | 1956-07-13 | 1958-11-20 | Maring S Ploegenfabriek N V | Winkeldrehpflug fuer Dreipunktaufhaengung |
| DE974568C (de) * | 1953-12-24 | 1961-02-16 | Kurt Kramer | An einen Schlepper angebauter Drehpflug mit zusammenwirkender Feststell- und Drehvorrichtung |
-
1949
- 1949-03-26 CH CH273309D patent/CH273309A/de unknown
- 1949-04-16 BE BE488542A patent/BE488542A/fr unknown
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| DE1035950B (de) * | 1956-09-07 | 1958-08-07 | Rabewerk Clausing Heinrich | Winkeldrehpflug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE488542A (de) | 1949-05-16 |
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