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AT298006B - Elektrode für das elektroosmotische Austrocknen von feuchtem Mauerwerk - Google Patents

Elektrode für das elektroosmotische Austrocknen von feuchtem Mauerwerk

Info

Publication number
AT298006B
AT298006B AT69769A AT69769A AT298006B AT 298006 B AT298006 B AT 298006B AT 69769 A AT69769 A AT 69769A AT 69769 A AT69769 A AT 69769A AT 298006 B AT298006 B AT 298006B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
electrode
masonry
sep
electroosmotic
electrically conductive
Prior art date
Application number
AT69769A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Okresni Stavebni P V Opave
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Okresni Stavebni P V Opave filed Critical Okresni Stavebni P V Opave
Priority to AT69769A priority Critical patent/AT298006B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT298006B publication Critical patent/AT298006B/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/70Drying or keeping dry, e.g. by air vents
    • E04B1/7007Drying or keeping dry, e.g. by air vents by using electricity, e.g. electro-osmosis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrode für das elektroosmotische Austrocknen von feuchtem Mauerwerk 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektrode für das elektroosmotische Austrocknen von feuchtem Mauerwerk, die mit einem metallischen Speiseleiter verbunden ist. 



   Bisher wurden für die elektroosmotischen Installationen namentlich Stabelektroden mit Kreis- oder Viereckquerschnitt benutzt, welche in Bohrlöcher in dem Mauerwerk eingelegt werden und durch eine Ringleitung miteinander verbunden sind. Für dieses Elektrodensystem ist es notwendig, eine Reihe von Löchern zu bohren, die Metallstäbe zu biegen, die Stösse zu verschweissen und die Löcher, die sich nicht zusammenziehen dürfen, mit Mörtel auszufüllen. Eine gewisse Verminderung des Arbeitsaufwandes stellen die in Längsnuten auf der Oberfläche des Mauerwerkes eingelegten Stabelektroden dar, für welche es nicht mehr nötig ist, die Löcher quer zur Mauer zu bohren. Alle Metall-Stabelektroden verlieren jedoch nach einiger Zeit durch die Einwirkung der Korrosion den Kontakt mit dem Mauerwerk und die elektroosmotische Blende ist ausser Tätigkeit gesetzt.

   Dieser Prozess läuft noch viel schneller bei der Anwendung der aktiven elektroosmotischen Methode ab, welche unbedingt anzuwenden ist, wenn die Potentialdifferenz zwischen der Blende und der Erde zu gering ist, um das Aufsteigen des Wassers aufzuhalten. Das Einschalten eines zusätzlichen elektrischen Gleichstrompotentials,   z. B.   einer Batterie, bewirkt jedoch den anodischen Zerfall der Elektroden und der elektrische Kontakt mit dem Mauerwerk wird unterbrochen, auch wenn der Querschnittskern unbeschädigt bleibt. Auch das nachträgliche Einbringen von nichtmetallischen Leitern aus Drähten, Bändern, Netzen oder Folien in das auszutrocknende Mauerwerk hat den Nachteil, dass das übliche Verbindungsmaterial in Form von Mörtel mit Rücksicht auf Rissbildung und Schwund bei der Austrocknung den Kontakt mit dem Mauerwerk grösstenteils verliert. 



   Die angeführten Nachteile werden bei einer Elektrode der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass sie aus einem Streifen aus einer auf das Mauerwerk aufgetragenen elektrisch leitfähigen Masse, beispielsweise Graphit- oder Polyurethanfarbe, besteht. 



   Zweckmässig kann hiebei die Anordnung so getroffen sein, dass die Elektrode mit dem parallel zu ihr verlaufenden, gegebenenfalls mit einer Schutzschicht aus elektrisch leitfähiger Masse,   z. B.   einer Kautschukmischung, versehenen Speiseleiter durchlaufend oder abschnittsweise verbunden ist. 



   Weiters kann in vorteilhafter Weise der auf das Mauerwerk aufgetragene Streifen mit einer Unterschicht und einer Deckschicht aus elektrisch leitfähigem Material bzw. aus Zementmilch mit elektrisch leitfähigen Zusatzmitteln ausgeführt sein. Mit der erfindungsgemässen Streifenelektrode wird der Arbeitsaufwand bei der Errichtung der elektroosmotischen Installation wesentlich vermindert. Die Masse kann man direkt auf das Mauerwerk durch Anstrich, Spritzauftrag, Ankleben oder lontophorese   od. dgl.   auftragen. Aus den bekannten elektrisch leitfähigen Stoffen ist es vorteilhaft, diejenigen zu wählen, welche die grösste Widerstandsfähigkeit gegen anodischen Zerfall, Haftfähigkeit zur Oberfläche des Mauerwerkes, Dampfdurchlässigkeit und spezifischen Widerstand besitzen.

   Ausser Graphitfarbe, Polyurethanfarbe   od. dgl.   ist auch Kupfer anwendbar, welches dann durch Schoopieren aufgetragen wird. Der relativ hohe spezifische Widerstand einiger zur Anwendung gelangender, elektrisch leitfähiger Farben wird durch den parallel zur Elektrode verlaufenden Speiseleiter, der mit der Elektrode durchlaufend oder abschnittsweise verbunden ist, vermindert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Streifen aus elektrisch leitfähiger Masse ermöglicht die Anwendung der aktiven elektroosmotischen Methode, die in den Zonen des Auftretens von Irrströmen sekundärer Spannungen durchgeführt werden muss, namentlich in der Nähe von elektrischen   Strassen- und   Eisenbahnen. Die grosse Stossfläche zwischen der Elektrode und dem Mauerwerk, der niedrige übergangswiderstand und die geringe auf die Masseinheit der Oberfläche wirkende Strombelastung verlängern die Lebensdauer der Elektrode ganz wesentlich. Bei der aktiven Elektroosmose tritt gesetzmässig der anodische Zerfall auch bei der Streifenelektrode ein, der Verlust der Materialien auf der grossen Fläche ist allerdings verhältnismässig gering. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine auf das Mauerwerk aufgetragene und mit einem Speiseleiter verbundene Streifenelektrode, die an die Erdungselektrode über eine zusätzliche Spannungsquelle angeschlossen ist, und Fig. 2 die Installation nach   Fig. l im   Schnitt nach der Ebene   A-A'in Fig. l.   



   Die elektroosmotische Blende ist im   Mauerwerk --1--,   über dem   Grundmauerwerk--2-   über dem Niveau des inneren   Fussbodens --3-- oder   des äusseren   Geländes --4-- auf   der inneren oder auf der äusseren Seite des Objektes gebildet. Nach der Beseitigung des   Mörtels-7-wird   zwischen den   Ziegeln --6-- eine   horizontale   Fuge --5-- ausgebildet   und die Umgebung der Fuge wird mit einem eine   Unterschicht --8-- bildenden   Grundanstrich,   z. B.   mit Zementmilch angestrichen.

   Nach der Erhärtung dieser   Unterschicht --8-- wird   in die   Fuge-5-ein   paralleler   Speiseleiter --10-- eingelegt,   welcher mit einer Schutzschicht aus elektrisch leitfähigem Material,   z. B.   einer Kautschukmischung, versehen sein kann. Die   Gleichstromquelle --13-- ist   mit einem Pol an die 
 EMI2.1 
    --10-- angeschlossen.z. B. Graphit-oder   Polyurethanfarbe, durchlaufend oder abschnittsweise verbunden. Die   Streifenelektrode--9--ist   ausser mit der   Unterschicht --8- auch   mit einer beispielsweise aus Zementmilch bestehenden   Deckschicht --11-- versehen,   welche eventuell Depolarisationszusatzstoffe, beispielsweise Kaliumpermanganat enthält. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektrode für das elektroosmotische Austrocknen von feuchtem Mauerwerk, die mit einem 
 EMI2.2 
 Streifen (9) aus einer auf das Mauerwerk   (1)   aufgetragenen elektrisch leitfähigen Masse, beispielsweise Graphit- oder Polyurethanfarbe, besteht. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Mauerwerk aufgetragene Streifen (9) mit einer Unterschicht (8) und einer Deckschicht (11) aus elektrisch leitfähigem Material bzw. aus Zementmilch mit elektrisch leitfähigen Zusatzmitteln ausgeführt ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI2.4 <tb> <tb> CH-PS <SEP> 400 <SEP> 507 <SEP> DL-PS <SEP> 56 <SEP> 909 <tb> DL-PS <SEP> 47 <SEP> 791 <SEP> DL-PS <SEP> 57 <SEP> 417 <tb>
AT69769A 1969-01-23 1969-01-23 Elektrode für das elektroosmotische Austrocknen von feuchtem Mauerwerk AT298006B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2503670A1 (de) * 1975-01-29 1976-08-05 Tenge Hans Werner Verfahren zur beschleunigung oder unterbindung und umkehr der natuerlichen bewegung von fluessigkeiten in feststoffen mit poroeser und/oder semipermeabler struktur und elektroden zur durchfuehrung des verfahrens
DE2722985A1 (de) * 1977-05-20 1978-11-23 Inst Cercetari Constructi Verfahren und vorrichtung zur trockenlegung und trockenhaltung unterirdischer bauwerke bzw. bauwerksteile durch elektrodraenage
WO1989006299A1 (en) * 1988-01-04 1989-07-13 Miller John B Method to stop alkali-aggregate reactions in concrete etc., and means to carry out this method
AT392108B (de) * 1986-07-18 1991-01-25 Fuerhacker Erich Vorrichtung zum entfeuchten und trockenhalten von mauerwerk mittels elektroosmose

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