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AT271566B - Steuereinrichtung für elektrisch betriebene Bahnen od.dgl. - Google Patents

Steuereinrichtung für elektrisch betriebene Bahnen od.dgl.

Info

Publication number
AT271566B
AT271566B AT1182366A AT1182366A AT271566B AT 271566 B AT271566 B AT 271566B AT 1182366 A AT1182366 A AT 1182366A AT 1182366 A AT1182366 A AT 1182366A AT 271566 B AT271566 B AT 271566B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
section
contact
voltage
isolated
signal
Prior art date
Application number
AT1182366A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Lang
Original Assignee
Siemens Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Gmbh filed Critical Siemens Gmbh
Priority to AT1182366A priority Critical patent/AT271566B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT271566B publication Critical patent/AT271566B/de

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  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Steuereinrichtung für elektrisch betriebene Bahnen   od. dgl.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dgl.eine von der Stromstärke abhängige Einrichtung, wie z. B. Messeinrichtung oder Relais, liegt, die lediglich bei einem   der"Aus"-Stellung   des Fahrschalters des Triebfahrzeuges entsprechend niedrigen
Strom eine die Zulässigkeit der Einschaltung der zweiten Spannung anzeigende Signaleinrichtung oder eine selbsttätige Einrichtung zur Anschaltung dieser Spannung betätigt. Aus dem über den Triebwagen fliessenden Strom kann auf die Fahrschalterstellung geschlossen werden. Auf diese Weise kann man vermeiden, dass das Fahrzeug mit einer Fahrschalterstellung mit zu geringem Widerstand in den
Nennspannungsbereich des Netzes einfährt.

   Ist die von der Stromstärke abhängige Einrichtung als Relais ausgebildet, so kann bei Absinken des Prüfstromes unter einen vorgegebenen Wert das Abschalten der
Prüfspannung und Zuschalten der Spannung des einen Streckenabschnittes auf den isolierten Abschnitt selbsttätig gesteuert werden, so dass eine Bedienungsperson nicht erforderlich ist. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist in Fahrtrichtung zum isolierten Abschnitt vor diesem ein vom Zug beeinflusstes Schaltorgan angeordnet, das die Zuschaltung der Spannung des andern
Streckenabschnittes auf den isolierten Abschnitt steuert. Zweckmässig ist dieses vom Zug beeinflusste
Schaltorgan von der gesamten Zuglänge beeinflusst und es ist nach diesem innerhalb des isolierten Abschnittes ein Fahrleitungskontakt angeordnet, wobei durch das Zusammenwirken von Schaltorgan und Fahrleitungskontakt die Abschaltung der Spannung des andern Streckenabschnittes von dem isolierten Abschnitt gesteuert ist. 



   Um dem Fahrer den jeweiligen Zustand der Anlage anzuzeigen, ist vor der Einfahrt in die und der Ausfahrt aus dem isolierten Abschnitt je ein Signal angeordnet, wobei die Steuerung des Einfahrtsignals   auf"frei"durch   die Zuschaltung der Spannung des andern Streckenabschnittes, die Steuerung auf "halt" durch den Fahrleitungskontakt bewirkt ist. 



   Bei der erfindungsgemässen Steuereinrichtung soll der isolierte Abschnitt auch bei Versagen des vorgenannten Fahrleitungskontaktes bzw. der Zugbeeinflussung gesichert sein und es ist daher vor der Ausfahrt aus dem isolierten Abschnitt in den einen Streckenabschnitt ein weiterer Oberleitungskontakt angeordnet, der die Abschaltung der Spannung des andern Streckenabschnittes bewirkt. Ist die Spannung bereits abgeschaltet, bleibt das Befahren dieses Fahrleitungskontaktes auf die Schaltung ohne Einfluss. Damit dem Fahrer angezeigt wird, wenn er den Fahrschalter in die Aus-Stellung bringen muss, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung innerhalb des isolierten Abschnittes ein Signal angeordnet, das die Abschaltung der Spannung des andern Streckenabschnittes von dem isolierten Abschnitt anzeigt.

   Nach der Ausfahrt aus dem isolierten Abschnitt ist ein weiterer Fahrleitungskontakt angeordnet, der die Einrichtung abschaltet. 



   Nachstehend ist an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles die Erfindung näher beschrieben. Dabei ist in der oberen Hälfte der Zeichnung schematisch die Anlage, in der unteren Hälfte das Schaltbild gezeigt. 



   Die gezeigte Anlage besitzt einen Streckenabschnitt --1--, dessen Fahrleitung mit einer Kleinspannung versorgt wird, einen daran anschliessenden isolierten   Abschnitt--2--und   einen Streckenabschnitt--3--, dessen Fahrleitung mit der Nennspannung versorgt ist. Der Abschnitt   --l--   und die   Prüfstrecke --2-- sind   durch einen Streckentrenner--Strl--, der isolierte   Abschnitt --2-- und   der   Abschnitt--3--durch   den Streckentrenner--Str2--voneinander isoliert. Innerhalb des isolierten   Abschnittes--2--sind Fahrleitungskontakt--X   und   Y--mit   ihren   Kontakten--x   und y--, am Beginn des Abschnittes--3--ist ein Fahrleitungskontakt   --Z--   mit seinem Kontakt--z--angeordnet.

   Weiters besitzt die Anlage ein am Ende des   Abschnittes--l--vorgesehenes,   von der Zuglänge beeinflusstes Schaltorgan--W-- ; dieses Schaltorgan kann von bekannter Art, also   z. B.   mechanisch oder elektrisch betätigt sein. Signale   --S1, S2   und S3--zeigen dem Fahrer den jeweiligen Schaltzustand der Anlage an. Die dargestellten Relais bzw. Schütze sind mit Grossbuchstaben, ihre zugehörigen Kontakte mit Kleinbuchstaben bezeichnet. 



   Die   Leistungskontakte--al   und hl--der Leistungsschalter--A und   H--ermöglichen,   die   Prüfstrecke --2-- einmal   mit Klein- und das andere Mal mit Nennspannung zu speisen, wobei diese 
 EMI2.1 
 das ungewollte überfahren des Streckentrenners--Str2--vermieden werden. Das Zuschalten der Prüfspannung ist erst nach Betätigen des   Fahrleitungskontaktes--X--möglich.   Das Signal--Sl-signalisiert nur dann freie Fahrt, wenn die Prüfstrecke von der Kleinspannungsseite her gespeist wird. Ist die Prüfstrecke an die Nennspannung des   Abschnittes --3-- angeschlossen,   zeigt das Signal--S2freie Fahrt. Das   Signal --S3-- soll   dem Fahrpersonal anzeigen, dass der Fahrschalter auf die Stellung 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 "aus" zu stellen ist.

   Befindet sich kein Zug im Bereich der Anlage, so sind alle Signale dunkel, der isolierte Abschnitt ist spannungslos und die Anlage ist abgeschaltet. 



   Fährt ein Zug in Richtung des Pfeiles A vom Abschnitt --1--, der   z. B.   innerhalb einer Waschanlage liegt, nach dem Abschnitt--3--, so wird die erfindungsgemässe Steuereinrichtung wie folgt arbeiten :
Von dem durch den Abschnitt-l-fahrenden Zug wird das Schaltorgan --W-- betätigt, dessen beide   Kontakte-wl   und   w2-- schliessen,   wobei der   Kontakt --w1-- das   Einschaltschütz --E-- in die Arbeitslage bringt. Durch die Kontakte-el, e2 und e3-- des Schützes --E-- wird das   Schütz-M-in   die Arbeitslage gebracht, so dass die Kontakte-m2, m3 und m4-- schliessen. 
 EMI3.1 
 --m1-- wirdLeistungskontakt --a1-- schliessen und somit der isolierte   Abschnitt --2-- mit   der Kleinspannung des Abschnittes-l-versorgt.

   Die   Ruhekontakte-a2   und a3-- haben geöffnet, ein Ansprechen des Relais --B-- und des Leistungsschützes --H-- wird daher verhindert. Auch die Ruhekontakte   - a4   und a6-- haben geöffnet, wogegen der   Kontakt --a5-- geschlossen   hat. Das Signal --S1-zeigt daher "frei", das Signal --S3-- kann nicht aufleuchten ; das   Ausfahrtsignal--S2--zeigt   auf 
 EMI3.2 
 -- 2-- getrennt.Kontakte --v2 und v3-- auf "halt" gesteuert; der Kontakt --v4-- öffnet und der Kontakt -   schliesst,   was auf die Steuerung jedoch vorläufig keinen Einfluss hat. Gibt das Zugende das Schaltorgan-W-frei, werden dessen Kontakte --w1 und w2-- wieder öffnen.

   Durch den   Kontakt-w2-wird   das   Leistungsschütz-A-in   die Grundstellung gebracht und damit der isolierte   Abschnitt --2-- von   der Kleinspannung des Abschnittes --1-- abgeschaltet. Die Kontakte --a2 und a3-- haben wieder geschlossen und damit den Strompfad für das   Relais-B-und   das 
 EMI3.3 
 jedoch das   Signal --S3-- auf.   Dies bedeutet, dass der Fahrer den Fahrschalter in die Stellung "aus" zu bringen hat. Auch der Kontakt --a7-- und damit der Stromkreis der Prüfspannung wird geschlossen. 



   Befolgt nun der Fahrer das   Signal --S3-- nicht   und ist der Fahrschalter daher nicht ausgeschaltet, so wird durch den geringen Widerstand des Wagenstromkreises das Stromrelais--J-ansprechen, wodurch der   Kontakt--i--geöffnet   und ein Zuschalten der Nennspannung auf den isolierten Abschnitt verhindert wird. Ist der Fahrschalter aber in der Stellung "aus", so sinkt der Strom im Prüfstromkreis und das Stromrelais fällt in die Grundstellung. Der   Kontakt--i--schliesst   und das   Relais-B--wird   erregt, so dass der verzögernd schliessende   Kontakt-b--nach   etwa 1, 5 sec schliesst. 



   Da die   Kontakte--m3   und v5-- geschlossen sind, wird durch den   Kontakt--b-das     Leistungsschütz-H-in   die Arbeitslage gebracht ; durch dessen   Ruhekontakt-h7-wird   daher die Prüfspannung von dem isolierten   Abschnitt --2-- abgeschaltet   und durch den Leistungskontakt   - hl-die   Nennspannung des   Abschnittes --3-- auf   den isolierten   Abschnitt --2--- zugeschaltet.   Gleichzeitig schaltet der Kontakt --h6-- das Signal --S3-- wieder ab und die Kontakte --h4 und   h5-steuern   das   Signal --S2-- auf "frei".   Der Kontakt --h2-- verhindert ein Ansprechen des 
 EMI3.4 
 --1--.- wird öffnen,

   der Kontakt --k2-- schliessen und dadurch das   Schütz-K--in   der Arbeitslage halten. 



   Hat der Zug den isolierten   Abschnitt --2-- verlassen,   so wird der Stromabnehmer den 

 <Desc/Clms Page number 4> 

   Fahrleitungskontakt-Z-betätigen,   wodurch die Anlage wieder in die gezeichnete Grundstellung gebracht wird. Der   Kontakt-z-unterbricht nämlich   die Erregung des   Schützes-M-- ; der   
 EMI4.1 
 den Fahrleitungsabschnitt --1--, fährt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Steuereinrichtung für elektrisch betriebene Bahnen   od. dgl.   zum Befahren von mit verschiedener Speisespannung betriebenen Fahrleitungsabschnitten, zwischen denen ein durch Trennstrecken isolierter Abschnitt angeordnet ist, der in Abhängigkeit von der Betätigung von Fahrleitungskontakten je nach der Stellung des elektrischen Triebfahrzeuges mit der einen oder andern Speisespannung beaufschlagt ist 
 EMI4.2 
 zweiten in der Fahrtrichtung nachfolgenden Speisespannung an den beidseitig isolierten Abschnitt (2) nach Abschalten der ersten in der Fahrtrichtung vorangehenden Speisespannung eine Prüfspannung anschaltbar ist, in deren über das Triebfahrzeug führenden Stromkreis eine von der Stromstärke abhängige Einrichtung, wie z. B.

   Messeinrichtung oder Relais (J), liegt, die lediglich bei einem der   "Aus"-Stellung   des Fahrschalters des Triebfahrzeuges entsprechend niedrigen Strom eine die Zulässigkeit der Einschaltung der zweiten Spannung anzeigende Signaleinrichtung oder eine selbsttätige Einrichtung zur Anschaltung dieser Spannung betätigt. 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. Fahrtrichtung zum isolierten Abschnitt (2) vor diesem ein vom Zug beeinflusstes Schaltorgan (W) angeordnet ist, das die Zuschaltung der Spannung des andern Streckenabschnittes (1) auf den isolierten Abschnitt (2) steuert. EMI4.4 beeinflusste Schaltorgan (W) von der gesamten Zuglänge beeinflusst und nach diesem innerhalb des isolierten Abschnittes (2) ein Fahrleitungskontakt (X) angeordnet ist, wobei durch das Zusammenwirken von Schaltorgan (W) und Fahrleitungskontakt (X) die Abschaltung der Spannung des andern Streckenabschnittes (1) von dem isolierten Abschnitt (2) gesteuert ist.
    EMI4.5 Einfahrt in den und der Ausfahrt aus dem isolierten Abschnitt (2) je ein Signal (Sl, S2) angeordnet ist, wobei die Steuerung des Einfahrtsignals (sol) auf "frei" durch die Zuschaltung der Spannung des andern Streckenabschnittes (1), die Steuerung auf "halt" durch den Fahrleitungskontakt (X) bewirkt ist. EMI4.6 dass vor der Ausfahrt aus dem isolierten Abschnitt (2) in den einen Streckenabschnitt (3) ein Fahrleitungskontakt (Y) angeordnet ist, der die Abschaltung der Spannung des andern Streckenabschnittes (1) bewirkt. EMI4.7 dass innerhalb des isolierten Abschnittes (2) ein Signal (S3) angeordnet ist, das die Abschaltung der Spannung des andern Streckenabschnittes (1) von dem isolierten Abschnitt (2) anzeigt.
    7. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass nach der Ausfahrt aus dem isolierten Abschnitt (2) ein Fahrleitungskontakt (Z) angeordnet ist, der die Einrichtung abschaltet.
AT1182366A 1966-12-23 1966-12-23 Steuereinrichtung für elektrisch betriebene Bahnen od.dgl. AT271566B (de)

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