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DE723160C - Einrichtung zur UEbertragung von mehr als einem Signalbegriff auf den fahrenden Zug nach dem Gleichstromimpulssystem - Google Patents

Einrichtung zur UEbertragung von mehr als einem Signalbegriff auf den fahrenden Zug nach dem Gleichstromimpulssystem

Info

Publication number
DE723160C
DE723160C DEK136238D DEK0136238D DE723160C DE 723160 C DE723160 C DE 723160C DE K136238 D DEK136238 D DE K136238D DE K0136238 D DEK0136238 D DE K0136238D DE 723160 C DE723160 C DE 723160C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
magnet
receiving
magnets
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK136238D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
METRUM AG
Original Assignee
METRUM AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by METRUM AG filed Critical METRUM AG
Priority to DEK136238D priority Critical patent/DE723160C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE723160C publication Critical patent/DE723160C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/08Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
    • B61L3/12Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves
    • B61L3/121Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves using magnetic induction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Übertragung von mehr als einem Signalbegriff auf den-fahrenden Zug nach dem Gleichstxomimpulssystem Die Erfindung befaßt sich mit Einrichtungen zur Übertragung von mehr als einem Signalbegriff auf den, fahrenden Zug, und zwar bei dem Gleichstromimpulssystem mit doppelter Übertragung. Bei diesem System ist auf dem Fahrzeug ein von einer Stromquelle gespeister Sendemagnet vorgesehen, dem an der Strecke ein Empfangsmagnet gegeniiberliegt, wobei der Empfangsmagnet wieder mit einem an der Strecke angeordneten Sendemagneten gekoppelt ist, der seinerseits einen. auf dem Fahrzeug angeordneten Empfangsmagneten beeinflußt. Bei diesem System wurde der Sendemagnet des Fahrzeuges in der Mitte angeordnet und der Empfangsmagnet, in der Fahrtrichtung gesehen, links oder rechts davon an der Seite des Fahrzeuges. Die Fahrzeuge waren gleichzeitig so eingerichtet, daß- sie auch ohne zu wenden Vorwärts- oder Rückwärtsfahrten ausführen können, was bezüglich der Zugbeeinflussung dadurch erreicht wird, daß zwei Empfangsmagnete vorgesehen wurden, d. h. also an jeder Seite -des Fahrzeuges einer und der Sendemagnet zwischen beiden, wobei der jeweils nicht benutzte Empfangsmagnet abgeschaltet wurde. Es ist auch bereits bekannt, den jeweils nicht benutzten Empfangsmagneten für einen weiteren Zweck, z. B. eine Geschwindigkeitsmessung, auszunutzen. Gemäß der Erfindung wird die Anordnung so getroffen, daß nicht nur auf dem Fahrzeug, sondern auch an :der Strecke je drei Magnete in einer senkrecht zur Gleisrichtung liegenden Reihe angeordnet sind, so daß außer dem ersten Signal unter Zusammenwirken des an der Strecke liegenden Empfangsmagneten und -des einen Sendemagneten und dem zweiten Signal unter Zu-. sammenwirken desselben Empfangsmagneten und des zweiten Sendemagneten noch ein gleichzeitig den Zustand der Zugbeeinflussungsanlage überprüfendes drittes Signal, vorzugsweise das Fahrtsignal, übertragen wird, wobei der Empfangsmagnet mit den beiden Sendemagneten zusammenwirkt.
  • Es ist bereits bekannt, bei Zugbeeinflussungseinrichtungen, die an verschiedenen Stellen der Strecke verschiedene Qualitäten übertragen, durch Summierung einzelner Qualitäten ein weiteres Signal, z. B. das Fahrtsignal, zu übertragen, wobei Zwischenvorrichtungen benutzt werden, die -die einzelnen Qualitäten aufspeichern. Bei der doppelten Übertragung werden solche Zwischenvorrichtungen vermieden, dadurch, daß die drei Magnete an der Strecke in Reihe liegen, also gleichzeitig auf die Magnete des Fahrzeuges einwirken. Hierdurch wird zwar die vom Empfangsmagneten. der Strecke ausgehende Energie auf die beiden Sendemagnete verteilt; da diese :aber parallel geschaltet sind, ist die Energieaufnahme in jedem der Empfangsmagnete dieselbe. Die Erfindung macht daher auf einfachere und vorteilhafte Weise Gebrauch von der an sich bekannten Wirkung, wonach man durch Kombination von zwei Qualitäten ein drittes Signal, z. B. das Fahrtsignal, überträgt und hierbei die gesamte Anlage auf ordnungsgemäßen Zustand überwacht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Figuren beispielsweise erläutert.
  • Auf der Zeichnung Fig. i ist nach dem bekannten Strichschema die Schaltung für eine mehrbegriffige Signalübertragung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar ist angenommen, daß es sich um die Übertragung folgender drei Signalbegriffe handeln soll: i. um eine Warnung, wie eine solche z. B. an einem Vorsignal erfolgt, 2. einen unbedingten Haltimpuls am Hauptsignal und 3. eine Geschwindigkeitsüberwachung, wenn das Einfahrtsignal Ablenkung zeigt.
  • Die einzelnen Symbole bedeuten folgendes: Ein großer Kreis im Laufe einer Leitung und mit einem Buchstaben in der Mitte stellt das Relais dar. Die Kontakte dieser Relais sind mit demselben Buchstaben und einer entsprechenden Ziffer versehen. Die Kontakte sind durch Kreisbögen dargestellt. Ein Kreisbogen, der eine Leitung berührt, stellt einen Kontakt dar, der diese Leitung schließt. Ein Kreisbogen, der eine Leitung kreuzt, stellt einen Kontakt dar, der die Leitung unterbricht. Der Wechslerkontakt ist daher ein Kreisbogen, der die eine Leitung berührt, die andere kreuzt.
  • Die Teile oberhalb der strichpunktierten Linie befinden sich auf der Lokomotive, die Teile unterhalb dieser Linie am Gleis.
  • Die gezeichnete Stellung der Kontakte auf der Lokomotive entspricht der normalen Fahrt. Auf der Zeichnung ist i der Erregermagnet, 2 und 3 je ein Empfangsmagnet, .I, 5 und 6 sind die Gleismagnete. In der Zuleitung zum Erregermagneten i befindet sich das Relais a, welches den Stromkreis dieses Magneten überwacht. Die Empfangsmagnete und 3 arbeiten auf die Relais b und d. Die Relais c und e beeinflussen den Stromkreis des Bremsmagneten g.
  • Mit Hilfe der Wachsamkeitstaste 1 V . T. kann eine Warnung verhindert werden, oder wenn eine solche bereits erfolgt ist, kann lieselbe vom Führer ohne weiteres aufgehoben werden.
  • Die Nottaste N. T., welche beispielsweise so angeordnet ist, .daß dieselbe erst zugänglich wird, wenn der Zug zum Stillstand gekommen ist, dient zur Auflösung des Haltbefehles.
  • Die Stellung des Kontaktes h ist von der jeweiligen Geschwindigkeit abhängig, indem derselbe unterhalb :1o oder So km dauernd geschlossen und oberhalb dieser Geschwindigkeit geöffnet ist. Er kann z. B. an einem Zentrifugalregulator angeordnet sein.
  • Das Relais f dient zur Auflösung des Warn- und Haltbefehls während der Geschwindigkeitsüberwachung, wenn sich dieselbe unterhalb der zulässigen Geschwindigkeit befindet.
  • Der Stromkreis für das Relais a führt vom Pluspol durch die Relaisspule und durch die Spule des Erregermagneten i zum Minuspol. Derjenige für das Relais c führt über den Haltekontakt cl des Relais c und den Kontakt b1 des Empfangsrelais b. Analog ist der Stromverlauf für das Relais e. Der Stromverlauf für die Bremsspule erfolgt vom Pluspol über den Wechselkontakt c2, den Kontakt e2, den Kontakt a1 durch die Spule des Relais g zum Minuspol.
  • Die Stellung der Kontakte für die Verbindung der Gleismagnete untereinander ist im Schema für eine Warnung gezeichnet. Die Kontakte selber werden durch das Signal gesteuert.
  • Angenommen, es soll eine Warnung übertragen werden. In diesem Falle ist der Kontakt 7 geschlossen. In dem Augenblick, w o der Lokomotivmagnet i über den Gleismagneten q. fährt, erzeugt er in demselben einen Strom, welcher über den geschlossenen Kontakt 7 zum Gleismagneten 5 fließt. Durch das nun im Gleismagneten 5 entstehende magnetische Feld wird in der Spule vom Empfangsmagneten z ebenfalls ein Strom erzeugt, welcher den Anker des Relais b zum Anziehen bringt. Dadurch öffnet :der Kontakt b1 den Stromkreis für das Relais c, und der Anker desselben fällt ab. Dieser Stromkreis bleibt auch nach der Beeinflussung unterbrochen, da der Haltekontakt cl nun geöffnet ist. Mit dein Abfallen des Ankers vom Relais c schaltet auch der Wechselkontakt c2, welcher sich im Stromkreis des Bremsmagneten ä befindet, uin und unterbricht denselben. Der Anker des Bremsmagneten fällt infolgedessen ab, und die Bremsung wird auf irgendeine der bekannten Arten eingeleitet.
  • Durch Drücken der Wacbsamkeitstaste TV. T. kann dieser Vorgang rückgängig gemacht werden, indem während des Drückens der Stromkreis für das Relais c geschlossen wird; der Anker desselben zieht an und sein Haltekontakt cl hält den Stromkreis geschlossen. Durch das rechtzeitige Drücken der Wachsamkeitstaste W. T. kann eine Beeinflussung von Anfang an verhindert werden.
  • Ähnlich ist der Vorgang beim sogenannten unbedingten Halt am Einfahrtsignal. Wenn das Einfahrtsignal auf Halt steht, dann ist der Kontakt 7 geöffnet und der Kontakt S geschlossen. In. dem Fall erfolgt die Übertragung über die Magnete i, q., 6 und 3. Das Empfangsrelais d zieht an und unterbricht den Kontakt dl im Haltestromkreis für das Relais e. Der Kontakt e2 im Stromkreis für die Bremsspule g öffnet sich, und diese leitet die Bremsung ein. Die Nottaste N. T. ist nun so angeordnet, daß dieselbe nicht ohne weiteres betätigt werden kann, sondern erst wenn der Zug zum tatsächlichenHalten gekommen ist.
  • Soll eine Geschwindigkeitsüberwachung stattfinden, z. B. am Einfahrtsignal, wenn dasselbe Ablenkung zeigt, dann sind die beiden Kontakte 7 und & an der Gleismagneteinrichtung geschlossen. Der durch die Erregerspule r im Gleismagneten q. induzierte Strom verteilt sich auf die beiden Magnete 5 und 6; dadurch werden die beiden Empfangsrelais b und d gleichzeitig angezogen. Die Anker der beiden Relais c und e fallen dadurch ab, und der Stromverlauf für die Bremsspule g erfolgt über die beiden nun umgelegten Kontakte c2, es, den Geschwindigkeitskontakt V und die Relaisspule f. Dieser Stromkreis ist geschlossen, solange der Geschwindigkeitskontakt V, welcher z. B. auf eine maximale Geschwindigkeit von So km/h eingestellt ist, geschlossen ist. In dem Fall bleibt die Magnetspule g in angezogenem Zustand; eine Bremsung erfolgt nicht.
  • Die Gesamteinrichtung wird in den normalen Zustand übergeführt, indem die beiden Kontakte f1 und f2 vom Relais f den Stromkreis für die Relais c und e schließen. Dadurch ziehen die beiden Relais an und halten sich über ihre beiden Haltekontakte. Der Wechselkontakt c2 im Stromkreis für die Bremsmagnetspule g geht @in seine Normallage über, ebenso der Kontakt e2 desselben Stromkreises; dadurch fällt der Anker des Relais/ ab; und eine Beeinflussung der Bremsung hat nicht stattgefunden. Ist dagegen die Geschwindigkeit über So km, dann bleibt der durch die Beeinflussung hervorgerufene Stromverlauf bestehen. Es setzt eine Bremsung ein, bis die Geschwindigkeit unter 5o km/h sinkt und der Kontakt V sich schließt, wodurch dann .der .Bremsvorgang im vorerwähnten Sinne rückgängig gemacht werden kann.
  • Soll keine Beeinflussung stattfinden, wie dies der Fall ist, wenn das Signal auf Fahrt steht, der Zug demnach mit unverminderter Geschwindigkeit in die Station ein- oder durchfahren kann, dann schließt bei offenem Signal der Signalkontakt 9 .den Gleismagneten d. kurz, wodurch die beiden Gleismagnete 5 und 6 stromlos bleiben und eine Beeinflussung der Lokomotiveinrichtung nicht eintreten kann.
  • Das beschriebene Schema läßt sich natürlich auf die verschiedensten Arten verändern und erweitern. So ist es ohne weiteres möglich, die drei übertragenen Signalbegriffe auf dem Geschwindigkeitsstreifen zu registrieren.
  • Es ist auch möglich, bei Verzicht auf die Geschwindigkeitsüberwachung das offene Sinnal zu übertragen. In diesem Fall wird an jedem offenen Signal die gesamte Lokomotiv-und Gleiseinrichtung in Wirksamkeit gesetzt. Versagt einer der Stromkreise, dann erfolgt entweder eine Warnung oder der unbedingte Haltimpuls und zeigt dem Führer an, daß etwas an seiner Sicherungseinrichtung nicht in Ordnung ist.
  • Die Einrichtung kann auch mit Ruhestrom betrieben werden, in welchem Fälle dann die Relais b und d im Ruhezustand angezogen sind und durch die Beeinflussung zum Abfallen gebracht werden. Die Einwirkung der an den Relais angeordneten Kontakte auf die übrige Einrichtung bleibt im wesentlichen dieselbe.
  • Die Abb. 2 bis 5 zeigen beispielsweise Ausführungen, wobei die Anordnung im Grundriß dargestellt ist. Die Einrichtung kann beispielsweise so getroffen werden, daß die Warnstellung eines Vorsignals durch einen auf der linken Gleisseite liegenden Elektroinagneten übertragen wird, währenddem zur Übertragung der Haltestellung eines Hauptsignals ein Elektromagnet auf der rechten Gleisseite dient. Dementsprechend muß der auf der linken Fahrseite .der Lokomotive angebrachte Empfangsmagnet 2 (Abb. 2) mit .dem Empfangsrelais b für den ersten Signalbegriff (z. B. »Warnung«) verbunden sein, was durch einen Kontakts, des Fahrtwendeschalters bewirkt ist. Der auf der rechten Fahrseite an der Lokomotive hängende Empfangsmagnet 3 wird nun nicht, wie bei der bekannten einbegriffigen Signalübertragung, elektrisch abgetrennt, sondern über einen zweiten Kontakts, des Fahrtwendeschalters seinerseits mit dem Empfangsrelais d für den zweiten Signalbegriff (z. B. »Halt«) verbun, den. Wechselt nun der Lokomotivführer die Fahrtrichtung des Fahrzeuges, indem er statt mit Führerstand I mit II vorwärts fährt, so wechseln die Kontaktes, und s2 des Fahrtwendeschalters und verbinden den Empfangsmagneten 3 mit dem Empfangsrelais b und den jetzt auf der rechten Fahrseite befindlichen Empfangsmagneten 2 mit dem Relais d. Auf diese Weise wirkt immer ein an der linken Gleisseite angebrachter Elektromagnet 5 ; auf das Empfangsrelais b der Lokomotive und ein rechts liegender Gleismagnet 6 auf Relais d. Ein links liegender Gleismagnet bewirkt deshalb immer den ersten Signalbegriff (Warnung), ein rechts, am Gleis liegender Magnet den zweiten Signalbegriff (Halt) auf der Lokomotive. Gleichzeitig ist damit die für die einbegriffige Signalübertragung ohnehin erforderliche Zweizahl der Empfangsmagnete dauernd in Betrieb, die ganze Lokomotivapparatur daher voll ausgenutzt, wobei nun aber drei Signalbegriffe übertragen werden können.
  • Befinden sich auf einer Eisenbahnstrecke Signale, von denen nur ein Begriff auf den fahrenden Zug übertragen werden soll, so besteht das Gleismagnetsystem lediglich aus zwei Elektromagneten, einem mittleren q. und einem äußeren 5 bzw. 6, wie dies die Fig. a und 3 für Vor- und Hauptsignalüberwachung darstellen.
  • Soll die Stellung eines mehrbegriffigen Signals übertragen werden, wie Fig. q. zeigt, so werden am Gleis drei Elektromagnete angebracht. Sie werden je nach der Signalstellung durch die Kontakte 7, 8 und g verbunden, wie oben bei Fig. i geschildert.
  • Die Übertragung des offenen Signals ist in: Fig. 5 beispielsweise für ein dreibegriffiges Lichtsignal dargestellt.
  • Neben dem Signal sind drei Gleismagnete angebracht, die durch die Signalkontakte 7 und 8 miteinander verbunden werden können. Zeigt das Signal »Freie Fahrt« (grünes Licht), so sind alle drei Magnete parallel geschaltet. Bei Warnstellung (gelbes Licht) ist Kontakt 8 geöffnet und Kontakt ,^ geschlossen, so daß der mittlere Gleismagnet d. den linken äußeren 5 speist. Bei Haltstellung des Signals (rotes Licht) wird .der rechte Gleismagnet 6 mit dem mittleren q. verbunden, währenddem der linke 5 durch den geöffneten Kontakt 7 abgetrennt ist.
  • Die Zugsicherungsapparatur ist dieselbe, nur ist der Kontakt L' entfernt, d. h. überbrückt.
  • Das Relais a hat die Aufgabe, bei einem Unterbruch im Stromkreis des Erregermagneten durch die Öffnung des Kontaktes a1 das Bremsrelais g stromlos zu machen und damit die Störung :der Apparatur anzuzeigen.
  • Wenn der Elektromagnet i, wie dies bereits bekannt ist, durch einen Permanentmagneten ersetzt wird, fällt das Überwachungsrelais a weg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Übertragung von mehr als einem Signalbegriff auf den fahrenden Zug nach dem Gleichstromimpulssystem mit doppelter Übertragung unter Verwendung eines in der Mitte des Fahrzeuges angeordneten Erregermagneten und von zwei rechts und links davon am Fahrzeug angeordneten Empfangsmagneten, denen entsprechend Streckenmagnete zugeordnet sind, deren Stromkreis in Abhängigkeit von der jeweiligen Signalstellung durch Signalschalter geschlossen bzw. geöffnet werden, und der für die Rückfahrt vorhandene, in der Hinfahrt nicht zur Wirkung kommende Magnet benutzt wird, um ein weiteres Signal zu übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl auf dem Fahrzeug als auch an der Strecke räumlich im wesentlichen quer zur Schiene je drei Magnete angeordnet sind und daß außer dem ersten Signal unter Zusammenwirken des Empfangsmagneten (4.) und des einen Sendemagneten (5) und dem zweiten Signal unter Zusammenwirken des Empfangsmagneten (q.) und des anderen Sendemagneten (6) noch ein gleichzeitig den Zustand der Zugbeeinflussungsanlage überprüfendes drittes Signal, vorzugsweise das Fahrtsignal, übertragen wird, indem der Empfangsmagnet (q.) mit den beiden Sendemagneten (5 und 6) zusammenwirkt.
DEK136238D 1934-12-13 1934-12-13 Einrichtung zur UEbertragung von mehr als einem Signalbegriff auf den fahrenden Zug nach dem Gleichstromimpulssystem Expired DE723160C (de)

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