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CH391126A - Dauermagnetische Spannvorrichtung - Google Patents

Dauermagnetische Spannvorrichtung

Info

Publication number
CH391126A
CH391126A CH239862A CH239862A CH391126A CH 391126 A CH391126 A CH 391126A CH 239862 A CH239862 A CH 239862A CH 239862 A CH239862 A CH 239862A CH 391126 A CH391126 A CH 391126A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pole
magnet
clamping device
faces
permanent magnet
Prior art date
Application number
CH239862A
Other languages
English (en)
Inventor
Class Friedrich
Aupperle Eugen
Paule Kurt
Sigg Horst
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Publication of CH391126A publication Critical patent/CH391126A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1546Stationary devices using permanent magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description


      Dauermagnetische        Spannvorrichtung       Die Erfindung bezieht sich auf eine dauermagne  tische Spannvorrichtung mit ausschaltbarer Haft  kraft zum Festhalten von und an     magnetisierbaren     Gegenständen, mit einem wenigstens eine Spann  fläche aufweisenden, in mindestens zwei zueinander  entgegengesetzt     magnetisierbare    Polfelder unterteilten  Polgehäuse, das in einer Bohrung einen drehbaren,  quer zu seiner Längsachse polarisierten Dauermagne  ten enthält, dessen Polflächen zylindrisch gewölbt  sind und an der Bohrungswand des Polgehäuses  anliegen, während die in der neutralen Zone liegenden  Seitenflächen des     Dauermagneten    der Bohrungswand  mit Abstand gegenüberstehen.  



  Die     Dauermagnete    bei bekannten Spannvorrich  tungen dieser Art     enthalten        Aluminium-Nickel-    oder       Aluminium-Nickel-Kobalt-Zusätze    und werden in  zylindrischer Form gegossen. Da sie zur Vermeidung  eines die Haftkraft vermindernden Luftspaltes zwi  schen ihren Polflächen und der Bohrungswand des  Polgehäuses an ihren Polflächen auf den erforderli  chen Durchmesser geschliffen werden müssen, für  den Schleifvorgang jedoch keine     Zentrierbohrungen     angebracht werden können, kann man die an ihren  Seitenflächen in der späteren neutralen Zone liegen  den Abflachungen erst nach dem     Schleifen    der  Polflächen anbringen.

   Dieses nachträgliche Abschlei  fen ist jedoch sehr kostspielig, weil es wegen der  grossen abzutragenden Werkstoffmenge viel Arbeits  zeit und einen erheblichen     Schleifmittelaufwand    er  fordert.  



  Eine wesentlich einfachere Herstellung ergibt sich  bei einer Spannvorrichtung der     eingagns    beschriebe  nen Art, wenn gemäss der Erfindung der Dauer  magnet an seinen die Abflachungen aufweisenden  Seitenflächen quer zur Drehachse abstehende,  schmale Rippen trägt, deren Stirnflächen     zusammen       mit den Polflächen auf einem gemeinsamen Zylinder  mantel liegen. In diesem Fall ist es möglich, die  Rippen samt den zwischen ihnen liegenden Ausspa  rungen bereits beim Giessen des     Magnetkerns    durch       geeignete    Giessformen zu erzeugen.

   Die Rippen ge  statten     dann    das     Beschleifen    des     Magnetkerns    auf  üblichen, ohne     Zentrierspitzen    arbeitenden Schleif  maschinen. Der Schleifvorgang wird durch die Rip  pen wesentlich erleichtert. Ein weiterer Vorteil er  gibt sich bei der vorgeschlagenen Anordnung da  durch, dass die Rippen     mit    ihren Stirnflächen an der  Bohrungswand des Polgehäuses anliegen und dabei  auch dann eine leichte Drehbeweglichkeit des Dauer  magneten in der Gehäusebohrung sicherstellen, wenn  die Aussparungen zwischen den Rippen zur Ver  minderung des Werkstoffaufwandes     verhältnismässig     tief gemacht werden.  



  Die Erfindung ist nachstehend an einem in der  Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel, einem  als Träger einer     Messuhr    geeigneten Dauermagnet  fuss, näher beschrieben und erläutert.  



  Es zeigt:       Fig.    1 den     Magnetfuss    im Längsschnitt nach dem  gebrochenen Linienzug     1-I    in     Fig.    2,       Fig.    2 im Querschnitt nach der Linie     II-II    in       Fig.    1,       Fig.    3 ebenfalls im Querschnitt und in raum  bildlicher Darstellung bei eingeschalteter Haftkraft,       Fig.    4 bei ausgeschalteter Haftkraft seines Dauer  magneten und       Fig.    5 den Dauermagneten des Magnetfusses in  raumbildlicher Darstellung.  



  Der     Magnetfuss    enthält in seinem einteilig aus  Weicheisen hergestellten Polgehäuse 10 eine durch  gehende Längsbohrung 11, die den in     Fig.    5 näher  dargestellten     Dauermagneten    12 aufnimmt. Dieser      besteht aus einer Stahllegierung mit     Aluminium-          Nickel-Kobalt-Zusätzen    und hat zwei zylinderförmig       beschliffene        Polflächen    13 und 14, von denen die  eine den magnetischen Nordpol, die andere den  Südpol des Magneten bildet. Dieser ist daher quer  zu seiner Längsachse polarisiert.  



  Wie die     Fig.    2 und 3 besser erkennen lassen,  ist das Polgehäuse durch zwei mit der Achse der  Bohrung 11 in einer gemeinsamen Ebene liegende  Einschnitte 15 und 16 so unterteilt, dass die hier  durch entstehenden Gehäusehälften jeweils nur durch  einen dünnen Steg 17 und 18 miteinander in Verbin  dung stehen.

   Wenn der Dauermagnet mit seiner  Polarisationsebene quer zur Schnittebene der Trenn  fugen 15 und 16 in die in     Fig.    3 dargestellte  Stellung gebracht wird, gelangt die zur rechten       Gehäusehälfte    gehörende Spannfläche 20 und die  ihr gegenüberliegende     Aufstellfläche    21 mit dem  Nordpol des Magneten in Verbindung und wird daher  entgegengesetzt zu der zur anderen     Gehäusehälfte     gehörenden     Spannfläche    22 bzw. der     Aufstellfläche     23 magnetisiert.

   Dann wird der auf eine     ferromagne-          tische    Unterlage 25 gestellte Magnetfuss durch den  bei 0 angedeuteten     Magnetfluss    auf der Unterlage  festgehalten und kann ausserdem zum Festhalten  von auf die Spannflächen 20 und 22 aufgelegten       magnetisierbaren    Werkstücken dienen. Zum Aus  schalten der Haftkraft muss der Magnet 12 um 90   in die in     Fig.    4 dargestellte Stellung gebracht wer  den, bei der beide Polflächen an der zur gleichen       Polgehäusehälfte    gehörenden Zone der Bohrungs  wand anliegen. Dadurch wird der magnetische Kraft  fluss durch Kurzschluss über die     Polgehäusehälften     von den Spannflächen abgeleitet.  



  Um in der Einschaltstellung eine möglichst grosse  Haftkraft zu erhalten, müssen nicht nur     die    zwischen  den Einschnitten 15 und 16 und der Bohrung 11  verbleibenden Stege 17 und 18 zwischen den Pol  gehäusehälften möglichst niedrig gehalten werden,  sondern auch die Seitenflächen des Magneten an der  zwischen den Polflächen 13 und 14 liegenden  neutralen Zone so weit abgeflacht werden, dass  zwischen der neutralen Zone und der Bohrungswand  ein wirksamer Luftspalt verbleibt.

   Damit trotz der  hierfür erforderlichen Abflachungen das     Beschleifen     der Polflächen 13 und 14 auf üblichen     Centerless-          Schleifmaschinen        möglich    ist, sollen nach dem Vor  schlag der     Erfindung    an jeder Seitenfläche des  Magnetkerns senkrecht zu dessen Drehachse ab  stehende schmale Rippen 26 bzw. 27 vorgesehen  sein, die zusammen mit den zwischen ihnen liegenden  Aussparungen 28 beim Giessen des Magnetkerns  durch Wahl geeigneter Giessformen erzeugt sind.

    Diese Rippen ergeben die notwendige Führung des  Kerns beim     Beschleifen    der     Polflächen    und liegen  mit diesen Polflächen auf einem gemeinsamen  Zylindermantel, dessen Durchmesser gegenüber dem  Bohrungsdurchmesser nur um so viel kleiner ist,  dass sich der Magnetkern in der Bohrung ohne  merkliches Spiel drehen lässt. Da die Rippen 26    und 27 nur eine geringe Dicke haben, während die  zwischen ihnen liegenden Aussparungen 28 wesent  lich breiter sind, kann sich nur ein sehr geringer       Streufluss    zwischen den Polflächen 13 und 14 ein  stellen, so dass die Haftkraft des Magneten praktisch  nicht geschwächt wird.  



  Zum Drehen, des Magneten 12 ist an einer seiner  beiden Stirnseiten ein aus     paramagnetischem    Werk  stoff bestehender Knebel 30 vorgesehen, der     ein-          stückig    mit einer Scheibe 31 verbunden ist. Diese  trägt an ihrer der Stirnseite des Magneten zugekehrten  Rückseite zwei     angeformte    Zapfen 32 und 33, die  in beim Giessen des Magneten ausgesparte Sack  löcher 34 und 35 eingreifen und dort mit nicht  dargestellten Klebemitteln festgeklebt sind.

   Die den  Knebel 30     tragende    Scheibe 31 wird in ihrer in       Fig.    1 dargestellten Lage durch einen     eingepressten     Messingring 36     fesgehalten    und bildet eines der  beiden axialen     Widerlager    für den Magneten 12.  An seiner anderen Stirnseite wird der Magnet durch  eine Messingniete 37 geführt, die in einer ebenfalls  aus Messing bestehenden, in eine Ringschulter 38  des Polgehäuses     eingepressten    Scheibe 39 sitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dauermagnetische Spannvorrichtung mit aus schaltbarer Haftkraft zum Festhalten von und an magnetisierbaren Gegenständen, mit einem wenig stens eine Spannfläche aufweisenden, in mindestens zwei zueinander entgegengesetzt magnetisierbare Pol felder unterteilten Polgehäuse, das in einer Bohrung einen drehbaren, quer zu seiner Längsachse polari sierten Dauermagneten enthält, dessen Polflächen zylindrisch gewölbt sind und an der Bohrungswand des Polgehäuses anliegen, während die in der neutra len .Zone liegenden Seitenflächen des Dauermagneten der Bohrungswand mit Abstand gegenüberstehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Dauermagnet (12) an seinen Seitenflächen quer zur Drehachse abstehen de, schmale Rippen (26, 27) trägt,
    deren Stirnflächen zusammen mit den Polflächen auf einem gemein samen Zylindermantel liegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rippen (26, 27) samt den zwischen ihnen liegenden Aussparungen (28) beim Giessen des Magnetkerns erzeugt sind. 2. Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stirnseite des Magneten (12) ein zum Drehen des Magneten dienender Knebel (30) aus nicht- magnetisierbarem Werkstoff vorgesehen ist, der mindestens einen gegen den Magneten abstehenden Ansatz (32, 33) trägt und mit diesem in einer passenden Aussparung (34, 35) an der Magnet stirnseite verklebt ist.
CH239862A 1961-03-15 1962-02-27 Dauermagnetische Spannvorrichtung CH391126A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB61700A DE1152488B (de) 1961-03-15 1961-03-15 Dauermagnetische Spannvorrichtung mit ausschaltbarer Haftkraft und Verfahren zur Herstellung des zugehoerigen Dauermagneten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH391126A true CH391126A (de) 1965-04-30

Family

ID=6973294

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH239862A CH391126A (de) 1961-03-15 1962-02-27 Dauermagnetische Spannvorrichtung

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH391126A (de)
DE (1) DE1152488B (de)
GB (1) GB928879A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE1152488B (de) 1963-08-08
GB928879A (en) 1963-06-19

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