AT18444U1 - Führungssystem für Schiebetürflügel - Google Patents
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Abstract
Diese Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Führungssystem (1000) für Schiebetürflügel mit Schließund/ oder Öffnungsunterstützung . Dieses Führungssystem (1000) ist insbesondere so konzipiert , dass die Bewegung eines Flügels (200) beim Schließen und/oder Öffnen möglichst sanft und gleichmäßig verläuft .
Description
[0001] Diese Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Führungssystem für Schiebetürflügel mit Schließ- und/oder OÖffnungsunterstützung.
[0002] Konkret betrifft diese Erfindung den Aufbau eines Führungssystems, das so gestaltet ist, dass es eine Rückzugs- und Dämpfungskraft ausübt, um das Schließen und/oder Öffnen eines Schiebetürflügels zu unterstützen.
STAND DER TECHNIK
[0003] Zum Schließen und/oder Öffnen von Schiebetürflügeln sind verschiedene Führungssysteme bekannt.
[0004] Im Allgemeinen umfassen diese bekannten Führungssysteme rollende Systeme wie Räder und/oder Schlitten, die das geführte Gleiten von Flügeln entlang von Schienen ermöglichen.
[0005] Um zu verhindern, dass das Türblatt in einem teilweise geöffneten oder teilweise geschlossenen Zustand verbleibt, sind diese Führungssysteme mit Elementen ausgestattet, die das Öffnen oder Schließen des Türblatts so unterstützen, dass eine kontrollierte Wirkung in Bezug auf das Öffnen oder Schließen des Türblatts erzielt wird.
[0006] Diese Elemente können aus ferromagnetischen Materialien und/oder Dauermagneten bestehen, die so angeordnet sind, dass sie das Schiebetürblatt in Richtung des Endanschlags des Führungssystems ziehen.
[0007] Ein Führungssystem bekannter Art umfasst einen beweglichen oder festen ferromagnetischen Metallstab und einen festen oder beweglichen ferromagnetischen Metallkörper.
[0008] Der Metallkörper hat einen Aufnahmekanal, in den die Metallstange entlang einer Verschiebeachse eingeführt werden kann.
[0009] Der Metallstab und/oder der Metallkörper sind Dauermagnete, so dass ihr magnetischer Fluss zumindest teilweise senkrecht oder quer zur genannten Verschiebungsachse verläuft.
[0010] Um zu verhindern, dass die von der Metallstange unter der Einwirkung der Rückholkraft erreichte Geschwindigkeit dazu führt, dass sie gegen einen Endschalter und damit der Flügel gegen einen Pfosten stößt, ist das bekannte Führungssystem mit einem Dämpfungselement ausgestattet, das die Bewegung abbremst und kontrolliert.
[0011] Das Dämpfungselement erzeugt eine Gegenkraft, die der Bewegung der Metallstange und damit des mit dem Führungssystem verbundenen Flügels entgegenwirkt.
[0012] Das Dämpfungselement besteht aus mindestens einem Dämpfungszylinder mit einem Kolben und einer Stange, wobei der Dämpfungszylinder axial entlang der Verschiebungsachse wirkt.
[0013] Diese bekannte Art von Führungssystem hat mehrere Nachteile.
[0014] Ein Nachteil ist, dass bei unterschiedlich schweren Flügeln keine gleichmäßige Dämpfung gewährleistet ist.
[0015] Die mit Dämpfungselementen bekannter Bauart erzielte Dämpfung eines leichten Flügels bewirkt beispielsweise, dass das Dämpfungselement als Reaktion auf die magnetische Rückstellkraft sofort das Ende seines Hubs erreicht, wodurch die Dämpfungswirkung verringert wird.
[0016] Das unmittelbare Erreichen des Endanschlags durch den Dämpfer in Verbindung mit dem Rücklauf führt dazu, dass das Türblatt gegen Teile des Türrahmens, wie z.B. einen Pfosten, stößt und dadurch mechanische Schwingungen der Teile und/oder Lärm verursacht.
AUFGABE DER ERFINDUNG [0017] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu überwinden, indem ein Füh-
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rungssystem für Schiebetürflügel bereitgestellt wird, das dazu dient, das Schließen und/oder Öffnen eines Schiebetürflügels so zu steuern, dass seine Bewegung beim Schließen und/oder Offnen möglichst sanft und gleichmäßig ist.
[0018] Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist es, ein Führungssystem bereitzustellen, das in der Lage ist, die Schließ- und/oder OÖffnungsbewegung eines Flügels, insbesondere eines Flügels mit hohem Gewicht, zu verlangsamen und/oder zu dämpfen.
[0019] Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist es, ein Führungssystem zu schaffen, das vielseitig für Schiebetürflügel unterschiedlicher Größe und/oder unterschiedlichen Gewichts einsetzbar ist.
GEGENSTAND DER ERFINDUNG
[0020] Gegenstand der Erfindung ist daher ein Führungssystem für Schiebetürflügel mit einem Führungsprofil und einer Führungsvorrichtung, wobei die Führungsvorrichtung umfasst:
=" einen ersten Schlitten, der innerhalb des Führungsprofils zwischen einer ersten Endposition und einer zweiten Endposition bewegbar ist, die jeweils einem ersten Schließ-/Öffnungszustand eines Flügels und einem zweiten OÖffnungs-/Schließzustand des Flügels entsprechen, wobei der erste Schlitten so konfiguriert ist, dass er den Flügel zwischen dem ersten Zustand und dem zweiten Zustand mittels eines ersten Kopplungsmittels des Flügels bewegt;
=" eine erste Wegbegrenzungsvorrichtung, die an einer ersten Wegendposition, die der ersten Endposition oder der zweiten Endposition entspricht, an dem Führungsprofil befestigt ist, wobei die erste Wegbegrenzungsvorrichtung konfiguriert ist, dass sie mit dem ersten Schlitten zusammenwirkt, wenn dieser sich einer Endposition nähert, die der ersten Wegendposition entspricht;
=» einen ersten Dämpfer, umfassend:
eine erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung, und
ein erstes Kontaktelement, das betriebsmäßig mit der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung verbunden und zwischen einer ersten Position, in der es keiner Schubwirkung durch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung unterliegt, und einer Reihe weiterer Positionen beweglich ist, in denen es einer ersten Schubwirkung durch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung unterliegt, die dazu neigt, das erste Kontaktelement in seine erste Position zurückzubringen;
=" ein erstes Aktivierungselement, das, wenn sich der erste Schlitten in Richtung der Endposition bewegt, die der ersten Wegendposition entspricht, und in einen vorbestimmten Abstand davon bewegt wird, mit dem ersten Kontaktelement des ersten Dämpfers zusammenwirkt, indem es dieses aus seiner ersten Position in seine weiteren Positionen schiebt, wodurch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung des ersten Dämpfers aktiviert wird, um ihre erste Schubwirkung auszuüben, die dazu neigt, das erste Kontaktelement in seine erste Position zurückzubringen, was einem Zusammendrücken des ersten Dämpfers entgegenwirkt und die Bewegung des ersten Schlittens in Richtung der der ersten Wegendposition entsprechenden Endposition bremst.
[0021] Insbesondere sind ein Teil des ersten Schlittens und der ersten Wegbegrenzungsvorrichtung so konfiguriert, dass sie eine erste magnetische Anziehungskraft zwischen sich ausüben, wenn der Abstand zwischen dem ersten Schlitten und der ersten Wegbegrenzungsvorrichtung einen vorbestimmten Wert erreicht, so dass sich der erste Schlitten auf die erste Wegbegrenzungsvorrichtung zu bewegt.
[0022] Darüber hinaus ist die erste Schubwirkung der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung der ersten magnetischen Anziehungskraft entgegengesetzt, um die Bewegung des ersten Schlittens entlang des Führungsprofils zu verlangsamen, und die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung ist von einem progressiven Typ, wobei die erste Schubwirkung einer Kraft entspricht, die entlang eines ersten Wegs des ersten Kontaktelements von seiner ersten Position zu seinen weiteren Positionen allmählich von einem vorbestimmten Minimalwert auf einen vorbestimmten Maximalwert zunimmt.
[0023] Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
LISTE DER BEIGEFÜGTEN FIGUREN
[0024] Diese Erfindung wird nun zur Veranschaulichung, aber ohne Einschränkung, nach ihren Ausführungsformen beschrieben, wobei insbesondere auf die beigefügten Figuren Bezug genommen wird, in denen
[0025] Figur 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer ersten realisierten Form eines erfindungsgemäßen Führungssystems zur Anwendung an einem Flügel einer Schiebetür ist, wobei das Führungssystem ein Führungsprofil und eine Führungsvorrichtung umfasst;
[0026] Figur 2A eine teilweise auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Führungsvorrichtung in der ersten realisierten Form des Führungssystems in Figur 1 ist;
[0027] Figur 2B eine weitere perspektivische Explosionsansicht der Führungsvorrichtung des Führungssystems aus Figur 1 ist, die eine Wegbegrenzungsvorrichtung zeigt;
[0028] Figur 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Führungssystems ist;
[0029] Figur 4 eine teilweise aufgelöste perspektivische Ansicht der dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Führungssystems ist, das an einem Schiebetürblatt angebracht werden soll;
[0030] Figur 5A eine teilweise auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer Führungsvorrichtung der dritten realisierbaren Form des Führungssystems in Figur 4 ist;
[0031] Figur 5B eine weitere perspektivische Explosionsdarstellung der Führungsvorrichtung der dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Führungssystems ist;
[0032] Figur6 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer vierten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Führungssystems zur Anwendung an einem Schiebetürblatt ist;
[0033] Figur 7 eine weitere perspektivische Explosionsdarstellung der Führungsvorrichtung der vierten Ausführungsform des Führungssystems in Figur 6 ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0034] Unter Bezugnahme auf die Figuren 1, 2A und 2B wird eine erste Ausführungsform eines Führungssystems für Schiebetürflügel mit Schließ- und/oder OÖffnungsunterstützung beschrieben, die mit dem Bezugszeichen 1000 versehen ist.
[0035] Dieses Führungssystem 1000 besteht aus einem Führungsprofil 300 und einer Führungsvorrichtung 100.
[0036] Insbesondere umfasst die Führungsvorrichtung 100 einen ersten Schlitten 140, der innerhalb des Führungsprofils 300 zwischen einer ersten Endposition und einer zweiten Endposition beweglich ist, die jeweils einem ersten Schließ- /Offnungszustand eines Flügels 200 und einem zweiten OÖffnungs-/Schließzustand des Flügels 200 entsprechen.
[0037] Der erste Schlitten 140 ist so konfiguriert, dass er den Flügel 200 zwischen dem ersten Zustand und dem zweiten Zustand über erste Kopplungsmittel 210 des Flügels 200 bewegt.
[0038] Die Führungsvorrichtung 100 umfasst außerdem eine erste Wegbegrenzungsvorrichtung 150, die mit dem Führungsprofil 300 an einer ersten Wegendposition verbunden ist, die der ersten Endposition oder der zweiten Endposition entspricht.
[0039] Die erste Wegbegrenzungsvorrichtung 150 ist so konfiguriert, dass sie mit dem ersten Schlitten 140 zusammenwirkt, wenn dieser sich einer Endposition (d.h. der ersten Endposition
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oder der zweiten Endposition) nähert, die der ersten Wegendposition entspricht. [0040] Diese Führungsvorrichtung 100 umfasst auch einen ersten Dämpfer 130.
[0041] Der erste Dämpfer umfasst eine erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 und ein erstes Kontaktelement 132.
[0042] Das erste Kontaktelement 132 ist funktionell mit der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung 134 verbunden und entlang seines eigenen Wegs zwischen einer ersten Position, in der es keiner Schubwirkung durch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 ausgesetzt ist, und einer Reihe weiterer Positionen beweglich, in denen es einer ersten Schubwirkung durch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 ausgesetzt ist, die dazu führt, dass das erste Kontaktelement132 in seine erste Position zurückkehrt.
[0043] Die Bewegung des ersten Kontaktelements 132 kann entlang der Bewegungsrichtung des ersten Schlittens 140 im Führungsprofil 100 erfolgen.
[0044] Die Führungsvorrichtung 100 umfasst ferner ein erstes Aktivierungselement 160, das mit dem ersten Kontaktelement 132 des ersten Dämpfers 130 zusammenwirkt, wenn sich der erste Schlitten 140 in Richtung der Endposition bewegt, die der ersten Wegendposition entspricht, und sich bis zu einem vorbestimmten Abstand von dieser Position bewegt.
[0045] Durch die Wechselwirkung wird das erste Kontaktelement 132 aus seiner ersten Position in seine weiteren Positionen geschoben, wodurch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 des ersten Dämpfers 130 aktiviert wird.
[0046] Die auf diese Weise aktivierte erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 übt ihre erste Schubwirkung aus, die dazu neigt, das erste Kontaktelement 132 in seine erste Position zurückzubringen, indem sie einer Kompression des ersten Dämpfers 130 entgegenwirkt und so die Bewegung des ersten Schlittens 140 in Richtung der Endposition abbremst, die der genannten ersten Wegendposition entspricht.
[0047] Gemäß der Erfindung sind zumindest ein Teil des ersten Schlittens 140 und der ersten Wegbegrenzungsvorrichtung 150 so konfiguriert , dass sie eine erste magnetische Anziehungskraft zwischen sich ausüben, wenn der Abstand zwischen dem ersten Schlitten 140 und der ersten Wegbegrenzungsvorrichtung 150 einen vorbestimmten Wert erreicht, so dass sich der erste Schlitten 140 auf die erste Wegbegrenzungsvorrichtung 150 zu bewegt, und Ferner ist gemäß der Erfindung die erste Schubwirkung der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung 134 der ersten magnetischen Anziehungskraft entgegengesetzt, um die Bewegung des ersten Schlittens 140 entlang des Führungsprofils 300 zu verlangsamen, und die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 ist von einem progressiven Typ, wobei die erste Schubwirkung einer Kraft entspricht, die entlang eines ersten Wegs des ersten Kontaktelements 132 von seiner ersten Position zu seinen weiteren Positionen allmählich von einem vorbestimmten Minimalwert auf einen vorbestimmten Maximalwert zunimmt.
[0048] Unter besonderer Bezugnahme auf die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134, die in dem ersten Dämpfer 130 enthalten ist, kann die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 einen ersten Mantel, ein erstes Dämpfungselement, das in dem ersten Mantel angeordnet ist, einen ersten Kolben, der in dem ersten Mantel gleitet, um das erste Dämpfungselement zusammenzudrücken, und eine erste Stange umfassen, die mit einem Ende an dem ersten Kolben befestigt ist und eine erste Länge aufweist, so dass sie sich von einem Ende des ersten Mantels aus erstreckt.
[0049] Insbesondere übt die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 eine Gegenkraft aus, die allmählich von einem ersten Wert auf einen zweiten Wert ansteigt, der größer ist als der erste Wert, und zwar gemäß einer vorbestimmten Steigung in Bezug auf das Gleiten des ersten Kolbens innerhalb des ersten Mantels.
[0050] Insbesondere kann das erste Kontaktelement 132, das im ersten Dämpfer 130 enthalten ist, mit einem weiteren Ende der ersten Stange verbunden sein, das dem Ende der ersten Stange gegenüberliegt, das mit dem Kolben verbunden ist.
[0051] Alternativ kann das erste Kontaktelement 132 mit einem weiteren Ende des ersten Mantels verbunden werden, das dem Ende des ersten Mantels, aus dem die erste Stange herausragt, gegenüberliegt.
[0052] Mit Bezug auf die oben beschriebene erste Ausführungsform kann also der erste Dämpfer 130 dem ersten Schlitten 140 zugeordnet werden und das erste Aktivierungselement 160 kann auf dem Führungsprofil 300 in einer vorbestimmten Position relativ zur ersten Wegendposition angeordnet werden.
[0053] Figur 3 zeigt eine zweite Ausführungsform des Führungssystems 1000.
[0054] Im Vergleich zu der oben beschriebenen ersten Ausführungsform des Führungssystems 1000 umfasst das Führungssystem 1000 in der zweiten Ausführungsform zwei Führungseinrichtungen 100c, 100d.
[0055] Das Führungsprofil 300 hat eine Längsachse A und die beiden Führungseinrichtungen 100c, 100d sind auf dieser Längsachse A spiegelbildlich angeordnet.
[0056] Mit anderen Worten, das Führungssystem 1000 umfasst eine erste Führungsvorrichtung 100c und eine zweite Führungsvorrichtung 100d, wobei die zweite Führungsvorrichtung 100d spiegelbildlich zur ersten Führungsvorrichtung 100c angeordnet ist.
[0057] Die Figuren 4, 5A und 5B zeigen eine dritte Ausführungsform des Führungssystems 1000.
[0058] In Bezug auf die oben beschriebene erste Ausführungsform des Führungssystems 1000 umfasst das Führungssystem 1000 in der dritten Ausführungsform ferner einen zweiten Schlitten 140a, der innerhalb des Führungsprofils 300 zwischen einer ersten Endposition und einer zweiten Endposition beweglich ist, die jeweils dem ersten Schließ-/OÖffnungszustand eines Flügels 200 und dem zweiten Offnungs-/Schließzustand des Flügels 200 entsprechen.
[0059] Der zweite Schlitten 140a ist so konfiguriert, dass er den Flügel 200 zwischen dem ersten Zustand und dem zweiten Zustand mit Hilfe der zweiten Kopplungsmitteln 220 des Flügels 200 bewegt.
[0060] Die Führungsvorrichtung umfasst außerdem eine zweite Wegbegrenzungsvorrichtung 150a, die mit dem Führungsprofil 300 an einer zweiten Wegendposition verbunden ist, die der ersten Wegendposition gegenüberliegt und der zweiten Endposition oder der ersten Endposition entspricht.
[0061] Die zweite Wegbegrenzungsvorrichtung 150a ist so konfiguriert, dass sie mit dem zweiten Schlitten 140a zusammenwirkt, wenn dieser sich der Endposition nähert, die der zweiten Wegendposition entspricht.
[0062] In Bezug auf die dritte Ausführungsform umfasst der erste Dämpfer 130 auch ein zweites Kontaktelement 132a.
[0063] Das zweite Kontaktelement 132a ist mit der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung 134 auf einer dem ersten Kontaktelement 132 gegenüberliegenden Seite funktionsfähig verbunden und entlang eines geeigneten Wegs zwischen einer ersten Position, in der es keine Schubwirkung durch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 erfährt, und einer Reihe weiterer Positionen beweglich, in denen es eine zweite Schubwirkung durch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 erfährt, die dazu führt, dass das zweite Kontaktelement 132a in seine erste Position zurückkehrt.
[0064] In einer ersten Alternative kann das zweite Kontaktelement 132a mit einem weiteren Ende des ersten Mantels verbunden sein, das dem Ende des ersten Mantels gegenüberliegt, aus dem die erste Stange herausragt, wenn das erste Kontaktelement 132 mit dem weiteren Ende der ersten Stange verbunden ist, das dem Ende der ersten Stange gegenüberliegt, das mit dem ersten Kolben verbunden ist.
[0065] In einer zweiten Alternative kann das zweite Kontaktelement 132a mit dem weiteren Ende der ersten Stange verbunden sein, das dem Ende der ersten Stange gegenüberliegt, das am
ersten Kolben befestigt ist, wenn das erste Kontaktelement 132 mit einem weiteren Ende des ersten Mantels verbunden ist, das dem Ende des ersten Mantels gegenüberliegt, über das die erste Stange hinausragt.
[0066] Die Führungsvorrichtung umfasst ferner ein zweites Aktivierungselement 160a, das, wenn sich der zweite Schlitten 140a in Richtung der Endposition bewegt, die der zweiten Wegendposition entspricht, und in einen vorbestimmten Abstand davon bewegt wird, mit dem zweiten Kontaktelement 132a des ersten Dämpfers 130 zusammenwirkt, indem es dieses aus seiner ersten Position in seine weiteren Positionen schiebt.
[0067] Diese Bewegung des zweiten Aktivierungselements 160a aktiviert somit die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 des ersten Dämpfers 130, um ihre zweite Schubwirkung auszuüben, die dazu neigt, das zweite Kontaktelement 132a in seine erste Position zurückzubringen, indem sie einer Kompression des ersten Dämpfers 130 entgegenwirkt und somit die Bewegung des zweiten Schlittens 140a in Richtung der Endposition, die der zweiten Wegendposition entspricht, abbremst.
[0068] Dementsprechend ist unter Bezugnahme auf die oben beschriebene dritte Ausführungsform zumindest ein Teil des zweiten Schlittens 140a und der zweiten Wegbegrenzungsvorrichtung 150a so konfiguriert, dass sie eine zweite magnetische Rückholwirkung zwischen sich ausüben, wenn der Abstand zwischen dem zweiten Schlitten 140a und der zweiten Wegbegrenzungsvorrichtung 150a einen vorbestimmten Wert erreicht, so dass sich der zweite Schlitten 140a auf die zweite Wegbegrenzungsvorrichtung 150a zu bewegt.
[0069] Die zweite Schubwirkung der ersten gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 wirkt der zweiten magnetischen Rückzugswirkung entgegen, so dass die Bewegung des zweiten Schlittens 140a entlang des Führungsprofils 300 verlangsamt wird.
[0070] In der dritten Ausführungsform ist die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134 außerdem vom progressiven Typ.
[0071] Somit entspricht die zweite Schubwirkung einer Kraft, die entlang eines ersten Wegs des zweiten Kontaktelements 132a von seiner ersten Position zu seinen weiteren Positionen allmählich von einem vorbestimmten Mindestwert auf einen vorbestimmten Höchstwert ansteigt.
[0072] Darüber hinaus kann das zweite Aktivierungselement 160a in Bezug auf die oben beschriebene dritte Ausführungsform an dem Führungsprofil 300 in einer vorbestimmten Position relativ zur zweiten Wegendposition angeordnet werden.
[0073] Die Figuren 6 und 7 zeigen eine vierte Ausführungsform des Führungssystems 1000.
[0074] In Bezug auf die oben beschriebene erste Ausführungsform des Führungssystems 1000 umfasst das Führungssystem 1000 in der vierten Ausführungsform ferner einen zweiten Schlitten 140b, der innerhalb eines Führungsprofils 300 zwischen einer ersten Endposition und einer zweiten Endposition beweglich ist, die jeweils dem ersten Schließ-/Öffnungszustand eines Flügels 200 und dem zweiten OÖffnungs-/Schließzustand eines Flügels 200 entsprechen.
[0075] Der zweite Schlitten 140b ist so konfiguriert, dass er den Flügel 200 über zweite Kopplungsmittel 220 des Flügels 200 zwischen dem ersten Zustand und dem zweiten Zustand bewegt.
[0076] Das Führungssystem 1000 umfasst außerdem eine zweite Wegbegrenzungsvorrichtung 150b, die mit dem Führungsprofil 300 an einer zweiten Wegendposition verbunden ist, die der ersten Wegendposition gegenüberliegt und der zweiten Endposition oder der ersten Endposition entspricht.
[0077] Die zweite Wegbegrenzungsvorrichtung 150b ist so konfiguriert, dass sie mit dem zweiten Schlitten 140b zusammenwirkt, wenn dieser sich der Endposition nähert, die der zweiten Wegendposition entspricht.
[0078] Das Führungssystem 1000 der vierten Ausführungsform umfasst auch einen zweiten Dämpfer 130b mit einer zweiten gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134b und einem zweiten Kontaktelement 132b.
[0079] Das zweite Kontaktelement 132b ist mit der zweiten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung 134b verbunden und entlang seines eigenen Weges zwischen einer ersten Position, in der es keiner Einwirkung durch die zweite gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134b unterliegt, und einer Reihe weiterer Positionen beweglich, in denen es einer zweiten Druckeinwirkung durch die zweite gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134b unterliegt, die dazu führt, dass das zweite Kontaktelement 132b in seine erste Position zurückkehrt.
[0080] Unter besonderer Bezugnahme auf die zweite gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134b, die in dem zweiten Dämpfer 130b enthalten ist, kann die zweite gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134b einen zweiten Mantel, ein zweites Dämpfungselement, das im zweiten Mantel angeordnet ist, einen zweiten Kolben, der in der zweiten Mantel gleitet, um das zweite Dämpfungselement zusammenzudrücken, und eine zweite Stange umfassen, die mit einem Ende an dem zweiten Kolben befestigt ist und eine zweite Länge aufweist, so dass sie aus einem Ende des zweiten Mantels herausragt.
[0081] In einer ersten Alternative können der erste Dämpfer 130 und der zweite Dämpfer 130b so angeordnet werden, dass ein weiteres Ende des ersten Mantels, das dem Ende des ersten Mantels gegenüberliegt, aus dem die erste Stange herausragt, ein weiteres Ende des zweiten Mantels berührt, das dem Ende des zweiten Mantels gegenüberliegt, aus dem die zweite Stange herausragt.
[0082] Mit anderen Worten, der erste Dämpfer 130 und der zweite Dämpfer 130b können über die Enden ihrer distalen Mäntel mit ihren jeweiligen Stangen gegenübergestellt werden.
[0083] In einer zweiten Alternative können der erste Dämpfer 130 und der zweite Dämpfer 130b so angeordnet sein, dass das weitere Ende der ersten Stange des ersten Dämpfers 130, das dem mit dem ersten Kolben verbundenen Ende der ersten Stange gegenüberliegt, das weitere Ende der zweiten Stange des zweiten Dämpfers 130b berührt, das dem mit dem zweiten Kolben verbundenen Ende der zweiten Stange gegenüberliegt.
[0084] Mit anderen Worten, der erste Dämpfer 130 und der zweite Dämpfer 130b können über die Enden ihrer jeweiligen distalen Stangen von ihren jeweiligen Mänteln aus gegeneinander gedrückt werden.
[0085] In einer dritten Alternative können der erste Dämpfer 130 und der zweite Dämpfer 130b so angeordnet werden, dass das weitere Ende der ersten Stange des ersten Dämpfers 130, das dem am ersten Kolben befestigten Ende der ersten Stange gegenüberliegt, den zweiten Mantel des zweiten Dämpfers 130 berührt oder dass das weitere Ende der zweiten Stange des zweiten Dämpfers 130, das dem am zweiten Kolben befestigten Ende der zweiten Stange gegenüberliegt, den ersten Mantel des ersten Dämpfers 130 berührt.
[0086] Mit anderen Worten, der erste Dämpfer 130 und der zweite Dämpfer 130 können sich so gegenüberstehen, dass das Stangenende des ersten Dämpfers 130 den Mantel des zweiten Dämpfers 130b berührt oder dass das Stangenende des zweiten Dämpfers 130b den Mantel des ersten Dämpfers 130 berührt.
[0087] In der besagten vierten Ausführungsform kann das besagte Führungssystem 1000 außerdem ein zweites Aktivierungselement 160b umfassen, das, wenn sich der zweite Schlitten 140b in Richtung der Endposition bewegt, die der besagten zweiten Wegendposition entspricht, und in einen vorbestimmten Abstand davon bewegt wird, mit dem zweiten Kontaktelement 132b deszweiten Dämpfers 130b zusammenwirkt und dazu neigt, diesen aus seiner ersten Position in Richtung seiner weiteren Positionen zu schieben.
[0088] Dadurch wird die zweite gegenkrafterzeugende Vorrichtung 134b des zweiten Dämpfers 130b aktiviert und übt ihre zweite Schubwirkung aus, die das zweite Kontaktelement 132b in seine erste Position zurückbringt, indem sie einer Kompression des zweiten Dämpfers 130b entgegenwirkt.
[0089] Darüber hinaus ist in dem Führungssystem 1000 zumindest ein Teil des zweiten Schlittens 140b und der zweiten Wegbegrenzungsvorrichtung 150b so konfiguriert, dass sie eine zweite
magnetische Rückholwirkung zwischen sich ausüben, wenn der Abstand zwischen dem zweiten Schlitten 140b und der zweiten Wegbegrenzungsvorrichtung 150b einen vorbestimmten Wert erreicht, so dass sich der zweite Schlitten 140b in Richtung der zweiten Wegbegrenzungsvorrichtung 150b bewegt.
[0090] Der zweite Dämpfer 130b und der erste Dämpfer 130 sind hintereinander und in Kontakt miteinander so angeordnet, dass der eine als ein weiteres Kontaktelement auf die gegenkrafterzeugende Vorrichtung des anderen wirkt, wenn sie dazu neigen, durch die Bewegung der Schlitten 140, 140b und durch die Wirkung des einen oder des anderen Kontaktelements 134, 134b zusammengedrückt zu werden.
[0091] Der zweite Dämpfer 130b und der erste Dämpfer 130 werden also selektiv aktiviert, je nach dem Verhältnis zwischen den Werten der Kräfte, die die jeweiligen Schubwirkungen in Abhängigkeit von der Position der jeweiligen Kontaktelemente 134, 134b erzeugen.
[0092] Daher kann der zweite 130b-Dämpfer oder der erste 130-Dämpfer eine der Wirkung des anderen Dämpfers entgegenwirkende Wirkung ausüben.
[0093] Folglich kann einer der beiden Dämpfer die Wirkung des anderen Dämpfers einschränken.
[0094] Insbesondere kann der zweite Dämpfer 130b oder der erste Dämpfer 130 eine Wirkung ausüben, die die Wirkung des ersten Dämpfers oder des zweiten Dämpfers teilweise verhindert oder einschränkt, da die Relativbewegung der Stange in Bezug auf den Mantel teilweise oder vollständig verhindert wird.
[0095] Die Wirkung, die einer der beiden Dämpfer auf den anderen Dämpfer ausübt, hängt von einem Kräftegleichgewicht zwischen den von den jeweiligen Dämpfern ausgeübten Schubwirkungen ab.
[0096] Die sich daraus ergebende Bremswirkung auf den ersten Schlitten 140 und/oder den zweiten Schlitten 140b ist daher immer eine progressive Wirkung von einem vorbestimmten Minimalwert bis zu einem vorbestimmten Maximalwert, was zumindest auf die Progressivität der Wirkung der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung 134 bei der Kompression der Dämpfungsvorrichtung zurückzuführen ist, die den ersten Dämpfer 130 und den zweiten Dämpfer 130b umfasst.
[0097] In Bezug auf das oben Gesagte, komprimieren der zweite Dämpfer 130b oder der erste Dämpfer 130, indem er eine entsprechende Schubwirkung ausübt, da der Wert der von diesem Dämpfer ausgeübten Gegenkraft in dem Betriebszustand, in dem sich die Dämpfungsvorrichtung befindet, geringer ist als der des anderen Dämpfers.
[0098] Daher kann bei der oben beschriebenen vierten Ausführungsform der zweite Dämpfer 130b dem zweiten Schlitten 140b zugeordnet werden und das zweite Aktivierungselement 160b in einer vorbestimmten Position relativ zur zweiten Wegendposition auf dem Führungsprofil 300 angeordnet werden.
[0099] Die aufeinanderfolgende Anordnung des zweiten Dämpfers 130b und des ersten Dämpfers 130 bietet die Möglichkeit, den Bremshub zu vergrößern, der durch die Summe der Längen der beiden Dämpfer 130, 130b definiert ist, die entlang der Längsachse A des Führungsprofils 300 hintereinander angeordnet sind, obwohl das Führungssystem eine größere Länge haben kann.
[00100] Um die Kosten zu senken, reicht es aus, wenn nur einer der beiden Dämpfer eine progressive Schubwirkung hat.
[00101] Je nach Bedarf können beide Dämpfer vom progressiven Typ sein, und das selektive Verhalten ergibt sich aus den Werten der durch die jeweiligen Schubwirkungen erzeugten Kräfte, wie oben beschrieben.
VORTEILE
[00102] Mit dem erfindungsgemäßen Führungssystem kann das Schließen und/oder Öffnen eines Schiebetürflügels so gesteuert werden, dass seine Bewegung beim Schließen und/oder Off-
nen möglichst sanft und gleichmäßig ist.
[00103] Ein zweiter Vorteil ist, dass dieses System die Schließ- und/oder Öffnungsbewegung eines Flügels, insbesondere eines Flügels mit hohem Gewicht, verlangsamen und/oder dämpfen kann.
[00104] Ein weiterer Vorteil ist, dass das Führungssystem 1000 vielseitig für Schiebetürflügel unterschiedlicher Größe und/oder unterschiedlichen Gewichts einsetzbar ist.
[00105] Die vorliegende Erfindung wurde zur Veranschaulichung, aber ohne Einschränkung, in ihrer bevorzugten Ausführungsform beschrieben, aber es versteht sich von selbst, dass Abwandlungen und/oder Anderungen von Fachleuten auf dem Gebiet vorgenommen werden können, ohne dass der Schutzbereich, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert ist, verlassen wird.
Claims (12)
1. Führungssystem (1000) für Schiebetürflügel mit Schließ- und/oder Öffnungsunterstützung, das Führungssystem umfassend: - ein Führungsprofil (300), und - eine Führungsvorrichtung (100) umfassend:
- einen ersten Schlitten (140), der innerhalb des Führungsprofils (300) zwischen einer ersten Endposition und einer zweiten Endposition bewegbar ist, die jeweils einem ersten Schließ- /Öffnungszustand eines Flügels (200) und einem zweiten Öffnungs-/Schließzustand des Flügels (200) entsprechen, wobei der erste Schlitten (140) so konfiguriert ist, dass er den Flügel (200) zwischen dem ersten Zustand und dem zweiten Zustand mittels eines ersten Kopplungsmittels (210) des Flügels (200) bewegt;
- eine erste Wegbegrenzungsvorrichtung (150), die an einer ersten Wegendposition, die der ersten Endposition oder der zweiten Endposition entspricht, an dem Führungsprofil (300) befestigt ist, wobei die erste Wegbegrenzungsvorrichtung (150) so konfiguriert ist, dass sie mit dem ersten Schlitten (140) zusammenwirkt, wenn dieser sich einer Endposition nähert, die der ersten Wegendposition entspricht;
- einen ersten Dämpfer (130), umfassend: eine erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134), und
- ein erstes Kontaktelement (132), das betriebsmäßig mit der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung (134) verbunden und zwischen einer ersten Position, in der es keiner Schubwirkung durch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134) unterliegt, und einer Reihe weiterer Positionen beweglich ist, in denen es einer ersten Schubwirkung durch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134) unterliegt, die dazu neigt, das erste Kontaktelement (132) in seine erste Position zurückzubringen;
- ein erstes Aktivierungselement (160), das, wenn sich der erste Schlitten (140) in Richtung der Endposition bewegt, die der ersten Wegendposition entspricht, und in einen vorbestimmten Abstand davon bewegt wird, mit dem ersten Kontaktelement (132) des ersten Dämpfers (130) zusammenwirkt, indem es dieses aus seiner ersten Position in seine weiteren Positionen schiebt, wodurch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134) des ersten Dämpfers (130) aktiviert wird, um ihre erste Schubwirkung auszuüben, die dazu neigt, das erste Kontaktelement (132) in seine erste Position zurückzubringen, was einem Zusammendrücken des ersten Dämpfers (130) entgegenwirkt und die Bewegung des ersten Schlittens (140) in Richtung der der ersten Wegendposition entsprechenden Endposition bremst;
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein Teil des ersten Schlittens (140) und der ersten Wegbegrenzungsvorrichtung (150) so konfiguriert sind, dass sie eine erste magnetische Anziehungskraft zwischen sich ausüben, wenn der Abstand zwischen dem ersten Schlitten (140) und der ersten Wegbegrenzungsvorrichtung (150) einen vorbestimmten Wert erreicht, so dass sich der erste Schlitten (140) auf die erste Wegbegrenzungsvorrichtung (150) zu bewegt, und
dadurch, dass
die erste Schubwirkung der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung (134) der ersten magnetischen Anziehungskraft entgegengesetzt ist, um die Bewegung des ersten Schlittens (140) entlang des Führungsprofils (300) zu verlangsamen, und die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134) von einem progressiven Typ ist, wobei die erste Schubwirkung einer Kraft entspricht, die entlang eines ersten Wegs des ersten Kontaktelements (132) von seiner ersten Position zu seinen weiteren Positionen allmählich von einem vorbestimmten Minimalwert auf einen vorbestimmten Maximalwert zunimmt.
2, Führungssystem (1000) nach Anspruch 1, bei dem die Führungsvorrichtung (100) weiters umfasst:
- einen zweiten Schlitten (140a), der innerhalb des Führungsprofils (300) zwischen einer ersten Endposition und einer zweiten Endposition bewegbar ist, die jeweils der ersten Schließ-/Offnungszustand eines Flügels (200) und der zweiten OÖffnungs-/Schließzustand des Flügels (200) entsprechen, wobei der zweite Schlitten (140a) so konfiguriert ist, dass
er den Flügel (200) zwischen dem ersten Zustand und dem zweiten Zustand mittels eines zweiten Kopplungsmittels (220) des Flügels (200) bewegt;
- eine zweite Wegbegrenzungsvorrichtung (150a), die an einer zweiten Wegendposition, die der ersten Wegendposition gegenüberliegt und der zweiten Endposition oder der ersten Endposition entspricht, an dem Führungsprofil (300) befestigt ist, wobei die zweite Wegbegrenzungsvorrichtung (150a) so konfiguriert ist, dass sie mit dem zweiten Schlitten (140a) zusammenwirkt, wenn dieser sich der Endposition nähert, die der zweiten Wegendposition entspricht;
bei dem
der erste Dämpfer (130) weiters umfasst:
- ein zweites Kontaktelement (132a), das betriebsmäßig mit der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung (134) auf der gegenüberliegenden Seite des ersten Kontaktelements (132) verbunden und zwischen einer ersten Position, in der es keiner Schubwirkung durch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134) unterliegt, und einer Reihe weiterer Positionen beweglich ist, in denen es einer zweite Schubwirkung durch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134) unterliegt, die dazu neigt, das zweite Kontaktelement (132a) in seine erste Position zurückzubringen;
- ein zweites Aktivierungselement (160a), das, wenn sich der zweite Schlitten (140a) in Richtung der Endposition bewegt, die der zweiten Wegendposition entspricht, und in einen vorbestimmten Abstand davon bewegt wird, mit dem zweiten Kontaktelement (132a) des ersten Dämpfers (130) zusammenwirkt, indem es dieses aus seiner ersten Position in seine weiteren Positionen schiebt, wodurch die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134) des ersten Dämpfers (130) aktiviert wird, um ihre zweite Schubwirkung auszuüben, die dazu neigt, das zweite Kontaktelement (132a) in seine erste Position zurückzubringen, was einem Zusammendrücken des ersten Dämpfers (130) entgegenwirkt und die Bewegung des zweiten Schlittens (140a) in Richtung der der zweiten Wegendposition entsprechenden Endposition bremst;
bei dem
zumindest ein Teil des zweiten Schlittens (140a) und der zweiten Wegbegrenzungsvorrich-
tung (150a) so konfiguriert sind, dass sie eine zweite magnetische Anziehungskraft zwischen
sich ausüben, wenn der Abstand zwischen dem zweiten Schlitten (140a) und der zweiten
Wegbegrenzungsvorrichtung (150a) einen vorbestimmten Wert erreicht, so dass sich der
zweite Schlitten (140a) in Richtung der zweiten Wegbegrenzungsvorrichtung (150a) bewegt,
wobei die zweite Schubwirkung der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung (134) der zweiten magnetischen Anziehungskraft entgegenwirkt, um die Bewegung des zweiten Schlittens (140a) entlang des Führungsprofils (300) zu verlangsamen; wobei die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134) von einem progressiven Typ ist, wobei die zweite Schubwirkung einer Kraft entspricht, die entlang eines ersten Wegs des zweiten Kontaktelements
(132a) von seiner ersten Position zu seinen weiteren Positionen allmählich von einem vor-
bestimmten Minimalwert auf einen vorbestimmten Maximalwert zunimmt.
3. Führungssystem (1000) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134) umfasst:
einen ersten Mantel,
ein erstes Dämpfungselement, das im Inneren des ersten Mantels angeordnet ist,
einen ersten Kolben der in dem ersten Mantel gleitet, um das erste Dämpfungselement zusammenzudrücken, und
eine erste Stange, deren eines Ende mit dem ersten Kolben verbunden ist und die eine erste Länge aufweist, so dass sie aus einem Ende des ersten Mantels herausragt,
bei dem
die erste gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134) eine Gegenkraft ausübt, die allmählich von einem ersten Wert auf einen zweiten Wert ansteigt, der größer ist als der erste Wert, gemäß einer vorbestimmten Steigung, in Bezug auf das Gleiten des ersten Kolbens innerhalb des ersten Mantels.
4. Führungssystem (1000) nach Anspruch 3, bei dem das erste Kontaktelement (132) mit einem weiteren Ende der ersten Stange verbunden ist, das dem mit dem Kolben verbundenen Ende der ersten Stange gegenüberliegt, oder das erste Kontaktelement (132) mit einem weiteren Ende des ersten Mantels verbunden ist, das dem Ende des ersten Mantels, aus dem die erste Stange herausragt, gegenüberliegt.
5. Führungssystem (1000) nach Anspruch 4, bei dem das zweite Kontaktelement (132a) ist mit dem weiteren Ende des ersten Mantels verbunden, das dem Ende, aus dem die erste Stange herausragt, gegenüberliegt, wenn das erste Kontaktelement (132) mit dem weiteren Ende der ersten Stange verbunden ist, das dem mit dem ersten Kolben verbundenen Ende gegenüberliegt; oder das zweite Kontaktelement (132a) mit dem weiteren Ende der ersten Stange verbunden ist, das dem mit dem ersten Kolben verbundenen Ende gegenüberliegt, wenn das erste Kontaktelement (132) mit dem weiteren Ende des ersten Mantels verbunden ist, das dem Ende des ersten Mantels, aus dem die erste Stange herausragt, gegenüberliegt.
6. Führungssystem (1000) nach Anspruch 1, bei dem die Führungsvorrichtung (100) weiters umfasst:
- einen zweiten Schlitten (140b), der innerhalb eine Führungsprofils (300) zwischen einer ersten Endposition und einer zweiten Endposition bewegbar ist, die jeweils der ersten Schließ-/Offnungszustand eines Flügels (200) und der zweiten Offnungs-/Schließzustand des Flügels (200) entsprechen, wobei der zweite Schlitten (140b) so konfiguriert ist, dass er den Flügel (200) zwischen dem ersten Zustand und dem zweiten Zustand mittels eines zweiten Kopplungsmittels (220) des Flügels (200) bewegt;
- eine zweite Wegbegrenzungsvorrichtung (150b), die an einer zweiten Wegendposition, die der ersten Wegendposition gegenüberliegt und der zweiten Endposition oder der ersten Endposition entspricht, an dem Führungsprofil (300) befestigt ist, wobei die zweite Wegbegrenzungsvorrichtung (150b) so konfiguriert ist, dass sie mit dem zweiten Schlitten (140b) zusammenwirkt, wenn dieser sich der Endposition nähert, die der zweiten Wegendposition entspricht;
- einen zweiten Dämpfer (130b), umfassend: eine zweite gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134b), und ein zweites Kontaktelement (132b), das funktionsmäßig mit der zweiten gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134b) verbunden und zwischen einer ersten Position, in der es keiner Einwirkung durch die zweite gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134b) ausgesetzt ist, und einer Reihe weiterer Positionen beweglich ist, in denen es einer zweiten Schubwirkung durch die zweite gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134b) ausgesetzt ist, die dazu neigt, das zweite Kontaktelement (132b) in seine erste Position zurückzubringen,
- ein zweites Aktivierungselement (160b), das, wenn sich der zweite Schlitten (140b) in Richtung der Endposition bewegt, die der zweiten Wegendposition entspricht, und sich bis zu einem vorbestimmten Abstand von dieser bewegt, mit dem zweiten Kontaktelement (132b) des zweiten Dämpfers (130b) zusammenwirkt und dazu neigt, es aus seiner ersten Position in Richtung seiner weiteren Positionen zu schieben, wodurch es dazu neigt, die zweite gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134b) des zweiten Dämpfers (130b) zu aktivieren, um seine zweite Schubwirkung auszuüben, die dazu neigt, das zweite Kontaktelement (132b) in seine erste Position zurückzubringen, indem sie einer Kompression des zweiten Dämpfers (130b) entgegenwirkt;
bei dem
zumindest ein Teil des zweiten Schlittens (140b) und der zweiten Wegbegrenzungsvorrich-
tung (150b) so konfiguriert sind, dass sie eine zweite magnetische Anziehungskraft zwischen
sich ausüben, wenn der Abstand zwischen dem zweiten Schlitten (140b) und der zweiten
Wegbegrenzungsvorrichtung (150b) einen vorbestimmten Wert erreicht, so dass sich der
zweite Schlitten (140b) in Richtung der zweiten Wegbegrenzungsvorrichtung (150b) bewegt;
der zweite Dämpfer (130b) und der erste Dämpfer (130) hintereinander und in Kontakt miteinander derart angeordnet sind, dass der eine als ein weiteres Kontaktelement auf die gegenkrafterzeugende Vorrichtung des anderen wirkt, wenn sie dazu neigen, durch die Bewe-
gung der Schlitten (140,140b) und der Wirkung des einen oder des anderen Kontaktelements (160, 160b) zusammengedrückt werden, wobei der zweite Dämpfer (130b) und der erste Dämpfer (130) sich somit selektiv in Abhängigkeit von dem Verhältnis zwischen den Werten der durch die jeweiligen Schubwirkungen erzeugten Kräfte als Funktion der Position der jeweiligen Kontaktelemente (134, 134b) aktivieren;
die resultierende Bremswirkung auf den ersten Schlitten (140) und/oder auf den zweiten Schlitten (140b) immer progressiv von einem vorbestimmten Minimalwert zu einem vorbestimmten Maximalwert ist, und zwar zumindest aufgrund der Progressivität der Wirkung der ersten gegenkrafterzeugenden Vorrichtung (134) bei der Kompression einer Dämpfungsvorrichtung, die den ersten Dämpfer (130) und den zweiten Dämpfer (130b) umfasst.
7. Führungssystem (1000) nach Anspruch 6, bei dem die zweite gegenkrafterzeugende Vorrichtung (134b) umfasst: einen zweiten Mantel, ein zweites Dämpfungselement, das im Inneren des zweiten Mantels angeordnet ist, einen zweiten Kolben, der in dem zweiten Mantel gleitet, um das zweite Dämpfungselement zusammenzudrücken, und eine zweite Stange, deren eines Ende mit dem zweiten Kolben verbunden ist und die eine zweite Länge hat, so dass sie aus einem Ende des zweiten Mantels herausragt.
8. Führungssystem (1000) nach Anspruch 7, bei dem der erste Dämpfer (130) und der zweite Dämpfer (130b) so angeordnet sind, dass ein weiteres Ende des ersten Mantels, das dem Ende des ersten Mantels gegenüberliegt, in Bezug auf das die erste Stange vorsteht, ein weiteres Ende des zweiten Mantels berührt, das dem Ende des zweiten Mantels gegenüberliegt, in Bezug auf das die zweite Stange vorsteht, oder der erste Dämpfer (130) und der zweite Dämpfer (130b) so angeordnet sind, dass das weitere Ende der ersten Stange des ersten Dämpfers (130), das dem mit dem ersten Kolben verbundenen Ende der ersten Stange gegenüberliegt, das weitere Ende der zweiten Stange des zweiten Dämpfers (130b) berührt, das dem mit dem zweiten Kolben verbundenen Ende der zweiten Stange gegenüberliegt, oder der erste Dämpfer (130) und der zweite Dämpfer (130b) so angeordnet sind, dass das weitere Ende der ersten Stange des ersten Dämpfers (130), das dem mit dem ersten Kolben verbundenen Ende der ersten Stange gegenüberliegt, den zweiten Mantel des zweiten Dämpfers (130b) berührt oder dass das weitere Ende der zweiten Stange des zweiten Dämpfers (130b), das dem mit dem zweiten Kolben verbundenen Ende der zweiten Stange gegenüberliegt, den ersten Mantel des ersten Dämpfers (130) berührt.
9. Führungssystem (1000) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Führungsprofil (300) eine Längsachse (A) aufweist und das Führungssystem (1000) zwei auf der Längsachse (A) spiegelbildlich zueinander angeordnete Führungseinrichtungen (100c, 100d) umfasst.
10. Führungssystem (1000) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Dämpfer (130) dem ersten Schlitten (140) zugeordnet ist und das erste Aktivierungselement (160) am Führungsprofil (300) in einer vorbestimmten Position relativ zur ersten Wegendposition angeordnet ist.
11. Führungssystem (1000) nach Anspruch 10, wobei das zweite Aktivierungselement (160a) an dem Führungsprofil (300) in einer vorbestimmten Position relativ zu der zweiten Wegendposition angeordnet ist.
12. Führungssystem (1000) nach einem der Ansprüche 6 bis 11, wobei der zweite Dämpfer (130b) dem zweiten Schlitten (140b) zugeordnet ist und das zweite Aktivierungselement (160b) am Führungsprofil (300) in einer vorbestimmten Position relativ zur zweiten Wegendposition angeordnet ist.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
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