AT16851U1 - Tisch - Google Patents
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Abstract
Tisch (1) mit einem ausziehbaren, zwei Tischgestellteile (10, 20) aufweisenden Tischgestell, wobei ein erster Tischteil (2, 5, 10) mit einem zweiten Tischteil (3, 4, 20) über einen Auszugmechanismus gekoppelt ist, wobei das erste Tischgestellteil (10) zum Tragen von wenigstens einem aus einer Verstaulage überführbaren Tischplattenergänzungsteil (5) ausgebildet ist und das zweite Tischgestellteil (20) eine Tischplatte (4) trägt, die in einer Erweiterungsposition durch das Tischplattenergänzungsteil (5) ergänzt wird, wobei das erste Tischgestellteil (10) eine erste Führung und ein erstes Führungselement, das zweite Tischgestellteil (20) eine zweite Führung und wenigstens ein zweites Führungselement umfasst, wobei das erste Führungselement in oder an der zweiten Führung und das wenigstens eine zweite Führungselement in oder an der ersten Führung geführt ist, zur Vermeidung eines Durchhängens des Tisches ist die zweite Führung so ausgebildet, dass das daran oder darin geführte erste Führungselement beim Zusammenschieben des Tischgestells (10, 20) abgesenkt und beim Ausziehen des Tischgestells (10, 20) angehoben wird.
Description
TISCH [0001] Die Erfindung betrifft einen Tisch nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei entsprechenden Tischen bestehen die Tische in der Regel aus zwei Tischteilen, die gegeneinander verschieblich ausgeführt sind. Zumeist dient dazu eine Teleskopführung. Das Ausziehen des Tisches bewirkt, dass sich die nutzbare Tischfläche verlängern lässt, indem aus dem ausgezogenen Teil beispielsweise ein Tischplattenergänzungsteil ausgeklappt und an das am anderen Tischteil befindliche feste Tischteil angefügt wird.
[0003] Jeder Tischteil verfügt in der Regel über Tischbeine oder sonstige Aufsteller, die beim Ausziehen des Tisches voneinander weg bewegt werden. Die Aufsteller bewegen sich also von der Stelle, an der das Tischplattenergänzungsteil dann an die feste Platte angesetzt wird, also vom Stoßbereich von Tischplattenergänzungsteil und fester Tischplatte, weg.
[0004] Dieser Stoßbereich befindet sich also im ausgezogenen Zustand des Tisches mehr oder weniger mittig zwischen den Aufstellern. Gerade bei langen Tischen und insbesondere bei schweren Tischplatten, die nicht selten Massivholzplatten sind, kommt es in diesem Bereich dazu, dass die Tischplatte durchhängt. Dies kann durchaus im Vergleich zum Tischrand einen Unterschied von mehreren cm in der Vertikalen ausmachen. Dies ist optisch nachteilig. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Tisch der eingangs genannten Art derart zu verbessern, dass dieses Durchhängen des Tisches im ausgezogenen Zustand vermieden oder zumindest deutlich vermindert wird.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Tisch mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Gegenstand handelt es sich um einen Tisch mit einem ausziehbaren Tischgestell, wobei ein erster Tischteil mit einem zweiten Tischteil über einen Auszugmechanismus gekoppelt ist.
[0007] Dabei umfasst das Tischgestell ein zum ersten Tischteil gehörendes erstes Tischgestellteil sowie ein zum zweiten Tischteil gehörendes zweites Tischgestellteil, wobei das erste Tischgestellteil zum Tragen von wenigstens einem aus einer Verstaulage überführbaren Tischplattenergänzungsteil ausgebildet ist und das zweite Tischgestellteil eine Tischplatte trägt, die in einer Erweiterungsposition durch das Tischplattenergänzungsteil ergänzt wird.
[0008] Weiterhin ist jeder Tischteil mit jeweils mindestens einem Aufstellelement verbunden. Zusätzlich umfasst das erste Tischgestellteil eine erste Führung und ein erstes Führungselement, wobei das zweite Tischgestellteil eine zweite Führung und wenigstens ein zweites Führungselement umfasst.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen Tisch ist das erste Führungselement in oder an der zweiten Führung und das wenigstens eine zweite Führungselement in oder an der ersten Führung geführt, wobei die zweite Führung so ausgebildet ist, dass das daran oder darin geführte erste Führungselement beim Zusammenschieben des Tischgestells, insbesondere in Richtung eines Aufstellbodens, abgesenkt und beim Ausziehen des Tischgestells, insbesondere vom Aufstellboden weg, angehoben wird.
[0010] Durch den Einsatz von jeweils einer Führung in jedem Tischteil - wobei im ersten Tischteil ein erstes Führungselement und im zweiten Tischteil mindestens ein zweites Führungselement angeordnet ist und die Führungselemente jeweils in der Führung des anderen Tischteils geführt sind - wird eine sichere Führung der Tischteile relativ zueinander gewährleistet.
[0011] Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die erste und/oder die zweite Führung eine Führungsnut umfasst/umfassen. Eine Führungsnut hat den Vorteil, dass sie mit einem gewissen, durchaus minimalen, Spiel die geführten Führungselemente so in der Führungsnut hält, dass sie auch bei ungewollter, ungerichteter Krafteinwirkung in der Führungsnut gehalten werden. Der
bessere Halteeffekt wird auch erzielt, wenn anstatt einer Führungsnut ein anderes Führungsmittel, insbesondere eine Führungsfeder, eingesetzt wird. Bei einer Führungsfeder umgreift das Führungselement das Führungsmittel und wird so geführt, wobei die Ausgestaltung des Führungselements immer auf das Führungsmittel abgestimmt werden muss.
[0012] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das erste Führungselement und/oder wenigstens ein zweites Führungselement eine Rolle und/oder ein Gleitelement umfasst/umfassen. Mit einem Gleitelement wird die Reibung der Führungselemente in der Führung, insbesondere der Führungsnut, deutlich herabgesetzt. Insbesondere durch die Anwendung von Rollen wird die Reibung weitestgehend verringert, so dass ein Ausziehen und/ oder ein Zusammenschieben der Tischgestellteile erleichtert wird.
[0013] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind am zweiten Tischgestellteil wenigstens zwei voneinander horizontal beabstandete, mit der ersten Führung zusammenwirkende Führungselemente angeordnet. Durch die dann an drei Stellen in Auszugsrichtung wirkenden Verbindungen zwischen den beiden Tischgestellteilen wird die Stabilität, gerade im ausgezogenen Zustand des Tisches in der Position, an der die Tischplatte und das Tischplattenergänzungsteil aneinander stoßen, erhöht. Neben der direkten Anordnung der beiden beabstandeten Führungselemente an das zweite Tischgestellteil können die beiden Führungselemente auch über eine Wippe verbunden sein, wobei die Wippe mittig oder nahe mittig an dem zweiten Tischgestell angeordnet ist. Eine solche Ausgestaltung der Befestigung hat den Vorteil, dass die Gefahr einer Verkantung beim Ausziehen bzw. Zusammenschieben verringert wird.
[0014] Auch kann vorgesehen sein, dass die zweite Führung an ihrem dem ersten Tischteil im ausgezogenen Zustand zugewandten Endbereich einen ersten Führungsabschnitt und einen am entgegengesetzten Endbereich einen demgegenüber in Richtung des Aufstellbodens des Tisches tiefer liegenden zweiten Führungsabschnitt sowie einen die beiden Führungsabschnitte verbindenden Ubergangsabschnitt aufweist. Beim Auseinanderziehen bzw. Zusammenschieben wird so das Anheben bzw. Absenken des Tischplattenergänzungsteils gezielt gesteuert, damit es nicht zu einem Aneinanderstoßen von Tischplatte und Tischplattenergänzungsteil beim Ausziehen und/oder Zusammenschieben kommt.
[0015] Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist die durch die, insbesondere S-artige, Verlaufsform der zweiten Führung beschriebene Kurve im Bereich des Ubergangsabschnitts einen Wendepunkt auf. Durch eine derartige Ausgestaltung der Führung erfolgt die Anhebung/Absenkung des Tischplattenergänzungsteils beim Ausziehen/Zusammenschieben schnell an einer vorgegebenen Stelle. Es ist allerdings auch möglich, das Anheben über nahezu die gesamte Ausziehstrecke zu verteilen.
[0016] Ebenfalls kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die erste Führung einen im ausgezogenen Zustand des Tisches von dem zweiten Tischteil entfernt liegenden ersten Führungsabschnitt und am gegenüberliegenden Ende einen zweiten Führungsabschnitt sowie einen die beiden Führungsabschnitte verbindenden Ubergangsabschnitt aufweist. Dabei weist die durch die Verlaufsform der ersten Führung beschriebene Kurve im Bereich des Ubergangsabschnitts einen, insbesondere bezogen auf die Leiste oberen, Scheitelpunkt auf. Beim Ausziehen wird das Tischplattenergänzungsteil so gekippt, dass die der Tischplatte zugewandte Seite leicht angehoben wird und so dem Durchbiegen des Tisches in der Mitte noch stärker entgegengewirkt werden kann.
[0017] Nach einer ganz besonders vorteilhaften Ausführungsform liegen im zusammengeschobenen Zustand des Tisches die erste und die zweite Führung so in Richtung parallel zum Aufstellboden, dass der Scheitelpunkt der ersten Führung mit dem Wendepunkt der zweiten Führung zusammenfällt. Bei dem Zusammenfall von Scheitelpunkt mit dem Wendepunkt, wird das Tischplattenergänzungsteil in dem Moment gekippt, in dem es angehoben wird. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Krümmung so auf den Wendepunkt abgestimmt ist, dass die zweiten Führungselemente durch das Anheben des ersten Führungselements nicht verklemmt werden und somit kein Hindernis beim Ausziehen bzw. Zusammenschieben der Tischgestellteile bilden.
Nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die erste Führung in oder an einer Holzleiste ausgebildet. Dadurch wird gerade bei einem Holztisch, bei dem die Tischplatte und das Tischplattenergänzungsteil aus Holz bestehen, kein Materialmix eingeführt, der den Charakter des Holztisches stören könnte.
[0018] Ebenfalls kann vorgesehen sein, dass die zweite Führung in oder an einer Holzleiste ausgebildet ist. Auch hiermit wird der Charakter eines Holztisches stärker unterstrichen.
[0019] Die Erfindung soll anhand der Figuren im Folgenden näher erläutert werden. [0020] Figur 1 zeigt eine Seitenansicht eines ersten Tischgestellteils; [0021] Figur 2 eine Seitenansicht eines zweiten Tischgestellteils;
[0022] Figur 3 zeigt die beiden in den Figuren 1 und 2 gezeigten Tischgestellteile im zusammengeschobenen Zustand;
[0023] Figur 4 zeigt die beiden in den Figuren 1 und 2 gezeigten Tischgestellteile im ausgezogenen Zustand;
[0024] Figur 5 zeigt die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Tisches im ausgezogenen Zustand.
[0025] Figur 5 zeigt die Seitenansicht eines Tischs 1 im ausgezogenen Zustand, wobei das erste Tischgestellteil 10 und das zweite Tischgestellteil 20 soweit auseinandergezogen sind, dass die Tischplatte 4 und das Tischplattenergänzungsteil 5 nebeneinander zu liegen kommen. Eine Kraft P1, die mittig auf diese Tischanordnung wirkt, wird von den Aufstellelementen 2, 3, die am äußeren Rand des Tisches 1 angeordnet sind, abgefangen. Bedingt durch den großen horizontalen Abstand der Aufstellelemente 2, 3 von dem Einwirken der Kraft P1, was allein dem Eigengewicht der Tischplatte 4 und des Tischplattenergänzungsteils 5 entsprechen kann, kann sich der Tisch 1 durchbiegen, was durch die im Folgenden beschriebene Konstruktion vermieden werden soll.
[0026] Der Trägerteil (im Folgenden nicht einschränkend Leiste 11 genannt) des ersten Tischgestellteils 10, der in Figur 1 gezeigt ist, weist eine erste Führung 12 auf, die als Führungsnut ausgeführt ist. Am in der Figur rechten Ende weist die Leiste 11 ein erstes Führungselement 13 auf, das von der Führung 22 der in Figur 2 dargestellten zweiten Leiste 20 geführt wird. Auf der linken Seite weist die Führung 12 einen ersten Führungsabschnitt 12a auf, der nach rechts hin ansteigt. Auf der rechten Seite weist die Führung 12 einen zweiten Führungsabschnitt 12b auf, der nach rechts hin abfällt. Verbunden sind die beiden Führungsabschnitte 12a, 12b durch einen Übergangsabschnitt 12c. Da in dem Ubergangsabschnitt 12c der ansteigende Führungsabschnitt 12a mit dem abfallenden Führungsabschnitt 12b zusammenkommen, bildet der Ubergangsabschnitt 12c einen, insbesondere oberen, Wendepunkt der Führung.
[0027] Figur 2 zeigt den Trägerteil (im Folgenden nicht einschränkend Leiste 21 genannt) des zweiten Tischgestellteils 20. Auf der linken Seite der Leiste 21 sind zwei zweite Führungselemente 23, 24 horizontal beabstandet angeordnet und rechts daneben die zweite Führung 22. Die Führung 22 ist in drei Abschnitte 22a, 22b, 22c aufgeteilt. Der sich an den Führungselementen 23, 24 anschließende erste Führungsabschnitt 22a ist höher liegend angeordnet als der am entgegengesetzten Endbereich angeordnete zweite Führungsabschnitt 22b. Verbunden sind die beiden Führungsabschnitte 22a, 22b durch einen UÜbergangsabschnitt 22c. Dabei hat die zweite Führung 22 einen S-artigen Verlauf, wobei sich der Wendepunkt im Übergangsabschnitt 22c befindet. In der zweiten Führung 22 wird das erste Führungselement 13 des ersten Tischgestellteils 10 geführt, während die zweiten Führungselemente 23, 24 in der ersten Führung 12 geführt werden.
[0028] Die Figuren 3 und 4 zeigen das Zusammenwirken der beiden Tischgestellteile 10, 20 bzw. deren beiden Trägerteile 11, 21. In Figur 3 sind die beiden Leisten 11, 21 zusammengeschoben, was dem eingeschobenen Zustand des Tisches 1 entspricht. Die beiden zweiten Führungselemente 23, 24 des zweiten Tischgestellteils 20 sind in der Führung 12 im ersten Führungsabschnitt 12a angeordnet, während das erste Führungselement 13 des ersten Tischgestellteils 10 in der Führung 22 im zweiten, unteren Führungsabschnitt 22b geführt wird. Wird der Tisch 1 nun
ausgezogen, So gleitet das erste Führungselement 13 entlang des zweiten Führungsabschnitts 22b in Richtung Ubergangsabschnitt 22c, während die beiden zweiten Führungselemente 23, 24 entlang des ersten Führungsabschnitts 12a in Richtung des Ubergangsabschnitts 12c gleiten. Im Bereich des Ubergangsabschnitts 22c wird das erste Führungselement 13 angehoben und zum ersten Führungsabschnitt 22a geleitet.
[0029] Das Anheben des ersten Führungselements 13 bewirkt auch ein Anheben der das Tischplattenergänzungsteil 5 tragenden Leiste 11, so dass das Tischplattenergänzungsteil 5, wenn es in die Gebrauchsstellung gebracht wird, auf eine Höhe mit der Tischplatte 4 zu liegen kommt. Dabei kann es sich bei dem Tischplattenergänzungsteil 5 um eine Klappeinlage oder um einen zwischen den Leisten verstauten Einlegeboden handeln. Gleichzeitig werden die zweiten Führungselemente 23, 24 durch den Ubergangsbereich 12c geführt und so die Leiste 11 gekippt, dass sie zum in der Figur linken Ende hin leicht abgesenkt wird. Da an der Leiste 11 an der linken Seite das Aufstellelement 2 angeordnet ist, bedeutet dies, dass bei der Bewegung die Mitte des Tisches 1 leicht angehoben wird. Das gewichtsbedingte Durchbiegen des Tisches 1 bewirkt nun, dass die Tischfläche, gebildet von Tischplatte 4 und Tischplattenergänzungsteil 5, wieder eben ist. In der restlichen Bewegung des Ausziehens werden die beiden zweiten Führungselemente 23, 24 im zweiten Führungsabschnitt 12b der Führung 12 geführt und das Führungselement 13 in dem ersten Führungsabschnitt 22a. Da durch das Durchlaufen der Ubergangsabschnitte 12c, 22c die vorgegebene Position des Tischplattenergänzungsteils 5 in Bezug auf Neigung und Höhe so gut wie erreicht ist, können die beiden Führungsabschnitte 12b, 22a recht kurz gegenüber den übrigen Abschnitten 12a, 12c, 22b, 22c ausfallen.
[0030] Durch die derartig ausgeformten Leisten 11, 21 würde der Tisch 1 in einem unbelasteten Zustand in der Mitte leicht angehoben sein. Durch die Belastung P1 durch das Eigengewicht der Platten 4, 5 und eventuell weiteren Gegenständen, die sich auf den Platten befinden, biegt sich der Tisch 1 mittig so weit durch, dass die Tischplatte 4 und das Tischplattenergänzungsteil 5 eine Ebene bilden.
[0031] Bei der Beschreibung des Ausziehens wird von Gleiten der Führungselemente 13, 23, 24 gesprochen, was impliziert, dass es sich dabei um Gleitelemente handelt. Es ist bei einem erfindungsgemäßen Tisch 1 genauso gut möglich, dass die Führungselemente 13, 23, 24 Rollen sind, so dass sie beim Ausziehen in der jeweiligen Führung 12, 22 rollen.
[0032] Das Zusammenschieben der beiden Tischgestellteile 10, 20 erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge wie das Ausziehen.
[0033] Aus Stabilitätsgründen können die Leisten aus Stahl oder Aluminium gefertigt sein. Handelt es sich bei einem erfindungsgemäßen Tisch 1 um einen Holztisch, so ist es vorteilhaft, wenn die Leisten 11, 21 ebenfalls als Holzleiste ausgebildet sind, so dass kein Materialmix entsteht und der Charakter des Holztisches unterstrichen wird.
Claims (10)
1. Tisch (1) mit einem ausziehbaren Tischgestell (10, 20), wobei ein erster Tischteil (2, 5, 10) mit einem zweiten Tischteil (3, 4, 20) über einen Auszugmechanismus (10, 13, 20, 23, 24) gekoppelt ist, wobei das Tischgestell (10, 20) ein zum ersten Tischteil (2, 5, 10) gehörendes erstes Tischgestellteil (10) sowie ein zum zweiten Tischteil (3, 4, 20) gehörendes zweites Tischgestellteil (20) umfasst, wobei das erste Tischgestellteil (10) zum Tragen von wenigstens einem aus einer Verstaulage überführbaren Tischplattenergänzungsteil (5) ausgebildet ist und das zweite Tischgestellteil (20) eine Tischplatte (4) trägt, die in einer Erweiterungsposition durch das Tischplattenergänzungsteil (5) ergänzt wird, wobei jeder Tischteil (2, 5, 10; 3, 4, 20) mit jeweils mindestens einem Aufstellelement (2; 3) verbunden ist, wobei das erste Tischgestellteil (10) eine erste Führung (12) und ein erstes Führungselement (13) umfasst, wobei das zweite Tischgestellteil (20) eine zweite Führung (22) und wenigstens ein zweites Führungselement (23, 24) umfasst, wobei das erste Führungselement (13) in oder an der zweiten Führung (22) und das wenigstens eine zweite Führungselement (23, 24) in oder an der ersten Führung (12) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Führung (22) so ausgebildet ist, dass das daran oder darin geführte erste Führungselement (13) beim Zusammenschieben des Tischgestells (10, 20), insbesondere in Richtung eines Aufstellbodens, abgesenkt und beim Ausziehen des Tischgestells (10, 20), insbesondere vom Aufstellboden weg, angehoben wird.
2. Tisch (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder die zweite Führung (12, 22) eine Führungsnut und/oder ein anderes Führungsmittel, insbesondere eine Feder, umfasst/umfassen.
3. Tisch (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Führungselement (13) und/oder wenigstens ein zweites Führungselement (23, 24) eine Rolle und/oder ein Gleitelement umfasst/umfassen.
4. Tisch (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Tischgestellteil (20) wenigstens zwei voneinander horizontal beabstandete mit der ersten Führung (12) zusammenwirkende Führungselemente (23, 24) angeordnet sind.
5. Tisch (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Führung (22) an ihrem dem ersten Tischteil (2, 5, 10) im ausgezogenen Zustand zugewandten Endbereich einen ersten Führungsabschnitt (22a) und einen am entgegengesetzten Endbereich einen demgegenüber in Richtung des Aufstellbodens des Tisches (1) tiefer liegenden zweiten Führungsabschnitt (22b) sowie einen die beiden Führungsabschnitte verbindenden Ubergangsabschnitt (22c) aufweist.
6. Tisch (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die, insbesondere Sartige, Verlaufsform der zweiten Führung (22) beschriebene Kurve im Bereich des Ubergangsabschnitts (22c) einen Wendepunkt aufweist.
7. Tisch (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Führung (12) einen im ausgezogenen Zustand des Tisches (1) von dem zweiten Tischteil (3, 4, 20) entfernt liegenden ersten Führungsabschnitt (12a) und am gegenüberliegenden Ende einen zweiten Führungsabschnitt (12b) sowie einen die beiden Führungsabschnitte verbindenden UÜbergangsabschnitt (12c) aufweist, wobei die durch die Verlaufsform der ersten Führung (12) beschriebene Kurve im Bereich des Ubergangsabschnitts (12c) einen, insbesondere bezogen auf die Leiste (11) oberen Scheitelpunkt aufweist.
8. Tisch (1) nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass im zusammengeschobenen Zustand des Tisches (1) die erste und die zweite Führung (12, 22) so in Richtung parallel zum Aufstellboden liegen, dass der Scheitelpunkt der ersten Führung (12) mit dem Wendepunkt der zweiten Führung (22) zusammenfällt.
9. Tisch (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Führung (12) in oder an einer Holzleiste (11) ausgebildet ist.
10. Tisch (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Führung (22) in oder an einer Holzleiste (21) ausgebildet ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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