<Desc/Clms Page number 1>
Verschalungsstütze
EMI1.1
an ihrem der Mutter entgegengesetzten Ende einen vorstehenden Rand 9, der an einer Stelle einen Ausschnitt 10 (Fig. 2) besitzt. Über das Hülsenende greift mit ihrem unteren Ende 13 eine Muffe 11. Nach innen vorstehende Zapfen 12 der Muffe halten diese drehbar fest auf der Hülse 8. Der obere Teil der Muffe 11 ist auf dem inneren Rohr 15 verschiebbar geführt und besitzt zwei einander diametral gegenüberliegende Schlitze 14. Das Rohr 15 besitzt auf seiner ganzen Länge paarweise einander gegenüberliegende Schlitze 17. Durch die Löcher 14 und 1 7 kann ein Bolzen 16 gesteckt werden, der die beiden Teile 11 und 15 miteinander verbindet. Dieser Bolzen überträgt die auf dem inneren Rohr ruhende Last auf die Muffe 11 und durch letztere auf die Mutter 4.
Beim Einstellen der Stütze wird letztere zuerst durch Ausziehen des Rohres 15 bei ent- fernten Bolzen auf die erforderliche ungefähre
Lange gebracht. Dann wird der Bolzen 16 durch- gesteckt. Hierauf wird die Mutter mit dem Hand- griff 6 so gedreht, dass die Teile 1 und 15 noch weiter auseinandergetrieben werden, während der obere und untere Stützenteil festliegen, wo- durch die Stütze zwischen dem stützenden und dem gestützten Bauteil fest eingespannt wird.
Die Muffe 11 kann zu Reinigungszwecken oder
Schmierzwecken u. dgl. von der Mutter 4 ab- genommen werden, indem man zuerst das obere
Rohr nach Wegnahme des Bolzens 16 aus dem unteren Rohr zieht, dann die Muff. : 77 so dreht, dass einer der Zapfen 12 mit dem Ausschnirr des Randes 9 übereinstimmt, und endlich dn
Muffe so verschwenkt, dass de genannte Zapfen durch den Ausschnitt 10 l. indurch austr1tt.
Bei der Variante der Verbindung der Mutter 4 mit der Muffe 11 gemäss Fig. 3 und 4 weist die
Muffe 11 wieder einen über den Rand 9 der Muffe greifenden Rand 13 auf, in dem eine ringförmige
Aussparung 18 und ein Ausschnitt 19 vorgesehen sind, in die die Ringfeder 20 mit zwei durch den
Ausschnitt 19 herausstehenden Ohren eingelegt ist. Werden die Ohren zusammengedrückt, so wird die Ringfeder in ihrem Durchmesser ver= kleiner und kann aus der Aussparung heraus- genommen werden, worauf die Muffe von der
Mutter abgenommen werden kann. Ist lie Ring-
<Desc/Clms Page number 2>
feder eingesetzt, so sind Mutter und Muffe drehbar miteinander verbunden und können nicht auseinander fallen.
Bei der Variante nach Fig. 5 ist unter dem Rand 9 der Mutter 8 ein zweiteiliger Ring 22 angeordnet, der durch Schrauben 23 im Muffenrand 13 festgehalten wird.
Am Rohr 1 bzw. ij ist je ein Winkel 24 angebracht, mit dem Streben verbundenwerden können, um zu ermöglichen, bei Anordnung mehrerer Stützen nebeneinander diese miteinander zu verbinden und dadurch in ihrer Lage zu sichern.
Bei der Variante gemäss Fig. 7 ist mit dem oberen Teil der Stütze ein verstellbarer Kopf verbunden.
Letzterer besteht aus einem im Querschnitt U-förmigen Querstück 25 mit Zapfen 26, von welchen der eine in der Mitte, der andere ausserhalb der Mitte des Querstückes liegt. Mit einem der Zapfen wird das Querstück in das Rohr 15 eingesetzt, wodurch es gegen unbeabsichtigte Seitenverschiebung gesichert ist. Mit dem Querstück 25 fest verbunden sind die seitlichen Ösen 27. An ihnen sind die Streben 28 mit dem einen Ende angelenkt. Das andere, d. h. untere Ende der Streben ist mit der Traverse 29, die durch den Querstift 30 auf dem Rohr 15 festgehalten ist, mittels Bolzen, welche durch Löcher der Traverse und entsprechende Löcher der
Streben hindurchgesteckt sind, verbunden.
Die unteren Enden der Streben 28 besitzen je zwei Löcher 31, wodurch es beim Einsetzen des anderen
Zapfens 26 in das Rohr 15 möglich gemacht wird, das Querstück in der in Fig. 7 punktiert ge- zeichneten Lage unsymetrisch auf das Rohr auf- zusetzen und mit der Traverse zu verbinden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verschalungsstütze mit zwei ineinander verschiebbaren und in jeder Einstellage in bezug aufeinander durch eine Mutter und einem Querbolzen feststellbaren Rohren, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Mutter (4"'bzw. deren Schutzhülse (8) eine Muffe (11) mit Schlitzen (14) drehbar angeordnet, und mit der Mutter verbunden ist, in welcher das eine der Ronre (15) durch einen durch die Schlitze gesteckten Bolzen (16) verstellbar und feststellbar gehalten ist,
EMI2.1
drehbar verbunden ist, derart, dass ein Auseinanderfallen der ineinander einstellbaren und verschiebbaren Rohre (1) und (15) verhindert wird.