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AT164116B - Gerüstschalung für die Herstellung von Eisenbetondecken, Stukkaturungen u. dgl. - Google Patents

Gerüstschalung für die Herstellung von Eisenbetondecken, Stukkaturungen u. dgl.

Info

Publication number
AT164116B
AT164116B AT164116DA AT164116B AT 164116 B AT164116 B AT 164116B AT 164116D A AT164116D A AT 164116DA AT 164116 B AT164116 B AT 164116B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
upright
scaffolding
support
stuccoing
reinforced concrete
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Glatz
Original Assignee
Franz Glatz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Glatz filed Critical Franz Glatz
Application granted granted Critical
Publication of AT164116B publication Critical patent/AT164116B/de

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Description


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  Gerüstschalung für die Herstellung von Eisenbetondecken, Stukkaturungen u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausge- staltung des Gegenstandes des Patentes Nr. 162446 bildenden Gerüstschaltung für die Herstellung von Eisenbetondecken, Stukkaturungen, Verkleidungen u. dgl. Gemäss dem Patent Nr. 162446 sind die Gerüststeher mit Kupplungsmitteln versehen, welche als in den Bereich der zu tragenden
Gerüstteile ragende, am Steher angeordnete Kupplungslaschen und am zu tragenden Teil vorgesehene Haltestifte ausgebildet sind, wobei im gekuppelten Zustand der eine Haltestift an den einen Kupplungslaschen glatt anliegt, während der andere Haltestift in eine Ausnehmung der anderen Kupplungslasche eingreift.

   Der die Kupplungslaschen tragende Oberteil des Stehers ruht dabei auf einem am anschliessenden Steherteil angeordneten, der Höhe nach verschwenkbaren Lager auf, das an einem mit Betätigungsgriff versehenen Winkelhebel angeordnet ist, der in einer auf dem unteren Steherteil verstellbaren und feststellbaren Führungshülse drehbar lagert. 



  Hiedurch kann nach erfolgtem Abwärtsschwenken des Auflagers und nach erfolgter Lösung von Sicherungsbolzen das Loslösen der oberen Steherteile von den durch sie getragenen Staffeln stattfinden, wobei zufolge der Ausgestaltung der Kupplungsmittel vorerst eine Ausschwenkbewegung des Stehers bzw. Steherteiles um eine am zu tragenden Gerüstteil vorgesehene Abstützung ermöglicht ist, sodann, bei weiterem Verschwenken, selbsttätig aber eine vollständige Lösung der Verbindung stattfindet. 



   Es hat sich nun erwiesen, dass auch ohne Anordnung einer Führungshülse das Auslangen gefunden werden kann, wobei überdies das Loslösen der gekuppelten Teile noch dadurch wesentlich erleichtert wird, dass dem den Steheroberteil tragenden Auflager eine Schwenkbewegung erteilt wird, welche an die beim Lösen der Kupplung notwendige Bewegung des oberen Steherteiles angepasst ist. Dies wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass das der Höhe nach verschwenkbare Auflager für den nächst höheren Steherteil durch einen kurbelwellenartig gekröpften, drehbar gelagerten Kippträger gegeben ist. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des verbesserten Stehers, u. zw. stellt Fig. 1 den 
Steher im Aufriss und Fig. 2 denselben im Seiten- riss im Schnitt gemäss Linie II-II der Fig. 1 dar. 



   Mit 1 sind die als Steher ausgebildeten Trag- elemente der Gerüstschalung bezeichnet, die, wie im Stammpatent beschrieben, mit den durch sie zu tragenden Staffeln 3, 4 durch Kupplungsmittel verbunden sind, die beim Auslösen der Steher vorerst eine Ausschwenkbewegung der mit den
Staffeln 3, 4 verbundenen oberen Steherteile 5 um an den Staffeln   3,   4 vorgesehene Halterungen und sodann, bei weiterem Verschwenken, die selbsttätige vollständige Lösung der Verbindung zwischen den Stehern und den Staffeln ermög- lichen.

   Die Kupplungsmittel sind dabei als in den Bereich der zu tragenden Staffeln 3, 4 ragende, am Steher 1 angeordnete Kupplungslaschen 6, 7,   ss',     7'und   als an den Staffeln 3, 4 vorgesehene
Haltestifte 8, 9 ausgebildet, wobei im gekuppelten
Zustand die aus der Staffel 3 herausragenden
Enden des Haltestiftes 8 an den Kupplungslaschen 6, 6'glatt anliegen, während die aus der
Staffel 4 herausragenden Enden des Haltestiftes 9 in entsprechend gestaltete Ausnehmungen 10,   101   der Kupplungslaschen 7, 7'eingreifen. Bei zylindrischer Form der Haltestifte erstrecken sich die Begrenzungsflächen der Ausnehmungen 10,   101   zweckmässig nicht ganz über den halben Umfang des Haltestiftes 9, wie insbesondere aus Fig. 1 entnommen werden kann.

   Das der Höhe nach verschwenkbare Auflager 12 für den oberen
Steherteil 5 ist nun durch einen kurbelwellenartig gekröpften Kippträger 61 gegeben, der in den Querbohrungen 36 der unteren Steherteile 11,   111   drehbar gelagert ist. An dem Kippträger 61 ist   mittels "Feder" 62 und "Nut" 63 ein   Betätigungshebel 64 befestigt, mittels welchem der Kippträger verschwenkt und in der verschwenkten Lage festgestellt werden kann. Zu letzterem Zwecke weist der Betätigungshebel 64 einen Fixierbolzen 65 auf, der in einem Auge 66 des Hebels verschiebbar gelagert ist und der fallweise in eine der für die Lagerung des Kippträgers 61 vorgesehenen Querbohrungen 36 eingeschoben werden kann, um auf diese Weise den Hebel 64 und damit auch den Kippträger festzustellen.

   Der Betätigungshebel 64 kann dabei mittels eines Keiles 67 gegen seitliches Abziehen gesichert sein. Eine solche Keilsicherung ist ebenso wie die Anbringung der 

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 schon   erwähnten Feder-und-Nut"-Verbindung   deshalb am Platze, weil bei dem nach unten hin sich in einer Richtung erweiternden Querschnitt der Steherteile 11,   11'der   Betätigungshebel 64 fallweise an einer anderen Stelle des Lagerarmes   61'des   Kippträgers 61 anbringbar sein muss. 



  Zwischen Betätigungshebel 64 und Steherteil 11 kann eine Beilagplatte 68 angeordnet sein. Im anderen Lagerarm   61" des Kippträgers 61   sind eine Anzahl nebeneinanderliegender Bohrungen 70 vergesehen. Der Höhenanordnung des Kippträgers entsprechend wird fallweise in die eine oder die andere dieser Bohrungen ein Sperrstift 71 eingesteckt. 



   Zwecks fallweiser Verbindung des oberen Steherteiles 5 mit dem Kippträger 61 ist eine am Steherteil 5 anbringbare, die Kröpfung 72 des Kippträgers   61   umfangende und auf einen seitlichen Fortsatz 73 des Teiles 72 aufgeschobene Fixierlasche 74 vorgesehen. Diese ist mittels Nägel oder Stifte 75 an dem Steherteil 5 befestigbar und hält diesen in die Anordnung eingesetzten Steherteil auf dem Kippträger 61 fest. Im oberen Steherteil 5 ist eine Querbohrung 40 vorgesehen, durch die ein Befestigungsbolzen 39 hindurchgeht, welcher auch zwei entsprechende Querbohrungen 36 der Teile 11, 11'durchsetzt. Der Befestigungsbolzen 39 ist einerseits durch einen Keil   76,   andererseits durch einen Stellring 77 gegen seitliches Abziehen gesichert.

   In die zugeordneten Querbohrungen 36 der unteren Steherteile 11,   111 sind'fallweise   sowohl die Befestigungsbolzen 39 als auch der Kippträger 61 sowie dessen Fixierbolzen 65 einfügbar. 



   Der Steher wird wie folgt gehandhabt :
Der mittels der Kupplungslaschen 6, 7, 6', 7' auf die Staffeln 3, 4 aufgeschobene obere Steherteil 5 wird auf den Steherteilen   11,     11'durch   Einfügen des Befestigungsbolzens 39 und Anbringung der Fixierlasche 74 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise festgelegt. Soll nun die Verbindung des Stehers 1 mit den Staffeln 3, 4 gelöst werden, so wird zuerst der Befestigungsbolzen 39 herausgezogen und sodann der   Betätigungshebel 64   durch Herausziehen des Fixierbolzens 65 aus der Querbohrung 36 freigemacht.

   Durch Verdrehen des Hebels 64 verdreht sich der das Auflager 12 für den Steherteil 5 bildende Teil 72 des Kippträgers 61 nach abwärts, wobei in der ersten Bewegungsphase die beschriebene Bahn, wie aus Fig. 1 ersichtlich, derart verläuft, dass der auf dem Teil 72 aufruhende und um die Achse des Haltestiftes 9 nunmehr ausschwenkende Steherteil 5 durch den Kippträger so verlagert wird, wie dies seiner Loslösebewegung von den Staffeln 3, 4 entspricht. Nach Lösen der Fixierlasche 74 kann dann der obere Steherteil, dessen Verbindung mit den Staffeln 3, 4 sich im Verlaufe seiner Ausschwenkbewegung vollständig gelöst hat, abgenommen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gerüstschalung für die Herstellung von Eisenbetondecken, Stukkaturungen u.   dgl.,   mit in verschiedene Höhen einstellbaren, aus zwei oder mehreren ineinander schwenkbaren Teilen bestehenden Trag-bzw. ausschwenkbaren Abstützelementen, nach Patent Nr. 162446, dadurch gekennzeichnet, dass das der Höhe nach verschwenkbare Auflager (12) für den nächst höheren Steherteil   (5)   durch einen kurbelwellenartig gekröpften,

Claims (1)

  1. EMI2.1 lagert und mittels eines Betätigungshebels (64) verschwenkbar und in der verschwenkten Stellung feststellbar ist.
    3. Gerüstschalung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (64) einen verschiebbaren Fixierbolzen (65) aufweist, der fallweise in eine der für die Lagerung des Kippträgers (61) vorgesehenen Querbohrungen (36), zwecks Feststellens des Betätigungshebels (64), einführbar ist.
    4. Gerüstschalung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks fallweiser EMI2.2 bare, die Kröpfung (72) des Kippträgers (61) umfangende und auf einem seitlichen Fortsatz (73) des Teiles (72) aufschiebbare Fixierlasche (74) vorgesehen ist.
AT164116D 1946-07-12 1946-07-12 Gerüstschalung für die Herstellung von Eisenbetondecken, Stukkaturungen u. dgl. AT164116B (de)

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AT164116T 1946-07-12

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AT164116B true AT164116B (de) 1949-10-10

Family

ID=29408561

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AT162446D AT162446B (de) 1946-07-12 1946-03-27 Gerüstschalung für die Herstellung von Eisenbetondecken, Stuckaturungen u. dgl.
AT164116D AT164116B (de) 1946-07-12 1946-07-12 Gerüstschalung für die Herstellung von Eisenbetondecken, Stukkaturungen u. dgl.

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AT162446B (de) 1949-02-25

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