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AT151166B - Schall- bzw. wärmeisolierende Bauweise. - Google Patents

Schall- bzw. wärmeisolierende Bauweise.

Info

Publication number
AT151166B
AT151166B AT151166DA AT151166B AT 151166 B AT151166 B AT 151166B AT 151166D A AT151166D A AT 151166DA AT 151166 B AT151166 B AT 151166B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
reverberant
composite body
sound
composite
body according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Dr Hofbauer
Original Assignee
Georg Dr Hofbauer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Georg Dr Hofbauer filed Critical Georg Dr Hofbauer
Application granted granted Critical
Publication of AT151166B publication Critical patent/AT151166B/de

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Description


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    Schall- bzw. w rmeisolierende   Bauweise. 



   Es sind bereits schall-bzw. wärmeisolierende Bauweisen vorgeschlagen worden, bei denen die den Zwischenraum zwischen den benachbarten Konstruktionsteilen überbrückenden Stege aus schall- weichem und schallhartem Material bestehen, da der Schall besonders wirksam abgeschwächt wird, wenn er gezwungen ist, abwechselnd schallharte und schallweiche Schichten zu durchdringen. Letztere haben auch stets niedrige Wärmeleitzahlen, so dass gleichzeitig ein guter   Wärmeschutz   erzielt werden kann. Bei solchen Bauweisen muss naturgemäss dafür gesorgt werden, dass die Stege keinerlei schallharte
Durchgangswege für den Schall enthalten, wie sie vor allem durch die Mittel zur Verbindung der-ver- schiedenen Materialien untereinander und mit den Konstruktionsteilen gegeben sind (Schrauben-   bolzen, Nieten usw. ).

   Man hat daher zur Vermeidung dieser Durchgangswege entweder in ziemlich   umständlicher Weise diese Verbindungsmittel gegen Schall isoliert anordnen oder sich-unter Ver- zicht auf feste Verbindung-mit dem blossen Ineinanderschieben von Stegteilen begnügen müssen.
In jedem Falle war zur Herstellung der Stege eine mehr oder weniger zeitraubende Arbeit an Ort und
Stelle notwendig. 



   Die Erfindung betrifft eine Bauweise und ein Bauelement und bezweckt diese Mängel dadurch zu beheben, dass die Stege aus Verbundkörpern aus schallharten und schallweichen Stoffen bestehen, die in Form von Klötzen oder Leisten zwischen benachbarten Bauteilen oder den Platten eines Hohlwandelementes angeordnet sind. Diese Verbundkörper können im grossen erzeugt und auf der Baustelle in einfacher Weise mit den Bauteilen verbunden werden. Bei Hohlwandbauelementen kann auch die Anbringung der Verbundkörper fabriksmässig erfolgen. Die Erfindung erstreckt sich auch auf verschiedene Einzelheiten in der Ausgestaltung der Verbundkörper und der Art ihrer Anbringung an den benachbarten Bauteilen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen Horizontalschnitte durch Hohlwände. Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch ein Hohlwandelement, Fig. 4 einen Schnitt durch einen Verbundkörper. Die Fig. 5 und 6 zeigen Vertikalschnitte durch eine Decken-bzw. Fussbodenkonstruktion. 



   Die schallharte, z. B. aus zwei Ziegelwandhälften a, a mit dazwischen befindlicher Luftschicht b' bestehende Doppelwand (Fig. 1) enthält als Stege Verbundkörper b. Die Verbundkörper bestehen aus Klötzen oder Leisten aus schallweichen Stoffen, z. B. Gummi, Holzstoff, Kork od. dgl., und stirnseitig angeordneten   Beschlägen   aus Blech, die mit unter spitzem Winkel zurückgebogenen Randteilen in den schallweichen Stoff eingreifen. Die mit den Verbundkörpern in Berührung kommenden Ziegel haben im vorliegenden Fall vertikal verlaufende Nuten von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt, in die die entsprechend geformten Beschläge beim Einschieben der Verbundkörper eingreifen. Die Verbundkörper finden ihren Halt entweder durch blosse Klemmwirkung oder durch ein Bindemittel, das gleichzeitig zur Verhütung von Korrosionen der Beschläge dienen kann.

   Ein durch die Doppelwand dringender Schall trifft nacheinander auf die eine Wandhälfte (schallharte Ziegel), die Luftschicht oder den Verbundkörper (beide schallweich) und die andere Wandhälfte   (schallhart).   Im Verbundkörper selbst kommt der Wechsel zwischen schallharten und schallweichen Stoffen schalldämmend zur Wirkung, wobei überdies die schallweichen Schichten wie ein weicher Fingerdruck auf einer tönenden Glocke schalldämpfend wirken. 



   Bei der schallweichen, z. B. aus zwei   Holzstoffplatten'd, d   mit dazwischen befindlicher Luftschicht bestehenden Doppelwand (Fig. 2) sind die   Verbundkörper t im   wesentlichen gleichartig ausgebildet, wie bei Fig. 1, nur sind die Nuten in den beiden Wandhälften weggelassen, da hier die Befestigung durch ein Bindemittel ausreichen kann. Die schall chwächende Wirkung wird durch den schall- 

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 harten Verputz c und durch die   Beschläge   e besonders verstärkt, da   schallharte   und schallweiche Stoffe fortlaufend abwechseln. 



   Unter Verwendung   der Verbundkörper können   Hohlwandelemente   (Fig. 3) serienmässig   erzeugt werden, die einen raschen Aufbau einer schall-und wärmeisolierenden Wand ermöglichen. Ein solches Element besteht z. B. aus zwei   sehallweiehen,   grossflächigen Bauplatten g, die innenseitig mit einer dünnen Putzschicht verstrichen sind, und einer Anzahl von Verbundkörpern   A   in Form von Klötzen oder zwei Verbundkörper in Form durchlaufender Leisten. Die Verbundkörper setzen sieh wieder aus einem schallweichen Teil und schallharten Beschlägen zusammen, die mit Spitzen versehen sind, so dass die Verbindung der Platten mittels der Verbundkörper durch einfaches Zusammenschlagen der Teile hergestellt werden kann.

   Die   Beschläge   können an den   sehallweiehen   Stoffen auch 
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 Verkitten oder Verankern derselben im   sehallweichen   Stoff vorzuziehen sein. Der schallharte Beschlag kann auch durch den Kitt, z. B. Magnesiazement, Kalkzement oder allein gebildet sein. Die Platten g sind stirnseitig mit Feder bzw. Nut versehen, um einen fugenlosen Zusammenbau zu gestatten. Die Verbundkörper können überdies auf einer Seite etwas gegenüber der Stirnfläche der Platten zurückgesetzt sein, um das Zusammenpassen der Bauelemente zu erleichtern. 



   Die Aufeinanderfolge von schallharten und sehallweiehen Stoffen innerhalb des Verbundkörpers kann wiederholt sein (Fig. 4), indem der Verbundkörper z. B. aus zwei   sehallweiehen   Faserstoffkörpern k, fünf schallharten Blechen i und zwei   Filzlagen   besteht, die miteinander durch   Börteln,   Kleben oder Kitten zu einem Ganzen vereinigt sind. Das Bindemittel kann gleichzeitig den   Korro-   sionsschutz für die Beschläge bilden. Die äussersten Bleche tragen Spitzen zur Befestigung des Verbundkörpers an den benachbarten Bauteilen. Das zwischen die Faserstoffkörper eingeschaltete Blech i kann, wie angedeutet, durch umgebogene Lappen, Zacken od. dgl. in dem benachbarten schallweichen Körper verankert sein. 



   Die Bauweise gemäss der Erfindung kann auch zur Verbesserung von bestehenden Wänden Anwendung finden, indem mittels der Verbundkörper eine zweite Wand zur Bildung einer Doppelwand angebracht wird. Um in den Hohlräumen der Doppelwand akustische Resonanzschwingungen zu vermeiden, die dann auftreten können, wenn die Frequenz von durchgehenden Schallschwingungen mit der Eigenfrequenz der Luftschicht übereinstimmen, können in den Hohlräumen zwischen den   Verbundkörpern weiche Zwischenlagen   aus Zellstoff, Korksehrot, Schlackenwolle od. dgl. angeordnet werden, wie dies bei Hohlwänden an sich   üblich   ist. 



   Bei Decken kann der die Untersicht bildende Konstruktionsteil mittels der erfindungsgemässen   Verbundkörper angebracht   werden. An den Betonrippen   ? n   einer Eisenbetondecke (Fig. 5) werden mit einbetonierten Bindedrähten die Verbundkörper angebunden, die wieder aus einem   schallweichen   Teil   it   und zwei schallharten Teilen o bestehen. Die schallharten metallischen Teile tragen Zacken, an denen die ebene Untersicht   p aus schallweichem   Stoff verankert werden kann. Hier folgen auf- 
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 harte Metall o, die schallweiche Untersicht p und der schallharte Verputz q. 



   Bei Fussböden lässt man die Polsterhölzer auf Unterlagen aufruhen, die wieder abwechselnd aus schallharten und schallweichen Stoffen bestehen. In Fig. 6 sind zwischen der   Betonabgleiehung   u und den Polsterhölzern Verbundkörper r, s angeordnet und mit dem Beton verkittet bzw. mit den Polsterhölzern durch Zacken des einen Beschlages s verbunden. Gegebenenfalls können die Polsterhölzer selbst aus Verbundkörpern gemäss der Erfindung bestehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schall-bzw. wärmeisolierende Bauweise mit den Zwischenraum zwischen benachbarten Konstruktionsteilen   überbrückenden   Stegen aus schallhartem und   schallweichem   Material, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege aus Verbundkörpern aus in der Richtung des   Schall-bzw. Wärmedurch-   ganges aufeinanderfolgenden schallharten und schallweichen Stoffen bestehen, die in Form von Klötzen oder Leisten zwischen benachbarten Bauteilen oder den Platten eines Hohlwandelementes angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Verbundkörper für die Bauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klotz (Leiste) aus schallweichem Stoff an den den Konstruktionsteilen zugewandten Stirnflächen mit je einem Beschlag aus schallharten Stoffen, z. B. Blech, versehen ist.
    3. Verbundkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschläge durch in den schallweichen Stoff eingreifende Randteile mit dem Klotz (Leiste) verbunden sind.
    4. Verbundkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschläge durch ein sie gegen Korrosion schützendes Bindemittel mit dem schallweichen Stoff verbunden sind.
    5. Verbundkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschläge Spitzen, Zacken od. dgl. tragen zur Verankerung der Stege in den Konstruktionsteilen.
    6. Verbundkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Klötze (Leisten) aus schallweichem Stoff Zwischenschichten aus schallhartem Material eingeschaltet sind. <Desc/Clms Page number 3>
    7. Verbundkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die sehallharten Zwischenschichten mit Zacken od. dgl. in den benachbarten schallweichen Stoffen verankert sind.
    8. Verbundkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die schallharten Zwischenschichten durch ein sie gegen Korrosion schützendes Bindemittel mit den benachbarten schallweichen Stoffen verbunden sind.
    9. Bauweise nach Anspruch 1 unter Verwendung von Verbundkörpern nach Anspruch 2, da- EMI3.1 Bindemittel mit den Konstruktionsteilen verbunden sind.
    10. Bauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem durch die Verbundkörper begrenzten Hohlraum in an sich bekannter Weise weiche Zwischenlagen aus Zellstoff, Korksehrot, Schlackenwolle od. dgl. angeordnet sind.
    11. Hohlwandelement für die Bauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbundkörper gegenüber den Rändern der Platten zwecks Stufenbildung für den Verband etwas versetzt sind. EMI3.2
AT151166D 1935-12-17 1935-12-17 Schall- bzw. wärmeisolierende Bauweise. AT151166B (de)

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AT151166D AT151166B (de) 1935-12-17 1935-12-17 Schall- bzw. wärmeisolierende Bauweise.

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