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DE910211C - Verfahren zum Befestigen von mit einer Putztraegerauflage versehenen Daemmatten - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von mit einer Putztraegerauflage versehenen Daemmatten

Info

Publication number
DE910211C
DE910211C DEI4731A DEI0004731A DE910211C DE 910211 C DE910211 C DE 910211C DE I4731 A DEI4731 A DE I4731A DE I0004731 A DEI0004731 A DE I0004731A DE 910211 C DE910211 C DE 910211C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mat
plaster base
plaster
dam
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI4731A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Oertling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ISOLIER MATERIAL FABRIK IAISOL
Original Assignee
ISOLIER MATERIAL FABRIK IAISOL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ISOLIER MATERIAL FABRIK IAISOL filed Critical ISOLIER MATERIAL FABRIK IAISOL
Priority to DEI4731A priority Critical patent/DE910211C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE910211C publication Critical patent/DE910211C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Verfahren zum Befestigen von mit einer Putzträgerauflage versehenen Dämmatten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen von Matten mit schalldämmenden Eigenschaften, die eine Putzträgeraufl:age besitzen.
  • Matten, die aus einer Schicht aus schalldämmendem Material und einer Putzträgerauflage, z. B. Rohrgewebe oder einem Träger aus Holzstäbchen, bestehen, sind bekannt. Die Fertigstellung der Putzträgerauflage für diese Matten erfolgt z. B. bei Verwendung von Seegras als schalldämmendem Material und Rohrgewebe als Putzträgerauflage in der Weise, daß ein Haltedraht längs der äußeren Begrenzungsfläche des Rohrgewebes geführt und von einem auf der Innenseite des Rohrgewebes liegenden Bindedraht durch mehrere Wicklungen gehalten wird. Die so vorbereitete Putzträgerauflage wird auf die schalldämmende Schicht aufgesteppt, in der das schalldämmende Material gepreßt und zusammengesteppt ist. Die Dämmatten werden an der Baustelle mit durch den Drahtverband geführten Haken befestigt. Da bei dieser Mattenart der Haltedraht auf der Außenseite der Putzträgerauflage liegt, muß der Hakenkopf, sich dieser Bauart anpassend, ebenfalls außen, d. h. in der äußeren Begrenzungsfläche der Putzträgerauflage angebracht sein.
  • Wenn nun die an der Wand befestigte Dämmmatte verputzt wird, bildet sich zwischen Putzschicht und Mauer zufolge der leitenden Eigenschaften der Haken, deren Köpfe in der Putzschicht liegen, eine starre Verbindung aus, die den Schall durch Putz und Mauer hindurchleitet. Die Wand weist folglich nur eine geringe Schalldämmung auf. Die Schalldämmung ist so gering, daß beispielsweise Halbstein-Wohnungstrennwände einseitig mit Matten der genannten Art belegt und beiderseits verputzt, nicht den baupolizeilichen Vorschriften für Schalldämmung entsprechen.
  • Diese Mängel lassen sich bei Anwendung der Erfindung beseitigen. Im Sinne der Erfindung erfolgt das Befestigen der mit einer Putzträgerauflage versehenen Dämmmatten in der Weise, daß die Matte, bei der der Haltedraht der Putzträgerauflage auf der Innenseite, nämlich auf der der Matte zugewandten Seite, und der Bindedraht auf der Außenseite der Putzträgerauflage verläuft, mit durch die Putzträgerauflage eingetriebenen Haken oder ähnlichen Befestigungsmitteln an der Wand od. dgl. befestigt wird, derart, daß der Kopf des Befestigungsmittels unter der äußeren Begrenzungsfläche der Putzträgenauflage, zweckmäßig unterhalb der mittleren Ouerschnittsfläche der Matte, am besten innerhalb der schalldämmenden Schicht liegt und daß die beim Einschlagen der Befestigungsmittel iii der Putzträgerauflage entstehenden Vertiefungen mit Streifen aus Isoliermaterial etwa durch Verkleben überdeckt werden. Das Isoliermaterial haftet auf der Putzträgerauflage und läßt zwischen sich und dem Hakenkopf einen Luftraum frei, der dazu dient, eine starre Verbindung zwischen der auf die Putzträgerauflage aufzubringenden Putzschicht und der Wand od. dgl. zu verhindern. Der Isolierstreifen kann mit einem üblichen Klebstoff befestigt werden.
  • Vorteilhaft verwendet man eine Matte mit einer einseitig überstehenden Kante der Putzträgerauflage. Zweckmäßig wird die Mattenbahn derart ausgebildet, daß deren seitlich überstehende Putzträgerauflage zur Bildung eines möglichst ebenen Anschlusses an die Nachbarmatte, im Ouerschnitt gesehen, spitz ausläuft.
  • Die Erfindung soll durch folgendes Beispiel veranschaulicht werden. Seegras wird zwischen zwei Papierlagen gleichmäßig verteilt, gepreßt und zusammengesteppt, so daß eine gleichmäßige und im allgemeinen i m breite teppichartige Dämmschicht entsteht. Auf diese Schicht wird im gleichen Arbeitsgang ein Rohrgewebe aufgesteppt, dessen Haltedraht auf der der Dämmschicht zugewandten Seite und dessen Bindedraht auf der Außenseite des Rohrgewebes verläuft. Dämmschicht und Rohrgewebe bilden nunmehr eine zusammenhängende Dammatte.
  • Das Rohrgewebe ragt an einer der beiden Längskanten etwa 5 cm über die Dammschicht hinaus und kann auf eine bereits befestigte Bahn in der Weise übergreifen, daß sich eine fugenlose Putzträgerfläche bildet.
  • Nach Fertigstellung der in üblicher Weise gemauerten Rohbauwand von 12 cm Dicke trennt man mit einem entsprechenden Gerät die Dammatte auf Wandhöhe ab und schneidet bei der ersten Bahn die 5 cm seitlich herausragende Kante der Putzträgerauflage ab, damit die Matte an der Anfangseite dicht an die Kante geschoben werden kann. Die Matte wird nun je nach Härte der Mauerfugen mit etwa 6 cm langen Rabitz- oder Stahlhaken so befestigt, daß der Hakenkopf im bzw. etwas unterhalb des Rohrgewebes seine Endstellung findet. Beim Anlegen der zweiten Bahn greift die einseitig überstehende Kante der Putzträgerauflage dieser Bahn auf die bereits befestigte Dammatte über, so daß beide fest nebeneinander liegen und eine fugenlose Putzträgerfläche -bilden. Die folgenden Bahnen werden in gleicher Weise befestigt, bis die ganze `'Grand lückenlos überzogen ist. Die Befestigungshaken werden nunmehr mit einem 3 bis q. cm breiten Isolierstreifen, z. B. aus Papier, überklebt. Der Streifen haftet auf dem Rohrgewebe und läßt zwangsläufig zwischen sich und dem Hakenkopf einen Luftraum frei, der dazu dient, eine starre Verbindung zwischen Putzschicht und Mauer zu verhindern.
  • Die Wand wird nun in üblicher Weise verputzt. Die Wand hat eine Luftschalldämmung von 5 i db, d. h. die Luftschalldämmung ist noch günstiger als bei einer normalen Ziegelmauer von 25 cm Dicke. Weitere Vorteile liegen in dem geringen Gewicht zufolge der geringeren Wandstärke, der Raumgewinnung, zusätzlicher hoher Wärmedämmung sowie Material- und Kosteneinsparung.
  • Der hohe Schalldämmwert ergibt sich, wie bereits angedeutet wurde, daraus, daß der Putz der im Sinne der Erfindung abgedeckten Wand keine starre Verbindung mit der dahinterliegendenWand hat. Beide Flächen schwingen bei Anregung durch Schallwellen für sich; eine direkte Schwingungsübertragung ist unterbunden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Befestigen von mit einer Putzträgerauflage versehenen Dämmatten. bei denen die Putzträgerauflage z. B. aus einem mittels Binde- und Haltedraht zusammengefügten Rohrgewebe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte, bei der der Haltedraht der Putzträgerauflage auf der Innenseite, nämlich auf der der Matte zugewandten Seite, und der Bindedraht auf der Außenseite der Putzträgerauflage verläuft, in der Weise mit durch die Putzträgerauflage eingetriebenen Haken oder ähnlichen Befestigungsmitteln an der Wand od, dgl. befestigt, wird, daß der Kopf des Befestigungsmittels unter der äußeren Begrenzungsfläche der Putzträgerauflage, zweckmäßig unterhalb der mittleren Querschnittsfläche der Matte, am besten innerhalb der Dammschicht liegt und daß die beim Einschlagen der Befestigungsmittel in der Putzträgerauflage entstehenden Vertiefungen mit Streifen aus Isoliermaterial etwa durch Verkleben überdeckt werden, so daß Lufträume zwischen dem Kopf des Befestigungsmittels und dem Isolierstreifen entstehen, die eine starre Verbindung zwischen der auf die Putzträgerauflage aufzubringenden Putzschicht und der Wand od. dgl. verhindern.
  2. 2. Dammatte zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Putzträgerauflage an einer Längskante übersteht.
  3. 3. Dammatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die überstehende Putzträgerkante zur Bildung eines. möglichst ebenen Anschlusses an die Nachbarmatte, im Querschnitt gesehen, spitz ausläuft.
DEI4731A 1951-10-14 1951-10-14 Verfahren zum Befestigen von mit einer Putztraegerauflage versehenen Daemmatten Expired DE910211C (de)

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DEI4731A DE910211C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Verfahren zum Befestigen von mit einer Putztraegerauflage versehenen Daemmatten

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DEI4731A DE910211C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Verfahren zum Befestigen von mit einer Putztraegerauflage versehenen Daemmatten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE910211C true DE910211C (de) 1954-04-29

Family

ID=7184828

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DEI4731A Expired DE910211C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Verfahren zum Befestigen von mit einer Putztraegerauflage versehenen Daemmatten

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DE (1) DE910211C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19611296A1 (de) * 1996-02-07 1997-08-14 Peter Kellner Dämmstoffplatte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19611296A1 (de) * 1996-02-07 1997-08-14 Peter Kellner Dämmstoffplatte

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