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Vorrichtung zum Aufbringen von GIeitschutzvorriehtungen auf Fahrzeugräder.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbringen von Gleitschutzvorrichtungen auf Fahrzeugräder. Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Spannvorrichtung zum Spannen der Gleitsehutzvorrichtung ein Glied zusammenwirkt, welches die Verschlussglieder der Gleitschutzvorrichtung nach erfolgter Spannung in die Verschlussstellung bringt. Gemäss der Erfindung ist das die Verschlussglieder in Verschlussstellung bringende Glied als Winkelhebel ausgebildet, der an eine als Hebelspanner ausgebildete Spannvorrichtung angelenkt ist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist mit Vorteil zum Aufbringen von Gleitschutzvorrichtungen verwendbar, welche aus einzelnen, die Lauffläche des Rades bzw. Reifens übergreifenden, am Rad bzw.
Reifen befestigten Gleitschutzstücken bestehen, wie z. B. von Gleitschutzvorrichtungen nach dem österr. Patent 144419. Die Aufbringung solcher Gleitsehutzvorrichtungen ist durch die erfindungsgemässe Vorrichtung wesentlich erleichtert, die es ermöglicht, die Versehlussglieder der Gleitsehutzvorrichtung nach erfolgter Spannung derart an den Reifen bzw. an das Rad anzudrücken, dass sie in die Verschlussstellung gelangen. Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann z. B. derart ausgebildet sein, dass der die Verschlussglieder in Verschlussstellung bringende kürzere Arm des Winkelhebels zwischen den Zinken des gabelförmigen Endes des Spannhebels angeordnet ist, während der längere Arm des Winkelhebels in Griffnähe des Griffteiles des Spannhebels liegt.
Auf diese Art kann Spannung und Verschluss der Gleitsehutzvorrichtung durch einen einzigen Griff erfolgen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung in Aufriss und Grundriss, während Fig. 3 und 4 die Anwendung der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung zeigt.
Der Hebelspanner, mittels welchem das Spannen der Gleitsehutzstüeke erfolgt, besteht aus einem Hebel 1, der an einem Ende gabelförmig ausgebildet ist (Fig. l und 2). Die Enden der Gabelarme 2 sind mit Ansätzen 3 versehen bzw. zur Bildung solcher Ansätze nach oben gebogen, um ein Abrutschen der Enden der Gabelarme beim Ansetzen zu verhindern. An dem Hebel 1 ist bei 4, z. B. mittels am Hebel 1 angeordneter Lasehen, ein aus einer Stange bestehendes Zugglied 5 angelenkt, welches mit seinem hakenförmigen Ende 6 an dem Gleitschutzstück befestigt werden kann. Bei 7 ist an den Hebel 1 ein Winkelhebel 8 schwenkbar angelenkt, dessen kürzerer Hebelarm bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung gleichfalls in zwei Arme 9 gegabelt ist.
In den Fig. 3 und 4 ist die Wirkungsweise der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Montagevorrichtung beim Montieren einer aus einzelnen am Reifen befestigten Gleitsehutzstücken bestehenden Gleitschutzvorrichtung, z. B. einer Gleitsehutzvorrichtung, wie sie Gegenstand des österr. Patentes
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gelegt und auf einer Seite mittels eines hakenartigen Verschlussgliedes 1. in einem am Reifen vorgesehenen sich in der Umfangsrichtung des Reifens erstreckenden Ringwulst 14 eingehängt.
Um das Gleitschutzstück unter Spannung mittels des Hakens 15 in den auf der andern Seite des Reifens vorgesehenen Ringwulst 16 einzuhängen, wird der Hebel 1 der Montagevorrichtung mit seinem gabelförmigen Ende 2 an den Ringwulst 16 angesetzt, wobei die Ansätze 3 der Gabelarme 2 in die von dem Ringwulst 16 gebildete Ringnut eingreifen und ein Abrutschen des Hebels verhindern.
Das am Hebel 1 angelenkte Zugglied 5 wird mittels seines hakenförmigen Endes 6 in das Gleitsehutzstüek 11 eingehängt und hierauf das Gleitschutzstück durch Herunterdrücken des Hebels 1 in die in Fig. 3 gezeichnete Lage angespannt, wobei das hakenförmige Versehlussglied 15 zwischen die Gabelarme 2 des Hebels 1 gelangt.
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des Winkelhebels das Verschlussglied 15 zum Reifen und in die Verschlussstellung drückt, in welcher das hakenförmige Verschlussglied 15 den Ringwulst 16 umgreift (Fig. 4). Das Gleitschutzstück 11 sitzt nun fest, so dass die Montagevorrichtung entfernt werden kann.
Das Abnehmen der Gleitschutzstücke vom Reifen erfolgt in analoger Weise, indem die Montagevorrichtung, wie in Fig. 3 gezeichnet, angesetzt und das Verschlussglied 15 durch Druck auf den Hebel 1 aus dem Ringwulst ausgehängt wird, wobei der Winkelhebel 8 ausser Wirkung bleibt.
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Spannung auf den Reifen bzw. das Rad aufzubringen, dass von einer Ausbildung der Gleitschutzvorrichtung selbst mit besonderen Spanngliedern Abstand genommen werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Aufbringen von Gleitschutzvorrichtungen auf Fahrzeugräder, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Spannvorrichtung zum Spannen der Gleitschutzvorrichtung ein Glied zusammenwirkt, welches die Verschlussglieder der Gleitschutzvorrichtung nach erfolgter Spannung in die Verschlussstellung bringt.