AT14541U1 - Verfahren und Anordnung beim Bahnaufführen in der Trockenpartie einer Faserbahn-Herstellungsmaschine - Google Patents
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Abstract
Verfahren beim Bahnaufführen in der Trockenpartie einer Faserbahn-Herstellungsmaschine, bei dem das Trockensieb (18) abwechselnd mit Trockenzylindern (16) und Umlenkwalzen (17) zu einer Einsiebführung gestützt wird und ein von einer Umlenkwalze (17) und zwei Trockenzylindern (16) zusammen mit den Trockensieb (18) gebildeter Taschenraum (20) mit Vakuum beaufschlagt wird, und beim Bahnaufführen in dem von dem Trockensieb (18) und der Umlenkwalze (17) gebildeten Einlaufzwickel (26) durch Blasen (24) ein verstärktes Vakuum erzeugt wird, wobei dass in Verbindung mit dem Einlaufzwickel (26) und dem Blasluftstrahl (24) gegen die Umlenkwalze (17) ein Kanal (27) abgegrenzt wird, der an seinen in Maschinenrichtung verlaufenden Rändern gegen die Umlenkwalze (17) abgedichtet wird.
Description
Beschreibung
VERFAHREN UND ANORDNUNG BEIM BAHNAUFFÜHREN IN DER TROCKENPARTIE EINER FASERBAHN-HERSTELLUNGSMASCHINE
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren beim Bahnaufführen in der Trockenpartie einer Faserbahn-Herstellungsmaschine, bei dem das Trockensieb abwechselnd mit Trockenzylindern und Umlenkwalzen zu einer Einsiebführung gestützt wird und ein von einer Umlenkwalze und zwei Trockenzylindern zusammen mit dem Trockensieb gebildeter/definierter Taschenraum vakuumbeaufschlagt wird, und in dem von dem Trockensieb und einer Umlenkwalze gebildeten Einlaufzwickel beim Bahnaufführen durch Blasen ein verstärktes Vakuum erzeugt wird. Gegenstand der Erfindung ist auch eine Anordnung beim Bahnaufführen in der Trockenpartie einer Faserbahn-Herstellungsmaschine gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] In der Trockenpartie von Faserbahn-Herstellungsmaschinen, wie zum Beispiel Papieroder Kartonmaschinen, wird die so genannte Einsiebführung angewendet.
[0003] Bei der Einsiebführung wechseln sich die dampfbeheizten Trockenzylinder und die Umlenkwalzen unter Stützen des Trockensiebes ab. In dem von den Trockenzylindern und der Umlenkwalze zusammen mit dem Trockensieb begrenzten Taschenraum ist auch eine Runna-bility-Komponente bzw. ein Laufeigenschaftsbauteil angeordnet, mit der der Taschenraum vakuumbeaufschlagt wird. Runnability-Komponenten werden während der Produktion zum Beispiel dazu eingesetzt, zu verhindern, dass sich die Faserbahn, im Folgenden auch kurz Bahn genannt, von der Umlenkwalze löst und dass die Randpartien der Bahn flattern. Bei Beginn der Produktion erfolgt das Bahnaufführen mit Hilfe eines Bahnaufführstreifens.
[0004] Die unter Einsiebführung herzustellende Faserstoffbahn liegt an der Umlenkwalze auf dem Trockensieb. Die Zentrifugalkraft ist dabei bestrebt, die Bahn von der Oberfläche des Trockensiebes abzuheben. Um das zu verhindern, wird als Umlenkwalze eine vakuumbeaufschlagte Walze eingesetzt, die auch als VAC-Walze bezeichnet wird. Zusätzlich war man bestrebt, neben der VAC-Walze in dem vom Trockensieb und der Umlenkwalze gebildeten Einlaufzwickel durch Blasen ein verstärktes Vakuum zu bilden. Bei den bekannten Lösungen ist das Vakuum, besonders was den Aufführstreifen anbelangt, unzureichend gewesen. Mit anderen Worten: Trotz Vakuumbeaufschlagung des Einlaufzwickels und trotz VAC-Walze hebt sich der Aufführstreifen an der Umlenkwalze von der Oberfläche des Trockensiebes ab, so dass das Bahnaufführen misslingt. So musste denn die Arbeitsgeschwindigkeit der Faserbahn-Herstellungsmaschine während der Produktion und besonders während des Bahnaufführens begrenzt werden. Außerdem wird durch das Blasen dem Einlaufzwickel reichlich Luft zugeführt, wodurch die Funktion der Runnability-Komponente besonders beim Bahnaufführen beeinträchtigt wird. Deshalb hat man bei Maschinenerneuerungen beim Übergang auf seilloses Bahnaufführen hohe Summen für VAC-Walzen und Runnability-Komponenten investieren müssen. Trotzdem ist das Bahnaufführen in der Praxis immer noch eine kritische Phase und eine recht unsichere Sache.
[0005] Mit der vorliegenden Erfindung soll nun zum Bahnaufführen in der Trockenpartie einer Faserbahn-Herstellungsmaschine ein neuartiges Verfahren und eine neuartige Anordnung geschaffen werden, die funktionssicherer als die bisherigen sind und ein zuverlässiges Bahnaufführen ermöglichen. Die kennzeichnenden Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens bestehen darin, dass in Verbindung mit dem Einlaufzwickel und dem Blasen gegen die Umlenkwalze ein Kanal abgegrenzt wird, der an seinen in Maschinenrichtung weisenden Rändern gegen die Umlenkwalze abgedichtet wird. Entsprechend sind die kennzeichnenden Merkmale der erfindungsgemäßen Anordnung, dass sie einen in dem Einlaufzwickel angeordneten, eine Strömungsfläche umfassenden Kanal aufweist, in dem die Blasmittel angeordnet sind, und der in Maschinenrichtung weisende Dichtungselemente zum randseitigen Abdichten des Kanals gegen die Umlenkwalze hat. Die Dichtungselemente bestehen aus im Vergleich zu ihrer Länge schmäleren Leisten, die im Wesentlichen in Maschinenrichtung der Faserbahn-Herstellungs maschine verlaufen. Dank dem Kanal wird nun ein verstärktes Vakuum erzeugt, das sich tiefer als bisher in den Einlaufzwickel hinein erstreckt, so dass nun der Aufführstreifen zuverlässig dem Trockensieb folgt und an dessen Oberfläche haften bleibt. Verstärktes Vakuum wird nur kurzzeitig benötigt, so dass der Leistungsverbrauch mäßig bleibt. Auch wird dank dem Kanal nur eine geringe Blasluftmenge benötigt. Dadurch verringert sich auch die in den Taschenraum gelangende Luftmenge, so dass die Funktion der Runnability-Komponente ungestört bleibt.
[0006] Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen einige Ausgestaltungen der Erfindung dargestellt sind, im Einzelnen beschrieben. Es zeigen: [0007] Fig. 1 eine Faserbahn-Herstellungsmaschine seitlich betrachtet; [0008] Fig. 2a eine mit Runnability-Komponenten bestückte einzelne Trockengruppe der
Trockenpartie einer Faserbahn-Herstellungsmaschine als Prinzipzeichnung; [0009] Fig. 2b die erfindungsgemäße Anordnung während des Bahnaufführens; [0010] Fig. 3a eine Teilvergrößerung aus Fig. 2b; [0011] Fig. 3b als Prinzipzeichnung die Hauptkomponenten der erfindungsgemäßen Anord nung.
[0012] Fig. 1 zeigt eine an sich bekannte Faserbahn-Herstellungsmaschine 10 seitlich betrachtet. Die Maschine 10 umfasst als Teilgesamtheiten hintereinander angeordnet eine Siebpartie 11, eine Pressenpartie 12, eine Trockenpartie 13 und eine Ausrüstungspartie 14. Die Ausrüstungspartie umfasst in der in Fig. 1 gezeigten Faserbahn-Herstellungsmaschine lediglich einen Aufroller. Die Trockenpartie 13 setzt sich aus mehreren hintereinander angeordneten Trockengruppen 15, neun an der Zahl in der in Fig. 1 gezeigten Maschine 10, zusammen.
[0013] Fig. 2a zeigt eine einzelne Trockengruppe 15, von denen wie gesagt in der Trockenpartie der Faserbahn-Herstellungsmaschine mehrere hintereinander angeordnet sind. Die Trockengruppe setzt sich aus Trockenzylindern 16 und Umlenkwalzen 17 zusammen, über die das Trockensieb 18 in einer Endlosschlaufe läuft. Heutzutage wird zunehmend die hier beschriebene Einsiebführung zur Anwendung gebracht, die pro Trockengruppe nur ein Trockensieb hat. In der Praxis läuft die Bahn zwischen dem Trockensieb und dem erhitzten Trockenzylinder. An der Umlenkwalze wiederum läuft die Bahn auf dem Trockensieb. Um die Bahn unter Kontrolle zu halten, wird außerdem eine Runnability-Komponente 19 eingesetzt, die in dem von aufeinander folgenden Trockenzylindern und einer Umlenkwalze gebildeten Taschenraum 20 angeordnet ist. In Fig. 2a sind von den Runnability-Komponenten nur die schraffiert dargestellten Stirnbleche gezeigt, mit denen die Luftströme an den Randpartien der Bahn unter Kontrolle gehalten werden. Weiter ist in Fig. 2a das bloße Trockensieb 18 ohne Aufführstreifen gezeigt.
[0014] In Fig. 2b ist eine Runnability-Komponente 19 ohne Stirnblech dargestellt. In diesem Fall besteht die Runnability-Komponente 19 aus einem Blaskasten. Der Blaskasten hat sowohl auf der Einlauf- wie auch auf der Ablaufseite in Querrichtung der Faserbahn-Herstellungsmaschine angeordnete Blasdüsen. Der Bereich hohen Vakuums ist von dem Taschenraum normalen Vakuums durch einen nahe beim Trockensieb in Querrichtung der Faserbahn-Herstellungsmaschine angeordneten Vakuumteiler abgegrenzt, und der Bereich wird durch Sog vakuumbeaufschlagt. Die gezeigte Runnability-Komponente ist für den Einsatz während der Produktion vorgesehen, wo die Bahn das Trockensieb abdeckt und Lecks durch das Trockensieb hindurch in die Runnability-Komponente verhindert.
[0015] In Fig. 2b sind auch die zum Ablösen des Aufführstreifens 22 dienenden, in dem vom Trockenzylinder 16 und dem Trockensieb 18 gebildeten Auslaufzwickel 21 angeordneten Blasmittel 23 gezeigt. Mit diesen Blasmitteln wird das Ende des Aufführstreifens 22 vom Trockenzylinder 16 abgelöst und folgt dann dem Trockensieb 18. Die Blasmittel sind während des Bahnaufführens in Betrieb, und im in Fig. 2b gezeigten Fall hat das Ende des Aufführstreifens 22 den dargestellten ersten Trockenzylinder 16 bereits passiert. Trotz dieser Blasmittel ist es beim Bahnaufführen besonders an der Umlenkwalze und an den Gruppenübergängen zu Problemen gekommen. Vor allem das Haftenbleiben des Aufführstreifens am Trockensieb im Bereich der Umlenkwalze war unsicher.
[0016] Die Erfindung betrifft also ein Verfahren beim Bahnaufführen in der Trockenpartie einer Faserbahn-Herstellungsmaschine. In der Trockenpartie wird das Trockensieb 18 abwechselnd mit Trockenzylindern 16 und Umlenkwalzen 17 zu einer Einsiebführung gestützt. Mit anderen Worten: In der Trockenpartie ist das Trockensieb 18 abwechselnd mit Trockenzylindern 16 und Umlenkwalzen 17 zu einer Einsiebführung gestützt. Außerdem wird der von einer Umlenkwalze 17 und zwei Trockenzylindern 18 zusammen mit dem Trockensieb 18 gebildete Taschenraum 20 mit Vakuum beaufschlagt. Zu diesem Zweck ist in dem von einer Umlenkwalze 17 und zwei Trockenzylindern 16 definierten Taschenraum 20 eine Runnability-Komponente 19 angeordnet. Beim Bahnaufführen wird auch der vom Trockensieb 18 und der Umlenkwalze 17 gebildete Einlaufzwickel 26 mit einem durch Blasen 24 verstärkten Vakuum beaufschlagt (Fig. 3a). Somit gehören also zu der Anordnung Blasmittel 25, die in dem vom Trockensieb 18 und der Umlenkwalze 17 gebildeten Einlaufzwickel 26 angeordnet sind und zum Verstärken des Vakuums in dem Einlaufzwickel 26 beim Bahnaufführen dienen. Gemäß der Erfindung wird in Verbindung mit dem Einlaufzwickel 26 und dem Blasen 24 gegen die Umlenkwalze 17 ein Kanal 27 abgegrenzt (Fig. 3b), der an seinen in Maschinenrichtung weisenden Rändern gegen die Umlenkwalze 17 abgedichtet wird. Mit anderen Worten: Erfindungsgemäß gehört zu der Anordnung ein im Einlaufzwickel 26 angeordneter, eine Strömungsfläche 28 (Fig. 3b) aufweisender Kanal 27, in dem die Blasmittel 25 angeordnet sind, und der in Maschinenrichtung weisende Dichtungselemente 29 zum Abdichten des Kanals 27 an seinen Rändern gegen die Umlenkwalze hat.
[0017] Die vorgenannte Lösung bietet zahlreiche Vorteile. Der wichtigste dieser Vorteile ist vielleicht die beachtlich große Vakuumwirkung sehr tief in dem Einlaufzwickel. Diese Wirkung zu erreichen hilft der erfindungsgemäße Kanal 27, der gegen den Umlenkzylinder 17 gebildet wird. Von der zum Umlenkzylinder 17 entgegengesetzten Seite wird der Kanal 27 von der Strömungsfläche 28 begrenzt, zu der hin der Blasluftstrahl 24 gerichtet ist. Dabei wird durch das Blasen ein Venturi-Effekt bewirkt, der Luft aus dem Einlaufzwickel mit sich reißt und so eine beträchtliche Vakuumwirkung im Anfangsteil des Kanals und besonders an dessen Vorderseite zuwege bringt.
[0018] Außerdem lenken die den Kanal an seinen Rändern begrenzenden Dichtungen den Blasvorgang und verhindern gleichzeitig ein Entweichen des Vakuums. Dadurch wiederum wird das Vakuum im Einlaufzwickel verstärkt. In Fig. 2b ist die den erfindungsgemäßen Kanal enthaltende Anordnung, die an der Runnability- Komponente 19 befestigt ist, im Prinzip dargestellt.
[0019] In Fig. 3a ist eine erfindungsgemäße Anordnung genauer dargestellt. Hier ist in Drehrichtung der Umlenkwalze 17 an dem Kanal 27 zusätzlich eine Verlängerung 30 (Fig. 3b) angebracht, die zum Trockensieb 18 hin offen ist. Dadurch reicht die Vakuumwirkung noch tiefer in den Einlaufzwickel hinein. Außerdem erstreckt sich die Vakuumwirkung nun auch auf das Trockensieb 18 und durch dieses hindurch auf den Aufführstreifen 22. Dadurch wird der Aufführstreifen straff an das Trockensieb fixiert, und zwar zu einem möglichst frühen Zeitpunkt und unmittelbar vor der so problematischen Stelle, das heißt dort, wo das Trockensieb auf die Umlenkwalze trifft. Da die Verlängerung so tief im Einlaufzwickel angeordnet ist, kann das Vakuum nun in keiner Richtung mehr entweichen. Der Aufführstreifen bleibt über die gesamte Strecke auf der Umlenkwalze zuverlässig an der Oberfläche des Trockensiebes haften, so dass das Bahnaufführen mit Sicherheit gelingt.
[0020] Ein Entweichen des Vakuums wird außerdem durch Abdichten des Kanals 27 in Maschinenrichtung über eine Teilstrecke auch gegen das Trockensieb 18 verhindert. Genauer gesagt ist in Drehrichtung der Umlenkwalze betrachtet am Anfang der Verlängerung 30 eine quer gerichtete Dichtungsfläche 31 gegen das Trockensieb 18 vorhanden. In Fig. 3b ist die Anordnung in abstrakterer Form dargestellt. Auch hier ist in Drehrichtung der Umlenkwalze 17 am Kanal 27 eine Verlängerung 30 vorhanden, die zum Trockensieb 18 hin offen ist. In der Praxis wird die Verlängerung von den Randdichtungen 32 gebildet, die sowohl die Umlenkwalze wie auch das Trockensieb berühren können und das in der Praxis auch tun. In Fig. 3b ist auch die oben genannte Dichtungsfläche 31 zu sehen, die sich zwischen den Randdichtungen 32 erstreckt. Die Dichtungsfläche ist somit in der Hauptsache der Querrichtung der Faserbahn-Herstellungsmaschine angepasst, hat jedoch auch in Längsrichtung der Faserbahn-Herstellungsmaschine eine Dimension. In Fig. 3b ist die Randdichtung 32 gestrichelt dargestellt und folgt in ihrer Form der Krümmung der Umlenkwalze 17.
[0021] In der dargestellten Ausführungsform wird die Strömungsfläche 28 von einer Blechkonstruktion 33 gebildet, die an der Runnability-Komponente 19 abgestützt ist. Somit erübrigen sich separate Stützkonstruktionen, und die Strömungsfläche kann exakt an der gewünschten Stelle ausgebildet werden. Die Blechkonstruktion ist leicht und erfordert wenig Montageraum. Auch ist der Blechwerkstoff leicht zu formen. Bevorzugt ist die die Blechkonstruktion enthaltende Anordnung an ihrem einen Rand gestützt, wobei die Befestigung am Ende der Runnability-Komponente erfolgt. Dadurch werden das Befestigen und das eventuelle Einstellen erleichtert. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Blechkonstruktion gekrümmt und so bemessen, dass der gegenseitige Abstand von Blechkonstruktion und Umlenkwalze in Blasrichtung ein wenig zunimmt. Die Ränder der Blechkonstruktion sind außerdem nach oben gebogen. Man erhält so eine starre Blechkonstruktion, und die Randdichtungen 32 können an der Blechkonstruktion 33 angebracht werden, so dass sich eine kompakte und stabile Konstruktion ergibt.
[0022] Da die Blechkonstruktion und die Randdichtungen eine Gesamtheit bilden, hält die Blechkonstruktion Distanz zur Umlenkwalzenoberfläche. Gleichzeitig bleibt die Größe des sich bildenden Kanals im Wesentlichen unverändert. Die Blasmittel 25 sind hier zur Umlenkwalzenseite 17 der Blechkonstruktion 33 hin gerichtet/geöffnet und umfassen eine Blaskammer 34, die sich über die gesamte Breite des Kanals 27 erstreckt. Die Blaskammer gleicht die druckbeaufschlagte Luft aus und hat Löcher, die sich zur Umlenkwalzenseite 17 der Blechkonstruktion 33 hin weisen. Hierbei wandert der sich bildende Blasluftstrahl 24 in dem Kanal 27 gegen die Drehbewegung der Umlenkwalze 17 die Strömungsfläche 28 entlang.
[0023] Die Druckluft wird über den in Maschinenrichtung weisenden Ausgleichsrohrstutzen 35 (Strichpunktlinie) in die Blaskammer 34 geleitet. Der Ausgleichsrohrstutzen 35 ist an einen größeren Druckluft-Rohrstutzen 36 angeschlossen, der wiederum an das Druckluftsystem der Faserbahn-Herstellungsmaschine angeschlossen ist. So kann die Bauhöhe der Anordnung niedrig gehalten und der Druckluft-Rohrstutzen zum Stützen der Blechkonstruktion und der Randdichtungen genutzt werden. Nach Fig. 3b ist die Blaskammer 34 distanziert von der Oberfläche der Umlenkwalze 17 angeordnet. Dabei zieht der Blasluftstrahl 24 im Kanal 27 Luft mit sich, und dieser Zug erstreckt sich unter der Blaskammer 34 hindurch bis zu der oben genannten Verlängerung 30. Da dank der Abdichtungen der Zutritt von Ersatzluft verhindert ist, bildet sich an der besagten Stelle ein beachtliches Vakuum. Das ist in Fig. 3b durch eingekreiste Minuszeichen dargestellt. Wenn nun der Aufführstreifen auf die Umlenkwalze zu anläuft, wird er gleich hinter der Dichtungsfläche einer starken Vakuumwirkung ausgesetzt, die den Aufführstreifen fest an das Trockensieb heftet. Unabhängig von der Permeabilität des Trockensiebes bleibt das Vakuum innerhalb des Trockensiebes erhalten und hält den Aufführstreifen fest in seinem Griff. So bleibt also der Aufführstreifen bei der Umlenkwalze an der Oberfläche des Trockensiebes haften und löst sich von dieser nicht bis zum folgenden Einlaufzwickel oder bis zu den Überführungsvorrichtungen des folgenden Gruppenübergangs, so dass das Bahnauffüh-ren gelingt.
[0024] Fig. 3a zeigt den Blasluftstrahl 24, der zum Schluss den Kanal 27 zur Runnability- Komponente 19 hin verlässt. Hier ist in Drehrichtung der Umlenkwalze 17 betrachtet vor dem Kanal 27 außerdem ein Schaber 37 angeordnet, der verhindert, dass die auf der Oberfläche der Umlenkwalze 17 befindliche Grenzschichtluft in den Einlaufzwickel 26 gelangt. Gleichzeitig lenkt dieser Schaber 37 den Blasluftstrahl weg von dem Einlaufzwickel (zweiter Pfeil 38). Mit dem Schaber wird also verhindert, dass die sich auf der Oberfläche der Umlenkwalze bewegende Grenzschichtluft in den Kanal gelangt, so dass der Blasluftstrahl im Kanal ungestört bleibt und die Vakuumwirkung mit einer geringen Luftmenge erzeugt werden kann. Dadurch wiederum wird die Störanfälligkeit der Runnability-Komponente verringert. Vor der Schaberklinge können Luftleitelemente angeordnet sein, welche die aus dem Kanal austretende Strömung nach der
Seite ablenken, falls in dieser Position kein den Schaber umgehender Strömungsweg vorhanden ist.
[0025] Die mit der erfindungsgemäßen Anordnung erzeugte Vakuumwirkung ist so beträchtlich, dass das seillose Bahnaufführen gelingt, selbst wenn die Umlenkwalze als glatte oder sogar als saugfreie Walze ausgebildet ist. Somit kann auf seilloses Bahnaufführen übergegangen werden, ohne dass in teure Rillenwalzen oder VAC- Walzen investiert werden muss. Aber auch in Verbindung mit VAC-Walzen kann mit der Anordnung leicht ein gelungenes Bahnaufführen gesichert und die Bahnaufführgeschwindigkeit erhöht werden.
[0026] Gemäß der Erfindung wird das verstärkte Vakuum durch Blasen erzeugt. Der Blasvorgang lässt sich leicht steuern, und die erforderlichen Komponenten erfordern nur wenig Montageraum. Außerdem hat man beobachtet, dass sich ein beträchtliches Vakuum mit überraschend niedrigem Überdruck und geringer Strömung erzielen lässt, was teils dem niedrigen und randseitig abgedichteten Kanal zu verdanken ist.
[0027] In der Praxis beträgt der Abstand der Strömungsfläche des Kanals von der Oberfläche der Umlenkwalze zum Beispiel 5-15 mm. Die Ausgleichskammer befindet sich sogar noch näher bei der Umlenkwalze. Auch wenn verhindert ist, dass die Grenzschichtluft in den Einlaufzwickel gelangt, wird das Blasen so eingerichtet, dass die Blasgeschwindigkeit größer ist als die Umfangsgeschwindigkeit der gegenläufigen Umlenkwalze. Somit kann der Blasluftstrahl aus dem Kanal austreten, wobei es zum Venturi-Effekt kommt. In der Erfindung wird der Blasluftstrahl 24 mit Druckluft gebildet, die einen Druck von 10-60 kPa, bevorzugt von 10-30 kPa hat. So erzielt man mit einem überraschend niedrigen Druckniveau ein beachtliches Vakuum. Gleichzeitig beträgt der Luftverbrauch nur einige Dutzend Liter in der Sekunde, was dem herkömmlichen Ablöseblasen entspricht. Messungen zufolge erreicht man dann unabhängig davon, ob die Umlenkwalze rotiert oder sich der Aufführstreifen beim Kanal befindet, ein Vakuum von 500 - 6000 Pa. Die Anordnung funktioniert somit unter allen Bedingungen. Zum Beispiel mit einem Blasluftstrahl von 30 kPa erzielte man in statischer Situation ohne Aufführstreifen ein Vakuum von ca. 3000 Pa und mit Aufführstreifen ein Vakuum von ca. 4600 Pa. Mit dem gleichen 30-kPa-Blasluftstrahl erzielte man beim Fahren der Trockengruppe im Kriechgang ein Vakuum von ca. 2200 Pa und bei einer Bahngeschwindigkeit von ca. 675 m/min ein Vakuum von ca. 1800 Pa (ohne Aufführstreifen). Somit liegen die erzielten Vakuumniveaus bis zu zehnmal höher als beim Stand der Technik. Außerdem haben Testmessungen ergeben, dass die Deckung des Aufführstreifens das sich bildende Vakuum kaum erhöht. In der Praxis gelingt es so wenig Luft, das Trockensieb zu durchdringen, dass ihre Wirkung auf das Vakuum vernachlässigt werden kann. Durch das Blasen wird also eine beträchtliche Vakuumwirkung erzielt, die den Aufführstreifen unverzüglich in den Griff nimmt. Auch das Rotieren der Umlenkwalze hat kaum Wirkung auf das sich bildende Vakuum, da verhindert wird, dass die Grenzschichtluft in den Einlaufzwickel strömt. So wird also mit der erfindungsgemäßen Anordnung kurzdauernd ein gegenüber bisher beträchtlich stärkeres Vakuum beträchtlich tiefer im Einlaufzwickel als bisher erzeugt, so dass unter allen Bedingungen ein zuverlässiges Bahnaufführen gewährleistet ist.
[0028] Die Breite des Kanals kann zum Beispiel 400 - 500 mm, die Länge der Randdichtungen ca. 200 mm und ihre Dicke ca. 10 mm betragen. Die verstärkte Vakuumzone ist ca. 30 mm lang, und der Abstand der gerundeten Enden der Randdichtungen vom Berührungspunkt zwischen Trockensieb und Umlenkwalze beträgt unter 200 mm.
[0029] Nach erfolgtem Bahnaufführen kann die Blasfunktion abgestellt werden, aber der Kanal einschließlich seiner Abdichtungen bleibt erhalten. Beim Bahnaufführen zieht das starke Vakuum das Trockensieb gegen die Randdichtungen, die gleichzeitig über die Umlenkwalzenoberfläche schleifen. Somit werden bevorzugt aus Teflon bestehende oder mit Teflon beschichtete Dichtungen eingesetzt, die verschleißfest sind, ohne das Trockensieb abzunutzen. Nach dem Beseitigen des Vakuums lässt die Belastung nach und das Trockensieb löst sich von den Randdichtungen. Gleichzeitig nimmt die Belastung gegen die Umlenkwalze ab. Somit bleiben die Randdichtungen über lange Zeit intakt, und auch das Trockensieb erfährt keine Abnutzung auch wenn der Kanal fest an die Runnability-Komponente montiert ist. Die Blasfunktion wird bevorzugt nur bei Bedarf eingesetzt.
[0030] Zum Beispiel zu Beginn des Bahnaufführens wird Luft zum Beispiel nur in die ersten beiden Trockengruppen geleitet. In den anderen Trockengruppen ist vorerst noch kein verstärktes Vakuum erforderlich, denn das Ende des Aufführstreifens befindet sich erst im Anlaufen. Mit Vorankommen des Aufführstreifens werden neue Trockengruppen beaufschlagt, und entsprechend wird die Blasfunktion dort abgeschaltet, wo der Aufführstreifen das Trockensieb bereits deckt.
[0031] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Anordnung wird bei Einsiebführung selbst über eine saugfreie und glatte Umlenkwalze hinweg ein zuverlässiges Bahnaufführen erreicht. Schon mit einer kleinen Luftmenge wird ein erhebliches Vakuum bewirkt, das sich außerdem optimal tief in den Einlaufzwickel hinein erstreckt. Überraschend ist auch das „Speichern“ des Vakuums im Trockensieb, wobei der Aufführstreifen trotz der Zentrifugalkräfte sicher an der Oberfläche des Trockensiebes gehalten wird.
Claims (12)
- Ansprüche 1. Verfahren beim Bahnaufführen in der Trockenpartie einer Faserbahn-Herstellungsmaschi-ne, bei dem das Trockensieb (18) abwechselnd mit Trockenzylindern (16) und Umlenkwalzen (17) zu einer Einsiebführung gestützt wird und ein von einer Umlenkwalze (17) und zwei Trockenzylindern (16) zusammen mit dem Trockensieb (18) gebildeter Taschenraum (20) mit Vakuum beaufschlagt wird, und beim Bahnaufführen in dem von dem Trockensieb (18) und der Umlenkwalze (17) gebildeten Einlaufzwickel (26) durch Blasen (24) ein verstärktes Vakuum erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit dem Einlaufzwickel (26) und dem Blasluftstrahl (24) gegen die Umlenkwalze (17) ein Kanal (27) abgegrenzt wird, der an seinen in Maschinenrichtung verlaufenden Rändern gegen die Umlenkwalze (17) abgedichtet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Drehrichtung der Umlenkwalze (17) an dem Kanal (27) eine Verlängerung (30) angeordnet wird, die zum Trockensieb (18) hin offen gestaltet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Maschinenrichtung der Kanal (27) über eine Teilstrecke auch gegen das Trockensieb (18) abgedichtet wird.
- 4. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Blasluftstrahl mit Druckluft gebildet wird, deren Druck 10-60 kPa, bevorzugt 10-30 kPa beträgt.
- 5. Anordnung beim Bahnaufführen in der Trockenpartie einer Faserbahn-Herstellungsmaschine, bei der das Trockensieb (18) abwechselnd mit Trockenzylindern (16) und Umlenkwalzen (17) zu einer Einsiebführung gestützt ist und bei der in dem von einer Umlenkwalze (17) und zwei Trockenzylindern (16) zusammen mit dem Trockensieb (18) gebildeten Taschenraum (20) eine Runnability-Komponente zum Vakuumbeaufschlagen des Taschenraums (20) angeordnet ist, wobei die Anordnung Blasmittel (25) umfasst, die dazu eingerichtet sind, in dem vom Trockensieb (18) und der Umlenkwalze (17) gebildeten Einlaufzwickel (26) beim Bahnaufführen ein verstärktes Vakuum zu bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung einen in dem Einlaufzwickel (26) angeordneten, eine Strömungsfläche (28) umfassenden Kanal (27) aufweist, in dem die Blasmittel (25) angeordnet sind und der in Maschinenrichtung weisende Dichtungselemente (29) zum randseitigen Abdichten des Kanals (27) an der Umlenkwalze (17) hat.
- 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (27) in Drehrichtung der Umlenkwalze (17) eine Verlängerung (30) hat, die zum Trockensieb (18) hin offen ist.
- 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Drehrichtung der Umlenkwalze (17) betrachtet am Anfang der Verlängerung (30) eine quer gerichtete Dichtungsfläche (31) gegen das Trockensieb (18) angeordnet ist.
- 8. Anordnung nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsfläche (28) aus einer Blechkonstruktion (33) gebildet ist, die an der Runnability-Komponente (19) abgestützt ist.
- 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Blasmittel (25) dazu eingerichtet sind, sich zur der Umlenkwalze (17) zugewandten Seite der Blechkonstruktion (33) hin zu öffnen.
- 10. Anordnung nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in Drehrichtung der Umlenkwalze (17) betrachtet vor dem Kanal (27) ein Schaber (37) zur Verhinderung des Eintritts der an der Oberfläche der Umlenkwalze befindlichen Grenzschichtluft in den Einlaufzwickel (26) angeordnet ist.
- 11. Anordnung nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkwalze (17) als glatte Walze ausgebildet ist.
- 12. Anordnung nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkwalze (17) als saugfreie Walze ausgebildet ist. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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