Fahrbare Bodenreinigungsmaschine
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Bodenreinigungsmaschine, umfassend ein Fahrgestell, eine Reinigungswerkzeugeinrichtung, welche an dem Fahrgestell angeordnet ist mit mindestens einem Reinigungswerkzeug und mit einem Halter für das mindestens eine Reinigungswerkzeug, und eine Saugeinrichtung, welche ein Saugaggregat und eine Einsaugeinrichtung aufweist. Aus der WO 2012/065624 AI ist ein fahrbares Bodenreinigungsgerät mit mindestens einem Reinigungswerkzeug zum Reinigen einer Bodenfläche und mit einem Reinigungsflüssigkeitstank sowie mit einem Schmutzflüssigkeitstank und einem Saugaggregat zum Aufnehmen einer auf die Bodenfläche aufgebrachten Reinigungsflüssigkeit und Überführen der Reinigungsflüssigkeit in den Schmutzflüssigkeitstank bekannt, wobei in die Tankwand des Reinigungsflüssigkeitstanks oder des Schmutzflüssigkeitstank eine erste Vertiefung eingeformt ist, in der das Saugaggregat angeordnet ist und die von einem ersten Abdeckelement abgedeckt ist, wobei die Tankwand und/oder das erste Abdeckelement mindestens einen Luftführungskanal ausbilden, der sich von der ersten Vertiefung bis zu einer Öffnung erstreckt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bodenreinigungsmaschine der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche bei einfachem konstruktivem Aufbau kompakt ausbildbar ist.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Bodenreinigungsmaschine erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Saugaggregat an dem Halter angeordnet ist. Bei der erfindungsgemäßen Lösung dient der Halter einerseits zum Halten des mindestens einen Reinigungswerkzeugs und andererseits auch zum Halten des Saugaggregats. Dadurch lässt sich die Bodenreinigungsmaschine kompakt
ausbilden. Die Bodenreinigungsmaschine lässt sich bezüglich ihres Schwerpunktes optimieren.
Das Saugaggregat ist durch die Anordnung und insbesondere direkte Anord- nung an dem Halter auch für Wartungsarbeiten bzw. Austauscharbeiten auf relativ einfache Weise zugänglich.
Insbesondere ist der Halter als Haube und/oder Abdeckung für das mindestens eine Reinigungswerkzeug ausgebildet. Es lässt sich dazu die Anzahl der be- nötigten Bauteile minimieren.
Günstigerweise umfasst das Saugaggregat ein Sauggebläse und einen
Gebläsemotor. Es lässt sich dadurch ein Saugstrom für eine Unterdruckbeaufschlagung erzeugen, um über die Einsaugeinrichtung, welche ins- besondere einen oder mehrere Saugbalken umfasst, überschüssige Flüssigkeit (Schmutzflüssigkeit) einsaugen zu können.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sitzt an dem Halter auch eine Motoreinrichtung für einen Bewegungsantrieb und insbesondere Rotationsantrieb des mindestens einen Reinigungswerkzeugs, wobei das mindestens eine Reinigungswerkzeug relativ zu dem Halter bewegt ist. Es ergibt sich dadurch eine optimierte Platznutzung unter Minimierung der benötigten Bauteile. Dadurch wiederum lässt sich die Bodenreinigungsmaschine auf kompakte Weise ausbilden.
Bei einem Ausführungsbeispiel sind das mindestens eine Reinigungswerkzeug und die Motoreinrichtung so angeordnet und ausgebildet, dass bei Bodenkontakt des mindestens einen Reinigungswerkzeugs ein Fahrantrieb der Bodenreinigungsmaschine bereitgestellt ist. Das Reinigungswerkzeug bewirkt einen "Reibungsantrieb" für die fahrbare Bodenreinigungsmaschine.
Günstigerweise ist an dem Fahrgestell eine Tankeinrichtung mit mindestens einem Reinigungsflüssigkeitstank und mindestens einem Schmutzflüssigkeits-
tank angeordnet. Es lässt sich dadurch ein "autarker" Reinigungsbetrieb realisieren. Reinigungsflüssigkeit aus dem mindestens einen Reinigungsflüssigkeitstank kann auf den zu reinigenden Boden aufgebracht werden und überschüssige schmutzbehaftete Flüssigkeit kann in den mindestens einen
Schmutzflüssigkeitstank der Bodenreinigungsmaschine aufgenommen werden.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn mindestens ein Aufnahmeraum für das Saugaggregat und/oder für eine Motoreinrichtung für das mindestens eine Reinigungswerkzeug durch eine Ausnehmung an der Tankeinrichtung gebildet ist. Eine solche Ausnehmung lässt sich durch Wandungsausbildung der Tankeinrichtung auf einfache Weise realisieren. Der oder die Aufnahmeräume lassen sich auf einfache Weise in die Tankeinrichtung durch entsprechende Ausbildung einer Wandung der Tankeinrichtung einformen. Bei einem Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, dass der mindestens eine Aufnahmeraum an dem mindestens einen Reinigungsflüssigkeitstank gebildet ist. Es ist beispielsweise vorteilhaft, wenn der Schmutzflüssigkeitstank abnehmbar ist, um diesen auf einfache Weise entleeren zu können. Der mindestens eine Reinigungsflüssigkeitstank kann stationär an dem Fahrgestell an- geordnet sein. Eine Positionierung des Saugaggregats "in" dem mindestens einen Reinigungsflüssigkeitstank ist dann vorteilhaft.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn der mindestens eine Aufnahmeraum (für das Saugaggregat und/oder für die Motoreinrichtung) direkt oberhalb des Halters gebildet ist, wobei eine Projektion des mindestens einen Aufnahmeraums nach unten den Halter trifft. Wenn beispielsweise die Bodenreinigungsmaschine auf einer horizontalen Unterlage (bezogen auf die Schwerkraftrichtung aufsteht), dann trifft eine Projektion des mindestens einen Aufnahmeraums in vertikaler Richtung den Halter. Es ergibt sich dadurch ein ein- facher und kompakter Aufbau für die Bodenreinigungsmaschine.
Für einen kompakten Aufbau ist es günstig, wenn der mindestens eine Aufnahmeraum in einer Längsrichtung der Bodenreinigungsmaschine beabstandet
zu der Einsaugeinrichtung ist, wobei insbesondere die Batterieeinrichtung und/oder eine Radeinrichtung zwischen dem mindestens einen Aufnahmeraum und der Einsaugeinrichtung an dem Fahrgestell angeordnet ist. Dadurch ergibt sich eine kompakte Ausbildung . Es lassen sich für einen Betrieb optimierte Schwerpunktverhältnisse erreichen.
Es ist ferner günstig, wenn die mindestens einen Ausnehmung zu einer Unterseite des Fahrgestells hin offen ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise die Bodenreinigungsmaschine montieren. Ferner lässt sich dadurch auf einfache Weise eine Wartung des Saugaggregats bzw. der Motoreinrichtung durchführen und es ist ein einfacher Austausch möglich.
Günstig ist es, wenn die mindestens eine Ausnehmung (das heißt der mindestens eine Aufnahmeraum) als Einbuchtung an einer Wandung des Tanks ausgebildet ist und insbesondere entsprechend eingeformt ist. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise der entsprechende Aufnahmeraum bereitstellen. Ferner lassen sich auf einfache Weise ein oder mehrere Strömungskanäle und auch gewundene Strömungskanäle bereitstellen, um eine Geräuschminimie- rung auf einfache Weise realisieren zu können.
Günstig ist es, wenn eine Luftführungseinrichtung vorgesehen ist, welche einen oder mehrere Strömungskanäle für Luft aufweist und welche mindestens teilweise in dem mindestens einen Aufnahmeraum und insbesondere dem mindestens einen Aufnahmeraum für das Saugaggregat angeordnet sind . Es lässt sich dadurch auf konstruktiv einfache Weise eine Luftführung erreichen, um beispielsweise auf einfache Weise Prozess(ab)luft abführen zu können. Der konstruktive Aufwand und auch der Dichtungsaufwand lässt sich minimieren.
Insbesondere wird durch die Luftführungseinrichtung Zuluft und/oder Abluft für einen Gebläsemotor des Saugaggregats und/oder Zuluft und/oder Abluft für eine Motoreinrichtung für das mindestens eine Reinigungswerkzeug und/oder Prozessluft des Saugaggregats führen.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Begrenzungswandung des mindestens einen Aufnahmeraums und/oder der Tankeinrichtung mindestens teilweise eine Wandung eines oder mehrerer Strömungskanäle bildet. Dadurch lassen sich auf einfache Weise Strömungskanäle mit minimiertem konstruk- tiven Aufwand ausbilden. Die Tankeinrichtung mit ihrer entsprechenden
Begrenzungswand lässt sich gewissermaßen als Gegenelement für die
Strömungsführung ausbilden.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist in dem mindestens einen Aufnahmeraum eine Wandung angeordnet, welche gegenüber dem Saugaggregat fluiddicht ist, wobei zwischen der Wandung und einer Begrenzungswandung des mindestens einen Aufnahmeraums ein Durchströmungsraum für Luft gebildet ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise mindestens ein Strömungskanal bilden, über den beispielsweise Prozessluft abführbar ist.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist ein Strömungsführungselement mit mindestens einem Einlass und mit mindestens einem Auslass vorgesehen, wobei das Strömungsführungselement ein oder mehrere Strömungskanäle mit einer gekrümmten Strömungsführungsrichtung und/oder einer Strömungsumlen- kung ausbildet und/oder definiert.
Über das Strömungsführungselement lässt sich auf einfache Weise eine
"Krümmung" einer Hauptströmungsrichtung erreichen bzw. eine Strömungs- umlenkung insbesondere zur Geräuschminimierung erreichen.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das Strömungsführungselement an dem Halter sitzt und insbesondere direkt an diesem montiert ist. Dadurch ergibt sich ein einfacher konstruktiver Aufbau der Bodenreinigungsmaschine. Bei einem Ausführungsbeispiel weist das Strömungsführungselement ein Mittelelement auf, an welchem das Saugaggregat gehalten ist und/oder abgestützt ist. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise eine optimierte
Strömungsführung erreichen. Beispielsweise kann an dem Mittelelement
Prozess(ab)luft vorbeigeführt werden, um diese abzuführen. Über das Mittelelement kann beispielsweise Zuluft insbesondere zu einem Gebläsemotor des Saugaggregats geführt werden und es kann Abluft von dem Gebläsemotor abgeführt werden. Diese Strömungsführung lässt sich über ein integrales Bau- element realisieren.
Günstigerweise ist an dem Mittelelement mindestens ein Strömungskanal mit einer gekrümmten Strömungsrichtung und/oder einer Strömungsumlenkung realisiert. Dadurch ergibt sich auf einfache Weise eine Strömungsführung an der Bodenreinigungsmaschine.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist an dem Mittelelement ein erster Stutzen mit einem Einlass gebildet. Dadurch lässt sich beispielsweise Zuluft zu dem Mittelelement zuführen, wobei diese Zuluft durch das Mittelelement beispielsweise an einen Gebläsemotor des Saugaggregats verteilt wird .
Es ist ferner günstig, wenn an dem Mittelelement ein zweiter Stutzen mit einem Auslass angeordnet ist. Über den zweiten Stutzen lässt sich beispielsweise Abluft eines Gebläsemotors abführen, wobei die Abführung dann über das Mittelelement erfolgt.
Es ist günstig, wenn der erste Stutzen und der zweite Stutzen quer zueinander orientiert sind . Dadurch ergibt sich eine optimierte Strömungsführung . Insbesondere sind in dem ersten Stutzen und/oder dem zweiten Stutzen geschlossene Strömungskanäle gebildet. Dann kann auf optimierte Weise Zuluft bzw. Abluft für einen Gebläsemotor geführt werden.
Es ist ferner günstig, wenn an dem Mittelelement ein Auslasssteg angeordnet ist, wobei insbesondere der Auslasssteg mit einer Begrenzungswandung einer Tankeinrichtung einen Strömungskanal bildet. Dadurch lässt sich über das Strömungsführungselement eine "integrierte" Strömungsführung sowohl für eine Kühlung des Gebläsemotors als auch für die Abführung von Prozessluft
realisiert werden. Durch Positionierung des Auslassstegs zu einem Begren- zungswandungsbereich der Tankeinrichtung lässt sich die Begrenzungswandung des Tankbereichs zur Ausbildung eines oder mehrerer Abführungskanäle nutzen .
Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das Strömungselement einstückig ausgebildet ist. Dadurch lässt sich die Bodenreinigungsmaschine auf einfache Weise herstellen. Insbesondere ist das Strömungsführungselement zur Führung von Pro- zess(ab)luft des Saugaggregats und zur Führung von Motorluft und insbesondere Zuluft und Abluft einer Motoreinrichtung für das mindestens eine Reinigungswerkzeug und/oder eines Gebläsemotors für das Saugaggregats ausgebildet. Es ergibt sich dadurch ein einfacher konstruktiver Aufbau der Bodenreinigungsmaschine mit einer Minimierung der Anzahl von benötigten Bauteilen.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist an dem mindestens einen Reinigungsflüssigkeitstank mindestens ein Kanal angeordnet, welcher fluidwirksam mit dem Saugaggregat verbunden ist und welcher durch den mindestens einen Reinigungsflüssigkeitstank hindurch geführt ist und gegen einen Aufnahmeraum des mindestens einen Reinigungsflüssigkeitstanks abgedichtet ist. Über diesen mindestens einen Kanal lässt sich eine Unterdruckbeaufschlagung der Einsaugeinrichtung erreichen.
Insbesondere steht der mindestens eine Kanal in fluidwirksamer Verbindung mit einer Unterdruckbeaufschlagungseinrichtung, durch welche ein Aufnahmeraum des mindestens einen Schmutzflüssigkeitstanks mit Unterdruck beaufschlagbar ist. Durch eine Unterdruckbeaufschlagung des Schmutz- flüssigkeitstanks lässt sich eine Einsaugung von Schmutzflüssigkeit an der Einsaugeinrichtung "treiben".
Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Saugeinrichtung das Saugaggregat, welches an dem Halter sitzt, mindestens einen Kanal, welcher durch einen Reinigungsflüssigkeitstank durchgeht, eine Unterdruckbeaufschlagungs- einrichtung, welche fluidwirksam über den mindestens einen Kanal mit dem Saugaggregat verbunden ist und durch welche ein Aufnahmeraum mindestens eines Schmutzflüssigkeitstanks mit einem Unterdruck beaufschlagbar ist, und die Einsaugeinrichtung mit mindestens einem Saugbalken, welcher in fluid- wirkamer Verbindung mit dem Aufnahmeraum des mindestens einen Schmutzflüssigkeitstanks steht. Der durch das Saugaggregat erzeugte Unterdruck wird über den mindestens einen Kanal der Unterdruckbeaufschlagungseinrichtung bereitgestellt, welche wiederum den notwendigen Saugdruck in dem Aufnahmeraum des mindestens einen Schmutzflüssigkeitstanks bereitstellt. Durch die fluidwirksame Verbindung des mindestens einen Schmutzflüssigkeitstanks mit der Einsaugeinrichtung lässt sich wiederum an dem mindestens einen Saugbalken Schmutzflüssigkeit einsaugen.
Günstigerweise ist an dem Halter eine Ausbringeinrichtung zum Ausbringen von Reinigungsflüssigkeit auf eine Bodenfläche angeordnet. Der Halter hat dann die Funktion des Haltens des mindestens einen Reinigungswerkzeugs, des Haltens des Saugaggregats und gegebenenfalls Haltens einer Motoreinrichtung für das Reinigungswerkzeug einschließlich Übermittlung des Drehmoments der Motoreinrichtung auf das mindestens eine Reinigungswerkzeug, sowie Halten beispielsweise von einen oder mehreren Düsen zur Ausbringung von Reinigungsflüssigkeit.
Die erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine ist beispielsweise als
Schrubbmaschine oder Saugmaschine oder Kehrmaschine oder Scheuersaugmaschine ausgebildet. Sie ist insbesondere als selbstfahrende Maschine ausgebildet, bei der ein Bediener keine Körperkraft für einen Fahrantrieb auf- bringen muss.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine als Nachläufermaschine ausgebildet, bei der ein Bediener hinter der Bodenreinigungsmaschine herläuft.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zu sammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung, zeigen : eine Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungs gemäßen Bodenreinigungsmaschine; eine weitere Schnittansicht der Bodenreinigungsmaschine gemäß Figur 1; eine Draufsicht auf eine Reinigungswerkzeugeinrichtung der Bodenreinigungsmaschine gemäß Figur 1 mit daran angeordnetem Saugaggregat; eine ähnliche Ansicht wie Figur 3 ohne Saugaggregat; und ein Ausführungsbeispiel eines Strömungsführungselements (welches an der Reinigungswerkzeugeinrichtung gemäß Figur 3 angeordnet ist). Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine, welches in den Figuren 1 und 2 gezeigt und dort mit 10 bezeichnet ist, um- fasst ein Fahrgestell 12, an welchem ein Maschinenkörper 14 angeordnet ist.
An dem Fahrgestell ist eine Radeinrichtung 16 angeordnet. Die Radeinrichtung 16 ist lenkbar. Es ist dazu eine entsprechende Lenkeinrichtung mit einem Lenkrad 18 vorgesehen.
Die Bodenreinigungsmaschine 10 umfasst eine Reinigungswerkzeugeinrichtung 20 mit mindestens einem Reinigungswerkzeug 22, welches an einem Halter 24 angeordnet ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Bodenreinigungsmaschine 10 eine Schrubbmaschine mit Saugfunktion (Scheuersaugmaschine) und das Reinigungswerkzeug 22 ist eine Schrubbbürste.
Der Halter 24 ist als Haube für das Reinigungswerkzeug 22 ausgebildet, welche eine Randabdeckung 26 für das Reinigungswerkzeug 22 aufweist.
Der Halter 24 ist an dem Fahrgestell 12 angeordnet. Über ihn ist ein Bodenkontakt des Reinigungswerkzeugs 22 realisiert. Die Bodenreinigungsmaschine 10 ist selbstfahrend ausgebildet.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, dass das Reinigungswerkzeug 22 in einem kleinen spitzen Winkel zu einer ebenen Unterlage 28 (dem zu reinigenden Boden) angeordnet ist über entsprechende Anordnung des Halters 24 an dem Fahrgestell 12. Ein Fahr-Vorschub der Bodenreinigungsmaschine 10 wird durch die Reibung des rotierenden Reinigungswerkzeugs 22 mit dem Boden 28 bewirkt.
Insbesondere ist dann zumindest im Reinigungsbetrieb die Bodenreinigungs- maschine 10 am Boden 28 über das Reinigungswerkzeug 22 abgestützt.
Es kann alternativ auch vorgesehen sein, dass die Bodenreinigungsmaschine 10 eine Vorderradeinrichtung und einen Fahrantrieb für die Vorderradeinrichtung umfasst, welcher an dem Maschinenkörper 14 angeordnet ist.
Bei einem Ausführungsbeispiel (Figuren 3 und 4) hat das Reinigungswerkzeug 22 als Außenkontur einen Kreis. Entsprechend ist der Halter 24 mit seiner Randabdeckung 26 im Querschnitt kreisförmig .
Der Halter 24 umfasst einen Aufnahmeraum 30 für das Reinigungswerkzeug 22. Dieser Aufnahmeraum 30 ist seitlich durch die Randabdeckung 26 begrenzt. Nach oben ist er durch eine (Kreis-)Scheibe 32 abgedeckt. Der Auf- nahmeraum 30 ist zu dem Boden 28 hin offen.
Die Reinigungswerkzeugeinrichtung 20 umfasst eine Motoreinrichtung 34. Durch die Motoreinrichtung 34 ist eine Bewegung des Reinigungswerkzeugs 22 angetrieben. Diese Bewegung ist insbesondere eine Rotationsbewegung um eine Rotationsachse 36 (Figur 1).
Die Rotationsachse 36 liegt, wenn die Bodenreinigungsmaschine 10 über das Fahrgestell 12 auf einer ebenen und gegenüber der Schwerkraftrichtung g horizontalen Unterlage 28 aufgestellt ist, in einem leichten spitzen Winkel zur vertikalen Richtung, wenn das Reinigungswerkzeug 22 auch zum Fahrantrieb verwendet wird.
Die Motoreinrichtung 34 umfasst beispielsweise einen Elektromotor 38. Sie kann auch ein Getriebe umfassen. Dieser Elektromotor 38 treibt eine Welle in einer Rotationsbewegung an, mit welcher das Reinigungswerkzeug 22 drehfest verbunden ist.
Die Motoreinrichtung 34 ist insbesondere in einem zentralen Bereich der Scheibe 32 um den Mittelpunkt der (Kreis-)Scheibe 32 angeordnet und durch diese gehalten. Die Motoreinrichtung 30 ragt über die Scheibe 32 in einer Richtung hinaus, welche dem Aufnahmeraum 30 abgewandt ist.
Die Bodenreinigungsmaschine 10 umfasst ferner ein als Ganzes mit 40 bezeichnete Saugeinrichtung, durch welche Flüssigkeit von dem zu reinigenden Boden 28 einsaugbar ist. Die Saugeinrichtung 40 weist ein Saugaggregat 42 auf. Das Saugaggregat 42 wiederum umfasst ein Sauggebläse 44 (Figur 3) und einen Gebläsemotor 46. Über das Saugaggregat 42 ist ein Saugstrom (Unterdruckstrom) erzeugbar.
Das Saugaggregat 42 sitzt an einer Oberseite der Scheibe 32, an welcher auch die Motoreinrichtung 34 für das Reinigungswerkzeug 22 angeordnet ist. Das Saugaggregat ist an dem Halter 24 gehalten oder zumindest abgestützt.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist an der Scheibe 32 und insbesondere direkt an dieser ein Strömungsführungselement 48 angeordnet (Figuren 3 bis 5).
Das Strömungsführungselement 48 bildet ein Gehäuse aus, welches das Saugaggregat aufnimmt. Das Strömungsführungselement 48 ist an der
Scheibe 32 montiert und das Saugaggregat 42 ist in dem Gehäuse montiert.
Es ist auch möglich, dass sowohl das Saugaggregat als auch das Gehäuse an der Scheibe 32 montiert sind .
Dieses Strömungsführungselement 48 weist ein Mittelelement 50 auf. Dieses Mittelelement 50 hat einen zylindrischen Bereich 52. Der zylindrische Bereich 52 umfasst dabei eine Wandung 54, welche einen Innenraum 56 begrenzt. In dem Innenraum 56 ist quer zur Wandung 54 eine Stützfläche 58 angeordnet, welche beispielsweise ringförmig ausgebildet ist. Die Stützfläche 58 begrenzt eine beispielsweise zylindrische Ausnehmung 60, welche in dem Innenraum 56 angeordnet ist. Das Saugaggregat 42 ist in den zylindrischen Bereich 52 eingesetzt und das
Mittelelement 50 dient dann als Halter bzw. zur Abstützung des Saugaggregats 42.
An dem Mittelelement 50 sitzt ein erster Stutzen 62. Der erste Stutzen 62 weist einen Einlass 64 für Luft auf. In dem ersten Stutzen 62 ist ausgehend von dem Einlass 64 ein geschlossener Kanal 66 gebildet, welcher in den Innenraum 56 unterhalb der Stützfläche 58 mündet.
Ferner sitzt an dem Mittelelement 50 ein zweiter Stutzen 68 mit einem Auslass 70 für Luft. In dem zweiten Stutzen 68 ist ein geschlossener Kanal 72 gebildet, welcher einen Einlass in dem Innenraum 56 hat. Der erste Stutzen 62 und der zweite Stutzen 68 sind quer zueinander orientiert und beispielsweise in einem Winkel von mindestens näherungsweise 90° zueinander orientiert. Der erste Stutzen 62 und der zweite Stutzen 68 bilden eine Art von Röhren, welche an dem Mittelelement 50 nach außen abstehen. Ein Einlass 74 für den Kanal 72, welcher in dem Innenraum 56 angeordnet ist, ist bei einem Ausführungsbeispiel bezogen auf eine Eintrittsmündung in einem anderen Abstand zu der Scheibe 32 positioniert als ein entsprechender Auslass 76 des Kanals 66 in den Innenraum 56. Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Ausnehmung 60 nach unten durch einen Boden 78 begrenzt, an welchem der Auslass 76 angeordnet ist. Der Einlass 74 ist an der Stützfläche 58, welche beabstandet zu dem Boden 78 ist, angeordnet. Eine Luftströmung, welche über den Einlass 64 in den Kanal 66 eintritt und aus dem Auslass 76 in den Innenraum 56 eintritt, wird in dem Innenraum 56 und dabei auch an einer Wandung des Saugaggregats 42 geführt. Es wird dadurch Zuluft zu dem Gebläsemotor 46 geführt. Abluft des Gebläsemotors 46 wird über den Einlass 74 in den Kanal 68 eingekoppelt und abgeführt.
Die Strömungsführung zu bzw. in dem Innenraum 56 ist dabei derart, dass eine Strömungsumlenkung erfolgt bzw. dass eine Hauptströmungsrichtung keine lineare Richtung ist, sondern eine Krümmung aufweist. Dies trägt zu einer Geräuschdämpfung bei.
An dem Mittelelement 50 ist an einer Außenseite ein Ringsteg 80 angeordnet, welcher den zylindrischen Bereich 52 des Mittelelements 50 umgibt und zu einem Auslasssteg 82 führt. Der Auslasssteg 82 führt von dem Mittelelement
50 weg und bildet einen Teil einer Strömungsführung . Der Ringsteg 80 begrenzt dabei einen Strömungskanal nach unten. Es lässt sich Prozessluft aus dem Saugaggregat 42 auskoppeln und über den Auslasssteg 82 abführen. Wie untenstehend noch näher erläutert wird, werden dabei geschlossene Strö- mungskanäle mit Hilfe einer Tankeinrichtung 84 gebildet.
Bei einem Ausführungsbeispiel liegt der Auslasssteg 82 dem zweiten Stutzen 68 gegenüber und ist beispielsweise parallel oder mindestens näherungsweise parallel zu diesem angeordnet.
Der Auslasssteg 82 bildet eine Auslassmündung 86 aus, welche über den Halter 24 hinausragt und beabstandet zu der Scheibe 32 bzw. der Randabdeckung 36 ist. Der erste Stutzen 62 und der zweite Stutzen 68 liegen auf der Scheibe 32 auf und sind insbesondere an dieser fixiert (Figuren 3 und 4).
Das Mittelelement 50 ist beispielsweise einstückig ausgebildet. An dem Halter 24 ist eine Ausbringeinrichtung 88 für Reinigungsflüssigkeit angeordnet. Diese Ausbringeinrichtung 88 umfasst beispielsweise eine oder mehrere Düsen, durch die Reinigungsflüssigkeit in den Aufnahmeraum 30 und damit auf den Boden 28 bringbar ist. Diese Reinigungsdüsen stehen in fluid- wirksamer Verbindung mit einem Reinigungsflüssigkeitstank 90 der Tank- einrichtung 84.
Bei einem Ausführungsbeispiel sind zwei Düsen 92 vorgesehen, welche beabstandet sind . Insbesondere ist zwischen den beabstandeten Düsen 92 das Strömungsführungselement 48 und die Motoreinrichtung 34 angeordnet.
Es kann eine Einrichtung vorgesehen sein, durch welche die Reinigungswerkzeugeinrichtung 20 gegenüber dem Boden 28 hebbar bzw. senkbar ist.
Bei einem Reinigungsbetrieb ist dann das Reinigungswerkzeug 22 auf den zu reinigenden Boden 28 abgesenkt.
Die Tankeinrichtung 84 ist an dem Maschinenkörper 14 angeordnet. Sie um- fasst den Reinigungsflüssigkeitstank 90 und einen Schmutzflüssigkeitstank 94.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Reinigungsflüssigkeitstank 90 innerhalb eines Gehäuses 96 der Bodenreinigungsmaschine 10 angeordnet. Das Fahrgestell 12 weist einen Unterboden 98 auf, welcher dem Boden 28 zugewandt ist, auf welchem die Bodenreinigungsmaschine 10 aufsteht. Der Reinigungsflüssigkeitstank 90 ist bei einem Ausführungsbeispiel direkt an dem Unterboden 98 angeordnet. Bei einem Ausführungsbeispiel ist ein erster Aufnahmeraum 100 an dem
Reinigungsflüssigkeitstank 90 gebildet, in welchem das Saugaggregat 42 sitzt. Dieser Aufnahmeraum 100 ist als Ausnehmung 102 in dem Reinigungsflüssigkeitstank 90 ausgebildet, welche eine Einbuchtung an einer Wandung 104 des Reinigungsflüssigkeitstanks 90 ist.
Diese Ausnehmung 102 hat beispielsweise mindestens näherungsweise die Gestalt eines (Hohl-)Zylinders.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist ein von dem ersten Aufnahmeraum 100 beabstandeter zweiter Aufnahmeraum 106 vorgesehen, in welchem die
Motoreinrichtung 34 angeordnet ist. Dieser zweite Aufnahmeraum 106 ist ebenfalls durch eine Ausnehmung gebildet, welche eine Einbuchtung an der Wandung 104 des Reinigungsflüssigkeitstanks 90 ist. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Motoreinrichtung 34 und das Saugaggregat 42 in einem gemeinsamen Aufnahmeraum angeordnet sind .
Der erste Aufnahmeraum und der zweite Aufnahmeraum 106 sind zu einer Unterseite 108 des Fahrgestells 12 hin offen. Der Unterboden 98 hat an dem ersten Aufnahmeraum 100 und dem zweiten Aufnahmeraum 106 eine Öffnung 110. Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Öffnung 110 eine gemeinsame Öff- nung für den ersten Aufnahmeraum 100 und den zweiten Aufnahmeraum 106.
Der zweite Aufnahmeraum 106 hat beispielsweise ebenfalls mindestens näherungsweise die Gestalt eines (Hohl-)Zylinders. Es kann ferner vorgesehen sein, dass insbesondere im Bereich des zweiten Aufnahmeraums 106 ein dritter Aufnahmeraum 112 vorgesehen ist, in welchem weitere Elemente der Reinigungswerkzeugeinrichtung 20 und insbesondere das Strömungsführungselement 48 angeordnet sind . Insbesondere steht der dritte Aufnahmeraum 112 in direktem Kontakt mit dem ersten Aufnahmeraum 100 und dem zweiten Aufnahmeraum 106.
Der Halter 24 ist drehfest an dem Fahrgestell 12 angeordnet. In dem ersten Aufnahmeraum 100 ist eine Wandung 114 angeordnet (Figuren 1 und 2), welche gegenüber dem Saugaggregat 42 abgedichtet ist. Zwischen dieser Wandung 114 und einer Begrenzungswandung 116 des ersten Aufnahmeraums 100 an dem Reinigungsflüssigkeitstank 90 sind ein oder mehrere Strömungskanäle 118 gebildet. Der oder die Strömungskanäle 118 führen zu dem Auslasssteg 82. Dieser wiederum bildet mit einem weiteren Begrenzungs- wandungsbereich 120 des Reinigungsflüssigkeitstanks 90 eine Fortsetzung und damit einen geschlossenen Strömungskanal . Die Begrenzungswandung 116 und die Begrenzungswandung 120 des Reinigungsflüssigkeitstanks 90 bilden dann entsprechende Wandungen von einem oder mehreren Strömungskanälen 118, über die Prozess(ab)luft abgeführt werden kann und an der Auslassmündung 86 an die Umgebung abgegeben werden kann.
Die Auslassmündung 86 ist dabei an der Unterseite 108 des Fahrgestells 12 positioniert.
Das Saugaggregat 42 weist einen Saugeinlass 122 auf, welcher im Saug- betrieb unterdruckbeaufschlagt ist. Dieser Saugeinlass 122 liegt insbesondere an einer Oberseite des Saugaggregats 42 und ist einem Begrenzungs- wandungsbereich 124 zugewandt, welcher mindestens näherungsweise parallel zu der Scheibe 32 der Reinigungswerkzeugeinrichtung 20 ist. In den Saugeinlass 122 mündet (mindestens) ein Kanal 126. Dieser Kanal 126 ist ein Saugkanal . Der Kanal 126 ist durch den Reinigungsflüssigkeitstank 90 durchgeführt und weist beispielsweise, wenn die Bodenreinigungsmaschine 10 auf eine bezogen auf die Schwerkraftrichtung g horizontale Unterlage 28 aufgestellt ist, eine mindestens näherungsweise vertikale Orientierung auf. Der Kanal 126 ist dabei bezüglich eines Aufnahmeraums 128 des Reinigungsflüssigkeitstanks 90 für Reinigungsflüssigkeit abgedichtet.
Es ist in dem ersten Aufnahmeraum 100 im Bereich des Begrenzungs- wandungsbereichs 124 eine Dichteinrichtung 130 angeordnet.
An dem Maschinenkörper 14 ist eine Batterieeinrichtung 132 angeordnet, welche insbesondere eine oder mehrere wiederaufladbare Batterien umfasst. Über die Batterieeinrichtung 132 sind die Motoreinrichtung 34 und der Gebläsemotor 46 mit elektrischem Strom versorgbar.
Bei einem Ausführungsbeispiel liegt die Batterieeinrichtung 132 über der Radeinrichtung 16.
Es kann vorgesehen sein, dass der Reinigungsflüssigkeitstank 90 eine Ein- buchtung 134 aufweist, welche einen Aufnahmeraum 136 für die Batterieeinrichtung 132 definiert.
Der Schmutzflüssigkeitstank 94 sitzt an dem Reinigungsflüssigkeitstank 90 und mindestens in einem Teilbereich oberhalb des Reinigungsflüssigkeitstanks 90. Der Schmutzflüssigkeitstank 94 ist insbesondere vom Maschinenkörper 14 abnehmbar.
An dem Fahrgestell ist eine Einsaugeinrichtung 138 angeordnet. Die Einsaugeinrichtung umfasst einen Saugbalken 140 mit beabstandeten Sauglippen 142a, 142b. Der Saugbalken 140 ist feststellbar beweglich an dem Fahrgestell 12 angeordnet und beispielsweise schwenkbar angeordnet. Er lässt sich in eine Einsatzstellung bringen, bei welcher die Sauglippen 142a, 142b auf den Boden 28 aufgesetzt sind. In Figur 1 und 2 ist eine Stellung gezeigt, welche eine nicht operative Stellung ist, bei welcher die Sauglippen 142a, 142b beabstandet zu dem zu reinigenden Boden 28 sind.
Über den Saugbalken 140 lässt sich, wenn dieser in seiner operativen Stellung ist, Flüssigkeit einsaugen. Dazu ist eine Saugverbindung 144 mit dem
Schmutzflüssigkeitstank 94 hergestellt. Über den Schmutzflüssigkeitstank 94 lässt sich eine Unterdruckbeaufschlagung an dem Saugbalken 140 zum Einsaugen von Flüssigkeit erreichen. Die Reinigungswerkzeugeinrichtung 20 ist im Bereich eines vorderen Endes der Bodenreinigungsmaschine 10 angeordnet. Die Einsaugeinrichtung 138 mit dem Saugbalken 140 ist im Bereich eines hinteren Endes des Fahrgestells 12 angeordnet, bezogen auf eine Vorwärtsfahrtrichtung . Die Einsaugeinrichtung 138 und die Reinigungswerkzeugeinrichtung 20 sind in einer Längsrichtung 146 des Fahrgestells 12 bzw. des Maschinenkörpers 14 beabstandet. Zwischen dem Halter 23 und dem Saugbalken 140 ist die Radeinrichtung 16 angeordnet. Ferner ist bezogen auf die Längsrichtung 146 zwischen dem Halter 24 mit dem
Reinigungswerkzeug 20 und dem Saugbalken 140 die Batterieeinrichtung 132 angeordnet.
Der Schmutzflüssigkeitstank 94 weist einen Aufnahmeraum 148 für Schmutz- flüssigkeit auf. Die Saugverbindung 144 mit der Einsaugeinrichtung 138 mündet in diesen Aufnahmeraum 148 über einen entsprechenden Anschluss.
In dem Aufnahmeraum 148 ist ein Rohr 150 angeordnet, welches einen Saug- einlass 152 aufweist. Der Kanal 126 ist fluidwirksam mit dem Rohr 150 ver- bunden. Ein Saugstrom, welcher durch das Saugaggregat 42 erzeugt wird, bewirkt eine Unterdruckbeaufschlagung am Saugeinlass 152, wobei am Saug- einlass 152 durch entsprechende Ausbildung kein Fluid in das Rohr 150 einströmen kann bzw. nur geringe Mengen einströmen können. (Die Dichteinrichtung 130 verhindert einen Zugang von eventuell doch eingesaugter Flüssigkeit im Kanal 126 zu dem Saugaggregat 42.)
Ferner ist an dem Maschinenkörper eine Unterdruckbeaufschlagungseinrich- tung 154 angeordnet, welche oberhalb des Aufnahmeraums 148 positioniert ist.
Es lässt sich dann der Aufnahmeraum 148 über die Verbindung des Kanals 126 mit dem Saugaggregat 42 ein Unterdruck erzeugen, welcher ein Einsaugen von Flüssigkeit über die Einsaugeinrichtung 138 bewirkt. Durch das Rohr 150 strömt Saugluft 156 (welche trocken ist oder höchstens einen sehr geringen Flüssigkeitsanteil aufweist) durch den Kanal 126. Die entsprechende Prozessabluft wird über den oder die Strömungskanäle 118 abgeführt. Die erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine 10 funktioniert wie folgt:
Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Bodenreinigungsmaschine 10 als Nachläufermaschine ausgebildet. Ein Bediener läuft hinter der Maschine her, das
heißt er steht hinter demjenigen Ende der Bodenreinigungsmaschine 10, an welchem der Saugbalken 140 angeordnet ist. Eine Lenkung und weitere Bedienung erfolgt das Lenkrad 18. Bei einem Reinigungsbetrieb ist der Saugbalken 140 auf den Boden 28 abgesenkt. Ferner ist das Reinigungswerkzeug 22 auf dem Boden 28 aufgesetzt.
Angetrieben durch die Motoreinrichtung 34 rotiert das Reinigungswerkzeug 22. Reinigungsflüssigkeit aus dem Reinigungsflüssigkeitstank 90 wird auf den Bo- den 28 aufgebracht. Durch das rotierende Reinigungswerkzeug 22 wird
Schmutz gelöst. Beim Überfahren eines entsprechenden Bereichs wird überschüssige Flüssigkeit durch den Saugbalken 140 in den Schmutzflüssigkeitstank 94 eingesaugt.
Den dazu nötigen Unterdruck stellt das Saugaggregat 42 mit dem Sauggebläse 44 angetrieben durch den Gebläsemotor 46 bereit.
Das Saugaggregat 42 und die Motoreinrichtung 34 sind an dem Halter 24 für das Reinigungswerkzeug 22 angeordnet und dabei durch den Halter 24 gehalten. Sie sind insbesondere an dem Halter 24 montiert.
Die Motoreinrichtung 34 und das Saugaggregat 42 sind in dem ersten Aufnahmeraum 100 und dem zweiten Aufnahmeraum 106 angeordnet, welche als Einbuchtungen an dem Reinigungsflüssigkeitstank 90 ausgebildet sind. Der erste Aufnahmeraum 100 und der zweite Aufnahmeraum 106 können dabei einen gemeinsamen Aufnahmeraum bilden. Insbesondere sind der erste Aufnahmeraum 100 und der zweite Aufnahmeraum 106 in den Reinigungsflüssigkeitstank 90 durch entsprechende Ausbildung der Begrenzungswand des Reinigungsflüssigkeitstanks 90 im Bereich dieser Aufnahmeräume 100, 106 eingeformt.
Eine Projektion des ersten Aufnahmeraums 100 und des zweiten Aufnahmeraums 106 nach unten liegt an dem Halter 24. Diese Projektion ist in Figur 2
durch das Bezugszeichen 158 angedeutet. Der erste Aufnahmeraum 100 und der zweite Aufnahmeraum 126 liegen dadurch direkt oberhalb des Halters 24.
Es ergibt sich dadurch ein kompakter Aufbau der Bodenreinigungsmaschine 10.
Es lässt sich eine optimierte Schwerpunktausbildung erreichen.
Der erste Aufnahmeraum 100 bildet mit einer Begrenzungswandung des Reinigungsflüssigkeitstanks 90 einen oder mehrere Strömungskanäle 118 insbesondere zur Abführung von Prozessluft des Saugaggregats 42 aus. Dadurch lässt sich die Bodenreinigungsmaschine 10 auf konstruktiv einfache Weise realisieren. Es lässt sich auf einfache Weise eine Strömungsumlenkung erreichen bzw. es lässt sich eine gekrümmte bzw. gewundene Strömungsführung er- reichen, um eine Geräuschminimierung zu erreichen.
Durch das Strömungsführungselement 48 lässt sich auf einfache Weise auch eine Luftzuführung und Luftabführung von dem Gebläsemotor 46 bzw. der Motoreinrichtung 34 erreichen und gewissermaßen in die Strömungsführung für Prozessluft integrieren.
Bezugszeichenliste Bodenreinigungsmaschine
Fahrgestell
Maschinenkörper
Radeinrichtung
Lenkrad
Reinigungswerkzeugeinrichtung
Reinigungswerkzeug
Halter
Randabdeckung
Boden
Aufnahmeraum
Scheibe
Motoreinrichtung
Rotationsachse
Elektromotor
Saugeinrichtung
Saugaggregat
Sauggebläse
Gebläsemotor
Strömungsführungseiement
Mittelelement
Zylindrischer Bereich
Wandung
Innenraum
Stützfläche
Ausnehmung
Erster Stutzen
Einlass
Kanal
Zweiter Stutzen
Auslass
Kanal
Einlass
Auslass
Boden
Ringsteg
Auslasssteg
Tankeinrichtung
Auslassmündung
Ausbringeinrichtung
Reinigungsflüssigkeitstank
Düse
Schmutzflüssigkeitstank
Gehäuse
Unterboden
Erster Aufnahmeraum
Ausnehmung
Wandung
Zweiter Aufnahmeraum
Unterseite
Öffnung
Dritter Aufnahmeraum
Wandung
Begrenzungswandung
Strömungskanal
Begrenzungsbereich
Saugeinlass
Begrenzungswandungsbereich
Kanal
Aufnahmeraum
Dichteinrichtung
Batterieeinrichtung
Einbuchtung
136 Aufnahmeraum
138 Einsaugeinrichtung
140 Saugbalken
142a Sauglippe
142b Sauglippe
144 Saugverbindung
146 Längsrichtung
148 Aufnahmeraum
150 Rohr
152 Saugeinlass
154 Unterd ruckbeaufschlag ungseinrichtung
156 Saugluft
158 Projektion