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DE20317886U1 - Fahrbares Bodenreinigungsgerät - Google Patents

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DE20317886U1
DE20317886U1 DE20317886U DE20317886U DE20317886U1 DE 20317886 U1 DE20317886 U1 DE 20317886U1 DE 20317886 U DE20317886 U DE 20317886U DE 20317886 U DE20317886 U DE 20317886U DE 20317886 U1 DE20317886 U1 DE 20317886U1
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floor cleaning
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DE20317886U
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Alfred Kaercher SE and Co KG
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Alfred Kaercher SE and Co KG
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    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L11/00Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L11/40Parts or details of machines not provided for in groups A47L11/02 - A47L11/38, or not restricted to one of these groups, e.g. handles, arrangements of switches, skirts, buffers, levers
    • A47L11/4013Contaminants collecting devices, i.e. hoppers, tanks or the like
    • A47L11/4016Contaminants collecting devices, i.e. hoppers, tanks or the like specially adapted for collecting fluids
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L11/00Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L11/29Floor-scrubbing machines characterised by means for taking-up dirty liquid
    • A47L11/30Floor-scrubbing machines characterised by means for taking-up dirty liquid by suction

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Abstract

Fahrbares Bodenreinigungsgerät mit einer Bodenreinigungseinheit, einem Reinigungsflüssigkeitstank und einem mittels eines Saugaggregats mit Unterdruck beaufschlagbaren Schmutzflüssigkeitstank, der über eine Absaugleitung mit dem Saugaggregat und über eine Schmutzaufnahmeleitung mit einer an der zu reinigenden Bodenfläche angreifenden Sauglippe in Strömungsverbindung steht und der von einem Deckel abgedeckt ist, wobei am Deckel eine Abscheidewand angeordnet ist, die einem Mündungsbereich der Schmutzaufnahmeleitung gegenübersteht, und wobei der Deckel eine Strömungsverbindung ausbildet zwischen dem Schmutzflüssigkeitstank und der Absaugleitung, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (34) eine erste und eine zweite Einformung (60, 62) aufweist, die über einen Verbindungskanal (64) miteinander verbunden sind, wobei der Verbindungskanal (64) über die erste Einformung (60) mit dem Schmutzflüssigkeitstank (32) und über die zweite Einformung (62) mit der Absaugleitung (44, 42) in Strömungsverbindung steht.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein fahrbares Bodenreinigungsgerät mit einer Bodenreinigungseinheit, einem Reinigungsflüssigkeitstank und einem mittels eines Saugaggregats mit Unterdruck beaufschlagbaren Schmutzflüssigkeitstank, der über eine Absaugleitung mit dem Saugaggregat und über eine Schmutzaufnahmeleitung mit einer an der zu reinigenden Bodenfläche angreifenden Sauglippe in Strömungsverbindung steht und der von einem Deckel abgedeckt ist, wobei am Deckel eine Abscheidewand angeordnet ist, die einem Mündungsbereich der Schmutzaufnahmeleitung gegenübersteht, und wobei der Deckel eine Strömungsverbindung ausbildet zwischen dem Schmutzflüssigkeitstank und der Absaugleitung.
  • Mittels derartiger Bodenreinigungsgeräte kann eine Bodenfläche gereinigt werden, wobei Reinigungsflüssigkeit aus dem Reinigungsflüssigkeitstank auf die Bodenfläche aufgebracht und diese mittels der Bodenreinigungseinheit gereinigt, beispielsweise geschrubbt wird. Anschließend kann die Flüssigkeit zusammen mit dem gelösten Schmutz in den Schmutzflüssigkeitstank überführt werden, indem dieser unter der Wirkung des Saugaggregats mit Unterdruck beaufschlagt wird. Die auf die Bodenfläche aufgebrachte Flüssigkeit und der gelöste Schmutz werden von der Sauglippe aufgenommen und in Form eines Flüssigkeits-Luft-Gemisches über die Schmutzaufnahmeleitung in den Schmutzflüssigkeitstank überführt. Das angesaugte Flüssigkeits-Luft-Gemisch trifft beim Eintreten in den Schmutzflüssigkeitstank auf die am Deckel angeordnete Abscheidewand, an der sich ein Großteil der angesaugten Flüssigkeit abscheidet, die sich anschließend im Schmutzflüssigkeitstank sammelt. Die angesaugte Luft wird über den Deckel und die sich an diesen in Strömungs richtung anschließende Absaugleitung zum Saugaggregat geleitet. Hierzu bildet der Deckel eine Strömungsverbindung aus zwischen dem Schmutzflüssigkeitstank und der Absaugleitung. Ein derartiges Bodenreinigungsgerät ist aus der EP 0 934 017 B1 bekannt.
  • Das Absaugen des Schmutzflüssigkeitstanks über den Deckel hat sich bewährt, denn dies ermöglicht eine konstruktiv einfache Ausgestaltung des Schmutzflüssigkeitstanks, der von oben abgesaugt werden kann. In der Praxis ist jedoch nicht vollständig auszuschließen, daß Schmutzflüssigkeitströpfchen in den Bereich des Deckels gelangen, so daß dieser nach längerem Betrieb des Bodenreinigungsgeräts gereinigt werden sollte.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein fahrbares Bodenreinigungsgerät der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß die Gefahr einer Verschmutzung der innerhalb des Deckels verlaufenden Strömungsverbindung verringert und diese gegebenenfalls einfach gereinigt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einem fahrbaren Bodenreinigungsgerät der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Deckel eine erste und eine zweite Einformung aufweist, die über einen Verbindungskanal miteinander verbunden sind, wobei der Verbindungskanal über die erste Einformung mit dem Schmutzflüssigkeitstank und über die zweite Einformung mit der Absaugleitung in Strömungsverbindung steht.
  • Die Strömungsverbindung zwischen dem Schmutzflüssigkeitstank und der Absaugleitung erfolgt beim erfindungsgemäßen Bodenreinigungsgerät über zwei in den Deckel eingeformte Einformungen und einen in die Einformungen mit einander verbindenden Verbindungskanal. Dadurch wird die Reinigung der vom Deckel bereitgestellten Strömungsverbindung erheblich vereinfacht, denn für den Benutzer sind die beiden Einformungen bei Abnahme des Deckels vom Schmutzflüssigkeitstank ohne weiteres zur Reinigung zugänglich, und auch der Verbindungskanal kann über die beiden Einformungen auf einfache Weise gereinigt werden. Die Wannen- oder taschenförmigen Einformungen haben außerdem zur Folge, daß die Gefahr einer Verschmutzung der durch den Dekkel hindurchführenden Strömungsverbindung vermindert wird, denn Schmutzflüssigkeitströpfchen, die sich innerhalb der Einformungen ablagern, fließen aufgrund der Schwerkraft an den Wänden der Einformungen entlang und werden über diese aus dem Bereich des Deckels herausgeführt.
  • Von Vorteil ist es, wenn auch der Verbindungskanal in den Deckel eingeformt ist, dadurch können die Herstellungskosten des Deckels verringert werden.
  • Vorzugsweise ist der Verbindungskanal als Verbindungsrohr ausgestaltet, das beispielsweise hohlzylinderförmig ausgebildet sein kann. Das Verbindungsrohr kann einstückig mit den beiden Einformungen verbunden sein.
  • Wie bereits erläutert, ist am Deckel eine Abscheidewand angeordnet. Diese ist vorzugsweise im Bereich einer dritten Einformung des Deckels angeordnet, die den Mündungsbereich der Schmutzaufnahmeleitung übergreift. Dies ermöglicht eine weitere Reduzierung der Herstellungskosten des Deckels, wobei gleichzeitig durch die Einformungen die mechanische Stabilität des Deckels erhöht wird.
  • Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Abscheidewand und die erste Einformung unterschiedlichen Seiten der zweiten Einformung benachbart angeordnet sind. Der Luftanteil des in den Schmutzflüssigkeitstank eintretenden Flüssigkeits-Luft-Gemisches trifft, wie voranstehend erläutert, zunächst auf die Abscheidewand und wird dann durch den Schmutzflüssigkeitstank hindurch zur ersten Einformung des Deckels gesaugt, von der er über den Verbindungskanal zur zweiten Einformung und von dieser über die Absaugleitung zum Saugaggregat weitergeleitet wird. Sind die Abscheidewand und die erste Einformung unterschiedlichen Seiten der zweiten Einformung benachbart angeordnet, so muß der in den Schmutzflüssigkeitstank eintretende Luftanteil von der Abscheidewand ausgehend zunächst den Bereich der zweiten Einformung umströmen, um in den Bereich der ersten Einformung zu gelangen, von der aus der Luftanteil über den Deckel zur Absaugleitung strömen kann. Innerhalb des Schmutzflüssigkeitstanks wird der angesaugte Luftanteil somit labyrinthartig geführt. Dadurch wird die Gefahr einer Mitführung von Schmutzflüssigkeitströpfchen durch den Deckel hindurch in Richtung des Saugaggregats verringert.
  • Von besonderem Vorteil ist es hierbei, wenn die Abscheidewand auf der der ersten Einformung gegenüberliegenden Seite der zweiten Einformung angeordnet ist. Die zweite Einformung ist somit zwischen der Abscheidewand und der ersten Einformung positioniert und muß von der eintretenden Luft umströmt werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Abscheidewand derart ausgerichtet, daß sie die auf sie auftreffende Flüssigkeit in eine der ersten Einfor mung abgewandte Richtung umlenkt. Dadurch wird die labyrinthartige Luftführung innerhalb des Schmutzflüssigkeitstanks verbessert.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Deckel doppelwandig ausgestaltet und umfaßt einen Innendeckel und einen Außendeckel, wobei die erste, die zweite und die dritte Einformung sowie der Verbindungskanal in den Innendeckel eingeformt sind. Dies hat den Vorteil, daß die Form des Außendeckels unabhängig von den Einformungen ausgestaltet werden kann, insbesondere kann der Außendeckel zumindest bereichsweise eben ausgebildet sein, so daß das Bodenreinigungsgerät im Bereich des Deckels eine kompakte Ausgestaltung aufweist und außenseitig auf einfache Weise gereinigt werden kann.
  • Vorzugsweise ist der Deckel als einteiliger Kunststoffhohlkörper ausgestaltet. Er kann beispielsweise im Rotationssinterverfahren oder auch im Blasverfahren kostengünstig hergestellt werden.
  • Um die Gefahr einer Mitführung von Schmutzflüssigkeitströpfchen durch die vom Deckel bereitgestellte Strömungsverbindung hindurch zusätzlich zu verringern, ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform zwischen der ersten Einformung und dem Schmutzflüssigkeitstank ein Filterelement angeordnet. Das Filterelement ist bevorzugt an der ersten Einformung gehalten. Zusätzliche Halteelemente für das Filterelement am Schmutzflüssigkeitstank können dadurch entfallen.
  • Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die erste Einformung stromabwärts des Filterelements einen ersten Hohlraum definiert, der beispielsweise Wannen- oder taschenförmig ausgestaltet sein kann und durch Abnahme des Filterelements von der ersten Einformung auf einfache Weise zugänglich ist.
  • Als günstig hat es sich erwiesen, wenn die zweite Einformung stromaufwärts der Absaugleitung einen zweiten Hohlraum definiert, der beispielsweise kegelstumpfartig oder zylinderförmig ausgebildet sein kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform trägt die Absaugleitung an ihrem der zweiten Einformung zugewandten Endbereich einen Flansch, der den zweiten Hohlraum abdeckt. Der Flansch kann hierbei am Endbereich der Absaugleitung festgelegt, vorzugsweise einstöckig mit dieser verbunden sein. Dies hat den Vorteil, daß die zweite Einformung bei Abnahme des Deckels vorn Flüssigkeitstank dem Benutzer zugänglich ist, so daß diese auf einfache Weise gereinigt werden kann und eine Zugangsöffnung zum Verbindungskanal des Deckels ausbildet, so daß auch dieser auf einfache Weise gereinigt werden kann.
  • Um Strömungsverluste zu vermeiden, ist es von Vorteil, wenn die zweite Einformung von einem dichtend an den Flansch anlegbaren Dichtungselement umgeben ist. Vorzugsweise kommt hierzu eine Ringdichtung zum Einsatz, die in einer in den Deckel eingeformten Dichtungsnut positioniert ist.
  • Um die labyrinthartige Luftführung innerhalb des Schmutzflüssigkeitstanks zu verbessern, ist bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bodenreinigungsgeräts vorgesehen, daß die Absaugleitung zumindest in einem sich an die zweite Einformung unmittelbar anschließenden Leitungsabschnitt als starre Rohrleitung ausgestaltet ist, die zumindest bereichsweise innerhalb des Schmutzflüssigkeitstanks angeordnet ist. Die starre Rohrleitung bildet ein Hindernis, das von der in den Schmutzflüssigkeitstank eingesaugten Luft umströmt werden muß, wobei sich Schmutzflüssigkeitströpfchen auch an der Außenseite der starren Rohrleitung abscheiden können. Die Gefahr, daß Schmutzflüssigkeitströpfchen in die erste Einformung gelangen, wird dadurch deutlich verringert.
  • Von besonderem Vorteil ist es hierbei, wenn die starre Rohrleitung innerhalb des Schmutzflüssigkeitstanks freistehend angeordnet ist, denn dadurch bildet die Rohrleitung ein besonders großflächiges Strömungshindernis für die den Schmutzflüssigkeitstank durchströmende Luft und die Abscheidewirkung der starren Rohrleitung wird erhöht.
  • Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
  • 1: eine teilweise aufgetrennte Seitenansicht eines erfindungsgemäßen fahrbaren Bodenreinigungsgeräts;
  • 2: eine Schnittansicht längs der Linie 2–2 in 1; und
  • 3: eine perspektivische Innenansicht eines Schmutzflüssigkeitstanks des Bodenreinigungsgeräts mit aufgesetztem Deckel.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegtes Bodenreinigungsgerät dargestellt, das als Aufsetz-Scheuer-Saugmaschine ausgestaltet ist und ein Fahrwerk 12 umfaßt, an dem unterseitig zwei Hinterräder 14 gehalten sind sowie ein quer zur Fahrtrichtung mittig angeord netes, lenkbares Vorderrad 16, das das Antriebsrad des Bodenreinigungsgeräts 10 ausbildet und mit einem an sich bekannten und deshalb in der Zeichnung nicht dargestellten Radnabenmotor in Wirkverbindung steht.
  • Zwischen den Hinterrädern 14 und dem Vorderrad 16 ist an der Unterseite des Fahrwerks 12 eine Bodenreinigungseinheit 18 gehalten mit zwei elektromotorisch drehbaren Scheuerbürsten 20, 22. Die Bodenreinigungseinheit kann auf eine zu reinigende Bodenfläche abgesenkt und von dieser angehoben werden.
  • Unterseitig ist am Fahrwerk 12 außerdem ein nach vorne weisender Haltebügel 24 verschwenkbar gelagert, der eine seitlich über die Außenkontur des Fahrwerks 12 überstehende Seitenbürste 26 trägt, die als Tellerbürste ausgestaltet ist und um eine im wesentlich vertikal ausgerichtete Drehachse elektromotorisch drehbar ist. Mittels des Haltebügels 24 kann die Seitenbürste 26 auf die zu reinigende Bodenfläche aufgesetzt und von dieser angehoben werden.
  • Das Fahrwerk 12 trägt oberseitig einen sich entlang beider Längsseiten des Bodenreinigungsgeräts 10 sowie entlang dessen Frontseite erstreckenden Reinigungsflüssigkeitstank 30, in den Reinigungsflüssigkeit, vorzugsweise Wasser, eingefüllt werden kann.
  • In seinem rückwärtigen Bereich trägt das Fahrwerk 12 einen einstückig als Kunststoff-Hohlkörper ausgestalteten Schmutzflüssigkeitstank 32, der von einem ebenfalls als einstückiger Kunststoff-Hohlkörper ausgestalteten Deckel 34 abgedeckt ist und der in einem seitlichen Randbereich eine wannenförmige Aufnahme 36 ausbildet, in der ein elektromotorisch antreibbares Saugaggregat 38 angeordnet ist. In eine Bodenwand 40 der Aufnahme 36 mündet ein Saugstutzen 42 ein, an den sich eine vertikal ausgerichtete, innerhalb des Schmutzflüssigkeitstanks 32 freistehende starre Rohrleitung 44 anschließt, an deren dem Saugstutzen 42 abgewandtem Ende ein horizontal ausgerichteter Flansch 46 angeformt ist.
  • In Fahrtrichtung hinter den Hinterrädern 14 ist am Fahrgestell 12 eine an der zu reinigenden Bodenfläche angreifende Sauglippe 48 gehalten, die über eine an der Rückseite des Schmutzflüssigkeitstanks 32 verlaufende Schmutzaufnahmeleitung 50 mit dem Innenraum des Schmutzflüssigkeitstanks 32 in Strömungsverbindung steht. Die Schmutzaufnahmeleitung 50 weist hierbei einen innerhalb des Schmutzflüssigkeitstanks 32 in Höhe des Flansches 46 angeordneten Mündungsabschnitt 52 auf, der in Fahrtrichtung des Bodenreinigungsgeräts 10 nach vorne gerichtet ist, wobei er eine zur Horizontalen nach oben geneigte Stellung einnimmt, beispielsweise unter einem Winkel von 45° zur Horizontalen ausgerichtet ist. Der Mündungsabschnitt 52 ist ebenso wie der Flansch 46 in Höhe eines oberen Randes 54 des Schmutzflüssigkeitstanks 32 angeordnet.
  • Der Deckel 34 ist doppelwandig ausgestaltet und umfaßt einen Außendeckel 56 und einen Innendeckel 58, die einteilig miteinander verbunden sind. In den Innendeckel 58 sind eine erste taschenförmige Einformung 60 und eine zweite, im wesentlichen kegelstumpfförmige Einformung 62 eingeformt, die über einen in den Deckel 34 eingeformten, hohlzylindrischen Verbindungskanal 64 miteinander in Strömungsverbindung stehen. Die zweite Einformung 62 ist umgeben von einer in den Innendeckel 58 eingeformten Ringnut 66, die einen Dichtring 68 aufnimmt, der dichtend an die Oberseite des Flansches 56 anlegbar ist.
  • An der ersten Einformung 60 ist ein Filterelement 70 gehalten. Das Filterelement 70 deckt einen von der ersten Einformung 60 begrenzten ersten Hohlraum 72 ab, und die zweite Einformung 60 definiert einen zweiten Hohlraum 74, der vom Flansch 46 abgedeckt ist und in den die starre Rohrleitung 44 einmündet.
  • Auf der der ersten Einformung 60 gegenüberliegenden Seite der zweiten Einformung 62 weist der Innendeckel 58 eine dritte Einformung 76 auf, die eine domartige Abscheidewand 78 ausbildet, welche den Mündungsabschnitt 52 der Schmutzaufnahmeleitung 50 übergreift.
  • Mit der ersten Einformung 60, dem Verbindungskanal 64 und der zweiten Einformung 62 stellt der Deckel 34 eine Strömungsverbindung bereit zwischen dem Innenraum des Schmutzflüssigkeitstanks 32 und der starren Rohrleitung 44, die über den Saugstutzen 42 mit dem Saugaggregat 38 in Strömungsverbindung steht. Somit kann der Schmutzflüssigkeitstank 32 über den Saugstutzen 42, die starre Rohrleitung 44, die zweite Einformung 62, den Verbindungskanal 64 und die erste Einformung 60 vom Saugaggregat 38 mit Unterdruck beaufschlagt werden, so daß auf die zu reinigende Bodenfläche aufgesprühte Reinigungsflüssigkeit zusammen mit von der Bodenfläche abgelöstem Schmutz über die Sauglippe 48 und die Schmutzaufnahmeleitung 60 in den Schmutzflüssigkeitstank 32 überführt werden kann. Das in den Schmutzflüssigkeitstank 32 eingesaugte Flüssigkeits-Luft-Gemisch trifft ausgehend vom Mündungsabschnitt 52 der Schmutzaufnahmeleitung 50 auf die Abscheidewand 78, die bogenförmig ausgebildet ist und die auf sie auftreffende Flüssigkeit in Fahrtrichtung nach vorne umlenkt, wobei sich ein Teil der Flüssigkeit an der Abscheidewand 78 abscheidet und von dieser in den Schmutzflüssigkeitstank 32 tropft. Der Luftanteil des Flüssigkeits-Luft-Gemisches sowie gegebenenfalls noch mitgeführte Schmutzflüssigkeitströpfchen durchströmen anschließend die innerhalb des Schmutzflüssigkeitstanks 32 freistehende starre Rohrleitung 44, wobei sich ein beachtlicher Teil der mitgeführten Schmutzflüssigkeitströpfchen an der Außenwand der starren Rohrleitung 44 abscheidet. Die angesaugte Luft und gegebenenfalls noch mitgeführte Schmutzflüssigkeitströpfchen treffen anschließend auf das Filterelement 70, wobei weitere Flüssigkeitströpfchen zurückgehalten werden, während die angesaugte Luft über die erste Einformung 60 und den Verbindungskanal 64 sowie die zweite Einformung 62 und die sich daran unmittelbar anschließende starre Rohrleitung 44 zum Saugaggregat 38 geführt wird. Der Deckel 34 kann vom Schmutzflüssigkeitstank 32 abgenommen werden, und das auswechselbar am Innendeckel 58 gehaltene Filterelement 70 kann vom Innendeckel 58 abgelöst werden. Der erste Hohlraum 72 und der zweite Hohlraum 74 sind damit einem Benutzer zur Reinigung der vom Deckel 34 bereitgestellten Strömungsverbindung zugänglich, wobei auch der Verbindungskanal 74 auf einfache Weise gereinigt werden kann.

Claims (17)

  1. Fahrbares Bodenreinigungsgerät mit einer Bodenreinigungseinheit, einem Reinigungsflüssigkeitstank und einem mittels eines Saugaggregats mit Unterdruck beaufschlagbaren Schmutzflüssigkeitstank, der über eine Absaugleitung mit dem Saugaggregat und über eine Schmutzaufnahmeleitung mit einer an der zu reinigenden Bodenfläche angreifenden Sauglippe in Strömungsverbindung steht und der von einem Deckel abgedeckt ist, wobei am Deckel eine Abscheidewand angeordnet ist, die einem Mündungsbereich der Schmutzaufnahmeleitung gegenübersteht, und wobei der Deckel eine Strömungsverbindung ausbildet zwischen dem Schmutzflüssigkeitstank und der Absaugleitung, dadurch gekenn zeichnet, daß der Deckel (34) eine erste und eine zweite Einformung (60, 62) aufweist, die über einen Verbindungskanal (64) miteinander verbunden sind, wobei der Verbindungskanal (64) über die erste Einformung (60) mit dem Schmutzflüssigkeitstank (32) und über die zweite Einformung (62) mit der Absaugleitung (44, 42) in Strömungsverbindung steht.
  2. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (64) in den Deckel (34) eingeformt ist.
  3. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (64) als Verbindungsrohr ausgestaltet ist.
  4. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidewand (78) im Bereich einer dritten Einformung (76) des Deckels (34) angeordnet, die den Mündungsbereich (52) der Schmutzaufnahmeleitung (50) übergreift.
  5. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidewand (78) und die erste Einformung (60) unterschiedlichen Seiten der zweiten Einformung (62) benachbart angeordnet sind.
  6. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidewand (78) auf der der ersten Einformung (60) gegenüberliegenden Seite der zweiten Einformung (62) angeordnet ist.
  7. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidewand (78) die auf sie auftreffende Flüssigkeit in eine der ersten Einformung (60) abgewandte Richtung umlenkt.
  8. Bodenreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (34) einen Innendeckel (58) und einen Außendeckel (56) umfaßt, wobei die erste, die zweite und die dritte Einformung (60, 62, 76) sowie der Verbindungskanal (64) in den Innendeckel (58) eingeformt sind.
  9. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (34) als einteiliger Kunststoff-Hohlkörper ausgestaltet ist.
  10. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten Einformung (60) und dem Schmutzflüssigkeitstank (32) ein Filterelement (70) angeordnet ist.
  11. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement (70) an der ersten Einformung (60) gehalten ist.
  12. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einformung (60) stromabwärts des Filterelements (70) einen ersten Hohlraum (72) definiert.
  13. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einformung (62) stromaufwärts der Absaugleitung (44, 42) einen zweiten Hohlraum (74) definiert.
  14. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugleitung (44, 42) an ihrem der zweiten Einformung (62) zugewandten Endbereich einen Flansch (46) trägt, der den zweiten Hohlraum (74) abdeckt.
  15. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einformung (62) von einem dichtend an den Flansch (46) anlegbaren Dichtungselement (68) umgeben ist.
  16. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugleitung zumindest in einem sich an die zweite Einformung (62) unmittelbar anschließenden Leitungsabschnitt als starre Rohrleitung (44) ausgestaltet ist, die zumindest bereichsweise innerhalb des Schmutzflüssigkeitstanks (32) angeordnet ist.
  17. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die starre Rohrleitung (44) innerhalb des Schmutzflüssigkeitstanks (32) freistehend angeordnet ist.
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