Kältegerät mit einem Behälter
Die Erfindung betrifft ein Kältegerät mit einem Kältefach, in dem ein Behälter angeordnet ist, wobei dem Behälter ein in einer Führungskontur verlagerbar gelagerter Deckel zugeordnet ist.
Kältegeräte, insbesondere als Haushaltsgeräte ausgebildete Kältegeräte, sind bekannt und werden zur Haushaltsführung in Haushalten oder im Gastronomiebereich eingesetzt, um verderbliche Lebensmittel und/oder Getränke bei bestimmten Temperaturen zu lagern.
Aus der DE 102009029139 A1 ist ein Kältegerät mit einem Gemüsefach bekannt. Da verschiedene Lebensmittel unterschiedliche Niveaus der Luftfeuchtigkeit zur optimalen Erhaltung ihrer Frische benötigen, kann es in Abhängigkeit von der Art der in dem Behälter untergebrachten Lebensmittel erforderlich sein, in mehr oder minder großem Umfang Feuchtigkeit aus dem Behälter abzuführen. Hierzu ist gemäß der DE 102009029139 A1 das Gemüsefach durch einen Behälter gebildet, der eine Schale und einen Deckel umfasst, wobei der Deckel zwischen einer die Schale verschließenden Stellung und einer offenen Stellung höhenverstellbar ist. Der Deckel ist gemäß der DE 102009029139 A1 an einer als Fachboden dienenden horizontalen Platte befestigt. Somit ist für den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Behälters der Fachboden erforderlich, an dem der Deckel befestigt ist.
Es ist daher die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, ein Kältegerät bereitzustellen, das flexibler eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand mit den Merkmalen nach dem unabhängigen Anspruch gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, der Beschreibung und der Zeichnungen. Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass ein Kältegerät mit einem derartigen Behälter flexibler genutzt werden kann, wenn der Deckel an einer Innenbehälterwand des Kältegerätes befestigt ist.
Gemäß einem ersten Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Kältegerät gelöst, bei dem die Führungskontur in eine das Kältefach begrenzende Innenbehälterwand des Kältegerätes integriert ist. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Deckel an der Innenbehälterwand des Kältegerätes befestigt ist und somit eine Nutzung des Behälters mit dem verlagerbaren Deckel auch ohne in das Kältefach eingesetzten Fachboden möglich ist. Somit ist die Flexibilität gesteigert.
Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltsgerät verstanden, also ein Kältegerät, das zur Haushaltsführung in Haushalten oder im Gastronomiebereich eingesetzt wird, und insbesondere dazu dient, Lebensmittel und/oder Getränke bei bestimmten Temperaturen zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Kühl-/Gefrierkombination, eine Gefriertruhe oder ein Weinkühlschrank.
In einer vorteilhaften Ausführungsform weist eine Fachbodenauflage in dem Kältefach des Kältegeräts eine Auflagefläche für einen Fachboden auf, und die Führungskontur ist in die Auflagefläche integriert. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Auflagefläche eine Doppelfunktion aufweist, nämlich eine Auflagefläche für den Fachboden bereitzustellen und die Führungskontur zu bilden. Somit ist ein besonders einfacher Aufbau des Kältegeräts gegeben.
In einer weiteren Ausführungsform ist die Führungskontur durch einen Vertiefungsabschnitt gebildet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch einen auf der Fachbodenauflage aufliegenden Fachboden die Vertiefungen in der Auflagefläche verschlossen sind und somit ein ungewolltes Außer-Eingriff-Bringen von Haken des Deckels, die in die Führungskontur eingreifen, verhindert ist. Somit ist die Betriebssicherheit gesteigert.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Führungskontur zwei mit einem Abstand voneinander angeordnete Vertiefungsabschnitte auf. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Deckel durch die Führungskontur einen gleichmäßig umlaufenden Rand zur optimalen Belüftung freigebend verlagert werden kann.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform erstreckt sich der Abstand in Kältegeräte- Tiefenrichtung. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Führungskontur an einem Seitenwandabschnitt der Innenbehälterwand des Kältegeräts angeordnet werden kann. Dadurch ist ein besonders einfacher Aufbau gegeben. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Abstand kleiner als die Länge der Fußbodenauflage in ihrer Haupterstreckungsrichtung. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Fußbodenauflage eine große Auflagefläche zur sicheren Lagerung eines Fachbodens aufweist, so dass auf dem Fachboden auch schweres Kühlgut gelagert werden kann.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Führungskontur unterseitig einer Fußbodenauflage mit einer Auflagefläche für einen Fachboden angeordnet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass eine Fachbodenauflage mit einer Auflagefläche für einen Fachboden selbst unverändert bleibt. Somit wird ein Kältegerät mit einem besonders einfachen Aufbau bereitgestellt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Führungskontur durch einen positiven Einzug gebildet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Führungskontur kein Stauraum im Kältefach des Behälters in Anspruch genommen wird und den Stauraum reduziert. Somit wird ein Kältegerät mit maximalem Stauraum im Kältefach bereitgestellt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist ein Führungskonturelement der Führungskontur abstandsfrei an der Fachbodenauflage angeordnet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass lediglich im Bereich der Fachbodenauflage und der Führungskontur die Innenbehälterwand umgeformt ist, während andere Abschnitte der Behälterwand unverändert bleiben. Dadurch wird ein Kältegerät mit einer optisch ansprechenden Innenbehälterwand bereitgestellt. I n ei n e r we iteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Führungskontur in die Fachbodenauflage integriert. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Fachbodenauflage eine Doppelfunktion aufweist, nämlich eine Auflagefläche für den
Fachboden bereitzustellen und eine Führungskontur für den Deckel bereitzustellen. Dadurch wird ein Kältegerät mit einem besonders einfachen Aufbau bereitgestellt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Führungskontur zwei mit einem Abstand voneinander angeordnete Führungskonturelemente auf. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Deckel durch die Führungskontur einen gleichmäßig umlaufenden Rand zur optimalen Belüftung freigebend verlagert werden kann.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform erstreckt sich der Abstand in Kältegeräte- Tiefenrichtung. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Führungskontur an einem Seitenwandabschnitt der Innenbehälterwand des Kältegeräts angeordnet werden kann. Dadurch ist ein besonders einfacher Aufbau gegeben.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Abstand kleiner als die Länge der Fachbodenauflage in ihrer Haupterstreckungsrichtung. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Fußbodenauflage eine große Auflagefläche zur sicheren Lagerung eines Fachbodens aufweist, so dass auf dem Fachboden auch schweres Kühlgut gelagert werden kann.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Führungskontur einen ersten Höhenniveau-Abschnitt und einen zweiten Höhenniveau-Abschnitt auf. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Deckel durch den ersten und zweiten Höhenniveau- Abschnitt auf unterschiedliche Höhen gebracht werden kann und damit unterschiedlich beabstandet von dem Behälter ist, so dass durch die beiden Höhenniveau-Abschnitte eine unterschiedlich starke Belüftung des Behälters möglich ist.
Gemäß einem zweiten Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch einen Behälter für ein derartiges Kältegerät gelöst. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Deckel an der Innenbehälterwand des Kältegerätes befestigt ist und somit eine Nutzung des Behälters mit dem verlagerbaren Deckel auch ohne in das Kältefach eingesetzten Fachboden möglich ist. Somit ist die Flexibilität gesteigert.
Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Kältegerätes,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Führungskontur mit aufgesetztem Fachboden und eingehaktem Deckel,
Fig. 3 eine weitere perspektivische Darstellung des in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiels, jedoch ohne aufgesetzten Fachboden,
Fig. 4 eine weitere perspektivische Darstellung des in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiels, jedoch ohne aufgesetzten Fachboden und ohne eingehakten Deckel,
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Führungskontur mit eingehaktem Deckel, Fig. 6 eine weitere perspektivische Darstellung des in Fig. 5 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiels, jedoch ohne eingehakten Deckel,
Fig. 7 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Führungskontur mit eingehaktem Deckel, und Fig. 8 eine weitere perspektivische Darstellung des in Fig. 7 dargestellten dritten Ausführungsbeispiels, jedoch ohne eingehakten Deckel.
Fig. 1 zeigt einen Kühlschrank als Ausführungsbeispiel für ein Kältegerät 100 mit einer oberen Kühlschranktür 102 und einer unteren Kühlschranktür 104 an seiner Kältegeräte- Vorderseite. Der Kühlschrank dient beispielsweise zur Kühlung von Lebensmitteln und umfasst einen Kältemittelkreislauf mit einem Verdampfer (nicht dargestellt), einem Verdichter (nicht dargestellt), einem Verflüssiger (nicht dargestellt) und einem Drosselorgan (nicht dargestellt). Der Verdampfer ist als Wärmetauscher ausgebildet, in dem nach einer Expansion das flüssige Kältemittel durch Wärmeaufnahme von dem zu kühlenden Medium, d.h. Luft im Inneren des Kühlschranks, verdampft wird.
Der Verdichter ist ein mechanisch angetriebenes Bauteil, das Kältemitteldampf vom Verdampfer absaugt und bei einem höheren Druck zum Verflüssiger ausstößt.
Der Verflüssiger ist als Wärmetauscher ausgebildet, in dem nach der Kompression das verdampfte Kältemittel durch Wärmeabgabe an ein äußeres Kühlmedium, d.h. die Umgebungsluft, verflüssigt wird.
Das Drosselorgan ist eine Vorrichtung zur ständigen Verminderung des Drucks durch Querschnittsverminderung. Das Kältemittel ist ein Fluid, das für die Wärmeübertragung in dem Kälte erzeugenden System verwendet wird, das bei niedrigen Temperaturen und niedrigem Druck des Fluids Wärme aufnimmt und bei höherer Temperatur und höherem Druck des Fluids Wärme abgibt, wobei üblicherweise Zustandsänderungen des Fluids inbegriffen sind. Mit der oberen Kältegerätetür 102 kann ein oberes Kältefach 106 geöffnet werden, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Kältefach ausgebildet ist. Mit der unteren Kältegerätetür 104 kann ein unteres Kältefach 108 geöffnet werden, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Kühlfach ausgebildet ist. I n dem u nteren Kältefach 1 08 sind in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Fachböden 1 10 angeordnet, von denen aus Gründen der Einfachheit nur ein Fachboden mit dem Bezugszeichen 1 10 versehen wurde.
Der Fachboden 1 10 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Glas gefertigt.
Unterhalb des Fachbodens 1 10 ist in dem unteren Kältefach 108 ein Behälter 1 12 angeordnet, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Gemüsebox ausgebildet ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Behälter aus Kunststoff gefertigt. Fig. 2 zeigt einen Abschnitt einer Innenbehälterwand 204, die das untere Kältefach 108 begrenzt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Innenbehälterwand 204 als Seitenwand ausgebildet ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist in die Innenbehälterwand 204 eine Fachbodenauflage 202 integriert, auf der im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Fachboden 1 10 ruht.
Unterhalb des Fachbodens 1 10 in Kältegeräte-Hochrichtung Z ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Deckel 200 angeordnet, der, wie im Folgenden beschrieben wird, zwei unterschiedliche Höhenpositionen einnehmen kann, um eine unterschiedliche Belüftung des Behälters 1 12 zu ermöglichen.
Fig. 3 zeigt, dass im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Fußbodenauflage 202 als Fußbodenauflagerippe ausgebildet ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Fußbodenauflagerippe eine Haupterstreckungsnchtung H auf, die sich in Richtung der Kältegeräte-Tiefenrichtung X erstreckt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Fachbodenauflage 202 durch einen negativen Einzug 302 der Innenbehälterwand 204 gebildet.
Somit ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Fachbodenauflage 202 mit der Innenbehälterwand 204 einstückig ausgebildet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Fachbodenauflage 202 eine Auflagefläche 300 auf, auf der sich der Fachboden 1 10 wie in Fig. 2 dargestellt abstützt. Die Auflagefläche 300 erstreckt sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Kältegeräte- Tiefenrichtung X und ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch einen in Kältegeräte- Tiefenrichtung X vorderen Vertiefungsabschnitt 306 und einen in Kältegeräte- Tiefenrichtung X hinteren Vertiefungsabschnitt 308 unterbrochen, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel zusammen eine Führungskontur 304 bilden. Somit ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Führungskontur 304 in die Auflagefläche 300 integriert.
Dabei sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel der vordere Vertiefungsabschnitt 306 und der hintere Vertiefungsabschnitt 308 mit einem Abstand 310 beabstandet voneinander angeordnet. Der Abstand 310 ist dabei kleiner als die Länge der Auflagefläche 300 in Haupterstreckungsnchtung H bzw. Kältegeräte-Tiefenrichtung X.
In den vorderen Vertiefungsabschnitt 306 der Führungskontur 304 greift ein in Kältegeräte-Tiefenrichtung X vorderer Haken 312 des Deckels 200 ein, und in den hinteren Vertiefungsabschnitt 308 der Führungskontur 304 greift ein in Kältegeräte- Tiefenrichtung X hinterer Haken 314 des Deckels 200 ein. Fig. 4 zeigt, dass im vorliegenden Ausführungsbeispiel der vordere Vertiefungsabschnitt 306 einen ersten Höhenniveau-Abschnitt 400 und einen zweiten Höhenniveau-Abschnitt 402 aufweist. Ferner weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel der hintere Vertiefungsabschnitt 308 einen ersten Höhenniveau-Abschnitt 400 und einen zweiten Höhenniveau-Abschnitt 402 auf. Dabei sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel die beiden ersten Höhenniveau-Absch n itte 400 als V-förmiger Einschnitte ausgebildet, während die beiden zweiten Höhenniveau-Abschnitte 402 plateauförmig ausgebildet sind.
Durch Verlagern des vorderen Hakens 312 und des hinteren Hakens 314 von den jeweiligen ersten Höhenniveau-Abschnitten 400 auf die jeweiligen zweiten Höhenniveau- Abschnitte 402 und umgekehrt in Kältegeräte-Tiefenrichtung X kann eine Verlagerung des Deckels 200 in Kältegeräte-Hochrichtung Z bewirkt werden, wodurch ein umlaufender Spalt zwischen dem Deckel 200 und dem Behälter 1 12 gebildet wird, der eine optimale Belüftung von in dem Behälter 1 12 gelagerten Kühlgut gewährleistet. Fig. 5 zeigt ebenfalls eine Fachbodenauflage 202, die als Fußbodenauflagerippe ausgebildet ist. Ferner ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Fachbodenauflage 202 an der als Seitenwand ausgebildeten Innenbehälterwand 204 angeformt. Somit ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Fachbodenauflage 202 mit der Innenbehälterwand 204 einstückig ausgebildet. Auch diese Fachbodenauflage 202 weist eine Auflagefläche 300 für den Fachboden 200 auf.
Au c h i n d i es e m Au sf ü h ru n g sbeispiel weist die Auflagefläche 300 eine Haupterstreckungsrichtung H auf, die mit der Kältegeräte-Tiefen richtung X zusammenfällt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist unterhalb der Fachbodenauflage 202 ohne Abstand sich an die Fachbodenauflage 202 anschließend die Führungskontur 304 angeordnet. Somit ist die Führungskontur unterseitig der Fachbodenauflage 202 angeordnet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Führungskontur 304 durch einen positiven Einzug 504 der Innenbehälterwand 204 gebildet. Sie umfasst im vorliegenden Ausführungsbeispiel einen in Kältegeräte-Tiefenrichtung X vorderen Vertiefungsabschnitt 306 und einen in Kältegeräte-Tiefenrichtung X hinteren Führungskonturelement 502. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel greift in das vordere Führungskonturelement 500 der vordere Haken 312 und in das hintere Führungskonturelement 502 der hintere Haken 314 des Deckels 200 ein.
Dabei sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel das vordere Führungskonturelement 500 u n d das hintere Führungskonturelement 502 mit dem Abstand 310 beabstandet voneinander angeordnet. Der Abstand 310 erstreckt sich in Haupterstreckungsrichtung H der Auflagefläche 300 bzw. in Kältegeräte-Tiefenrichtung X.
Fig. 6 zeigt, dass das vordere Führungskonturelement 500 einen ersten Höhenniveau- Abschnitt 400 und einen zweiten Höhenniveau-Abschnitt 402 aufweist. Ferner zeigt Fig. 6, dass das hintere Führungskonturelement 502 einen ersten Höhenniveau-Abschnitt 400 und einen zweiten Höhenniveau-Abschnitt 402 aufweist.
Auch in diesem Ausführungsbeispiel sind die ersten Höhenniveau-Abschnitte 400 als V- förmiger Einschnitt ausgebildet, während die zweiten Höhenniveau-Abschnitte 402 plateauförmig ausgebildet sind.
Durch Verlagern des vorderen Hakens 312 und des hinteren Hakens 314 von den jeweiligen ersten Höhenniveau-Abschnitten 400 auf die jeweiligen zweiten Höhenniveau- Abschnitte 402 und umgekehrt in Kältegeräte-Tiefenrichtung X kann eine Verlagerung des Deckels 200 in Kältegeräte-Hochrichtung Z bewirkt werden, wodurch ein umlaufender Spalt zwischen dem Deckel 200 und dem Behälter 1 12 gebildet wird, der eine optimale Belüftung von in dem Behälter 1 12 gelagerten Kühlgut gewährleistet. Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Fachbodenauflage 202 mit einer Auflagefläche 300 für den Fachboden 1 10, die als Fachbodenauflage 202 ausgebildet ist. Auch in diesem Ausführungsbeispiel weist die Fußbodenauflagerippe eine Haupterstreckungsrichtung H auf, die sich in Richtung der Kältegeräte-Tiefenrichtung X
erstreckt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Fachbodenauflage 202 durch einen negativen Einzug 302 der Innenbehälterwand 204 gebildet.
Die Fachbodenauflage 202 ist in diesem Ausführungsbeispiel an einer als Seitenwand ausgebildeten Innenbehälterwand 204 des Kältegeräts 100 angeformt. Somit ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Fachbodenauflage 202 mit der Innenbehälterwand 204 einstückig ausgebildet.
Jedoch ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Fachbodenauflage 202 im Unterschied zu den vorherigen Ausführungsbeispielen in Kältegeräte-Hochrichtung Z verlängert ausgebildet. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Führungskontur 304 in die Fachbodenauflage 202 integriert.
Die Führungskontur 304 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel einen in Kältegeräte- Tiefenrichtung X vorderen Führungsabschnitt 700 und einen in Kältegeräte-Tiefenrichtung X hinteren Führungsabschnitt 702, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel mittig in Kältegeräte-Hochrichtung Z in der Fachbodenauflage 202 angeordnet sind.
Fig. 8 zeigt, dass im vorliegenden Ausführungsbeispiel der vordere Führungsabschnitt 700 und der hintere Führungsabschnitt 702 mit dem Abstand 310 beabstandet voneinander angeordnet sind. Auch in diesem Ausführungsbeispiel ist der Abstand 310 kleiner als die Länge der Auflagefläche 300 in Haupterstreckungsrichtung H bzw. Kältegeräte-Tiefenrichtung X.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der vordere Führungsabschnitt 700 einen ersten Höhenniveau-Abschnitt 400 und einen zweiten Höhenniveau-Abschnitt 402 auf. Ferner weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel der hintere Führungsabschnitt 702 einen ersten Höhenniveau-Abschnitt 400 und einen zweiten Höhenniveau-Abschnitt 402 auf. Auch in diesem Ausführungsbeispiel sind die ersten Höhenniveau-Abschnitt 400 als V- förmiger Einschnitte ausgebildet, während die zweite Höhenniveau-Abschnitte 402 plateauförmig ausgebildet sind.
Durch Verlagern des vorderen Hakens 312 und des hinteren Hakens 314 von den jeweiligen ersten Höhenniveau-Abschnitten 400 auf die jeweiligen zweiten Höhenniveau- Abschnitte 402 und umgekehrt in Kältegeräte-Tiefenrichtung X kann eine Verlagerung des Deckels 200 in Kältegeräte-Hochrichtung Z bewirkt werden, wodurch ein umlaufender Spalt zwischen dem Deckel 200 und dem Behälter 1 12 gebildet wird, der eine optimale Belüftung von in dem Behälter 1 12 gelagerten Kühlgut gewährleistet.
Bezugszeichenliste
100 Kältegerät
102 obere Kältegerätetür
104 untere Kältegerätetür
106 oberes Kältefach
108 unteres Kältefach
1 10 Fachboden
1 12 Behälter 200 Deckel
202 Fachbodenauflage
204 Innenbehälterwand
300 Auflagefläche
302 negativer Einzug
304 Führungskontur
306 vorderer Vertiefungsabschnitt
308 hinterer Vertiefungsabschnitt
310 Abstand
312 vorderer Haken
314 hinterer Haken
400 erster Höhenniveau-Abschnitt
402 zweiter Höhenniveau-Abschnitt
500 vorderes Führungskonturelement
502 hinteres Führungskonturelement
504 positiver Einzug 700 vorderer Führungsabschnitt
702 hinterer Führungsabschnitt
H Haupterstreckungsrichtung
Kältegeräte-Tiefenrichtung
Kältegeräte-Breitenrichtung
Kältegeräte-Hochrichtung