Hydac System GmbH, Industriegebiet, 66280 Sulzbach/Saar
Federungsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Federungsvorrichtung, insbesondere für Fahrzeu¬ ge mit sich ändernden Lastverhältnissen, mit
• mindestens einem Federungszylinder, der jeweils Druckräume wie ei¬ nen Ring- und einen Kolbenraum aufweist, • einem Load-Sensing-System zur Druckerzeugung,
• zwei Hauptzweige bildenden Versorgungsleitungen zwischen diesen Räumen und einem Pumpen- sowie einem Tankanschluß, wobei in je¬ den Hauptzweig ein Ventil geschaltet ist, von denen mindestens ein Ventil ein Druckregelventil ist, über das die Druckeinstellung für den -jeweiligen vorgebbaχen Druckraum des jeweiligen Federungszyliηders erfolgt, und • einer Niveauregulierung.
Durch die DE 4242 448 C1 ist eine hydro-pneumatische Federungseinrich- tung bekannt, die sich auf Fahrzeuge mit großen Lastverhältnissen bezieht, insbesondere für Traktoren mit Aufnahmemitteln für Anbaugeräte und Load- Sensing-Pumpen zur Druckerzeugung, wobei auch die Ringräume der Fe¬ derungszylinder druckbeaufschlagt und mit einem Hydrospeicher verbun¬ den sind. Die bekannte Lösung will frühere Anordnungen dieser Art verbes- sem, die Regelmechanismen besitzen, die von Konstantdrucksystemen ge-
speist werden müssen, und bei denen der Einsatz einer Load-Sensing- Pumpe keinen Erfolg bringt, da diese immer gegen hohen Druck fördern müsste. Letzteres führt auch dazu, dass die beschriebenen Systeme perma¬ nent Energie verbrauchen. Demgemäß schlägt die bekannte Lösung vor, Energieeinsparungen und die Möglichkeit zum Einsatz einer Load-Sensing- Pumpe dadurch zu schaffen, dass der Ringraum des jeweiligen Federungs¬ zylinders über ein 3-Wege-Druckregelventil mit Druck versorgt wird, und eine Niveauregeleinrichtung mit einer Ventileinrichtung vorgesehen ist, die nur bei statischen Laständerungen kurzzeitig auf- oder abregelt und in der sonst eingenommenen Ruhestellung alle Steuerleitungen und Zuleitungen drucklos macht, wobei die Kolben- und Ringräume über entsperrbare Rück¬ schlagventile hermetisch abgesperrt sind. Zur Realisierung der bekannten Lösung ist es notwendig, das Druckregelventil hydraulisch anzusteuern und des weiteren wird für die Niveauregulierung der Druck in den Ringräumen der Federungszylinder in Abhängigkeit von deren Druckverhältnissen auf der Kolbenseite eingestellt, wozu konventionelle Schaltventile eingesetzt sind.
Bei der bekannten Lösung ist, es demgemäß für eine Druckeinstellung und Niveauregulierung notwendig, neben dem hydraulisch ansteuerbaren
Druckregelventil zusätzliche Schaltventile mit einzusetzen, so dass grund¬ sätzlich die Druckeinstellung auf der Ringraumseite der Federungszylinder und die Niveauregulierung funktionell getrennt sind. Ferner sind die Mög¬ lichkeiten den ringseitigen Druck der Federungszylinder auf verschiedene Druckniveaus einzustellen, um unterschiedliche Federungskennlinien dar¬ zustellen, eingeschränkt.
Eine dahingehend vergleichbare Lösung, jedoch ohne Einsatz von Propor¬ tionaldruckregelventilen ist auch aus der WO 03/006270 A1 bekannt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde eine Federungsvorrichtung zu schaffen/ die unter Beibehalten der Vorteile der bekannten Lösungen dahingehend weiter verbessert ist, dass eine Realisierung möglich ist mit weniger Ventilen und die die Möglichkeit schafft, den Arbeitsdruck auf der Ringseite des jeweiligen Federungs¬ zylinders variabel einzustellen, um dergestalt zu veränderbaren Federung¬ scharakteristiken zu gelangen. Eine dahingehende Aufgabe löst eine Fede¬ rungsvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1.
Dadurch, dass gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 zusätzlich zu der Druckeinstellung die Niveauregulierung mittels dieses Druckregelventiles erfolgt, und dass hierfür das Druckregelventil mittels einer Steuereinrichtung elektrisch ansteuerbar ist, ist es möglich das propor- tionale Druckregel venti I zur Druckeinstellung auf der Ringseite und gleich¬ zeitig zur Niveauregulierung zu verwenden. Demgemäß ist es nicht wie im Stand der Technik notwendig, für die eigentliche Niveauregulierung zusätz¬ liche Schaltventile zu verwenden, was die erfindungsgemäße Lösung vom Herstellaufwand her reduziert. Im Hinblick auf die nicht zum Einsatz korη- menden Schaltventile, ist darüber hinaus der Wartungsaufwand und die Möglichkeit von Fehlerquellen reduziert. Ferner ist es mit der erfindungs¬ gemäßen Lösung möglich den ringseitigen Druck auf verschiedene Druck¬ niveaus einzustellen, so dass dergestalt unterschiedliche Federungskennli¬ nien realisierbar sind.
Bei der dahingehenden Betrachtung wird davon ausgegangen, dass die Last auf der Kolbenseite und die Radsätze mit Radachsen auf der Stangenseite des jeweiligen Federungszylinders angeordnet sind. Demzufolge wird der Druck auf der Kolbenseite von der Last und dem Druck im Ringraum be-
stimmt. Die Position des Proportionaldruckregelventiles, das auch ein Pro¬ portionaldruckminderventil sein kann, ist nicht an die Stangenseite des Fe¬ derungszylinders gebunden, sondern vielmehr wird die Position durch den Druckraum bestimmt, welcher nicht direkt durch die Last beaufschlagt ist. Die erfindungsgemäße Lösung könnte also auch bei einem umgekehrten Federungsaufbau, bei der die Last auf der Stangenseite sitzt, und die Räder auf der Kolbenseite vergleichbar sinnfällig eingesetzt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Federungs- Vorrichtung erfolgt jedoch die Druckeinstellung für die Niveauregelung aus¬ schließlich auf der jeweiligen Ringseite des Federungszylinders.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Fede¬ rungsvorrichtung sind Gegenstand der sonstigen Unteransprüche.
Im folgenden wird die erfindungsgemäße Federungsvorrichtung anhand eines Ausführungsbeispieles nach der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt die einzige
Figur in prinzipieller Darstellung in der Art eines Schaltplans
(Hydraulikplan), die Federungsvorrichtung mit ihren wesentlichen Komponenten.
Die erfindungsgemäße Federungsvorrichtung gilt insbesondere dem Einsatz bei Fahrzeugen, wobei die hauptsächlichen Anwendungsfälle bei Schwer¬ lastfahrzeugen liegen wie Ackerschleppern, Lastkraftwagen oder derglei¬ chen. Die erfindungsgemäße Federungsvorrichtung nach der Figur weist zwei Federungszylinder 10, 12 auf, die jeweils Druckräume wie einen
Ringraum 14 und einen Kolbenraum 16 aufweisen. Bei der realisierten Aus¬ führungsform soll die Last auf der Kolbenseite also auf der Seite des Kolben¬ raumes 16 des jeweiligen Federungszylinders 10, 12 ruhen, und die Räder sowie die Achsen sind auf der Stangenseite des Federungszylinders 10, 12 angeordnet also der Ringraumseite 14 zugewandt. Des weiteren ist die Vor¬ richtung mit einem als ganzes mit 18 bezeichneten Load-Sensing-System versehen, das der Druckerzeugung dient und das in der Figur nur symbo¬ lisch mit einer Ansteuerstelle 20 wiedergegeben ist. Mittels der dahinge¬ henden Ansteuerstelle 20, ist das Load-Sensing-System an eine nicht näher dargestellte Steuereinrichtung angeschlossen, beispielsweise in Form eines Rechners mit entsprechender Daten logik.
Wie sich des weiteren aus der Figur ergibt, sind zwei Hauptzweige 22, 24 bildende Versorgungsleitungen vorhanden zwischen den genannten Räu- men 14, 16 und einem Pumpen P- sowie einem Tankanschluß T. In jeden Hauptzweig 22, 24 ist ein Ventil 26, 28 geschaltet, von denen mindestens ein Ventil 26 ein Druckregelventil, insbesondere in Form eines Proportio- naldruckregelventiles oder Druckregelminderventiles ist. Über das dahin¬ gehende proportionale Druckregel venti I 26 ist eine Druckeinstellung für den jeweiligen vorgebbaren Druckraum der Federungszylinder 10, 12 mög¬ lich. Mit der aufgezeigten Federungsvorrichtung von ihrem Grundaufbau her ist es möglich, zusätzlich zu einer Druckeinstellung für die Federungs¬ zylinder 10, 12 eine Niveauregulierung vorzunehmen, wobei dies im Sinne der Erfindung ausschließlich über das Druckregel venti I 26 erfolgt. Hierfür ist das Druckregelventil 26 mittels der bereits angesprochenen Steuerein¬ richtung elektrisch ansteuerbar und verfügt dahingehend über eine An¬ schlußstelle 30.
Die Druckeinstellung für den jeweiligen vorgebbaren Druckraum 14, 16 erfolgt vorzugsweise für den der nicht direkt einer Last ausgesetzt ist; im vorliegenden Ausführungsbeispiel erfolgt also die Druckeinstellung für die Niveauregulierung ausschließlich auf der jeweiligen Ringseite (Ringraum 14) des Federungszylinders 10, 12. Wie sich des weiteren aus der Figur er¬ gibt, weist mindestens der Federungszylinder 10 ein Wegmeßsystem 32 üblicher Bauart auf, das gleichfalls über eine Anschlußstelle 34 verfügt, um dergestalt Meßdaten an die nicht näher dargestellte Steuereinrichtung zu liefern. Insbesondere werden die Daten des Wegmeßsystemes 32 durch die Steuereinrichtung für das Load-Sensing-System 18 verarbeitet, das eine nicht näher dargestellte Regelpumpe zur Druckerzeugung für die Federungsvor¬ richtung ansteuert, die an den Pumpenanschluß P angeschlossen ist.
In den anderen Hauptzweig 24 ist ein Schaltventil üblicher Bauart geschal- tet, insbesondere in Form eines 3/2-Wegeventiles 28. Des weiteren ist zwi¬ schen den beiden Federungszylindern 10, 12 und den zuordenbaren Venti¬ len 26, 28 in einen Nebenzweig 36, der die beiden Hauptzweige 22, 24 miteinander verbindet, ein Wechselventil 38, insbesondere Kugelwechsel¬ ventil geschaltet. Das Wechselventil 38 ist wiederum ausgangsseitig an das Load-Sensing-System 18 angeschlossen und wirkt im übrigen auf zwei entsperrbare Rückschlagventile 40, 42 ein, die in der Art von ansteuerbaren 2/2-Wegeventilen in ihrer Durchlaßstellung mit einer Drossel versehen sind.
Bei der in der Figur gezeigten Ausführungsform ist darüber hinaus in den weiteren Hauptzweig 24 der zum Kolbenraum 16 des jeweiligen Fede¬ rungszylinders 10, 12 führt, ein Druckaufnehmer DA angeordnet. Femer sind die Kolbenräume 16 und die Ringräume 14 des jeweiligen Federungs¬ zylinders 10, 12 voneinander getrennt fluidführend miteinander verbunden,
wobei in die dahingehende Verbindung jeweils ein Hydrospeicher 46, 48 geschaltet ist. Zwischen die beiden Hauptzweige 22, 24 und durch zwei Rückschlagventile 50, 52 abgesichert ist ein D ruckbegrenz ungsventi I 54 geschaltet, das an den Tankanschluß T angeschlossen ist.
Nachdem der grundsätzliche hydraulische Schaltaufbau der Federungsvor¬ richtung erläutert ist, wird diese nunmehr anhand eines Arbeitsbeispieles in der Funktion näher erläutert. Über die Größe der Hydrospeicher 46, 48 sowie über die Zylindergröße der Federungszylinder 10, 12 wird die Fede- rung ausgelegt. Bei der dahingehenden Auslegung entsteht bei jeder Achs¬ last eine definierte Federkennlinie, und sofern man den ringseitigen Druck bei gleicher Achslast in den Ringräumen 14 der beiden Federungszylinder 10, 12 anders einstellt, entsteht auch eine andere Federkennlinie. Damit besteht die Möglichkeit ein nicht näher dargestelltes Fahrzeug bei gleicher Achslast hart oder weich abzustimmen, um beispielsweise auf der Straße etwas härter zu fahren, um dergestalt die Fahrsicherheit zu erhöhen bzw. im Gelände etwas weicher, um einer Bedienperson einen erhöhten Komfort zu bieten.
Aufgrund des eingesetzten elektrisch betätigbaren Druckregelventiles 26 besteht die Möglichkeit, den ringseitigen Druck für die Federungszylinder 10, 12 in Abhängigkeit der Verhältnisse an der Kolbenseite einzustellen. Dies ist aufgrund der hydraulischen Ansteuermöglichkeit für das Druckre¬ gelventil bei den bekannten Lösungen nicht möglich.
Um eine sinnfällige Niveauregulierung zu ermöglichen, sollte der jeweilige Federungszylinder 10, 12 mit seiner Kolbenstangeneinheit immer im Mit¬ tenbereich liegen, um dergestalt in beiden Richtungen den vollen Ein- und Ausfederweg zu haben. Die Intelligenz der Steuereinrichtung erkennt da-
hingehende Abweichungen, über die von dem Wegmeßsystem 32 abgege¬ benen Daten. Wird beispielsweise die Achslast für die Federungszylinder 10, 12 erhöht, fahren die Zylinder entsprechend ein und um dem entge¬ genzuwirken, muss ein Fluid, insbesondere Hydraulikmedium (Öl) in den jeweiligen Kolbenraum 16 der Federungszylinder 10, 12 verbracht werden. Hierzu wird das Ventil 26 auf den Druck angesteuert, der benötigt wird, und gleichzeitig wird das 3/2-Wegeschaltventil 28 geschaltet. Dergestalt ist eine Betätigung des Wechselventiles 38 möglich und liefert dann den Druck an das Load-Sensing-System 28. Der Lastdruck in der Verbindung zwischen Ventil 28 und Ventil 38 entspricht dem kolbenseitigen Druck für die Federungszylinder 10, 12.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Wechselventiles 38 steht der Ein¬ stelldruck vom Druckventil 26 an, und das Wechselventil 38 stellt sich im Hinblick auf die Druckdifferenz derart ein, dass der höchste Lastdruck über das Load-Sensing-System 28 an die nicht näher dargestellte Regelpumpe geliefert wird, die dann auf den Regeldruck geht. Da nunmehr am Pumpen¬ anschluß P der benötigte Druck ansteht, wird über das 3/2-Wegeschaltventil 28 der damit in Verbindung stehende Volumenstrom auf die Kolbenseite der Federungszylinder 10, 12 geschickt. Dies geschieht solange, bis die Steuerelektronik oder Steuereinrichtung erkennt, dass die Kolbenstan¬ geneinheit der Federungszylinder 10, 12 wieder in der Mittelstellung sind, mit der Folge, dass beide Ventile 26, 28 stromlos geschaltet sind und derge¬ stalt ist die Federungsvorrichtung dann definiert in einer Mittellage für die Federungszylinder 10, 12 eingestellt.
Im umgekehrten Fall wird die Last an den Federungszylinder 10, 12 redu¬ ziert, mit der Folge, dass diese Ausfahren und es ist im jeweiligen Kolben¬ raum 16 sowie dem Hydrospeicher 48 Öl abzulassen, was im Stand der
Technik üblicherweise über weitere Schaltventile geschieht. Bei der erfin¬ dungsgemäßen Lösung erfolgt der dahingehende Ablassvorgang gleichfalls über das Druckregelventil 26. Wenn die Steuereinrichtung (Elektronik) auf¬ grund der Sensorposition die Entscheidung trifft, es ist Öl bzw. Hydraulik- medium aus den Federungszylindern 10, 12 abzulassen, wird wiederum Ventil 26 angesteuert und auf den Arbeitsdruck gebracht, der auf der Ring¬ seite bei den Ringräumen 14 herrschen soll. Genau dieses Drucksignal wird aber eingesetzt um das 2/2-Wegeventil 42 anzusteuern, und es wird die Drossel 44 zugeschaltet, die auch aus einer Blende oder Düse bestehen kann. Über die dahingehende Drossel wird gezielt Öl auf der Kolbenseite abgelassen bis die Position wieder erreicht ist, und das Ventil 26 kann wie¬ der in seine neutrale oder abgeschaltete Stellung zurückverfahren werden. Mit dem Druckregel venti I 26 ist es somit möglich zur Niveauregulierung Hydraulikmedium aus den Kolbenräumen 16 abzulassen, und dabei.kann gleichzeitig im jeweils zuordenbaren Ringraum 14 der erforderliche Druck eingestellt werden. Auf diese Art und Weise ist eine dynamisch wirkende Druckansteuerung erreicht, bei der sich die gegenüberliegenden Drücke zwischen Ringraum 14 und Kolbenraum 16 in Abhängigkeit von der Last definiert einstellen lassen, so dass jedenfalls ungewollte Druckstöße oder Pulsationen vermieden sind.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es also möglich durch Variieren des ringseitigen Druckes für die Federungszylinder 10, 12 eine andere Feder¬ kennlinie einzustellen, wobei die Möglichkeit besteht sie schon von vorn- herein aufgrund der Auslegung zwischen Betriebsgrenzen für die Feder¬ kennlinien definiert festzulegen. Bei einer dahingehenden stationären Aus¬ legung ist der Einsatz eines Druckaufnehmers DA im Hauptzweig 24 nicht zwingend notwendig. Über den Druckaufnehmer DA der optional vorgese¬ hen ist, besteht aber die Möglichkeit, dass die Steuereinrichtung (Elektronik)
auch noch den kolbenseitigen Druck erkennt und in Abhängigkeit hiervon kann man dann über das Venti! 26 den ringseitigen Druck „intelligent" ein¬ stellen, d. h. zum Beispiel eine Auslegungsstrategie vorsehen, bei der über den gesamten Achslastbereich eine gleichbleibende Federungsqualität ge- währleistet ist, in dem der ringseitige Druck der Last permanent angepaßt wird. Über eine Permanentabfrage des Druckaufnehmers DA sind weitest- gehende Einstellmöglichkeiten gegeben, auch im Hinblick auf eine gleich¬ förmige oder vorgebbare Einfederungsfrequenz.
Durch die beiden Rückschlagventile 50, 52 sowie mittels des Druckbegren- zungsventiles 54 läßt sich eine Absicherung des Kolbenraums 16 für die beiden Federungszylinder 10, 12 erreichen. Diese Druckabsicherung ist notwendig, da der Druck im Kolbenraum 16 vom Druck im Ringraum 14 und der eventuell unbekannten Last abhängt. Ferner kann der Druck im Ringraum 14 über eine nicht näher dargestellte Systemdruckabsicherung in der Druckleitung und durch das Druckregelventil 26 (mit Sekundärdruck¬ begrenzung) abgesichert sein. Durch das Wechselventil 38 sowie die bei¬ den 2/2-Wegeventile 40, 42 ist sichergestellt, dass das Druckregel venti I 26 - auch mit Sekundärdruckbegrenzung - bei Niveauregelvorgängen immer aktiviert ist. Der in der Zeichnung noch mit 56 bezeichnete Kugel hahn dient der Druckentlastung des Systems im Wartungsfall.
Die beschriebene erfindungsgemäße Federungsvorrichtung kann auch mit nur einem Federungszylinder, hier dem Federungszylinder (10) realisiert werden. Hierzu ist es nur notwendig, den einen Federungszylinder, hier den Federungszylinder (12) wegzulassen, beispielsweise durch Abtrennen desselben von der Federungsvorrichtung entlang der strichlinierten Linie, und die entsprechenden Fluidleitungen könnten durch Abschlußteile wie Blindstopfen oder dergleichen verschlossen werden. Durch entsprechende
Verschaltung (nicht dargestellt) ließe sich die in der Figur dargestellte Fede¬ rungsvorrichtung auch für mehr als zwei Federungszylinder nutzen.