Electrolux Home Products Corporation N. V. B-1930 Zaventera
Beschreibung
Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine und Ge¬ schirrspülmaschine zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verbesse¬ rung der Trocknung von Geschirr, das in einem Spülbehälter einer Geschirrspülmaschine mittels Spülflüssigkeit gerei¬ nigt wird, wobei der Spülprogrammabschnitt Trocknen der Spülflüssigkeit im Anschluss auf den letzten spülflüssig- keitführenden Spülprogrammabschnitt, vorzugsweise auf den Spülprogrammabschnitt Klarspülen, folgt, wobei wenigstens bei einem der spülflüssigkeitsführenden Spülprograramab- schnitte, wie Vorspülen, Reinigen, Zwischenspülen, Klarspü¬ len, die Spülflüssigkeit durch Wärmezufuhr aufgeheizt wird, und durch die in dem Spülbehälter umgewälzte Spülflüssig¬ keit mittels Sprühelementen, wie Sprüharm, Deckendusche, primär das Spülgut und die Wandflächen und der Boden des Spülbehälters benetzt werden.
Aus der EP 0 943 281 A2 ist eine Geschirrspülmaschine mit einer Wasserzuführeinrichtung für einen oberhalb des unte¬ ren Geschirrkorbs angebrachten Sprüharm in einer Geschirr¬ spülmaschine bekannt, bei der in der Nähe der Umwälzpumpe ein Ventil mit einer Umsehalteinrichtung in Form eines ku- gelförmigen Verschlusselements vorgesehen ist. Durch ver¬ schiedene Positionen des Verschlusselements wird bestimmt,
ob das Wasser zu einem unteren oder zu dem oberhalb des Ge¬ schirrkorbs angebrachten Sprüharm gefördert wird.
In der US 5 ,421 975 wird eine Geschirrspülmaschine be- schrieben, in der oberhalb eines Sprüharms an einem senk¬ recht nach oben ragenden wasserführenden Rohr ein Ventil angeordnet ist, das entsprechend dem . Wasserdruck in dem Rohr vertikal beweglich ist. Durch dieses Ventil lässt sich Wasser über' einen weiten Bereich des Spülbehälters versprü- hen.
Außerdem wird bei bekannten Geschirrspülmaschinen die Was¬ serumwälzung während des Klarspülens begrenzt, um Wasser und Energie einzusparen.
Bei Geschirrspülmaschinen besteht das Problem, die nach dem letzten spülflüssigkeitführenden Programmabschnitt an dem Geschirr haftende Feuchte nach außen abzuleiten. Hierfür wird beispielsweise ein Gebläse eingesetzt. Allerdings lässt sich diese Maßnahme nicht bei in einer Küchenzeile vollintegrierten Geschirrspülmaschinen realisieren. Ebenso ist es auch bekannt, das Kondensieren der Feuchtigkeit an der Innenseite der Wände des Spülbehälters dadurch zu un¬ terstützen, dass die Wände von ihrer Außenseite durch'kal- tes Wasser gekühlt werden. Dieses Kühlsystem erfordert zu¬ sätzlichen Platz.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfah¬ ren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine zu schaffen. '
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass wenigstens im letzten spülflüssigkeitsführenden Programmabschnitt, bei "dem ein Aufheizen der Spülflüssigkeit erfolgt, insbesondere während des Klarspülens, vor dem Spülprogrammabschnitt
Trocknen die dem Spülraum zugewandten Flächen des Spülbe¬ hälters wenigstens zeitweise nicht oder überwiegend nicht besprüht werden.
Durch die Erfindung wird aufgrund einer niedrigen oder ei¬ ner wenigstens im Verhältnis zur Temperatur des Geschirrs niedrigen Temperatur des Spülbehälters bei einer gleichzei¬ tig hohen Temperatur des Geschirrs dessen Trocknung verbes¬ sert. Der Spülbehälter wird während des Klarspülens mög- liehst wenig erwärmt, so dass infolge der Temperaturdiffe¬ renz des während des Klarspülens erhitzten Geschirrs dessen Feuchtigkeit an den Innenwänden und der Decke des Spülbe¬ hälters kondensiert. Es versteht sich, dass dieser auch noch zusätzlich gekühlt werden kann, um die Kondensation zu unterstützen.
Das ■erfindungsgemäße Verfahren ist bei allen Bauarten und Gerätetypen anwendbar, auch bei solchen, die kein Gebläse aufweisen. Gemäß der Erfindung wird die Umwälzung der Spül- flüssigkeit beim letzten Spülprogrammabschnitt möglichst stark reduziert, so dass die Wärme zwar von dem Heizelement oder der Durchfluss-Heizeinrichtung abgeführt, aber mög¬ lichst wenig über den Spülbehälter und dessen Innenraum, verteilt wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Mit Vorteil wird in einer ersten Phase des letzten aufge- heizten spülflüssigkeitsführenden Spülprogrammabschnittes vor dem Trocknen, vorzugsweise in einer ersten Klarspülpha¬ se des Programmabschnittes Klarspülen, während des Aufhei¬ zens der Spülflüssigkeit, der Spülflüssigkeitskreislauf im Kurzschluss ohne Kontakt und/oder mit dem geringst mögli- chen Kontakt zu dem Geschirr und/oder zu dem Spülbehälter geführt und in einer zweiten Phase des letzten aufheizbaren spülflüssigkeitsführenden Spülprogrammabschnittes vor dem Trocknen, vorzugsweise in einer zweiten Klarspülphase im Spülprogramtnabschnitt Klarspülen, der Spülflüssigkeits- kreislauf zumindest gegenüber den vorangehenden Phasen der spülflüssigkeitsführenden Programmabschnitte hinsichtlich der umgewälzten Spülflüssigkeitsmenge reduziert.
Weiterhin wird in vorteilhafter Weise vorgesehen,, dass die Umwälzung der Spülflüssigkeit während des letzten spülflüs¬ sigkeitsführenden Programmabschnitts, insbesondere während des Klarspülens, auf 50 % oder weniger der Umwälzung der Spülflüssigkeit in einem der vorherigen. Programmabschnitte verringert wird. Dadurch wird wenigstens eine reduzierte Spülflüssigkeitsmenge hauptsächlich nur über das Geschirr geführt.
Von Vorteil ist es, wenn während des letzten spülflüssig¬ keitsführenden Programmabschnitts, insbesondere während des Klarspülens, die Drehzahl der Umwälzpumpe soweit reduziert
wird, dass die Wände des Spülbehälters wenigstens überwie¬ gend nicht besprüht werden.
Mit Vorteil wird die Drehzahl der Umwälzpumpe auf 1500 Um- drehungen pro Minute oder weniger reduziert'. Durch die ge¬ genüber einer hohen Drehzahl der Pumpe bei einer niedrigen Drehzahl verringerte Fliehkraft des Wassers wird dieses we¬ niger stark oder kaum auf die Innenwände des Spülbehälters ■ gespritzt.
Zusätzlich oder alternativ zu dieser Maßnahme wird die Um¬ wälzung der Spülflüssigkeit durch Ventile gedrosselt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens sieht vor, dass die Umwälzung der Spülflüssigkeit durch die , Ventile oder durch Wasserweichen derart umgelenkt wird, dass die Flächen des Spülbehälters nicht benetzt werden.
Ebenfalls von Vorteil ist es, wenn zumindest in einer ers- ten Klarspülphase oder während der Heizphase innerhalb der Klarspülphase die Spülflüssigkeit in einem Kreislauf zwi¬ schen der Umwälzpumpe, einer zuschaltbaren Wärmequelle, vorzugsweise einem Durchlauferhitzer, und einer Zuführungs- leitung zum Sumpf geführt wird.
Ein Verfahren, bei dem die Spülflüssigkeit zu der bzw. durch die Zuführungsleitung zum Sumpf ventilgesteuert sepa¬ rat geführt wird oder über die untere Sprüharmzuführung verläuft, vermeidet weitgehend eine Benetzung der Wände des Spülbehälters.
Vorteilhaft ist ein Verfahren, bei dem die Spülflüssigkeit während der ersten Klarspülphase oder während der Heizphase innerhalb der Klarspülphase von der Umwälzpumpe ohne Kon¬ takt zu den Sprüharmen und dem Geschirr direkt in den Sumpf zurückgeführt wird.
In vorteilhafter Weiterbildung des Verfahrens ist vorgese¬ hen, dass zumindest in der zweiten Phase des letzten aufge¬ heizten spülflüssigkeitsführenden Spülprogrammabschnittes vor dem Trocknen, vorzugsweise in einer zweiten Klarspül- phase des Programmabschnittes Klarspülen, der Kontakt der umgewälzten Spülflüssigkeit zu den Wänden des Spülbehälters durch eine nahezu ausschließliche oder ausschließliche Ge¬ schirrberieselung mit Spülflüssigkeit von oben oder eine Geschirrberieselung im Wechselarmbetrieb zumindest eines ersten und zweiten Sprüharmes so erfolgt,- dass zumindest die Decke des Spülbehälters nicht besprüht wird.
Ebenso ist vorteilhaft, wenn gegebenenfalls in der ersten Klarspülphase eine nur einmalige oder eine mehrmalige Zudo- sierung des Klarspülers erfolgt und/oder spätestens zu Be¬ ginn der zweiten Klarspülphase die gesamte definierte Klar¬ spülmenge zugegeben wird.
Vorteilhaft ist es, wenn der Klarspüler bei niedriger Tem¬ peratur, insbesondere bei einer Temperatur im Bereich zwi¬ schen 40° und 50° C, zudosiert wird und wenn die Umwälzung der Spülflüssigkeit wenigstens kurzzeitig hergestellt oder intensiviert wird, um den Klarspüler gleichmäßig zu vertei- len.
Weiter wird mit Vorteil vorgesehen, wenn am Ende des Klar- spülens kurzzeitig die Umwälzung über das Geschirr wieder¬ hergestellt oder intensiviert wird, um das Geschirr gleich¬ mäßig zu erwärmen.
In vorteilhafter Weise wird das Verfahren derart ausge¬ führt, dass zumindest in einer Phase des Spülprogrammab¬ schnittes, welcher vor dem Trocknen mit aufgeheizter Spül- flüssigkeit durchgeführt wird, die Drehzahl der Umwälzpumpe gegenüber den vorangehenden Spülprogrammabschnitten defi¬ niert reduziert wird.
Hierbei lässt sich mit Vorteil vorsehen, dass die Reduzie¬ rung der Drehzahl der Umwälzpumpe zumindest abhängig von der definierten Maximaltemperatur der aufgeheizten Spül- flüssigkeit während zumindest eines aufgeheizten spülflüs- sigkeitführenden Spülprogrammabschnittes oder in Abhängig¬ keit der Kombination der maximalen Temperatur und der Um¬ wälzdauer der aufgeheizten Spülflüssigkeit bestimmt wird.
Eine weitere Maßnahme zur Erzeugung eines möglichst großen Temperaturunterschieds zwischen dem zu trocknenden Geschirr und dem Spülbehälter besteht darin, dass während des Klar- spülens nach dem Zulauf von Frischwasser und vor dem Heizen die Umwälzung der Spülflüssigkeit über den Spülbehälter wiederhergestellt oder intensiviert wird, um den Spülbehäl¬ ter durch das noch kalte Frischwasser wieder abzukühlen.
Auch die Einstellung wenigstens eines Durchtrittsquer- Schnitts der Sprühelemente, wie des Sprüharms oder der De¬ ckendusche, dient zu diesem Zweck. Durch die Einstellung
des Wasserdrucks, beispielsweise in einem Ventil in der Zu¬ flussleitung, lässt sich steuern, wie die Spülflüssigkeit aus den Sprühelementen heraustritt. Dies bedeutet, dass beispielsweise auch der Austrittswinkel der Spülflüssigkeit aus wenigstens einem Sprühelement veränderlich eingestellt. wird. Auf diese Weise lässt sich durch Änderung des Wasser¬ drucks auch während eines Spülgangs der Austrittswinkel flexibel verstellen.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Geschirrspülma¬ schine zur Durchführung eines der oben näher beschriebenen Verfahren.
Die Geschirrspülmaschine ist erfindungsgemäß dadurch ge- kennzeichnet, dass'.sie Mittel zur Steuerung des Flusses der Spülflüssigkeit und/oder Mittel zur Steuerung der Benetzung des Spülbehälters umfasst.
Insbesondere von Vorteil ist eine Geschirrspülmaschine, die Ventile und/oder Wasserweichen zur Steuerung des Zustroms . der Spülflüssigkeit umfasst.
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung an einem Ausfüh¬ rungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen: ..
Fig. 1 eine Innenansicht eines Spülbehälters zusammen mit Leitungen zur Zuführung von Spülflüssigkeit und
Fig. 2 eine Darstellung des Temperäturverlaufs über der
Zeit während des Klarspülens.
Eine Geschirrspülmaschine umfasst einen Spülbehälter 1 (Fig. 1) mit einem oberen und einem unteren Geschirrkorb 2, 3. Unterhalb des oberen und des unteren Geschirrkorbes 2, 3 befindet sich ein Sprüharm 4 bzw. 5, der jeweils durch den Wasserdruck der zugeführten Spülflüssigkeit angetrieben wird.
Über eine Umwälzpumpe 6 wird Spülflüssigkeit 7 aus dem Bo- denbereich oder Sumpf des Spülbehälters 1 durch eine Lei- tung 8, in der eine Heizung 9 integriert ist, zu einer Was¬ serweiche 10 gepumpt. Von dort wird die Spülflüssigkeit entweder über eine Leitung Il zu dem unteren Sprüharm 5 und/oder über eine Leitung 12 zu dem oberen Sprüharm 4 ge¬ pumpt. Alternativ und/oder zusätzlich wird die Spülflüssig- keit über eine Kurzschluss- oder Rückführleitung 13 ganz oder teilweise zurück in den Sumpf des Spülbehälters 1 ge¬ pumpt. Durch die Position einer in der Wasserweiche 10 ent¬ haltenen Kugel 100 bestimmt sich, in welche der Leitungen 11, 12 oder 13 die Flüssigkeit fließt. Die Spülflüssigkeit wird durch Düsen auf der Oberseite des unteren Sprüharms 5 sowie auf der Ober- und/oder Unterseite des oberen Sprüh¬ arms 4 herausgesprüht, um das von den Geschirrkörben 2, 3 aufgenommene Geschirr zu reinigen. Durch den Druck, d. h. mit der Zahl der Umdrehungen der Umwälzpumpe 6, bestimmt sich, wieweit die Spülflüssigkeit ausschließlich das Ge¬ schirr in den Geschirrkörben 2, 3 benetzt oder ob auch Sei¬ tenwände 14 und/oder eine Decke 15 des Spülbehälters 1 be¬ netzt werden.. Auch durch die Form und die Anordnung der Sprühdüsen an den Sprüharmen 2, 4 lässt sich verhindern, dass Spülflüssigkeit an die Seitenwände 14 des Spülbehäl¬ ters 1 gespritzt wird.
Zusätzlich zu den Sprüharmen 4, 5 kann eine Deckendusche unterhalb der Decke vorgesehen sein. Auch deren Düsen las¬ sen sich durch den Wasserdruck so einstellen, dass nur das Geschirr und nicht die Decke 15, und/oder die Seitenwände 14 benetzt werden.
Die Temperatur der Spülflüssigkeit, des Geschirrs und des Spülbehälters 1 nimmt während des Klarspülens den in Fig. 2 dargestellten Verlauf; dabei ist die Temperatur T der Spül¬ flüssigkeit durch eine fette Linie, die Temperatur T des Geschirrs durch eine strichlierte Linie und die Temperatur T des Spülbehälters 1 durch eine dünne Linie jeweils als Funktion der Zeit t dargestellt. Dabei sind sechs zeitlich aufeinanderfolgende Reinigungsphasen 1 bis 6 dargestellt.
Während einer Phase 1 wird in einem dem Klarspülen vorher¬ gehenden Spülgang das Geschirr gereinigt, wobei durch Be¬ netzung der Wände 14 des Spülbehälters 1 dieser dieselbe . Temperatur wie das Geschirr und die Spülflüssigkeit an¬ nimmt.
In einer Phase 2 wird kaltes Frischwass.er der Spülflüssig¬ keit zugemischt. Da das Frischwasser in dem Sumpf des Spül- behälters 1 zuläuft, sinkt die Temperatur der Spülflüssig¬ keit insgesamt ab, während die Temperatur des Spülbehälters 1 und des Geschirrs zunächst konstant auf der Temperatur aus der Phase 1 bleibt.
In einer anschließenden Phase 3 werden durch eine intensive Umwälzung der Spülflüssigkeit die Wände 14 des Spülbehäl-
ters 1 gekühlt . In dieser Phase kann auch ein der Spülflüs¬ sigkeit beigemischter Klarspüler gleichmäßig über das Ge¬ schirr verteilt werden, wobei vorzugsweise bei einer Tempe¬ ratur, die beispielsweise im Bereich zwischen 40 und 50 ° C liegt , die Umwälzung vorzugsweise kurzzeitig intensiviert wird. Hierbei kommt es zu einem völligen Temperaturaus¬ gleich zwischen den Wänden, der Spülflüssigkeit und dem Ge¬ schirr, wobei sich die Wände und das Geschirr abkühlen.
In einer nachfolgenden Klarspülphase (Phase 4 ) wird unter allmählicher Aufheizung der Spülflüssigkeit durch die Hei¬ zung 9 mit einer gewissen Verzögerung auch das Geschirr er¬ wärmt , wobei durch entsprechende Wahl der Drehzahl , der Um¬ wälzpumpe und/oder durch den Druck, mit dem die Klarspül - flüssigkeit umgewälzt wird, und/oder durch die durch diesen Druck eingestellte Position von Düsen in den Sprüharmen 2 , 3 erreicht', dass sich die Wände 14 des Spülbehälters 1 , da diese nicht oder kaum benetzt werden, nur unwesentlich oder marginal aufwärmen. .
In einer Phase 5 wird am Ende des Klarspülvorgangs die Um¬ wälzung der Klarspülflüssigkeit über das Geschirr intensi¬ viert, um eine gleichmäßige Erwärmung des Geschirrs zu er¬ reichen. Hierbei wird weiterhin weitgehend eine Benetzung der Seitenwände 14 des Spülbehälters 1 vermieden, so dass sich im Lauf der Phase 5 die Temperaturdifferenz zwischen dem Geschirr und den Seitenwänden 14 allmählich erhöht. Phase 5 dauert solange an, bis das Geschirr die Temperatur der Klarspülflüssigkeit angenommen hat und die maximale Temperaturdifferenz zwischen dem Geschirr und den Seiten¬ wänden 14 erreicht ist.
Nach dem Abpumpen der erwärmten Klarspülflüssigkeit ist das Geschirr gereinigt und wird in einer Phase 6 getrocknet. Hierbei gibt es einen erheblichen Teil seiner Wärme als Kondensationswärme Feuchtigkeit an die Seitenwände 14 ab, wo diese kondensiert.