Verfahren sur Herstellung eiaes ahrasi'yeπ, Werkseags
Technisches Gebiet
ie Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines abra- siven Werkzeugs und ein abrasives Werkzeug ge äss Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beziehungsweise 14.
Stand der Technik
Die wirtschaftliche Gestaltung eines Schleifprozesses ist mass- geblich von der erzielbaren Abtragsleistung abhängig. Hohe Abtragsleistungen erhöhen jedoch die Anforderungen an die Schleifwerkzeuge. So müssen diese Werkzeuge zum einen hohe Kornüberstände und -abstände aufweisen, damit sowohl Späne als auch Kühlschmiermittel in der Kontaktzone zwischen Schleifwerkzeug und Werkstück genügend Platz vorfinden. Zum anderen müssen diese Werkzeuge an hochbeanspruchten Stellen wie Kanten und exponierten Profilspitzen grössere Korndichten oder robustere, grössere Körner aufweisen.
Aus dem Stand der Technik sind deshalb verschiedene Verfahren bekannt, um abrasive Werkzeuge mit Hartstoffkörner , zu versehen. Ein galvanisches Verfahren, in welchem eine Schleifmittelschicht bestehend aus einer Nickelschicht und . Hartstoffkörnern auf ein Schleifwerkzeug aufgebracht wird, ist beispielsweise aus CH-A- 644' 295 bekannt. Galvanisch gebundene Abrasivwerkzeuge zeichnen
sich durch ihre Beständigkeit und eine hohe erreichbare Werk¬ zeuggenauigkeit aus. Nachteilig ist jedoch, dass die Möglichkei¬ ten zur Beeinflussung der Korndichte und -Verteilung sehr be¬ grenzt sind.
Aus US-A-6'039 '641 ist ein Herstellungsverfahren bekannt, wel¬ ches eine Maske verwendet, um Diamantkörner definiert auf einer Trägeroberfläche anzuordnen. Zur Fixierung werden die Diamant- kδrner in die Trägerschicht eingelötet .
EP-A-1'208'945 schlägt vor, Hartstoffkörner auf die Werkzeugoberfläche aufzukleben. Hierzu werden auf der Oberfläche des Werkzeugs Klebstofftröpfchen in einem vorgegebenen Muster aufgebracht und die Oberfläche mit den Hartstoffkörnern bestreut. Dabei bleiben nur diejenigen Körner haften, welche in Kontakt mit einem Klebstofftropfchen kommen. Die nicht haftenden Körner werden wieder entfernt. Dadurch lässt sich ein Werkzeug mit hochgenauer Verteilung der Hartstof körner herstellen.
Diese zwei letztgenannten Verfahren weisen den Nachteil auf, dass im Vergleich zu- den galvanisch hergestellten Werkzeugen ein thermischer Prozess erforderlich ist, der zum Bauteilverzug und einer Schädigung der Hartstoffkörner infolge thermischer Belastung und chemischen Grenzflächenreaktionen führen kann.
Darstellung der Erfindung
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung eines leistungsstarken abrasiven Werkzeugs mit strukturiertem Schleifbelag zu schaffen. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein abrasives Werkzeug zu schaffen, welches leistungsstark ist, einen strukturierten Schleifbe-
lag aufweist und auf wirtschaftliche Weise herstellbar ist.
Diese Aufgaben lösen ein Verfahren und eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 beziehungsweise 1 .
Im erfindungsgemässsen Verfahren wird der strukturierte Schleif- belag dadurch erzielt, dass eine elektrisch nicht leitende Maskenschicht auf die Oberfläche des Werkzeugs aufgebracht wird und die Leerstellen der Maske in einem oder mehreren galvanischen Prozessschritten mit Hartstoffkörnern, insbesondere mit Superhartstoffkörnern, belegt werden. Anschliessend wird vorzugsweise eine Verstärkungsschicht aufgebracht.
Je nach Wahl der Grosse der Leerstellen lassen sich Einzelkorn- abscheidüngen oder Cluster von Hartstoffkörnern in den Leerstellen erzielen.
Vorzugsweise wird bei der galvanischen Abscheidung Pulse-Plating verwendet, so dass eine gleichmässige Abscheidung auch bei gekrümmten Oberflächen erzielt werden kann.
In einer bevorzugten Variante des Verfahrens werden mit der Ver- stärkungsschiσht Hartstoffkörner abgeschieden, welche jedoch einen um ein Vielfaches kleineren Durchmesser aufweisen als die in die Leerstellen gefüllten Hartstoffkörner. Dadurch wird diese Schicht nochmals verstärkt und die Hartsto fkörner gestützt.
In einer weiteren bevorzugten Variante des Verfahrens lassen sich Hartstoffkörner mit unterschiedlichen Durchmessern mit einer minimalen Anzahl an Prozessschritten auf die Werkzeugoberfläche aufbringen. Hierzu wird die Maskenschicht mit Leerstellen verschiedener Grosse versehen und die galvanische Abscheidung in mehrere Teilschritte unterteilt, wobei in jedem Teilschritt
Hartstoffkörner einer Art, beginnend mit der Art mit dem grδss- ten Korndurchmesser, abgeschieden werden. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass die Maskenschicht nur einmal aufgebracht und strukturiert werden mnss und dass das Werkzeug zwischen den einzelnen galvanischen Teilprozessschritten nicht behandelt werden muss .
Weitere vorteilhafte Varianten des Verfahrens und vorteilhafte Ausführungsformen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen hervor.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen, welche in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, erläutert. Es zeigen:
Figuren la bis If einen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte Oberfläche eines Werkzeugs in einem ersten bis fünften Herstellungsschritt
Figur 2a eine Ansicht von oben auf ein Werkzeug nach dem zweiten Herstellungsschritt ; Figur 2b einen vergrösserten Ausschnitt gemäss Figur 2a;
Figur 3a eine Ansicht von oben auf ein Werkzeug nach dem fünften Herstellungsschritt ;
Figur 3b einen vergrösserten Ausschnitt nach dem vierten Herstellungsschritt ;
Figur 4a einen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte
Oberfläche eines Werkzeugs mit einer chemisch aufgebrachten weiteren Schicht; Figur 4b einen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte Oberfläche eines Werkzeugs mit einer elektrolytisch aufgebrachten weiteren Schicht;
Figur 5a einen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte Oberfläche eines Werkzeugs gemäss einer zweiten Variante des Verfahrens;
Figur 5b die Oberfläche gemäss einer dritten Variante des Verfahrens;
Figur 5c die Oberfläche mit einer Hartstoffschicht als Maskenschicht;
Figur 6 die Oberfläche mit einer Panzerung der weiteren Schicht und
Figuren 7a bis 7d eine schematisch dargestellte Oberfläche eines Werkzeugs in einem ersten bis vierten Herstellungsschritt gemäss einer weiteren Variante der Erfindung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Eine bevorzugte Variante des Verfahrens ist in den Figuren la bis lf dargestellt. In einem ersten Schritt gemäss Figur la wird auf einen Grundkörper 1 eines herzustellenden abrasiven Werkzeugs eine Maskenschicht 2 aufgebracht. Vorzugsweise ist diese Maskenschicht 2 eine Lack- oder Farbschicht. Werden in einem späteren Verfahrensschritt, wie dies hier der Fall ist, Metall- Ionen, mit oder ohne zu Hilfenahme einer geeigneten äusseren Stromquelle oder eines chemischen Elektronen-Donators, aus wäss-
riger Lösung abgeschieden, nachfolgend als galvanischer Prozess bezeichnet, muss die Schicht 2 elektrisch nicht leitend ausgebildet sein.
Vorzugsweise wird sie homogen aufgetragen und anschliessend strukturiert. Dies erfolgt im zweiten Schritt gemäss Figur Ib. Der Abtrag erfolgt vorzugsweise mittels eines hierfür geeigneten Lasers, beispielsweise mit einem Nd.Yag-Laser, einem Exci er- Laser oder einem Argonlaser. Es sind auf dem Markt Markierungs- lasermaschinen bekannt, welche Materialien in beliebigen Mustern und in kleinster Form abtragen können. Die Figuren 2a und 2b zeigen eine mit der Maskenschicht 2 versehene Oberfläche des Werkzeugs .
Wie in Figur lc dargestellt ist, bildet die Schicht 2 nun eine Maske mit Leerstellen 20. In einem dritten Schritt gemäss Figur ld wird das Werkzeug mit seiner Maskenschicht 2 einem galvanischen Beschichtungsprozess bekannter Art unterworfen. Das heisst, die freiliegenden Abschnitte der Oberflächen des Werkstücks werden aktiviert und Nickel oder ein anderes geeignetes Material wird zusammen mit Hartstoffkörnern 4, insbesondere Superhartstoffkörnern wie Diamanten oder CBN, abgeschieden. Nickel haftet an den freien Oberflächen an und bildet eine Trägerschicht 3. In jeder Leerstelle 20 befindet sich nur ein Hartstoffkörn 4. Es ist aber auch möglich, Korncluster abzuscheiden. Da Nickel und die Hartstoffkörner 4 an der Maskenschicht 2 nicht anhaften, bleiben diese Bereiche frei. Der galvanische Beschichtungsprozess, das heisst das Annickeln, findet vorzugsweise in einem Sulfat-Bad oder einem Sulfamat-Bad statt.
In einem vierten Schritt gemäss Figur le wird die Maskenschicht 2 entfernt. Welche der bekannten Methoden zur Entfernung verwendet wird, hängt vom verwendeten Material ab.
In einem fünften Schritt gemäss Figur lf wird die Strukturhδhe vergrössert und somit die Verankerung der Hartstoffkörner 4 noch verstärkt, indem auf die nun freigelegte gesamte Oberfläche des Werkzeugs eine weitere Schicht, im folgenden Verstärkungsschicht 5 genannt, aufgebracht wird. Vorzugsweise handelt es sich dabei wiederum um eine NickelSchicht. Das Ergebnis mit einer Einzelkornbelegung ist anhand eines Beispiels in den Figuren 3a und 3b dargestellt .
Diese Verstärkungsschicht 5 kann chemisch oder elektrochemisch aufgebracht werden. Die chemische Methode hat den Vorteil, dass ungeachtet der Profilgeometrie gleichmässigere Schichtstärken erzielt werden. Wird die elektrochemische Methode verwendet, so wird vorzugsweise wiederum ein Sulfamat-Bad oder ein Sulfatglanz-Bad verwendet. In der chemischen Methode wird vorzugsweise ein Chemisch-Nickel-Bad eingesetzt. Figur 4a zeigt das Ergebnis eines chemischen Prozesses, Figur 4b eines elektrochemischen.
Die Trägerschicht 3 und die Ve stärkungsschiebt 5 weisen zusammen je nach Anwendung und verwendeter Kornsorte üblicherweise eine Dicke von 40% bis 60% der nominalen Korngrösse der Hartstoffkörner 4 auf . Die Dicke der Maskenschicht 2 hängt von der nominalen Korngrösse der aufzubringenden Hartstoffkörner ab. Typischerweise beträgt die Dicke der Maskenschicht 2 10% bis 100% der nominalen Korngrösse. Gute Resultate wurden im Bereich von 20% - 60% erzielt. Die Durchmesser der Leerstellen 20 hängen ebenfalls von der nominalen Grosse der Hartstoffkörner 4 ab. Soll eine Einzelkornabscheidung erzielt werden, so sollen die Leerstellen 20 eine Grosse aufweisen, welche nur leicht grösser ist als der nominale Durchmesser der Körner. Im Falle von Korn- clustern sind sie entsprechend grösser. Typische Durchmesser der Leerstellen 20 liegen bei 1 μm bis 1 mm.
Vorzugsweise wird in diesem Verfahren Nickel sowohl für die Trägerschicht 3 als auch für die Verstärkungsschicht 5 verwendet. Es lassen sich jedoch auch andere geeignete Materialien einsetzen.
Als Maskenschicht 2 lässt sich anstelle von Lack auch ein ande¬ res elektrisch nicht-leitendes Material, beispielsweise eine Hartstoffschicht, ein Trocken- oder Nass-Photolack, einsetzen. Die Maskenschicht 2 lässt sich wie oben beschrieben nach der Applikation auf den Grundkörper 1 strukturieren. Sie lässt sich jedoch auch während dem Aufbringen strukturieren, beispielsweise in dem sie durch eine Maske aufgesprüht wird. Des weiteren lässt sie sich auch vorher strukturieren und beispielsweise in Form einer Folie oder eines Lochblechs aufbringen. Wird die Schicht nach der Applikation strukturiert, so kann dies anstatt mit einem Laser. auch thermisch, mechanisch oder chemisch erfolgen.
Es ist auch möglich, eine aus mehreren Teilschichten bestehende Hartstoffschicht zu verwenden. Insbesondere ist es möglich, eine elektrisch nicht leitende, isolierenden Teilschicht und eine elektrisch leitende Teilschicht aufzubringen, wobei letztere ein Überwachsen der Verstärkungsschicht erleichtert. Wird eine Hartstoffschicht verwendet, ist es je nach Anwendungsbereich nicht notwendig, die gesamte freiliegende Oberfläche des Werkzeugs mit der Verstärkungsschicht zu versehen. Es genügt, wenn sie im Bereich der Hartstoffkörner aufgebracht wird, wobei sie in diesen Bereichen die Hartstoffschicht durchaus überwachsen kann, wie dies in Figur 5c dargestellt ist.
Die strukturierte Trägerschicht und die Verstärkungsschicht bestehen sichtbar aus zwei verschiedenen Schichten, was sich auch beim fertiggestellten Werkzeug, genauer an einem Querschnitt da-
von, feststellen lässt.
In einer anderen Variante des Verfahrens wird auf den fünften Schritt gemäss Figur lf verzichtet, wobei in diesem Fall im dritten Schritt gemeinsam mit den Hartstoffkδrnern 4 bereits ei¬ ne Trägerschicht 3 in der gewünschten endgültigen Dicke aufge¬ bracht wird.
In einer weiteren Variante des Verfahrens wird die strukturierte Maskenschicht 2 nicht oder nur teilweise entfernt, sondern die Verstärkungsschicht wird über die Maskenschicht 2 aufgebracht, wie in Figur 5b dargestellt ist. Diese Variante eignet sich insbesondere bei relativ dünnen Hartstoffschichten.
In einer weiteren Variante des Verfahrens wird die .Verstärkungs- schicht 5 nur über die Trägerschicht 3 aufgebracht . Dies ist in Figur 5a gezeigt. Nach entfernen der Maskenschicht 2 weist diese Variante einen höheren Freiraum auf der Werkzeugoberfläche auf als die Variante lf .
Die Aufbringung der Hartstoffkδrner erfolgt vorzugsweise mittels geeigneter Strommodulation unter zu Hilfenahme von wechselweiser anodischer beziehungsweise kathodischer Stromschaltung sowie von Strompausen / Unterbrechungen, nachfolgend Pulse-Plating genannt. Pulse-Plating unterscheidet sich von den üblichen galvanischen Verfahren dadurch, dass die elektrische Spannung nicht konstant sondern gepulst angelegt wird. Spannungsüberhöhungen an Kanten und ungünstige Werkzeug-Elektrodenabstände können ein un- gleichmässiges Schichtwachstum der Nickelschicht verursachen. Es hat sich gezeigt, dass sich durch ein Pulsen des Stroms deutlich homogenere Träger- und Verstärkungsschichten ausbilden lassen. Das Pulse-Plating lässt sich für die Aufbringung der Trägerund/oder der Verstärkerschicht 3, 5 einsetzen.
In einer weiteren Variante des Verfahrens, dargestellt in Figur 6, werden bei der Aufbringung der Verstärkungsschicht 5 weitere Hartstoffkörner 40 aufgebracht, welche jedoch einen um ein Vielfaches kleineren Durchmesser aufweisen als die Hartstoffkörner 4 der Trägerschicht 3. Dadurch wird die Verstärkungsschicht 5 nochmals verstärkt und ist somit mechanisch beständiger. Diese Variante erfolgt vorzugsweise elektrochemisch.
In einer weiteren Variante des Verfahrens, welche in den Figuren 7a bis 7d dargestellt ist, werden Hartstoffkörner 4, 4' in verschiedenen Grossen aufgebracht. Hierzu wird die zu bearbeitende Oberfläche des Werkzeugs wie oben beschrieben mit einer strukturierten Maskenschicht 2 versehen. Diese Maskenschicht 2 weist nun Leerstellen 20, 21 unterschiedlicher Grosse auf. In einem nächsten, in Figur 7c dargestellten Schritt, werden zuerst Hartstoffkörner 4 einer ersten Art, welche den grössten beziehungsweise grösseren Durchmesser aufweisen, abgeschieden. Diese Hartstoffkörner 4 der ersten Art können sich nur in die grösseren Leerstellen 20 anlagern. Die Durchmesser der kleineren Leerstellen 21 sind hierzu zu klein. In einem nächsten Schritt werden Hartsto körner 4' einer zweiten Art, welche nun einen kleineren Durchmesser aufweisen, in die zweiten Leerstellen 21 abgeschieden. Durch eine entsprechende Wahl der Abscheideparameter ist es dabei möglich, die verschiedenen Hartstoffkörner auf unterschiedlichen Höhen oder auf einer gemeinsamen Höhe einzulagern.
Die nachfolgenden Schritte entsprechen den oben beschriebenen Verfahrensschritten ld bis lf. Obwohl in den Figuren nur zwei verschiedene Grossen von Leerstellen 20, 21 dargestellt sind, lässt sich das Verfahren auch mit mehr Arten von Hartstoffkörnern 4, 4' und Leerstellen 20, 21 durchführen, solange mit dem grössten Durchmesser angefangen und mit dem kleinsten Durchmes-
ser der vorhandenen Gruppe der aufzubringenden Hartstoffkörnern geendet wird. Vorteilhaft an diesem Verfahren ist, dass nur eine einzige Lackschicht 2 notwendig ist und auch die Maskierung be¬ ziehungsweise die Leerstellen in einem einzigen Verfahrens- schritt aufgebracht werden können. Vorteilhaft ist ferner, dass die galvanische Abscheidung in nacheinanderfolgenden Schritten durchgeführt werden kann, so dass die Transportwege der Werkzeuge während der Herstellung minimiert werden können.
Obwohl hier in den Zeichnungen plane Oberflächen dargestellt sind, lassen sich mit dem erfindungsgemässen Verfahren auch gewölbte oder anders geformte Oberflächen, insbesondere solche mit komplizierten Geometrien, beschichten. Hierzu uss im zweiten Verfahrensschritt der Fokus des Lasers auf die jeweilige Oberfläche eingestellt werden. Dies lässt sich durch Veränderung der Lage des Lasers oder noch einfacher durch entsprechende Bewegung des herzustellenden Werkstücks erzielen. Ferner ist es vorteilhaft, wenn Pulse-Plating verwendet wird.
Die Verstärkungsschicht 5 und/oder die Trägerschicht 3 können auch mit unterschiedlichen Additiven oder Legierungskomponenten versehen sein, um beispielsweise den Korrosionsschutz und die Härte zu erhöhen.
Falls mehr als ein Hartstoffkörn 4 pro Leerstelle 20 eingebracht werden soll, also Cluster gebildet werden sollen, so können gemeinsam mit den Hartstoffkörnern 4 Platzhalter mitabgeschieden werden. Derartige Platzhalter sind beispielsweise Glaskugeln, Glaspulver - oder Graphitteile. Dadurch lassen sich die Korndichte in den Cluste n steuern und / oder die tribologischen Eigenschaften lassen sich ändern. Falls erwünscht, können die Platzhalter hinterher mittels eines geeigneten Mediums wieder aufge-
löst werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht eine einfache und kostengünstige Herstellung eines leistungsstarken abrasiven Werkzeugs .
Bezugszeichenliste
Grundkörper Maskenschicht Leerstellen Leerstellen Trägerschicht Hartstoffkörner Hartstoffkörner Hartstoffkörner Verstärkungsschicht