Geschirrspülmaschine
Die Erfindung betrifft eine Geschirrspulmaschine mit zumindest einem herausziehbaren Geschirrkorb zur Aufnahme von Spulgut, der einen aus einem Drahtgestell bestehender Basiskorb aufweist
Es ist allgemein bekannt, einen oder zwei herausziehbare Geschirrkorbe zur Aufnahme von Spulgut - wie z B von Geschirrteilen wie Teller, Tassen Glaser, Besteck usw - in einem Spulraum einer Geschirrspulmaschine anzuordnen Aus der Europaischen Patentanmeldung EP 0 143 754 A1 ist eine Geschirrspulmaschine mit zwei Geschirrkorben zur Aufnahme von Spulgut bekannt, die jeweils einen Basiskorb in U-Form aufweisen An den
Basiskorb sind unterschiedliche Zusatzelemente an der Stirnseite über Schnappver- schlusse ankoppelbar um den Geschirrkorb, bestehend aus Basiskorb und variablem Stirnelement abhangig von dessen Einbauort an die Große und die Bauform des Spu - raums anpassen zu können
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Geschirrspulmaschine mit einem einfach aufgebauten und zur Aufnahme von Spulgut flexiblen Geschirrkorb zu schaffen
Diese Aufgabe wird gemäß dem Gegenstand der Erfindung durch die Merkmale des Pa- tentanspruchs 1 gelost Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteranspruchen an gegeben
Ausgehend von einem Geschirrkorb mit dem aus einem Drahtgestell bestehenden Basiskorb ist gemäß dem Gegenstand der Erfindung mindestens eine Korbwange mit dem Ba- siskorb losbar verbunden und aus Sicht eines den Geschirrkorb mit Spulgut bestücken den Benutzers seitlich angebracht wobei in der Korowange eine Besteckaufnahmevor-
nchtung integriert ist Dadurch ergibt sich eine Geschirrkorb-Integraltechnik, die zum einen den einfachen Aufbau des Basiskorbs - vorzugsweise in U-Form - und zum anderen die losbare Befestigung der Korbwange mit einer integrierten Besteckaufnahmevorrichtung ermöglicht Die Vorteile gegenüber einem üblichen Geschirrkorb bestehen aus dem geringeren Fertigungsaufwand, einer verbesserten Möglichkeit einer Differenzierung gegenüber bekannten Geraten und vor allem aus der Integπerbarkeit eines Zusatzelements in den Geschirrkorb in Form der speziellen Besteckaufnahmevorπchtung
Wendet man die Erfindung im Oberkorb an so ergibt sich eine für den Benutzer der Ge- schirrspulmaschine besonders ergonomische Anordnung die eine Bestückung mit Besteck ohne ein Bücken zu dem üblicherweise im Unterkorb angeordneten Besteckkasten ermöglicht Die vorteilhafte Folge dieser Anordnung ist eine freie Gestaltung des Unterkorbs ohne Behinderung durch den Besteckkasten Eine große Nutzlange der seitlichen Korbwange mit integrierter Besteckaufnahmevorrichtung bietet die Möglichkeit der ver- einzelten Unterbringung von Bestecktellen, was darüber hinaus zu einer Spulergebnisverbesserung beitragt
Als vorteilhaft hat sich erwiesen, daß an beiden Seiten des Basiskorbs jeweils eine Korbwange mit einer integrierten Besteckaufnahmevorrichtung angeordnet ist Durch die los- bare Befestigung von Korbwangen mit integrierten Besteckaufnahmevorrichtungen an beiden Seiten des Basiskorbs können obige Vorteile noch verstärkt werden
Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in der Korbwange e - ne Spruhleiste zum Beaufschlagen der von der Besteckaufnahmevorrichtung aufgenom- menen Besteckteile mit einer Reinigungsflussigkeit integriert Damit kann das Reinigungsergebnis für das Besteck weiter verbessert und außerdem die Besteckbespulung für bestimmte Besteckteile individualisiert werden
Als gunstig hat sich weiterhin erwiesen daß die Spruhleiste hydraulisch an eine Zufunr- leitung für die Reinigungsflussigkeit angekoppelt ist da auf diese Weise die Wasserversorgung einfach über die im Spulraum angeordnete hintere Zufuhrleitung für den oberer Spruharm erfolgt Damit können Besteckteile mit dem Griff nach oben in die integrierte Besteckaufnahmevorrichtung eingeordnet werden, was deren gezielte Bespulung bewirkt Bessere Hygiene und Sicherheit für den Benutzer sind die vorteilhaften Folgen
Vorzugsweise ist in der Korbwange eine Versteilvorrichtung zum Verstellen des Geschirrkorbs integriert, was insbesondere beim Einsatz im Oberkorb größeren Gestal- tungsspielraum und eine Kosteneinsparung bei erhöhter Flexibilität mit sich bringt
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bestehen darin daß an der Korbwange Zusatzfunktionen bzw -elemente wie beispielsweise ein Griff ein Abweisbugel bzw eine Etagere angebracht bzw gelagert sind
Besonders vorteilhaft ist eine andere Weiterbildung der Erfindung, wonach die Korbwan- ge mit Besteckaufnahmevorrichtung eines als Oberkorb eingesetzten Geschirrkorbs nach unten verlangerbar ausgebildet ist Damit können insbesondere lange Besteckteile besonders gut aufgenommen werden ohne in den Storbereich einer Spruhvornchtung - z B in Form eines Spruharms - einzugreifen
Hinsichtlich des geringen Fertigungsaufwands ist es besonders vorteilhaft, daß die Korbwange als Kunststoffteil ausgebildet ist
Die Erfindung wird anhand eines in der Figur dargestellten Ausfuhrungsbeispiels naher erläutert, das in einer Frontansicht einen Geschirrkorb in Integraltechnik mit den erfin- dungsgemaßen Merkmalen zeigt
Eine nicht naher dargestellte Geschirrspulmaschine weist einen Spulraum zur Aufnahme von Spulgut - vorzugsweise von Geschirrteiien wie Tassen Unterteller Teller und/oder von Besteckteilen - auf, der von einer Tur verschließbar ist Das Spulgut ist üblicherweise in zwei herausziehbaren Geschirrkorben und einem separaten Besteckkasten eingeordnet von denen im vorliegenden Beispiel ein Geschirrkorb 1 dargestellt ist Die Erfindung ist sowohl in einem Oberkorb als auch in einem Unterkorb einsetzbar Der Geschirrkorb 1 besteht aus einem Basiskorb 2 in U-Form sowie zwei - aus Sicht eines den Geschirrkorb 1 mit Spulgut bestuckenden Benutzers - seitlich rechts und links am Basiskorb 2 losDar befestigten Korbwangen 3 und 4 Die an der rechten Seite des Basiskorbs 2 angeordnete
Korbwange 3 ist im gelosten Zustand gezeigt wahrend die an der linken Seite des Basiskorbs 2 angeordnete Korbwange 4 beispielhaft mit diesem verbunden ist
Der Basiskorb 2 besteht aus einem Drahtgesteil mit am Korbboden gebogenen Langs- und Querstreben Die losbare Befestigung der seitlichen Korbwangen 3 4 am Basiskorb
2 erfolgt beispielsweise an den den Korbboden zu beiden Seiten abschließenden Endstreben 15 und 16 Diese Endstreben sind mit Raststiften - vorzugsweise ebenfalls aus Draht - fortgesetzt, die in entsprechende Rastlocher der Korbwangen im verbundenen Zustand einrasten und zum Losen der Verbindung wieder ausrasten So weist im darge- stellten Beispiel die rechte Endstrebe 15 des Korbbodens insgesamt vier Raststifte 17 auf, die bei Bewegung der Korbwange 3 in Richtung des Korbbodens - siehe Pfeilπch- tung - in die gleiche Anzahl der Rastlocher eindringen In jeder Korbwange 3 4 ist eine Besteckaufnahmevorrichtung 5, 6 integriert, die vorzugsweise als schmale Besteckleiste mit Aufnahmen für Besteckteile - siehe z B Besteckteile 9 10 in der rechten Korbwange 3 - ausgebildet ist Dadurch entsteht eine Geschirrkorb-Integraltechnik die gegenüber einem üblichen Geschirrkorb Vorteile hinsichtlich des Fertigungsaufwands und vor allem der Integnerbarkeit von individuellen Besteckaufnahmevorrichtungen zur Bestukkuπg mit Bestecktellen Wendet man die Erfindung im Oberkorb an, so ergibt sich eine für den Benutzer der Geschirrspulmaschine besonders ergonomische Anordnung die das Einordnen der Besteckteile ohne Bücken zu dem üblicherweise im Unterkorb angeordneten Besteckkasten ermöglicht Die über die gesamte Breite des Korbbodens ausgedehnte große Nutzlange der seitlichen Korbwange 3, 4 mit integrierter Besteckaufnahmevorrichtung 5, 6 tragt besonders zu einer Verbesserung des Spulergebnisses bei
Auf beiden Seiten des Basiskorbs 2 weist die jeweilige Korbwange 3 4 vorzugsweise auch eine integrierte Spruhleiste 7, 8 zum Beaufschlagen der von der jeweiligen Besteckaufnahmevorrichtung 5 6 aufgenommenen Besteckteile - siehe die Teile 9 10 in der Korbwange 3 - mit einer Reinigungsflussigkeit auf Damit kann das Reinigungsergebnis für das Besteck weiter verbessert und außerdem die Besteckbespulung für be- stimmte Besteckteile individualisiert werden Vorzugsweise ist die Spruhleiste 7 8 hydraulisch an eine Zufuhrleitung für die Reinigungsflussigkeit angekoppelt und verfugt über Spritzlocher 18 an der Oberflache, um die Wasserversorgung in besonders einfacher Weise über die im Spulraum angeordnete hintere Zufuhrleitung - die für den oberen Spruharm vorgesehen ist - zu erzielen Damit können Besteckteile auch mit dem Griff nach oben in die integrierte Besteckaufnahmevorrichtung 5 6 eingeordnet werden was deren gezielte Bespulung bewirkt Bessere Hygiene und Sicherheit für den Benutzer sinα die vorteilhaften Folgen
In der Korbwange 3 ist auch eine komfortable Versteilvorrichtung 1 1 zum Verstellen des Geschirrkorbs integriert was insbesondere beim Einsatz im Oberkorb zu einem größeren Gestaltungsspielraum bei der Bestückung mit Geschirrtellen und Besteckteilen und eine
Kosteneinsparung bei erhöhter Flexibilität fuhrt Vorzugsweise sind weitere Zusatzelemente an der Korbwange 3 vorhanden, so z B ein mit der VerStelleinrichtung 1 1 gekoppelter Griff 12 und ein nach oben ausgerichteter Abweisbugel 13 Diese Zusatzelemente bzw -funktionen können auch an der linken seitlichen Korbwange 4 angebracht sein An der linken seitlichen Korbwange 4 ist außerdem eine Etagere 14 zum Ablegen von
Spulgut gelagert Die Korbwangen 3, 4 mit integrierter Besteckaufnahmevorrichtung 5, 6 eines als Oberkorb eingesetzten Geschirrkorbs 1 sind nach unten verlangerbar ausgebildet, um insbesondere lange Besteckteile besonders gut aufnehmen zu können ohne in den Storbereich einer Spruhvornchtung - z B in Form eines Spruharms - einzugreifen Hinsichtlich des geringen Fertigungsaufwands ist es besonders vorteilhaft wenn die
Korbwangen 3, 4 aus Kunststoff hergestellt sind