Stahlbetonplatte und Schubbewehrungselement zur Schubbewehrung von Stahlbetonplatten
Beschreibung
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Stahlbetonplatte und einem Schubbewehrungselement zur Schubbewehrung von Stahlbetonplatten nach der Gattung der Patentansprüche 1 und 6.
Bekanntermaßen können bei abgestützen Stahlbetonplatten im Übergangsbereich zur Stütze Stanzeffekte auftreten, d.h. daß bei hoher Last auf die Stahlbetonplatte die Stütze die Stahlbetonplatte wegen zu hoher Schubbeanspruchung durchstanzt. Die Rißlinien verlaufen hierbei in der Stahlbetonplatte schräg von unten innen nach oben außen, so daß sich räumlich gesehen am oberen Ende der Stütze ein sog. Ausstanzpilz bildet.
Aus dem Stand der Technik sind deshalb Stahlbetonplatten mit Schubbewehrungsvorrichtungen bekannt, welche dem Ausstanzeffekt entgegenwirken sollen. Eine gattungsbildende Stahlbetonplatte mit einer solchen Schubbewehrungsvorrichtung ist in der DE 41 29 903 A1
beschrieben. Als Schubbewehrungselemente für die Stahlbetonplatte im Bereich einer Stütze werden dort Dübelleisten verwendet, mit je einem horizontalen Flachstahl, auf welchen in Abständen mehrere vertikale Kopfdübel mit ihrem freien Ende aufgeschweißt sind. Der Flach- stahl liegt unter einer unteren Bewehrungslage der Stahlbetonplatte.
Jeder Kopfdübel hat einen Dübelkopf, welcher durch eine obere Bewehrungslage der Stahlbetonplatte ragt und einen länglichen, zylindrischen Dübelschaft, welcher senkrecht zur horizontalen Mittelebene der Stahlbetonplatte angeordnet ist. Die bekannte Stahlbetonplatte hat den Nachteil, daß die Kopfdübel wegen ihrer Anordnung senkrecht zur Mittelebene der Stahlbetonplatte bei gegebener Deckendicke relativ kurz ausfallen. Zudem ist auch die oberhalb oder unterhalb einer zu erwartenden Rißlinie verbleibende Länge eines Dübelschaftes relativ klein. Hieraus ergibt eine nur eingeschränkte Verankerung der Kopfdübel im Stahlbeton und ein nur geringes Vermögen, die im Stützenbereich herrschenden Kräfte aufnehmen zu können. Als Folge können die Kopfdübel bei hoher Dek- kenlast aus der Stahlbetonplatte ausbrechen.
Demgegenüber ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Stahlbe- tonplatte und ein Schubbewehrungselement zu schaffen, durch welche die in Stahlbetonplatten im Bereich von Stützen und Auflagern auftretenden Kräfte besser aufnehmbar sind und durch welche insbesondere eine zuverlässigere und billiger herzustellende Schubbewehrung gewährleistet ist. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schubbewehrungselemente der Stahlbetonplatte im Bereich einer Mittelebene einer Stahlbetonplatte schräg zu dieser Mittelebene angeordnet sind und quer zu den zu erwartenden Rißlinien verlaufen. Im
weiteren wird diese Aufgabe auch dadurch gelöst, daß die Schubbewehrungselemente ein Z- oder ein Doppel-Z-Profil aufweisen.
Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße Stahlbetonplatte mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 hat den Vorteil, daß die Schubbewehrungselemente bedingt durch ihre schräge Anordnung in der Stahlbetonplatte länger als bei vertikaler Anordnung sind, woraus sich eine größere Einbautiefe der Bewehrungselemente im Stahlbeton ergibt. Da das Kraftaufnahmevermögen der Bewehrungselemente proportional zu ihrer Einbautiefe ist, resultiert aus der schrägen Anordnung neben einer besseren Verankerung im Stahlbeton auch ein höheres Kraftaufnahmevermögen.
Durch die Ausbildung der Schubbewehrungselemente als Z- oder Doppel-Z-Profil ergibt sich eine besonders günstige Bewehrungsgeometrie, da der schräge Mittelsteg der Profile im Stahlbeton im wesentlichen senkrecht zu den zu erwartenden Rißlinien anordenbar ist und hierdurch die Ausstanzkräfte optimal aufgenommen werden können. Zusätzlich wird durch die vom Mittelsteg gegenläufig wegragen- den Schenkel des Z-oder Doppel-Z-Profils gewährleistet, daß diese in deckungsgleiche obere und untere Bewehrungsstäbe der Stahlbetonplatte eingreifen können.
Schließlich können die Z-oder Doppel-Z-Profile vor dem Gießen des Betons um eine Drehachse senkrecht zur Profilebene einzeln ver- schwenkt werden. Dann bewegen sich die zum Eingriff in die obere und untere Bewehrungslage vorgesehenen Schenkel der Z- oder Doppel-Z- Profile auf Kreisbahnen um die Drehachse, wodurch sich je nach Drehwinkel die vertikale Ausdehnung dieser Profile an die jeweilige
Dicke der zu bewehrenden Stahlbetonplatte innerhalb eines bestimmten Bereichs anpassen läßt. Dies bedeutet, daß eine einzige Baugröße eines Bewehrungselements für Stahlbetonplatten verschiedener Dicke eingesetzt werden kann, wodurch die Anzahl unterschiedlicher Beweh- rungs-elemente reduziert wird.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der in den Patentansprüchen 1 und 6 angegebenen Erfindung möglich.
Eine besonders zu bevorzugende Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die freien Enden der Schenkel zum Mittelsteg des Z- oder Doppel-Z-Profils hin hakenförmig ausgebildet sind. Hierdurch können die Hakenenden der Schenkel an den Bewehrungsstäben der oberen und/oder unteren Bewehrungslage eingehängt werden, wodurch sich eine zuverlässige formschlüssige Verbindung mit diesen sowie eine besonders einfache Montage ergibt.
Im weiteren hat die Ausbildung der Schubbewehrungselemente als einstückige Z- oder Doppel-Z-Profilschienen mit plattenartigem Mittelsteg und Schenkeln den Vorteil, daß die Lasten nicht als Punktlast, sondern als Flächenlast vom Schubbewehrungselement auf den Beton bzw. als Linienlast vom Schubbewehrungselement auf die Bewehrungsstäbe der oberen und unteren Bewehrungslage übertragen werden. Zudem sind solche Profilschienen Standardteile und als Strangware einfach und billig herzustellen.
Zeichnungen
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen :
Fig. 1 eine seitliche Schnittdarstellung durch eine bevorzugte Ausführungsform einer Stahlbetonplatte gemäß der Erfindung mit Schubbewehrungselementen in Form eines Z-Profils; Fig. 2 eine Vorderansicht eines Montagebügels zur Montage eines
Schubbewehrungselements;
Fig. 3 eine isometrische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Schubbewehrungselements gemäß der Erfindung mit mit Z-Profil; Fig. 4 eine Schnittdarstellung der Stahlbetondecke entlang der
Linie III - III von Fig.1 in einer Draufsicht;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Schubbewehrungselements mit Z-Profil in verschwenkter Stellung;
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Schubbewehrungselements gemäß der Erfindung in Form eines Doppel-Z-Profils.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Die in Fig.1 in einer bevorzugten Ausführungsform dargestellte Stahlbetonplatte 1 gemäß der Erfindung ist in bekannter Weise mit ei- ner oberen Bewehrungslage 2 und einer unteren Bewehrungslage 4 versehen, welche jeweils durch ein Gitter aus Rundstäben 6 gebildet werden. Die Stahlbetonplatte 1 wird im weiteren durch eine Stütze 8 abgestützt, welche senkrecht zur Mittelebene 10 der Stahlbetonplatte 1 verläuft. Bei einer zu hohen Deckenlast neigt die Stütze 8 zum Durchstanzen durch die Stahlbetonplatte 1 , innerhalb welcher sich dann die in Fig.1 gut zu erkennenden Rißlinien 12 ausbilden.
Zur Schubbewehrung der Stahlbetonplatte 1 im Bereich der Stütze 8 ist eine in die Stahlbetonplatte 1 eingegossene Schubbewehrungsvorrichtung 14 vorgesehen, welche einzelne Schubbewehrungselemente 16 mit einem Z-Profil 18 aufweist. Ein solches Z-Profil 18 ist durch einen schrägen Mittelsteg 20 und durch einen oberen Schenkel
22 und einen unteren Schenkel 24 charakterisiert, welche von den freien Enden des Mittelstegs 20 gegenläufig wegragen. Der Mittelsteg 20 ist im Bereich der Mittelebene 10 der Stahlbetonplatte 1 relativ zu dieser schräg angeordnet und der zwischen der Mittelebene 10 und dem Mittelsteg 20 des Z-Profils 18 gebildete Winkel α liegt in einem
Winkelbereich von 20 bis 70 Grad, vorzugsweise in einem Bereich von 38 bis 52 Grad. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, verlaufen die Mittelstege 20 der Z-Profile 18 quer zu den zu erwartenden Rißlinien 12 in der Stahlbetonplatte 1 und vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zu diesen. Der Winkel ß zwischen dem Mittelsteg 20 und dem oberen
Schenkel 22 und der Winkel γ zwischen dem Mittelsteg 20 und dem unteren Schenkel 24 liegen ebenfalls in einem Bereich von 20 bis 70 Grad, vorzugsweise im Bereich von 38 bis 52 Grad.
Die oberen und unteren Schenkel 22, 24 sind an ihren freien Enden hakenförmig ausgebildet, wobei die beiden hierdurch gebildeten Hakenteile 26 jeweils zum Mittelsteg 20 hin weisen. Wie Fig.1 zeigt, ragt der Mittelsteg 20 des Z-Profils 18 durch die obere Bewehrungslage 2 der Stahlbetonplatte 1 hindurch, wobei der Hakenteil 26 des oberen Schenkels 22 einen Querstab 28 der oberen Bewehrungs- läge 2 übergreift und an ihm einhakt. Demgegenüber untergreift der untere Schenkel 24 einen Montagebügel 30, welcher in Fig.2 in einer Seitenansicht dargestellt ist. Der Montagebügel 30 weist an seinen beiden freien Enden jeweils einen Einhängeabschnitt 32 auf, welcher
jeweils durch einen Absatz von einer mittigen Überhöhung 34 getrennt wird.
Ein solcher Montagebügel 30 ist in Einbaulage zwischen und senkrecht zu zwei benachbarten Längsstäben 36 des Gitters der unte- ren Bewehrungslage 4 angeordnet, wobei je ein Einhängeabschnitt 32 über den jeweiligen Längsstab 36 seitlich hinausragt und ihn untergreifend sich an ihm einhängt (Fig.4). Wie Fig.1 zeigt, ist der Montagebügel 30 dann gegen die Schwerkraft um seine Längsachse nach oben verdreht, so daß seine mittige Überhöhung 34 nach oben ragt. In diese Überhöhung wird der untere Schenkel 24 des Schubbewehrungselements 16 mit seinem Hakenteil 26 eingehängt, so daß hiermit eine Verbindung zwischen dem Schubbewehrungselement 16 und der unteren Bewehrungslage 4 hergestellt ist. Durch den Montagebügel 30 wird die Montage der Schubbewehrungselemente 16 zwischen der oberen und unteren Bewehrungslage 2,4 wesentlich erleichtert, da dieser relativ zum unteren Schenkel 24 und zu den benachbarten Längsstäben 36 leicht dreh- und verschiebbar ist. Zudem kann durch den Montagebügel 30 je nach Höhenabstand der Überhöhung 34 von den Einhängeabschnitten 32 eine Höhenanpassung der Schubbeweh- rungsvorrichtung 14 an unterschiedliche Dicken der Stahlbetonplatte 1 erfolgen.
Bei Belastung der Stahlbetonplatte 1 werden die Kräfte vom Querstab 28 der oberen Bewehrungslage 2 auf den oberen Schenkel 22 des Schubbewehrungselements 16, über dessen Mittelsteg 20 auf dessen unteren Schenkel 24 und von dort auf den Montagebügel 30 übertragen, welcher die Kräfte wiederum auf die beiden benachbarten Längsstäbe 36 der unteren Bewehrungslage 4 leitet. Damit ist durch das Schubbewehrungselement 16 und den Montagebügel 30 eine
formschlüssige Verbindung zwischen der oberen und der unteren Bewehrungslage 2,4 der Stahlbetonplatte 1 gegeben.
Alternativ kann auf einen Montagebügel 30 verzichtet werden, wobei dann der untere Schenkel 24 des Schubbewehrungselements 16 die untere Bewehrungslage 4 direkt untergreift und mit seinem Hakenteil 26 an einem ihrer Querstäbe einhakt. Im weiteren könnte der Montagebügel 30 aber auch ohne direkte Verbindung zur unteren Bewehrungslage 4 in den Beton eingegossen werden.
Das Schubbewehrungselement 16 ist vorzugsweise als Ab- schnitt einer Schiene 38 mit Z-Profil 18 ausgebildet, wie aus der isometrischen Darstellung von Fig. 3 hervorgeht. Hierbei sind sowohl der Mittelsteg 20 wie auch der obere und der untere Schenkel 22, 24 plattenartig ausgebildet. Um eine Blasenbildung beim Gießen des Betons zu vermeiden, sind die Übergangsbereiche zwischen dem Mittelsteg 20 und den beiden Schenkeln 22, 24 abgerundet ausgebildet. Da die
Schenkel 22, 24 der Schubbewehrungselemente 16 ebenflächig ausgebildet sind, wird die Last zwischen ihnen und den Rundstäben der oberen und Bewehrungslage 2, 4 in Form einer Streckenlast übertragen. Demgegenüber findet zwischen den Schenkeln 22, 24 und dem sie umgebenden Beton eine flächige Lastübertragung statt. Alternativ kann das Z-Profil 18 auch aus einzelnen Rund- oder Flachstählen zusammengesetzt sein und eine flache, im wesentlichen zweidimensio- nale Strukur bilden. Es können auch mehrere solcher flacher Z- Profilstrukturen parallel und mit Querabstand zueinander angeordnet und durch Querstäbe miteinander verbunden sein. In einem solchen
Fall ergibt sich dann eine dreidimensionale Struktur mit Z-Profil.
Fig.4 zeigt die Einbausituation der Schubbewehrungselemente 16 in der Stahlbetonplatte 1 gemäß der Erfindung anhand einer
Schnittansicht , welche sich durch eine Betrachtung entlang der Linie III - III von Fig.1 ergibt. Wie zu sehen, ist die Stütze 8 von mehreren als Z-Profilschiene 38 ausgebildeten Schubbewehrungselementen 16 umgeben. Diese sind jeweils in Zwischenräumen des Gitters 40 zwi- sehen Knoten 42 von Längs- und Querstäben der oberen und unteren
Bewehrungslage 2,4 angeordnet, welche vorzugsweise deckungsgleich sind. Die Schubbewehrungselemente 16 könnten auch über die Knoten 42 hinausgehen, wobei in einem solchen Fall in den Schienen 38 mit Z-Profil 18 nutartige Ausnehmungen zur Durchführung der sie kreuzenden Quer- oder Längsstäbe des Gitters 40 vorzusehen sind.
Fig.5 zeigt eine Seitenansicht eines Schubbewehrungselements 16 mit Z-Profil 18 in verschwenkter Stellung. Beim Schwenken der einzelnen Bewehrungselemente 16 relativ zur Mittelebene 10 der Stahlbetonplatte 1 bewegen sich die Hakenteile 26 der oberen und unteren Schenkel 22, 24 entlang von Kreisbahnen. Wenn das Schubbewehrungselement 16 gegen den Uhrzeigersinn in die in Fig.5 gestrichelt dargestellte Position verschwenkt wird, so verkleinert sich der vertikale Abstand zwischen den beiden Hakenteilen 26 der oberen und unteren Schenkel 22, 24. Hierdurch ist eine Anpassung der Schubbewehrungs- lemente 16 an unterschiedliche Dicken von Stahlbetonplatten 1 möglich, so daß eine einzige Baugröße eines Schubbewehrungselements 16 für Deckendicken von z.B. 20 -25 cm verwendet werden kann. Die Verschwenkungen sind in Fig.5 aus Gründen der Anschaulichkeit übertrieben groß dargestellt. In Wirklichkeit betragen die Schwenkwin- kel ausgehend von der Nullage in beide Drehrichtungen jeweils maximal 10 Grad, so daß die vorrangige Bedingung, daß der Mittelsteg 20 des Z-Profils 18 im wesentlichen senkrecht zu den zu erwartenden Rißlinien 12 angeordnet ist, noch erfüllt wird.
In Fig.6 ist eine weitere Ausführungsform eines Schubbewehrungselements 16 gemäß der Erfindung dargestellt, welches als Doppel-Z-Profil 44 ausgebildet ist, dergestalt, daß ein linker, oberer Schenkel 46 zusammen mit dem Mittelsteg 48 und einem rechten, un- teren Schenkel 50 ein erstes Z-Profil und ein rechter, oberer Schenkel
54 zusammen mit dem Mittelsteg 48 und einem linken, unteren Schenkel 56 ein zweites Z-Profil ergeben. Die zu einem ersten oder zweiten Z-Profil gehörenden, sich jeweils schräg einander gegenüberliegenden Schenkel 46, 50 und 54, 56 sind vorzugsweise jeweils gleich lang und parallel zueinander.
Das Doppel-Z-Profil 44 besitzt die gleichen vorteilhaften Eigenschaften wie das einfache Z-Profil 18. So können die freien Enden der Schenkel 46, 50, 54, 56 jeweils als Hakenteil ausgebildet sein. Auch das Doppel-Z-Profil 44 kann durch Drehung um eine Drehachse senk- recht zur Profilebene an verschiedene Dicken von Stahlbetonplatten 1 angepaßt werden. Bei der Montage eines Schubbewehrungselements 16 mit Doppel-Z-Profil 44 wird zunächst einer der oberen Schenkel 46, 54 in die obere Bewehrungslage 2 der Stahlbetonplatte 1 eingehängt und zugleich so verschwenkt, daß der Mittelsteg 48 schräg zur Mittel- ebene 10 der Stahlbetonplatte 1 verläuft und sich einer der unteren
Schenkel 50, 56 in unmittelbarer Nähe der unteren Bewehrungslage 4 befindet. Die Verbindung dieses unteren Schenkels mit dem nächstgelegenen Quer- oder Längsstab der unteren Bewehrungslage 4 kann dann durch einen Montagestab 30 gemäß Fig.2 erfolgen. Durch die größere Anzahl von Schenkeln ergibt sich eine größere Anzahl von
Einbaulagen in der Stahlbetonplatte, so daß hierüber eine noch bessere Anpassung an die auftretenden Belastungen möglich ist.