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WO1994029058A1 - Verfahren und vorrichtung zum verzahnen und abdachen von zahnflanken - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum verzahnen und abdachen von zahnflanken Download PDF

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Publication number
WO1994029058A1
WO1994029058A1 PCT/EP1994/001744 EP9401744W WO9429058A1 WO 1994029058 A1 WO1994029058 A1 WO 1994029058A1 EP 9401744 W EP9401744 W EP 9401744W WO 9429058 A1 WO9429058 A1 WO 9429058A1
Authority
WO
WIPO (PCT)
Prior art keywords
workpiece
axis
end mill
spindle
face
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
PCT/EP1994/001744
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Friedrich Albert Garschagen
Hans-Udo Heym
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wera Werk Hermann Werner GmbH and Co KG
Original Assignee
Wera Werk Hermann Werner GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wera Werk Hermann Werner GmbH and Co KG filed Critical Wera Werk Hermann Werner GmbH and Co KG
Priority to AU69981/94A priority Critical patent/AU6998194A/en
Priority to DE4493882T priority patent/DE4493882D2/de
Publication of WO1994029058A1 publication Critical patent/WO1994029058A1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F15/00Methods or machines for making gear wheels of special kinds not covered by groups B23F7/00 - B23F13/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/10Chamfering the end edges of gear teeth
    • B23F19/102Chamfering the end edges of gear teeth by milling
    • B23F19/105Chamfering the end edges of gear teeth by milling the tool being an end mill
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1237Tool holders

Definitions

  • the invention relates to a method and a device
  • 00014 borrowed driven workpiece from two in a constant
  • 00019 cutters are in synchronism with each other. 00020
  • 00024 can be done. 00025
  • 00029 gearing can be milled. 00030
  • the 00048 plunge knife dips into the roof edge spaces during the roofing.
  • the face milling cutters can be
  • Both the face milling cutter and the fly knife 00071 milling cutters should preferably be in the radial direction to the
  • the device is
  • 00078 position of the synchronous run are used, 00079 essentially consist of an electronic data processing
  • the speed ratio is preferably such
  • the end mill preferably rotates in such a way that
  • 00122 are particularly suitable for manufacturing splines or gearwheels in which the end edges are covered
  • 00132 Fig. 1 is a plan view of an inventive
  • FIG. 2 shows a side view of the inventive
  • 00138 Fig. 3 shows a workpiece in which a toothing in
  • FIG. 5 shows the end view of a finished
  • the workpiece spindle 1 is in the
  • the carrier 31 is in the plane of the machine table 30
  • the carrier 31 can also around
  • blow knife 7 carries.
  • 00175 spindle 4 is skewed to axis 23 of the workpiece 00176 spindle 1.
  • the carrier 10 of the spindle 4 is in the direction
  • the fly knife 7 has this
  • 00223 is a sectional view of two end millers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verzahnen und Abdachen der stirnseitigen Zahnflanken (18, 19) von im wesentlichen rotationssymmetrischen Werkstücken (8), wobei ein kontinuierlich drehangetriebenes Werkstück (8) gegen zwei im Synchronlauf zueinander, insbesondere gegenläufig angetriebene Stirnfräser (5, 6) zugestellt wird oder zwei im Synchronlauf zueinander, insbesondere gegenläufig angetriebene Stirnfräser gegen ein kontinuierlich drehangetriebenes Werkstück (8) zugestellt werden, und wobei die Stirnfräser (5, 6) in einem ganzzahligen Übersetzungsverhältnis zum Werkstück (8) derart drehen, daß jeweils ein Stirnfräser (5, 6) nur die in Drehrichtung vorgeordneten und der andere Stirnfräser nur die in Drehrichtung nachgeordneten Stirnflächen (18, 19) fräst. Um die Bearbeitungsgeschwindigkeit insgesamt zu steigern ist vorgesehen, daß zum Ausfräsen von Zahnstrukturen (20, 21) zeitgleich mit der Spanabhebung durch die Stirnfräser (5, 6) ein um eine windschief zur Werkstückachse angeordnete Achse im Gleichlauf mit dem Stirnfräser (5, 6) verlaufendes Schlagmesser (7) in die Dachkantenzwischenräume (22) eintaucht. Das Schlagmesser (7) soll dann seine volle Schnittiefe erreichen, wenn auch die Stirnfräser (5, 6) ihre maximale Eindringtiefe erreicht haben.

Description

00001 Verfahren und Vorrichtung zum Verzahnen und Abdachen
00002 von Zahnflanken
00003
00004 Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrich-
00005 tung zum Verzahnen und Abdachen der stirnseitigen Zahn-
00006 flanken von im wesentlichen rotationssymmetrischen Werk-
00007 stücken gemäß Gattungsbegriff des Anspruchs 1. 00008
00009 Eine gattungsgemäße Abdachvorrichtung ist aus der europä-
00010 ischen Patentschrift 0 107 826 bekannt. Dort ist eine
00011 Werkzeugmaschine zum Bearbeiten der Stirnflächen von
00012 Zahnradzähnen offenbart. Unter einer axialen Relativbewe-
00013 gung zwischen Werkstück und Fräser wird das kontinuier-
00014 lieh angetriebene Werkstück von zwei in einem konstanten
00015 Drehzahlverhältnis stehenden Stirnfräsern gleichzeitig
00016 bearbeitet. Dabei wird von einem Stirnfräser die eine
00017 Zahnflanke eines Zahnes und von dem anderen Stirnfräser
00018 die andere Zahnflanke eines Zahnes abgedacht. Beide
00019 Fräser stehen in Synchronlauf zueinander. 00020
00021 Nachteilig an dieser Vorrichtung und an dem mit dieser
00022 Vorrichtung praktizierten Verfahren ist, daß das Abda-
00023 chen der Zähne nur an bereits verzahnten Werkstücken
00024 erfolgen kann. 00025
00026 Aus der DE-PS 26 50 955 ist eine Vorrichtung bekannt,
00027 bei der mittels eines kontinuierlich umlaufenden Schlag-
00028 messers in ein kontinuierlich umlaufendes Werkstück eine
00029 Verzahnung gefräst werden kann. 00030
00031 Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik
00032 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsge-
00033 mäßes Verfahren zum Herstellen von abgedachten Zahnkrän-
00034 zen herstellungstechnisch günstiger weiterzubilden. 00035 00036 Gelöst wird diese Aufgabe durch das im Anspruch 1 angege-
00037 bene Verfahren und durch die im Anspruch 5 angegebene
00038 Vorrichtung. 00039
00040 Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen
00041 der Erfindung dar. 00042
00043 Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren stehen nunmehr
00044 nicht nur zwei Stirnfräser im Synchronlauf zum kontinu-
00045 ierlich angetriebenen Werkstück, sondern zusätzlich noch
00046 ein im Gleichlauf mit den Stirnfräsern stehendes Schlag-
00047 messer. Während der Abdachung taucht erfindungsgemäß das 00048 Schlagmesser in die Dachkantenzwischenräume ein. Was
00049 bisher nur in aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten auf
00050 verschiedenen Maschinen verwirklicht werden konnte,
00051 erfolgt hier während eines Bearbeitungsschrittes. Die
00052 Verzahnung geschieht im wesentlichen zeitgleich mit der
00053 Abdachung. Besonders vorteilhaft beginnt die Bearbeitung
00054 damit, daß die Abdachung zunächst ins volle Werkstück
00055 hineingefräst wird. Gleichzeitig damit beginnt das
00056 Schlagmesser in die Dachkantenzwischenräume hineinzu-
00057 schlagen. Es ist dabei vorgesehen, daß das Schlagmesser
00058 erst dann seine volle Schnittiefe erreicht, wenn auch
00059 die Stirnfräser ihre maximale Eindringtiefe erreicht
00060 haben. Dies ist ein optimaler Lastwechsel. Sobald näm-
00061 lieh die Stirnfräser ihre maximale Eindringtiefe er-
00062 reicht haben, also die Dächer zunächst ins Volle fertig-
00063 geschnitten haben, können die Stirnflächenfräser bei-
00064 spielsweise durch eine Querverlagerung außer Eingriff
00065 gebracht werden zum Werkstück. Erreicht in diesem Augen-
00066 blick das Schlagmesser seine tiefste Eindringtiefe, so
00067 ist auch die Beanspruchung auf das Schlagmesser jetzt
00068 maximal. Aus dieser Verfahrensstellung heraus arbeitet
00069 dann das Schlagmesser die Nuten bis zum gewünschten
00070 Ende. Sowohl die Stirnfräser als auch die Schlagmesser- 00071 fräser sollen bevorzugt in radialer Richtung zur Werk-
00072 stückachse zustellbar sein. Die Vorrichtung ist bevor-
00073 zugt so ausgebildet, daß sämtliche Achsen mit Einzelan-
00074 trieben versehen sind. Die Servomotoren der Einzelantrie-
00075 be sind untereinander über Signalaustauschleitungen
00076 verbunden, so daß eine exakte Synchronisation innerhalb
00077 der Achsen realisierbar sind. Die Mittel, die zur Ein-
00078 Stellung des Synchronlaufes verwendet werden, bestehen 00079 im wesentlichen aus einer elektronischen Datenverarbei-
00080 tungsanlage, welche mit Detektoren ausgerüstet ist, um
00081 die aktuelle Drehgeschwindigkeit bzw. das aktuelle Mo-
00082 ment an jedem Antrieb zu ermitteln. Weiter sind Mittel
00083 vorgesehen, die die exate vorgegebene Drehzahl bzw. das
00084 exakte vorgegebene Moment an jedem Antrieb einstellen
00085 können. Es ist vorgesehen, daß das Werkstück mit einer
00086 bestimmten Drehzahl dreht, und die drei Werkzeugspin-
00087 dein, nämlich die beiden Stirnfräserspindeln und die
00088 Schlagmesserspindel ihrerseits im Gleichlauf zueinander
00089 stehen, wobei das Drehzahlverhältnis bevorzugt so ist,
00090 daß sämtliche Werkzeugspindeln mit derselben Drehzahl
00091 drehen, welche um ein ganzzahliges Vielfaches, nämlich
00092 der Zähnezahl schneller ist als die Drehzahl der Werk-
00093 εtückspindel. Die mit gleicher Drehzahl drehenden Fräs-
00094 spindein und Schlagmesserspindeln stehen untereinander
00095 in einer definierten und festen Phasenlage. Dadurch ist
00096 gewährleistet, daß jeder Stirnfräser nur jeweils eine
00097 Dachfläche eines Zahnes fräst und das Schlagmesser immer
00098 in einem Dachkantenzwischenraum eintaucht. Die Einstel-
00099 lung der Werkzeuge zueinander, also die Position der
00100 beiden Stimfräser und des umlaufenden Schlagmessers ist
00101 so gewählt, daß sie im wesentlichen in einer Ebene senk-
00102 recht zur Werkstückdrehachse liegen. Dies hat zur Folge,
00103 daß bei einem axialen Vorschub des Werkstückes hin auf
00104 die Werkzeuge sämtliche Werkzeuge gleichzeitig in Ein-
00105 griff treten zum Werkstück. Zunächst treten dabei die 00106 Stirnfräser in spanabhebenden Eingriff in das Werkstück
00107 und fräsen, ohne daß Zähne ausgefräst werden, die Abda-
00108 chungen ins Volle. In diesen durch die beiden Stirnfrä-
00109 ser dann freigefrästen, sich in Richtung des Vorschubes
00110 vertiefenden Zwickel taucht dann das umlaufende Schlag-
00111 messer ein. Während des Abdachvorganges wird von dem
00112 Schlagmesser nur spitzenseitig der Zwickel vertieft.
00113 Erst wenn der Abdachvorgang als solcher beendet ist,
00114 erreicht das Schlagmesser seine volle Eindringtiefe.
00115 Bevorzugt drehen sich die Stirnfräser jeweils so, daß
00116 sie zum Dachfirst hin fräsen. Es ist jedoch auch vorgese-
00117 hen, daß die Fräser vom Dachfirst in die Nut hinein
00118 fräsen. Letzteres insbesondere dann, wenn das umlaufende
00119 Schlagmesser gegen die Vorschubrichtung des Werkstückes
00120 arbeitet, also von der abgedachten Stirnfläche des Zahn-
00121 rades hin einwärts. Das Verfahren und die Vorrichtung
00122 sind besonders dazu geeignet, um Zahnwellen oder Zahnrä- 00123 der zu fertigen, bei denen die Stirnkanten abgedacht
00124 sind. Gegenüber den bekannten Vorrichtungen ist mit der
00125 Neuerung eine gesteigerte Bearbeitungsgeschwindigkeit
00126 möglich, da gleichsam ein paralleles Bearbeiten des
00127 Werkstückes vorgesehen ist. 00128
00129 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
00130 anhand der beigefügten Figuren erläutert. Es zeigt: 00131
00132 Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
00133 Vorrichtung, 00134
00135 Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vor-
00136 richtung, 00137
00138 Fig. 3 ein Werkstück, bei welchem eine Verzahnung ins
00139 Volle durchgeführt worden ist, 00141 Fig. 4 eine Verfahrensstellung, bei welchem die Abda-
00142 chung gerade beendet ist und 00143
00144 Fig. 5 die stirnseitige Ansicht auf ein fertig bear-
00145 beitetes Zahnrad. 00146
00147 Auf einem Maschinentisch 30 befindet sich eine Werkstück-
00148 spindel 1, in welche ein Werkstück 8, bei dem es sich um
00149 ein unverzahntes Zahnrad handelt, eingespannt ist. Die
00150 Drehachse der Werkstückspindel 1 ist mit der Bezugszif-
00151 fer 23 bezeichnet. Die Werkstückspindel 1 ist in Rich-
00152 tung 12 ihrer Achse 23 verlagerbar. Die Zustellbewegung
00153 erfolgt in dieser Richtung. Auf dem Maschinentisch 30
00154 befindet sich weiterhin ein sich in der Vertikalen er-
00155 streckender Träger 31, an welchem zwei Frässpindeln 2
00156 und 3 angeordnet sind. 00157
00158 Der Träger 31 ist in der Ebene des Maschinentisches 30
00159 in den Richtungen 13 und 14, welche senkrecht aufeinan-
00160 der stehen, verlagerbar. Jeder einzelne der beiden Stirn-
00161 fräserspindeln 2,3 ist zusätzlich noch um eine Achse,
00162 die parallel zur Tischebene verläuft, schwenkbar. Die
00163 Achslage selbst kann in vertikaler Richtung durch Verla-
00164 gerung der Spindeln am Spindelträger 31 verändert wer-
00165 den. Zusätzlich zu der Verlagerbarkeit in Richtung der
00166 Pfeile 13,14 läßt sich der Träger 31 auch noch um die
00167 Drehachse 26 schwenken. Die Stirnfräser 5 bzw. 6 sind
00168 auf das Werkstück 8 ausgerichtet. Hinsichtlich der Funk-
00169 tionsweise einer derartigen Fräsvorrichtung wird auf die
00170 europäische Patentschrift 0 107 826 verwiesen. 00171
00172 Parallel zur Vertikalerstreckung des Trägers 31 ist eine
00173 weitere Werkzeugspindel 4 vorgesehen, welche ein u lau-
00174 fendes Schlagmesser 7 trägt. Die Achse der Schlagmesser-
00175 spindel 4 steht windschief zur Achse 23 der Werkstück- 00176 spindel 1. Der Träger 10 der Spindel 4 ist in Richtung
00177 des Pfeiles 15 quer zur Spindelachse 23 verlagerbar.
00178 Hinsichtlich der genauen Ausgestaltung und der Funktions-
00179 weise eines derartigen Schlagmesserfräsers wird auf die
00180 deutsche Offenlegungsschri t 26 15 955 verwiesen. 00181
00182 Wie insbesondere in Figur 1 dargestellt ist, liegen die
00183 Werkzeuge 7,5,6 in einer Ebene E, welche die Achse 23 in
00184 einem rechten Winkel schneidet. 00185
00186 Die Funktionsweise der Maschine ist folgende: Das rotati-
00187 onssymmetrische Werkstück 8, welches verzahnt werden
00188 soll, wird in Richtung des Pfeiles 12 auf die Werkzeuge
00189 5,6,7 zugestellt. Die Stirnfräser 5,6 und das umlaufende
00190 Schlagmesser 7 werden dabei jeweils von Spindeln ange-
00191 trieben, welche die gleiche Drehzahl aufweisen. Die
00192 Werkzeuge 5,6,7 stehen dabei in einer festen Phasenlage
00193 zueinander. Die Drehzahl des Werkstückes 8 ist dabei so
00194 gewählt, daß sie um ein ganzzahliges Vielfaches, nämlich
00195 um die Anzahl der Zähne geringer ist als die Drehzahl
00196 der Werkzeugspindel. Die Phasenlage der Stirnfräser 5,6
00197 ist so eingestellt, daß die Abdachung der Zahnflanken
00198 18,19 zunächst ins Volle geschieht, wobei jeweils ein
00199 Fräser die eine Seite eines Zahnes und ein anderer die
00200 andere Seite eines Zahnes abdacht. Die Drehrichtung der
00201 Stirnfräser kann dabei sowohl zum First hin als auch vom
00202 First weg erfolgen. Die Phasenlage des Schlagmessers 7
00203 ist so eingestellt, daß es jeweils in den Zwischenraum
00204 zwischen zwei Zahnfirsten, also in die Dachkantenzwi-
00205 schenräume 22 eintaucht. Hierdurch entstehen Nuten 21,
00206 die Zähne 20 übrig lassen. 00207
00208 Sobald die Stirnfläche 8' des Werkstückes 8 in den Be-
00209 reich der Ebene E vorgeschoben ist, beginnen die Stirn-
00210 fräser 5,6 spanabhebend Dachkanten ins volle Werkstückma- 00211 terial hineinzufrasen. Das Schlagmesser 7 hat zu diesem
00212 Zeitpunkt noch nicht die volle Eindringtiefe ins Materi-
00213 al erreicht. Erst wenn die Dächer vollständig fertig
00214 gefräst sind, erreicht das Schlagmesser 7 die volle
00215 Eindringtiefe ins Material. Dann werden die Werkzeugspin-
00216 dein 2 und 3 mittels der Verlagerung des Trägers 31 in
00217 Richtung des Pfeiles 13 quer zur Drehrichtung der Werk-
00218 stückspindel 23 verlagert. Danach wird die Zustellung in
00219 axialer Richtung der Werkstückspindel 23 fortgesetzt,
00220 wobei dann vom Schlagmesser 7 die Verzahnung durchge-
00221 führt wird. 00222
00223 In der Figur 3 ist ein Schnittbild von zwei Stirnfräsern
00224 bei einer Abdachung ins Volle dargestellt. Zur Verzah-
00225 nung des abgedachten Zahnrad-Rohlings werden dann die
00226 Zahnflankenzwischenräume 22 mittels des Schlagmesser 7
00227 ausgefräst. 00228
00229 Es ist hervorzuheben, daß es besonders vorteilhaft ist,
00230 in einem einzigen Arbeitsschritt einen Rohling sowohl zu
00231 verzahnen als auch die Zähne abzudachen, wobei die
00232 Abdachung vor der Verzahnung stattfindet. Durch die
00233 besondere Anordnung aller Werkzeuge in einer Ebene E
00234 parallel zur Stirnfläche 8' des Werkzeuges 8 ist gewähr-
00235 leistet, daß das Schlagmesser 7 erst dann seine tiefste
00236 Eingriffsstellung in das Werkstück 8 erreicht, wenn die
00237 Verzahnung nahezu oder bereits schon abgeschlossen ist. 00238
00239 Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und
00240 den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können
00241 sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
00242 die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein.
00243 Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
00244 die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
00245 Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori- 00246 tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt-
00247 lieh mit einbezogen. 00248

Claims

00249 A n s p r ü c h e 00250
00251 1. Verfahren zum Verzahnen und Abdachen der stirnseiti-
00252 gen Zahnflanken (18,19) von im wesentlichen rotationssy -
00253 metrischen Werkstücken (8), wobei ein kontinuierlich
00254 drehangetriebenes Werkstück (8) gegen zwei im Synchron-
00255 lauf zueinander, insbesondere gegenläufig angetriebene
00256 Stirnfräser (5,6) zugestellt wird oder zwei im Synchron-
00257 lauf zueinander, insbesondere gegenläufig angetriebene
00258 Stirnfräser gegen ein kontinuierlich drehangetriebenes
00259 Werkstück (8) zugestellt werden, und wobei die Stirnfrä-
00260 ser (5,6) in einem ganzzahligen Übersetzungsverhältnis
00261 zum Werkstück (8) derart drehen, daß jeweils ein Stirn-
00262 fräser (5,6) nur die in Drehrichtung vorgeordneten und
00263 der andere Stirnfräser (5,6) nur die in Drehrichtung
00264 nachgeordneten Stirnflächen (18,19) fräst, dadurch ge-
00265 kennzeichnet, daß zum Ausfräsen von Zahnstrukturen
00266 (20,21) zeitgleich mit der Spanabhebung durch die Stirn-
00267 fräser (5,6) ein um eine windschief zur Werkstückachse
00268 angeordnete Achse im Gleichlauf mit dem Stirnfräser
00269 (5,6) umlaufendes Schlagmesser (7) in die Dachkantenzwi-
00270 schenräume (22) eintaucht. 00271
00272 2. Verfahren zum Verzahnen und Abdachen der stirnseiti- 00273 gen Zahnflanken nach Anspruch 1 oder insbesondere da-
00274 nach, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagmeεser (7)
00275 dann seine volle Schnittiefe erreicht, wenn auch die
00276 Stirnfräser (5,6) ihre Eindringtiefe erreicht haben. 00277
00278 3. Verfahren zum Verzahnen und Abdachen der stirnseiti-
00279 gen Zahnflanken nach einem oder mehreren der vorhergehen-
00280 den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn-
00281 zeichnet, daß die Stirnfräser (5,6) nach Erreichen ihrer
00282 maximalen Eindringtiefe in radialer Richtung (13) zum'
00283 Werkstück (8) wegverlagert werden. 00284 4. Verfahren zum Verzahnen und Abdachen der stirnseiti-
00285 gen Zahnflanken nach einem oder mehreren der vorhergehen-
00286 den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn-
00287 zeichnet, daß das Schlagmesser (7) in radialer Richtung
00288 (15) zum Werkstück zugestellt wird. 00289
00290 5. Vorrichtung zum Verzahnen und Abdachen von im wesent-
00291 liehen rotationssymmetrischen Werkstücken (8), insbeson-
00292 dere zur Durchführung eines Verfahrens gemäß einem oder
00293 mehreren der Ansprüche 1 bis 4, mit einer kontinuierlich
00294 drehantreibbaren Werkzeugspindel (1) zur Aufnahme des
00295 durch Spindelverlagerung relativ zu Werkzeugen zustellba-
00296 res Werkstückes (8), mit zwei in axialer Richtung
00297 (16,17) auf das Werkstück (8) zustellbaren, kontinuier-
00298 lieh drehantreibbaren Frässpindeln (2,3) zur Aufnahme
00299 von Stirnfräsern (5,6), wobei die Frässpindeln (2,3) um
00300 mindestens eine Achse (26), insbesondere eine parallele
00301 und/oder windschiefe zur Werkzeugspindelachse (23) ver-
00302 laufenden Achse schwenkbar sind und zumindest in einer
00303 Richtung (13) quer zur Werkstückspindelachse (23) verla-
00304 gerbar sind, mit einer kontinuierlich drehantreibbaren
00305 Schlagmesserspindel (4) zur Aufnahme eines umlaufenden
00306 Schlagmessers (7), dessen Achse (27) windschief zur Werk-
00307 stückachse (23), insbesondere um eine Achse quer zur
00308 Werkstückachse (23) verschwenkbar angeordnet ist, und
00309 zumindest in Richtung (15) quer zur Werkstückachse (23)
00310 verlagerbar ist, und mit Mitteln zur Einstellung eines
00311 Synchronlaufs aller drehangetriebenen Spindeln
00312 (1,2,3,4), derart, daß die Frässpindeln (2,3) und die
00313 Schlagmesserspindel (4) unter Einhalten einer definier-
00314 ten Phasenlage zueinander im Gleichlauf stehen und um
00315 ein ganzzahliges Vielfaches schneller drehen als die
00316 Werkstückspindel 1- 00317 00318 6. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder insbesondere da-
00319 nach, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitspunkte der
00320 Stirnfräser (5,6) und des Schlagmessers (7) in einer
00321 Ebene (E) senkrecht zur Werkstückdrehachse (23) liegen.
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