LU87555A1 - Vorrichtung zum sauberhalten von hoehenverstellbaren laufraedern von gartengeraeten,insbesondere motor-rasenmaehern - Google Patents
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Description
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166 GBM
Beschreibung
Vorrichtung zum Sauberhalten von höhenverstellbaren Lauf-räde-yn von Garten geraten, insbesondere Motor-Rasenmähern
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Sauberhalten von höhenverstellbaren Laufrädern von Gartengeräten, insbesondere Motor-Rasenmähern. Bekanntlich baut sich an den Laufflächen der Laufräder von Gartengeräten zunehmend mit der Laufdauer eine Schicht aus Erde, unter Umständen durchsetzt mit Graspartikeln auf, die den Außendurchmesser der Laufräder vergrößert. Abgesehen davon, daß sich hierdurch der Rollwiderstand des Gerätes vergrößert, führt die DurchmesserZunahme der Laufräder bei Rasenmähern zu einer größeren Schnitthöhe gegenüber derjenigen, die durch die höhenverstellbaren Laufräder voreingestellt wurde. Die sich ausbildende Erdkruste haftet um so stärker, je feuchter der Boden und je schwerer das Gerät selbst ist. Da die Erdkruste unregelmäßig - teilweise in Klumpen - abbröckelt, tritt eine Verunreinigung des Rasenteppichs ein.
Die Neuerung vermeidet die Kirtstenbildung an den Laufflächen von Läufrädern durch einen dem Laufradprofil angepaßten, im Abstand von der Lauffläche des Laufrades angeordnete" Abstreifer. Durch den Abstreifer wird eine Art feststehender Schaber geschaffen, der die Krustenbildung verhindert. Für höhenverstellbare Laufräder kann der Abstreifer in einem einstellbaren Abstand von der Lauffläche des Laufrades am Gerätegehäuse befestigt sein.
In einer bevorzugten Ausführungsform dient zum Verhindern der Krustenbildung ein winkelförmiger Abstreifer aus Stahlblech, der mit seinem radialen Arm auf jede zur HöhenVerstellung schwenkbare oder umsetzbare Laufradachse aufgesteckt - 2 - - 2 - ï und gegen Rotation gesichert ist. Da der winkelförmige
Abstreifer auf der Laufradachse fixiert ist, folgt er jeder Höhenverstellung des Laufrades.
Für feststehende Laufradachsen, auf denen das Laufrad drehbar gelagert ist, ist eine Sicherung gegen Mitdrehen einfach dadurch zu erreichen, daß der Abstreifer auf einen unrunden Bund der Laufradachse, z.B. auf einen Vierkant oder Sechskant, aufgesteckt und axial gesichert wird. Der radiale Arm des Abstreifers erhält dann selbstverständlich eine entsprechende Ausnehmung.
Eine übliche Höhenverstellung für die Laufräder von Rasenmähern mit feststehender Laufradachse umfaßt einen durch einen Handhebel zu betätigenden Schwenkhebel, der in verschiedenen Schwenklagen arretierbar ist und an dem eine feststehende Laufradachse mittels Spannmutter befestigt ist. Für diese Art von Laufradhöhenverstellung empfiehlt die Neuerung, daß zwischen dem Gewindezapfen für die Spannmutter und einem Anschlagbund der Laufradachse ein unrunder Abschnitt (z.B. Vierkant oder Sechskant) angeformt ist, auf den der mit einem entsprechend ausgeformten Durchbruch versehene radiale Arm des Abstreifers bis zum Anschlag an dem Anschlagbund aufsteckbar ist.
Ferner können Laufräder dadurch höhenverstellbar sein, daß umsetzbare Laufradachsen wahlweise in übereinander angeordnete gehäuseseitige Durchbrüche eingesetzt und dort axial gesichert werden. Ist die Laufradachse feststehend, d.h. ist das Laufrad auf der Achse drehbar gelagert, sieht die Neuerung zur Fixierung des winkelförmigen Abstreifers vor, daß zwischen dem unrunden, in ebensolche gehäuseseitige Durchbrüche einsteckbaren Teil und dem das Laufrad aufnehmenden runden Teil einer Laufradachse ein unrunder Bund angeformt ist, auf den der radiale Arm des Abstreifers form- oder kraftschlüssig befestigt ist. Hierdurch wird der Abstreifer mit dem Umsetzen des Laufrades mitgenommen und bildet kein loses Teil, das besonders gehandhabt werden muß und verloren gehen kann.
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Ferner ist eine Laufrad-Höhenverstellung bekannt, bei der mitlaufende Laufrad-Steckachsen wahlweise in übereinander angeordnete gehäuseseitige runde Durchbrüche umsetzbar sind (Gebrauchsmuster 84 35 119). Im Rahmen des Grundgedankens der Neuerung wird bei dieser Laufrad-Höhenverstellung der radiale Arm des Abstreifers zwischen Laufradnabe und einer Gehäusewand auf die Steckachse aufgesteckt und mit mindestens einer Nase versehen, die mit einer entsprechenden Rastöffnung in der Gehäusewand korrespondiert, wodurch der winkelförmige Abstreifer, der auf der runden Steckachse gelagert ist, gegen Mitdrehen gesichert wird. Es empfiehlt sich, die Lagerbohrung innerhalb des radialen Arms des Abstreifers mit einem Gleitlager zu versehen.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele einer Vorrichtung gemäß der Neuerung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 einen Motor-Rasenmäher in schaubildlicher Darstellung, ein Laufrad abgenommen, mit einer Laufrad-Höhenverstellung durch ümstecken einer feststehenden Laufradachse ,
Fig. 2 einen winkelförmigen Abstreifer in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 3 ein durch Schwenkhebel höhenverstellbares Laufrad mit auf der feststehenden Laufradachse montiertem Abstreifer ,
Fig. 4 eine feststehende Laufradachse zum ümstecken im Sinne des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Baueinheit nach Fig. 4 und
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel der Neuerung für umsteckbare mitlaufende Laufradachsen.
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Das Gehäuse 1 des in Fig. 1 dargestellten Motor-Rasenmähers ist mindestens im Bereich der vier Laufräder doppelwandig ausgeführt und mit drei fluchtenden, übereinanderliegenden Durchbrüchen 2, 3 und 4 versehen, von denen nur die Durchbrüche in der äußeren Gehäusewand sichtbar sind. Im Ausführungsbeispiel haben die Durchbrüche Sechskantform. Die in Explosivdarstellung verdeutlichte Laufradachse 5 hat, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, ein Sechskantteil 5a, das in einen der Durchbrüche 2, 3 oder 4 einsteckbar ist, und ein rundes Teil 5b, auf dem das nicht dargestellte Laufrad drehbar gelagert ist. Zwischen diesen beiden Laufradteilen ist ein Sechskant 5c angeformt, auf den der aus Fig. 2 ersichtliche winkelförmige Abstreifer 6 unverlierbar aufgepreßt ist. Der winkelförmige Abstreifer 6 aus Stahlblech hat einen radialen Arm 6a, der so lang ist, daß sich der parallel zur Laufradachse 5 erstreckende Abstreifarm 6b dicht über der Lauffläche des Laufrades erstreckt, wie Fig. 3 für ein anderes Ausführungsbeispiel· erkennen läßt. Hieraus ist auch ersichtlich, daß das Laufrad 7 mit Rillen 7a versehen sein kann, und daß an dem Ab-str.eifarm 6b kammartige Zinken 8 angeformt sind, um auch die Rillen 7a sauberzuhalten. Indem der winkelförmige Abstreifer 6 mit seinem sechskantigen Durchbruch 9 (Fig. 2) auf den angeformten Sechskant 5c aufgepreßt ist, ist er gegen Rotation gesichert, da im Ausführungsbeispie1 die Laufradachse 5 über das Sechskantteil 5a formschlüssig mit der Gehäusewand 1 des Rasenmähers verbunden ist, wenn dieses Teil in einen der Sechskant-Durchbrüche 2, 3 oder 4 eingesteckt wird. Der radiale Arm 6a des Abstreifers 6 kann eine beliebige Drehlage einnehmen, außer derjenigen, in der er den Boden berühren könnte.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist auf eine Laufrad-Höhenverstellung mittels Schwenkhebel 10 mit Kulissenschaltung bekannter Art abgestellt, der um eine lediglich strichpunktiert angedeutete Schwenkachse 11 in verschiedenen Schwenklagen arretierbar ist. Das Laufrad 7 ist hierbei auf der Laufradachse 12 drehbar gelagert, die innen einen Anschlagbund 13 aufweist. Daran anschließend ist ein Sechskantabschnitt 14 - 5 - angeformt, der in einen Ge windezapfen 15 zur Aufnahme einer Spannmutter 16 ausläuft. Auf den Sechskantabschnitt 14 ist ein winkelförmiger Abstreifer mit seinem radialen 'Arm 6a, der mit einem entsprechenden Sechskant-Durchbruch 9 (Fig. 2) versehen ist, bis zur Anlage an dem Bund 13 auf-gesteckt. Auch der Schwenkhebel 10 ist auf den Sechskantabschnitt 14 aufgesteckt, obwohl eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Schwenkhebel 10 und der Laufradachse 12 an sich nicht erforderlich ist. Wesentlich ist, daß der winkelförmige Abstreifer in einer bestimmten Drehlage formschlüssig mit der feststehenden Laufradachse 12 verbunden ist. über die Spannmutter 16 werden der abgekröpfte Schwenkhebel 10 sowie der radiale Arm 6a des winkelförmigen Abstreifers 6 auf der Laufradachse 12 verspannt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 zeigt zwei parallele Gehäusewandungen 20, 21, aus mit paarweise fluchtenden, übereinanderliegenden runden Durchbrüchen 22, 23 und 24 sowie mit weiteren Durchbrüchen versehen sind, die durch die eingesteckte Steckachse 25 runden Querschnitts besetzt sind. Die Laufrad-Steckachse 25 ist mit dem Laufrad 26 drehfest verbunden und ist somit mitlaufend. Die Steckachse 25 hat im Bereich der äußeren Gehäusewand 20 eine Eindrehung 27, in die zur axialen Sicherung der Steckachse 25 zwei Zinken eines gabelförmigen Sperrschiebers 28 (Fig. 1) eintreten.
Diese Art der Laufrad-HöhenverStellung durch umsteckbare, mitlaufende Laufrad-Steckachsen ist auch hinsichtlich der Lagerung der Steckachsen in der bereits genannten Gebrauchsmusterschrift 84 35 119 näher beschrieben.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der winkelförmige Abstreifer mit seinem radialen Arm 6a über eine runde Bohrung auf die runde Steckachse 25 aufgesteckt und bis an die Nabe 26a des Laufrades 26 herangeschoben. An dem radialen Arm 6a ist eine kegelige Nase 30 angeformt, und zwar in einem Achsabstand von der Steckachse 25, der dem Abstand der runden Durchbrüche 22 bis 24 entspricht.
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Hierdurch wird erreicht, daß der winkelförmige Abstreifer bei jeder Höhenlage der Steckachse 25 in den nächsthöheren Durchbruch in der äußeren Gehäusewand 20 eingreifen kann, wodurch der Abstreifer gegen Rotation gesichert ist. Für die Einstellung der geringsten Schnitthöhe, für die die Steckachse in die obersten Durchbrüche 22 eingesteckt wird, ist in der äußeren Gehäusewand 20 noch ein weiterer Durchbruch 29 als Rastöffnung für die Nase 30 vorgesehen.
Um ein Fressen zwischen dem aus Stahlblech bestehenden winkelförmigen Abstreifer 6 und der mitlaufenden Laufrad-Steckachse 25 zu vermeiden, ist die Bohrung in dem radialen Arm 6a des Abstreifers mit einem Gleitlager 30 ausgefüttert.
Die Ringnut 27 zur axialen Sicherung der Steckachse mittels des Sperrschiebers 28 ist auch bei der umsteckbaren Laufradachse 5 nach Fig. 4 vorgesehen.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Sauberhalten von Laufrädern .yon Gartengeräten, insbesondere Motor-Rasenmähern, gekennzeichnet durch einen dem Laufradprofil angepaßten, im Abstand von der Lauffläche des Laufrades (27, 26) angeordneten Abstreifer (6) .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 für höhenverstellbare Lauf-räder, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (6) in einem einstellbaren Abstand von der Lauffläche des Laufrades (27, 26) am Gerätegehäuse befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen winke'lförmigen Abstreifer (6) aus Stahlblech, der mit seinem radialen Arm (6a) auf die zur HöhenVerstellung schwenkbare oder umsetzbare Laufradachse (5, 12, 25) aufgesteckt und gegen Rotation gesichert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3 für feststehende Laufradachsen, auf denen das Laufrad drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (6) auf einem unrunden Bund (5c) der Laufradachse (5) aufgesteckt und axial gesichert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 für an einem Schwenkhebel der Laufrad-Höhenverstellung mittels Spannmutter befestigte Laufradachsen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gewindezapfen (15) und einem Anschlagbund (13) der Laufradachse (12) ein unrunder Abschnitt (14) angeformt ist, auf den der mit einem entsprechend ausgeformten Durchbruch (9) versehene radiale Arm (6a) des Abstreifers (6) bis zum Anschlag an dem Anschlagbund aufsteckbar ist (Fig. 3). - 2 - . - 2 - ^ »
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 für übereinander angeordnete gehäuseseitige Durchbrüche umsetzbare Laufradachsen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem unrunden, in ebensolche gehäuseseitige Durchbrüche (2, 3, 4) einsteckbaren Teil (5a) und dem das Laufrad aufnehmenden runden Teil (5b) einer Laufradachse (5) ein unrunder Bund (5c) angeformt ist, auf den der radiale Arm (6a) des Abstreifers (6) form- oder kraftschlüssig befestigt ist (Fig. 4 und 5).
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 für mitlaufende, in übereinander angeordnete gehäuseseitige runde Durchbrüche umsetzbare Laufrad-Steckachsen, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Arm (6a) des Abstreifers (6) zwischen Laufradnabe (26a) und einer Gehäusewand (20) auf die Steckachse (25) aufgesteckt ist und mit mindestens einer Nase (30) versehen ist, die mit einer entsprechenden Rastöffnung (22, 23, 24, 29) in der Gehäusewand korrespondiert (Fig, 6). »
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Lagerbohrung des Abstreifers (6) mit einem Gleitlager (31) versehen ist.
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