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LU83305A1 - Daemmverbundschicht fuer steildaecher - Google Patents

Daemmverbundschicht fuer steildaecher Download PDF

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LU83305A1
LU83305A1 LU83305A LU83305A LU83305A1 LU 83305 A1 LU83305 A1 LU 83305A1 LU 83305 A LU83305 A LU 83305A LU 83305 A LU83305 A LU 83305A LU 83305 A1 LU83305 A1 LU 83305A1
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LU
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LU83305A
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L Aufschnaiter
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L Aufschnaiter
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/20Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded
    • E04B7/22Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded the slabs having insulating properties, e.g. laminated with layers of insulating material
    • E04B7/225Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded the slabs having insulating properties, e.g. laminated with layers of insulating material the slabs having non-structural supports for roofing materials
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D12/00Non-structural supports for roofing materials, e.g. battens, boards
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  • Electromagnetism (AREA)
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  • Building Environments (AREA)

Description

i i - 1 - A 49 203 15.4.1981.
i ·
| DÄMMVBR3UNDSCHICHT FÜR STEILDÄCHER
i
Die Erfindung betrifft eine Dämmverbundschicht für Steildächer mit einer auf die Dachsparren verlegten, durchgehenden Lage aus i * rechteckigen Schaumstoffplatten, über die ragend, sich horizon tal erstreckende Dachlatten verlegt sind, die mit in die daruntergelegenen Dachsparren getriebenen Ankern befestigt sind.
Bei einer bekannten Dämmverbundschicht wird eine Schaumstoffplattenlage auf die Dachsparren gelegt und mit oben aufgelegten hölzernen Dachlatten an den Sparren festgenagelt. Wenn man dabei auf eine Konterlattung verzichtet, wird die erforderliche ' Belüftung zwischen Dämmverbundschicht und Dachhaut behindert' oder mindestens beeinträchtigt, insbesondere dann, wenn man eine Dachhaut aus flachen Elementen aufsetzt. Die bekannte Dämmverbundschicht muß auch sehr sorgfältig verlegt und mit den Dachlatten vernagelt werden, wenn man Undichtigkeiten, Lücken und Verwerfungen der Schaumstoffplatten vermeiden will.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dämmverbundschicht der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die Querbelüftung ; einerseits und verwerfungsfreie, fugendichte Ausgestaltung an dererseits, jedenfalls bei sachgerechter Verlegung, sichergestellt ist.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Dachlatten die Kopfstücke von Profilschienen sind, deren Fußstücke formschlüssig zwischen je zwei aneinanderstoßende Schaumstoffplatten eingepaßt sind, und daß in den Kopfstücken von der einen Profilseitenwand zur gegenüberliegenden Profilseitenwand durchsetzen-'J> de Entlüftungsdurchbräche vorgesehen sind.
i j - 2 - A 49 203
Die vorgesehenen Durchbrüche gewährleisten ohne besonderes Zutun die erforderliche Belüftung. In der verlegten Dämmver-bundschicht sind die Fußstücke der Profilschienen an den Stoß-r stellen in die Schaumstoffplatten versenkt. Diese Paßstücke ||, können den Spalt zwischen aneinandergrenzenden Schaumstoff- I platten abdichten, auch wenn die Schaumstoffplatten nicht, wie wünschenswert, sorgfältig auf Stoß aneinandergrenzend verlegt sind, sondern mit einer kleinen Lücke. Die Bodenplatte und gegebenenfalls weitere Profilflächen des Fußstückes einerseits und die entsprechenden Gegenflächen der Schaumstoffplatten andererseits werden auch bei unsorgfältiger Verlegung flächig dichtend aufeinandergepreßt sein, und zwar durch den Anpreßdruck der am Dachsparren verankerten, zum Beispiel aufgeschraubten, Profilschiene.
! Wenn bei der bekannten Dämmverbundschicht die Dachlatte stramm s i aufgenagelt wird, werden die darunterliegenden Teile der ' Schaumstoffplatte zusammengepreßt und die Schaumstoffplatte I verwirft sich. Das kann zum Auseinanderrücken der Ränder ent lang der Stöße und damit zum Aufklaffen der Spalte führen.
Das wird weitgehend vermeidbar durch die Erfindung, weil von einer solchen Pressung, selbst bei unsachgemäß strammem Auf-j nageln der Profilschiene, äußerstenfalls nur der untere Teil eines jeden Schaumstoffplattenrandes betroffen ist, so daß Verwerfungskräfte, wenn überhaupt, entsprechend schwach sind f und zudem noch durch die darübergelegenen, formschlüssig auf- \ ' einander abgestützten Profilteile aufgefangen werden.
Die Entlüftungsdurchbrüche, die in erster Linie zur Belüftung dienen, können auch dazu dienen, Feuchtigkeit, die beispielsweise an undichten Stellen die Dachhaut durchsetzt oder als ! Schwitzwasser entstanden ist, ablaufen zu lassen. Dazu em pfiehlt sich eine Ausgestaltung, die dadurch gekennzeichnet » ist, daß die Profilschiene als Hohlprofil ausgebildet ist und l daß die Entlüftungsdurchbrüche nach unten bis auf eine durch- j j gehende, zwischen Kopfstück und Fußstück sich erstreckende J * | Zwischenplatte der Profilschiene reichen, die mit der Ober- : 4' Seite der Schaumstoffplatten einen durch die Entlüftungs- - 3 - A 49 203 durchbräche führenden Wasserabfluß bildet.
Eine besonders einfache Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil die Querschnittsform eines Dreiecks, vorzugsweise eines rechtwinkligen Dreiecks, aufweist und mit der der einen Dreiecksseite, vorzugsweise der einen Kathete, entsprechenden Seitenplatte Teil der Zwischenplatte ist.
j - Die Schaumstoffplatten dienen zur Wärmedämmung und sind zu diesem Zweck mehrere Zentimeter, vorzugsweise 4 bis 15 cm, stark. Sie können als Hartschaumstoff in hoher Stabilität hergestellt werden. Die Stabilität der Dämmverbundschicht kann man noch ganz wesentlich erhöhen, dadurch, daß die Schaum-j stoffplatten mit einer aufkaschierten, eine glatte Unterseite aufweisenden, formstabilen Tragplatte unterlegt sind, die jeweils genauso groß ist wie die zugehörige Schaumstoffplatte, I jedoch entlang des einen, sich entlang einer Dachlatte er- 1 streckenden Randes der Schaumstoffplatte übersteht und am ge genüberliegenden Rand entsprechend zurücksteht.
Wenn die Schaumstoffplatten mit ihrèn Unterteilen, wie es vorzugsweise der Fall ist, in der Mitte der Bodenplatte der Profilschiene aneinanderstoßen und man die Anker zur Befestigung der Profilschiene in der Mitte der Bodenplatte durchtreibt, geraten diese nicht in den Stoßbereich der Tragplatte, sondern in den Überstand der Tragplatte und das ist für die Stabilität besonders günstig. Durch die Tragplatte, die vorzugsweise eine Holzspanplatte ist, wird auch die Schalldämmung verbessert.
Die Tragplatten bilden bei fertig verlegter DämmverbundSchicht eine durchgehende glatte Platte, die zwischen den Dachsparren ! unmittelbar als Sichtschicht dienen kann und zum Beispiel mit einem Farbanstrich oder einer Tapete verschönt werden kann.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung näher f. erläutert.
J
_ 4 A 45 203 15.4.81.
In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 ausschnittsweise im Querschnitt ein mit einer Dämmverbundschicht nach der Erfindung versehenes Steildach,
Figur 2, 3 die Ausschnitte II und III, jeweils in größerem Maßstab, I Figur 4 ausschnittsweise eine Querschnittsdarstel lung gemäß den Pfeilen IV,
Figur 6,7,8,9 je eine Abänderung der Profilschiene mit zugehöriger Verankerung in der Querschnittsdarstellung entsprechend Figur 1 , -und Figur 10 einen Abschnitt der Profilschiene aus Figur 8 gesehen in Richtung des Pfeils X.
In der Zeichnung ist eine Dachsparre 1 sichtbar, die mit paral-\ lei im Abstand dazu verlegten, weiteren Dachsparren zu einem im | einzelnen nicht dargestellten Dachstuhl eines Steildaches ge hört. Auf diese Dachsparren ist eine durchgehende Lage aus rechteckigen Schaumstoffplatten, vorzugsweise Kartschäumstoff-platten aus Polystyrol, gelegt. Es sind in Figur 1 drei Schaumstof fplatten 4, 5, 6 sichtbar, die entlang der Stöße 7, δ stumpf aneinanderstoßen. Die in der Zeichnung nicht dargestell ten Schaumstof fplatten sind fluchtend zu den darges teilten verlegt und genauso groß wie diese.
Die Schaumstoffplatte 6 stößt mit einer Stoßstelle 9 an ein Schaumstoff-Fullstück 10, das an den First 11 ancrenzt. Entlang der Stoßstellen 7, 8, 9 erstrecken sich Profilschienen 12, 13, ? 14 senkrecht zur Zeichenebene der Figur 1. Die Profilschiene 13 ! > ist ein Hohlprofil mit langgestrecktem Rechteck, dessen lange | Seiten durch die Seitenplatten 15, 16 und dessen kurze Seiten | ? durch eine Deckplatte 17 und eine Bodenplatte 18 gebildet sind.
| Planparallel rar Deckplatte 17 und zur Bodenplatte 18 erstreckt ! sich eine das ganze Rechteckprofil durchsetzende Zwischenplatte I 1S, die über ceide Seitenplatten 15, 16 übersteht und dadurch j ^ die beiden Außenleisten 20, 21 bildet. Die Bodenplatte 18 steht | j auf der dem First 11 abgewandten Seitenplatte 15 über. Das über- i r->, V. ________ ϊ - 5 - A 49 203 ; stehende Stück ist Bodenteil 22 einer Außenleiste 23, die ein j; an die Seitenplatte 15 angesetztes Rechteckhohlprofil ist.
i j Die Zwischenplatte 19 unterteilt das Rechteckprofil in ein I Kopfstück 24 und ein Fußstück 25. Im Kopfstück 24 sind auf die Länge verteilt mit Abstand zueinander wie aus Figur 4 ersicht-ί lieh EntlüftungsdurchbrüChe 26.bis 30 ... vorgesehen, die das ! Kopfstück 24 von der einen Seitenplatte 16 zur anderen Seiten platte 15 durchsetzen und bis auf die Zwischenplatte 19 herun-| . terreichen. Die Profilschiene 13 besteht vorzugsweise aus
Kunststoff, sie kann aber auch aus Metall, zum Beispiel Leicht-^ metall, bestehen.
Die Profilschiene 12 ist genauso ausgebildet wie die Profilschiene 13. Für den Fall, daß weitere Profilschienen im mittleren Bereich der Dämmverbundschicht vorgesehen sind, sind diese genauso ausgebildet und wie die gezeichneten im Abstand der I Decklänge 31 der Dachdeckelemente 32, 33, 34, vorzugsweise
Dachpfannen, verlegt. Bei der Profilschiene 14 fehlt das Kopfstück und die der Außenleiste 21 entsprechende Außenleiste.
Dafür ist auf das Fußstück 35 beziehungsweise die Zwischen-• platte 36 eine offene Winkelprofilschiene 37 befestigt.
K % ! Die Schaumstoffplatten 4, 5, 6 weisen an den Stoßstellen 7, 8, I s~' 9 Ausnehmungen 40, 41 auf, die sich nur über den oberen Teil I - gemäß Doppelpfeil 42 erstrecken. Mit ihren unteren Teilen 44, | 45, die sich gemäß Doppelpfeil 43 erstrecken, stoßen die bei den Schaumstoffplatten 5 und 6 an der Stoßstelle 7 unmittelbar ! aneinander, und zwar etwa entlang der Längsmitte der Boden- » platte 18. In die beiden Ausnehmungen 40, 41 paßt das Fußstück der Profilschiene 13 formschlüssig und wegen der Außenleiste 23 mit Hinterschnitt. Die Bodenplatte 18 lastet dabei auf beiden unteren Teilen 44, 45 und hält diese nieder. Außerdem lastet die Außenleiste 20 auf der Oberfläche der Schaumstoffplatte 5, ! die so bemessen ist, daß die Außenleiste dort bündig aufsitzt und die Außenleiste 21 auf der Schaumstoffplatte 6, die ei-1 ne Nut 46 aufweist, in die das freie Ende der Außenleiste 21 I paßt.
i* 1 - 6 - A 49 203
I I
'i Die Frofilschiene 13 ist mit Schrauben, zum Beispiel der Schrau- f be 47, in der Längsmitte senkrecht zu der durch die Dachsparren 1 ... definierten Dachebene, die Deckplatte 17, die Zwischenplatte 19 und die Bodenplatte 18 sowie die Schaumstoffplatten 5, 6 durchsetzend in die Dachsparren geschraubt..
Die Schaumstoffplatten 4, 5, 6 sind vorzugsweise aber nicht unbedingt wie bei diesem Ausführungsbeispiel mit aufkaschierten Tragplatten 50, 51, 52 unterlegt. Die Tragplatten, die vorzugsweise Holzspanplatten sind, sind rechteckig und genauso groß wie die zugehörigen Schaumstoffplatten. Sie schließen mit ihren ! . parallel zur Zeichenebene der Figur 1 gelegenen Rändern bündig ! mit der zugehörigen Schaumstoffplatte ab, sind jedoch entlang X ihrer anderen, parallel zu den Stößen 7, 8, 9 verlaufenden Rän der versetzt, so daß sich entlang des einen, im Beispiel des firstseitigen Randes, ein überstehender Streifen 53, 54 ergibt, während am gegenüberliegenden Rand die Tragplatte entsprechend * zurücksteht und Platz für den überstehenden Streifen der nächst folgenden Tragplatte bietet.
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Die Schrauben, wie zum Beispiel die Schraube 47, durchsetzt die Tragplattenschicht nicht an den Stoßstellen, zum Beispiel der Stoßstelle 55, der Tragplatten, sondern etwas daneben im Bereich des überstehenden Streifens 54, wodurch die Stabilität begünstigt ? ^ wird.
i ' - Die Kopfstücke der verlegten Profilschienen 12, 13 übernehmen zusammen mit der im Firstbereich vorgesehenen Winkelprofilschie— ne 37 die Funktion der bei bekannten Dächern vorgesehenen Dachlatten und gestatten es, die Dachdeckelemente einzuhängen wie in Dachlatten. Eine Konterlattung ist entbehrlich, weil die erforderliche Entlüftung durch die vorgesehenen Entlüftungsdurchbrüche erfolgen kann. Die Entlüftungsdurchbrüche bieten außerdem ( einen Wasserabfluß für Kondens- oder Schwitzwasser, das auf der >
Oberseite der Schaumstoffplatten entlang über die Zwischenplatten, . zum Beispiel die Zwischenplatte 19, durch die Entlüftungsdurch-brüche,.zum Beispiel die Entlüftungsdurchbrüche 26 bis 30, nach * - 7 - A 45 203 I 'unten abfließt. In einer air. unteren Dachrand vorgesehenen Ab- schlußleiste 55 sind zweckmäßig diesen Wasserabfluß fortsetzen-! de Wasserabflußkanäle 57 vorgesehen.
i
Bei den nachfolgenden Querschnittsdarstellungen der Profile in den Figuren 5 bis 9 ist jeweils die rechte Seite die Firstseite .
Die in Figur 5 dargestellte Profilschiene unterscheidet sich von der aus Figur 1 bis 4 durch die einfachere Ausgestaltung der der Außenleiste 23 entsprechenden Außenleiste 60 und durch das Fehlen einer der Außenleiste 21 entsprechenden Außenleiste sowie durch die Verankerung. Für die Verankerung ist eine Spezialschraube vorgesehen, die durch ein genügend großes Loch in der Deckplatte 61 mit ihrem Kopf hindurchgesteckt ist und mit einer Schulter 62 auf der Bodenplatte 63 aufsitzt und außerdem unter Zwischenlage eines nachgiebigen Ausgleichsringes 64 mit ihrem Kopf 65 auf der Zvischenplatte 66 aufsitzt. Bei dieser Art der Verankerung wird die Bodenplatte 63 unmittelbar nieder-j gedrückt.
i
Figur 6 zeigt eine Profilschiene mit einer Außenleiste 70 wie die Außenleiste 60 aus Figur 5. Im übrigen ist die Profilschiene nach Figur 6 ausgebildet wie die nach Figur 3. Es ist jedoch eine andersartige Verankerung vorgesehen, und zwar sind die Schrauben, wie zum Beispiel die Schraube 71, mit ihrem Kopf durch entsprechende Durchbrüche in der Deckplatte 72 und in der Zwischenplatte 73 hindurchgesteckt und sitzen mit ihrem Kopf auf der Bodenplatte 74.
Bei der Profilschiene nach Figur 7 ist zusätzlich eine Außenleiste 81 vorgesehen, die so ausgebildet ist wie die der Außenleiste 23 entsprechende Außenleiste 82 auf der anderen Seite.
Im übrigen ist die Profilschiene nach Figur 7 genauso ausgebil-I det wie die Profilschiene nach Figur 3, wird aber anders ver ankert, und zwar mit einer schräg durch die Außenleiste ge-• steckten Schraube, wie zum Beispiel die Schraube 83.
. —V * * i - 8 - A 49 203
Figur 8 zeigt eine Profilschiene 101, deren Kopfstück 102 im Querschnitt die Form eines rechtwinkligen Dreiecks hat. Die sich entlang der einen Kathetenseite erstreckende Platte ist Teil der Zwischenplatte 103 und liegt auf der Schaumstoffplatte 104 flach auf und ist zum firstseitiaen Ende verlängert zu einer Leiste 105, die in eine entsprechende Nut 106 der Schaumstoffplatte 107 formschlüssig paßt. Die sich entlang der zweiten Kathete erstreckende Seitenplatte 108 weist auf ihre ganze Länge verteilt rechteckige Durchbrüche 109, 110, m auf, die bis auf die Zwischenplatte 103 reichen. Diese Durchbrüche 109, 110, 111 fluchten in Richtung des Pfeils X mit ebenfalls bis auf die Zwischenplatte 103 reichenden, genauso geformten Durchbrüchen 112 einer der Dreieckshypotenuse entsprechenden Seitenplatte 121. Die Durchbrüche dienen zur Entlüftung und ermöglichen den Ablauf von Schwitzwasser oder dergleichen ent- i j lang der Oberflächen 113, 114 der Schaumstoffplatten 104, 107.
f Zwischen den aneinanderstoßenden Schaumstoffplatten erstreckt sich das Fußteil 115 der Profilschiene 101. Das Fußteil 115 besteht aus einem zur Seitenwand 102 planparallelen, durchgehenden, flachen Steg 116, der an seinem unteren Ende rechtwinklig abgewinkelt ist zu der Fußleiste 117, die auf den l Dachsparren 118 flach aufliegt und mit Ankern 119 festge- | schraubt ist. Für die Fußleiste 117 ist eine Ausnehmung 120 an der Schaumstoffplatte 107 vorgesehen.
‘ Die Profilschiene 101 paßt mit ihrem Fußteil 115 formschlüssig zwischen die aneinanderstoßenden Schaumstoffplatten 104, 107- « I Das Kopfstück 102 dient entsprechend wie das Kopfstück 24 der (Prof ilschiene 1 3 aus Figur 3 zurr. Auflegen und Anhängen von den Dachelementen 33, 34 entsprechenden Dacheiementen und liegt | formschlüssig auf der Schaumstoffplatte 104, die entsprechend * geformt ist wie die Schaumstoffplatten 5 und 6 aus Figur 3, so é daß ein vom First abfallend geneigter Wasserabfluß entsteht | / aus der Oberfläche 113, der Oberfläche der Zwischenplatte 1C3 | und der Oberfläche 114.
« - 9 - A 49 203
Die Schaumstoffplatten 104, 107 und die Profilschiene 101 können, entsprechend wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 mit einer Tragplatte 50 unterlegt sein.
Die Profilschiene 101 kann aus Kunststoffprofil oder aus gebogenem Aluminiumblech bestehen; sie besteht aber vorzugsweise aus gezogenem Aluminiummaterial, in das die Durchbrüche später eingeschnitten sind.
Das Ausführungsbeispiel nach Figur 9 unterscheidet sich von ! dem Ausführungsbeispiel nach Figur 8 nur dadurch, daß der dem Fußteil 115 entsprechende Fußteil 125 nicht ganz bis an den unteren Rand der den Schaumstoffplatten 104, 107 entsprechenden Schaumstoffplatten 134, 137 reicht. Der sich dadurch ergebende Abstand zwischen der Fußleiste 126 und der Dachsparre 127 ist durch eine zwischengelegte Holzleiste 128 überbrückt, die gemeinsam mit der Fußleiste 126 durch den Anker i29 an ! der Dachsparre 127 verschraubt ist. Diese Holzleiste 128 ist vorteilhaft, vor allem im Falle daß die der Profilschiene 101 entsprechende Profilschiene 130 aus Metall besteht, weil sie dann die durch -das Metall gebildete Wärmebrücke thermisch isoliert.
I Die anhand der Figuren 3 und 5 bis 10 erläuterten Alternati ven der Ausgestaltung der Profilschienen und der Verankerung können auch miteinander in weiteren Abänderungen kombiniert .angewendet werden.
: Ji i · i r t \ 1

Claims (5)

1. Dämmverbundschicht für Steildächer mit einer auf die Dachsparren verlegten, durchgehenden Lage aus rechteckigen Schaumstoffplatten, über die ragend, sich horizontal erstreckende Dachlatten verlegt sind, die mit in die daruntergelegenen Dachsparren getriebenen Ankern befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachlatten die Kopfstücke ( 24, 102 ) von Profilschienen ( 12, 13, 101 ) sind, deren Fußstücke ( 25, 115 ) formschlüssig zwischen je zwei an einanderstoßende Schaumstoffplatten (5, 6,104,107) eingepaßt sind, und daß in den Kopfstücken ( 24, 102 ) 5 von der einen Profilseitenwand ( 15, 121 ) zur gegenüber-, liegenden Profilseiten wand ( 16, .102 ) durchsetzende Ent lüftungsdurchbrüche (26,27, 109-112) vorgesehen sind.
2. Dämmverbundschicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene ( 12, 13, 101 ) als Hohlprofil aus gebildet ist und daß die Entlüftungsdurchbrüche (26,27,109-112 nach unten bis auf eine durchgehende, zwischen Kopfstück ( 24, 102 ) und Fußstück ( 25, 115 ) sich erstreckende Zwischenplatte- (i9, 103 ) der Profilschiene reichen, die mit der Oberseite der Schaumstoffplatten (5,6, 104,107) einen durch die Entlüftungsdurchbrüche führenden Wasserabfluß bildet. 1 2 1 $ Dämmverbundschicht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil ( 101 ) die Querschnittsform eines Dreiecks aufweist und mit der der einen Dreiecksseite entsprechenden Seitenplatte Teil der 'Zwischenplatte ( 103 ) ist. 2 Dämmverbundschicht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene ( 12, 13 ) ein Hohlprofil mit langgestrecktem Rechteck aufweist, dessen lange Seiten durch die Profilseitenwände bildende Seitenplatten ( 15, 16 ) ï*V - Π _ A 49 203 ' fc und dessen kurze Seiten dure'1' eDeckplatte ( 17 ) und eine Bodenplatte ( 18 ) gebildet sind, und daß die Zwischenplatte ( 13 ) '-ich zur Deckplatte ( 17 ) und Bodenplatte ( 18 ) pi^iparallel erstreckt und eine : Trennwand zwischen Kopfstück und Kußstück bildet. i
5. Dämmverbundschicht nach eine- ^er vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dal- mindestens zwei seitlich angesetzte Außenleisten (20, 21,i«M05;117 ) vorgesehen sind, von denen mindestens eine in eirt formschlüssig passende Ausnehmung der angrenzenden Sck£U“.stoffplàtte eingelassen wist.
6. Dämmverbundschicht nach Ansptu^h 5, dadurch gekennzeich-net, daß der firstseitig gelegen Sand der Zwischenplatte [ ( 20, 103 ) als Außenleiste ( ‘ 105 ) verlängert ist | und in die angrenzende Schaumstd"”-platte ( 6, 107 ) einge- ! lassen ist. i 7. Dämmverbundschicht nach eine· 1er Ansprüche 2 bis 6, da- Î | durch gekennzeichnet, daß der c- Fist ( 11 ) abge- | wandte Teil der Zwischenplatte 22, 109 ) auf der zugehö- l rigen Schaumstoffplatte liegt.
8. Dämmverbundschicht nach eine'· -er Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am f-->" Ende des zwischen zwei aneinanderstoßenden SchaumstofP-^tten ( 104, 107 ) ragen- 5 den Fußteils (115 ) eine First ragende Außenleiste (117 ) befestigt ist, dure eie die Anker ( 119 ) zum Befestigen der Profilschie' \ 101 ) getrieben sind. 4 9. Dämmverbundschicht nach ein? -er vorhercenenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, c- ~-e Schaumstoffplatten ( 5, 6 ) mit einer aufka?' -rten, eine glatte Unterseite aufweisenden, formstabil- ragplatte ( 51, 52 ) unterlegt sind, die jeweils ge·groß ist, wie die zu- i i I -12- A 4S 203 \ ί * » j gehörige Schaumstoff platte ( 5, 6 ) jedoch entlang |; des einen, sich entlang einer Profilleiste ( 12,13 ) Si erstreckenden Randes ( 53 ) der Schaumstoffplatte *· ( 4, 5 ) übersteht und am gegenüberliegenden Rand î entsprechend zurücksteht. ’ 10. DämmverbundSchicht nach einem der vorhergehenden An sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verlegeabstand i zwischen benachbarten Profilschienen ( 12, 13 ) he- ! stimmenden Abmessungen der Schaumstoffplatten ( 4, 5 ) der Decklänge der zu verlegenden Dachdeckelemente I ( 30, 32 ) angepaßt ist. I / ! Ï ί , ( '
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2526831A1 (fr) * 1982-05-15 1983-11-18 Schiele Max Panneau d'isolation thermique notamment pour toiture
FR2550814A1 (fr) * 1983-08-18 1985-02-22 Schiele Max Corps d'appui pour plaques de couverture de toit

Cited By (2)

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