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DEP0041158DA - - Google Patents

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Publication number
DEP0041158DA
DEP0041158DA DEP0041158DA DE P0041158D A DEP0041158D A DE P0041158DA DE P0041158D A DEP0041158D A DE P0041158DA
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DE
Germany
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carpet
loops
thread
carpets
pulled
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Description

iÖrta|.Jphannes Fritze . Dr.Werner Koch
Patentanwälte
, Steinstraße 23
Jacob Ghristensen Schmidt, Sonderborg, Ringridervej 68,
Danemark.
Teppich oder Teilstuck eines Teppichs.
Die Erfindung betrifft einen Teppich oder ein Teilstück eines Teppichs, z.B. einen Smyrna-Teppich, bei dem Fadenschleifen durch eine vorher hergestellte Unterlage gezogen werden.
Der Teppich nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage aus einer Gummibahn oder einer ähnlichen biegsamen Bahn, z.B. aus Kunststoff, besteht. Im Gegensatz zu bekannten Teppichen dieser Art, bei denen die Unterlage im allgemeinen aus Gewebe besteht, hat ein Teppich oder ein Teilstück eines Teppichs nach der Erfindung den Vorteil, dass er in Stücke gewünschter Grb'sse oder Gestalt geschnitten werden kann, ohne Gefahr zu laufen, dass der Teppich ausfasert.
Weiter wird erreicht, dass ein grosser Teppich in einfacher Weise dadurch hergestellt werden kann, dass man mehrere Teppichbahnen vereinigt, die nicht miteinander vernäht zu werden brauchen, die vielmehr lose liegen oder nur durch einfache Verbindungsmittel miteinander verbunden werden können, z.B. durch einige Stiche oder Klammern. Im Gegensatz hierzu war es bei bekannten Teppichen dieser Art gewöhnlich notwendig, zur Herstellung eines grösseren Teppichs Teppichlsngen zusamren zu nahen, ds das Zusammennähen kleiner Teile dieser bekannten Teppiche wegen der Gefahr des Ausfaserns nicht empfehlenswert war.
Dadurch, dass man nach der Erfindung getrennte, kleine Teüpichbahnen zu einem grossen Teppich vereinigt, wird erreicht, dass eine einzelne abgenutzte Teppichbahn durch eine neue Teppichbahn oder eine weniger abgenutzte Teppichbehn von eine* Teil ausgewechselt oder ersetzt werden kann, wo die Abnutzung nicht sichtbar ist, während es bei den bekannten Teppichen in solchen Pellen gewöhnlich notwendig war, eine ganze Teppichlange zu ersetzen.
Weiter wird durch Vereinigen mehrerer Teppichbahnen zu einem grossen Teppich ermöglicht, Teppiche mit einfachen geometrischen Mustern und verschiedenen Farben oder·· Farbtönen dadurch zu erzielen, dass die einzelnen Teppichbshnen aus Garnen gleichmassiger Farbe hergestellt werden, wodurch die Herstellung verbilligt wird. Diese Teppichbahnen können in verschiedenen Formen gestaltet oder geschnitten sein, z.B. als kreisförmige, ringförmige oder vieleckige Bahnen, die dann zu dem gewünschten Muster zusammengesetzt und z.B. durch einige zwischen den einzelnen Teppichbahnen vorgesehene Klammern befestigt werden.
Nach der Erfindung wird vorzugsweise die Unterlage mit Lochern versehen, durch welche die Fadenschleifen gezogen werden. Hierdurch wird vermieden, dass man die Locher während des Einnähens der Fadenschleifen herstellt, was zur Folge heben kann, dass die Unterlage so geschwächt wird, dass sie leicht zerreist, möglicherweise bereits, wenn die Fadenschleifen durchgezogen werden.
Die Teppiche dieser Art können üblicherweise auf ihrer Unterfläche mit einem Klebstoff versehen werden, um die Schleifen so fest zu legen, dass sie nicht herausgezogen werden können.
Gewöhnlich wird, hierzu Lack benutzt, jedoch ist auch das Tränken mit einer Latexpaste bekannt, die gleichzeitig den Vorteil bietet, dass der Teppioh nicht auf der Unterlage gleiten kann, was bei losen Teppichen, z.B. Bettvorlegern, von besonderer Bedeutung iat.
Nach der Erfindung wird es indessen besonders bevorzugt, die Unter flachs eines Teppichs oder einer Teppichbahn mit einem Ueberzug einer Latexpaste zum Pestlegen der Fadenschielfen zu versehen, da ein solcher Ueberzug an der Gummibahn weit besser als Lack haftet. Ausser den gewöhnlich durch den Lstexüberzug erreichten Vorteilen bietet ein solcher Ueberzug bei Verwendung mit einem Teppich nach der Erfindung den wBiteren Vorteil, dass der Teppich ohne Gefahr des Verfaulens auf eine verhaltnism'assig feuchte Unterlage gefegt werden kann, wodurch er gegen die Feuchtigkeit isoliert wird, da die Letex~>aste in Verbindung mit der Gummibahn das Durchdringen der Feuchtigkeit zur Ober flache des Teppichs verhindert.

Claims (4)

Patent ansprüohe:
1) Teppich, z.B. ein Smyrna-Teppich, mit Fadenschleifen, die durch eine vorher hergestellte Unterlage gezogen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlege aus einer Gummibahn oder einer ähnlichen biegsamen Bahn, z.B. aus Kunststoff besteht.
2) Teppich nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Locher in der Bahr, durch welche die Fadenschleifen gezogen werden.
5) Teppich nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Unterfläche in an sich bekannter Weise einen Ueberzug aus Latexpaste aum Festlegen der Fadenschleifen hat.
4) Teppich nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er aus mehreren einzelnen kleinen Teppichbahnen besteht.

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