DEP0026588DA - Wasserfahrzeug - Google Patents
WasserfahrzeugInfo
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Description
Friedrich Meyer, Schiffbau-Ingenieur, Harkenberg 2 92.
" Wasserfahrzeug. "
3-egenstand der Erfindung ist ein vorwiegend als Schlepper, Personen-, Aufsichts-, Fährboot und dgl. verwendbares Wasserfahrzeug,
das aus. einem kombinierten Schiffskörpersystem besteht, dessen wasserberührte Flächen von röhrenförmigen
Schwimmkörpern gebildet sind. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß dieses Schiffssystem aus zwei steuerbaren
■ Seitenschwimmern., die die überbrückenden. Decksauf baut en,, die Ausrüstung usw. tragen, also dem "Tragschiffteil1' und einem
oder mehreren besonderen Schwimmern von Stromlinienform, dem 11 Antriebsschwimmerteil", zusammengesetzt ist. Letztere dienen
als seIbstschwimmende Träger für die Antriebsmaschinen - und Propelleranlagen - und zur Aufnahme des Betriebsstoffes. Die
Antriebsschwimmer sind erfindungsgemäß in loser Verbindung mit den Seitenschwimmern., ohne diese zu belasten und können getrennt
in das System ein- und ausgefahren werden, insbesondere zwecks Reparatur und Auswechslung.- Dadurch ist es möglich, z.B. bei
einem Schiffspark Eeserve-Antriebsschwimmer zu halten, die .jederzeit eingesetzt werden können, so daß das Schiff während
einer Maschinenreparatur in Dienst bleiben kann. Zum Stabilisieren der Antriebsschwimmer beim Bin- und Ausfahren sind Hilfsschwimmer
vorgesehen, die an ersteren lösbar seitlich angebracht werden.
Gemäß der Erfindung sind derner die Antriebsschwimmer teilweise als Brennstoff- bzw. Betriebsstoffbehälter ausgebildet,
die gegebenenfalls von einem auf dem Tragschifft eil gelagerten Hilfs-Brennstoffbehälter aus selbsttätig nachgefüllt werden,
damit
damit die Schwimmer im Gleichgewicht bleiben.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die Antriebsschwimmer so bemessen bezw. angeordnet sind, daß
die von ihnen getragenen Propeller zwischen den seitlichen Tragschwimmern und vor den hinteren Enden derselben liegen. Dadurch
wird nicht nur eine verkehrstechnisch unbedingt sichere Propellerlage, sondern in Verbindung mit der verhältnismäßig
geringen T/ass erver drängung auch ein außerordentlich günstiger, ****=*- Wasserzulauf zu den Propellern erreicht, der einen
guten Propulsions-Wirkungsgrad gewährleistet. .gd erIät, uih
p^m&i ΰΒΐΆν\ΡΊ —r r t' rA ncrminnr rhrn t"f Infix
dta^...^hF;s(->ff"*iTifiQi ή 1' n Fp4 ■ Srforderlich
enfalls können an den Schwimmern noch 0?ragflachen zur Aufnähme des Propell er Schubes, die ein Vertrimmten .der Schwimmer"
beim Arbeiten des Propellers verhindern, angebracht sein* Zum Schutz der Propeller gegen Grundberührung ist von. diesen
ein Gegenpropeller angeordnet:, dessen oberer Arm am I rag schiff befestigt sein kann, um Tiefgangsänderungen des Propellers zu
verhindern.
Die seitlichen Tragschwimmer tragen das Gewicht der erforderlichen Ausrüstung, Einrichtung, Mannschaft und Zuladung.
Sie übernehmen die Stabilität des gesamten Schiffssystems und können erfindungsgemäß mit Seitenkielen zur Verminderung der
Abtrift bei Seitenwind versehen sein.
Der durch die Erfindung erreichte technische Portschritt ergibt sich a-tt-frer aus dem vorstehend bereits Angeführten,
nun ili ip,n 1 JJIIiJl' IHlI 1-1 III
CXtA. W -X-'\J -ii ρ-, ν·' J-J-\*· ν iJ-i· '■* .
>Burch Aufteilung der üblichen Schiffsform in
CXtA. W -X-'\J -ii ρ-, ν·' J-J-\*· ν iJ-i· '■* .
>Burch Aufteilung der üblichen Schiffsform in
fache, le>3!^ht herzustellende Glieder entsteht Erß^irnis an Werk
stoffen und Hl^stellungskosten. Die Baukosjt-rfieines Schiff ssyötems nach der Erfindung betragenj2*cretwa 25-40^ derjenigen
eines normalen SchiffskG*2igersgit?icher Leistungsfähigkeit. Die Maschinen- und Propeji^^raasi^gen können in die Antriebsschwimraer
in derji^rtcstatt eingebatMssj^erd.en. Das bedeutet gegenüber d^rr^ma.schinenbaulichen Montagen^Hif^der Helling
sent liehen Zeitgewinn, zumal schon in der*»^erkstatt .e Ant rieb s s chwimmer schwimmfertig hergestellt w|
Da Maschine■und Betriebsstoff im Antriebsschwimmer beieinander
ander liegen, sind Rohrleitungen kaum erforderlich, jedenfalls fallen kostspielige verwickelte Leitungsanlagen gänzlich fort..
Die Reparatur einer schadhaften Antriebsmaschine hat praktisch keinen Ausfall des Schiffes im Fährdienst zur
Folge. Kleinere Reparaturen können an Bord ausgeführt werden.
| lährcnd »ein narmnlrr | M | ^# | g-e-in- | -rar- | *■ | fe4fflffi- |
| inn>— | gg- d-C" | |||||
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Das Fahrzeug kann durch Verwendung eines oder mehrerer Antriebsschwimmer von entsprechender Leistung leicht an die
erforderliche Maschinen- bzw. Fahrtleistung angepaßt werden. Yorteilhaft lassen sich auch hinsichtlich Anschaffungs- und
Betriebskosten billigere Maschinenanlagen, d.h.'Maschinen hoher Drehzahl mit Untersetzungsgetrieben einbauen.
p 3gM-jg4si'@rt»
Es'wird ein einfacherer, hölzerer Ausbau und bessere Einrichtungsmöglichkeit der Wohnaufbauten durch gerade Wände gegenüber
den Unterdecksräumen einer normalen Schiffsform erzielt. Dabei ergibt sich ein wesentlich angenehmerer Aufenthalt an
Bord, als z.B. in den Unterdecksräumen, normaler kleiner Schiffe, wo die Temperatur im Sommer unerträglich werden kann.
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-ι ι -rn^nt.
.Die Zeichnung zeigt schematisch Ausführungsbeispiele, und zwar ist ein beispielsweise als Schlepper dienendes Wasserfahrzeug
gemäß der Erfindung in Fig. 1 in einer Seitenansicht, in Fig. 2 im Grundriss und in Fig. 3 in einer. Endansicht, vom hinteren
Ende gesehen, dargestellt. Pig* 4 ist ein Teil-Grundriss einer Ausführungsform mit zwei Antriebsschwimmern, wobei einer
derselben ausgefahren gedacht ist. Fig, 5 und 6 zeigen im Grundriss und Aufriss einen Antrieb»schwimmer, und Fig. 7 ist
eine Endansicht eines AntriebsSchwimmers mit HiIfsschwimmern.
Wie aus Fig.. 1-3 ersichtlich, besteht das Schiffssystem aus zwei röhrenförmigen Seitenschwimmern b,b, die durch Stroralinienruder
c oder Ruder anderer Art gleichmäßig steuerbar
sind.
sind, und beispielsweise einem dazwischen liegenden Antriebsschwimmer a von Stromlinien- oder Tropfenform. Die Seitenschwimmer
b tragen auf einer Verbindenden Plattform f die Aufbauten d (Steuerhaus, Aufenthaltsräume) und gewährleisten die
Stabilität des Fahrzeuges«, Sie sind mit Kielen c zur Verhinderung von Abtrift versehen. Der Schwimmer a, der im
einzelnen in Fig. 5 und 6 dargestellt ist, enthält Me Antriebsmaschine 1 und. die Propell er anlage g sowie den erforderlichen
Betriebsstoff. Als Betriebsstoffbehälter sind beispielsweise die beiden. Endteile k,k des Schwimmers ausgebildet,. Die Bedienung
der Maschinenanlage geschieht vom Steuerhaus aus. Der Antrieb erfolgt mittels Brennkraft- oder elektrischer Maschinen.
Der Schwimmer a samt den Maschinen- und Propelleranlagen sowie ■dem Inhalt der Betriebsstoffbehälter schwimmt auf sich und ist
dabei so tief getaucht, daß der Propeller unter Wasser liegt und nur der Oberlichtaufbau austaucht. Die Verbindung des Antriebsschwimmers
mit den Seitenschwimmern ist eine solche, daß er mit diesem lösbar verbunden ist, ohne sie gewichtsmäßig zu
belasten, ferner derart, daß er selbständig aus dem System brb„f
herausschwimmen kann, um z.B. bei Maschinenschaden zwecks Reparatur zur Werkstatt gebracht und durch einen Eeserveschwimmer ersetzt zu
werden, der in das Syst em.eingefahren wird. Zu diesem Zwecke ist beispielsweise in der Plattform f ein Ausschnitt m (Fig* 4) vorgesehen,
in den der Schwimmer a mit seinem Oberlichtaufbau r einfährt. -Durch einen beliebigen Verschluss oder ein Widerlager am
offenen Ausschnittende, beispielsweise einen vorzuschiebenden oder zu kuppenden Querbalken ρ wird der Schwimmer mit dem System, lose
gekuppelt. Hach Entfernung des Verschlusses kann der Antriebsschwimmer aus der öffnung ausfahren. Zur Stabilisierung, des Antriebsschwimmers
während seiner Sin- und Ausfahrt wird er mit seitlichen Hilf.sschwimmern i,i (Fig, 5 und 7) lösbar verbunden,
lach stattgefundener Ein- und Auskupplung werden diese Schwimmer wieder i^ntäfernt. Ferner ist der Antriebs Schwimmer am Vorderende
mit 5*&@4^®fe*» η zum Schutz g c ujoyejr-irfr'i Beschädigungen versehen. Um kleinere Reparaturen an der
Maschinenanlage an Bord vornehmen zu können, sind im Aufbau des Motorschwimmers Niedergänge q vorgesehen.
Der Oberlichtaufbau r ist oberhalb der Wasserlinie abnehmbar,
um
■um in derWerkstatt "besser an der Maschinenanlage arbeiten zu können.
Auf dem Tragschiff b,b ist noch ein, beispielsweise unterhalb des Steuerhauses angeordneter, Hilfsbrennstoffbehälter h
(Pig. l) gelagert, der die Hauptbrennstoffbehälter k im Antriebsschwimmer entsprechend dem Verbrauch selbsttätig nachfüllt und
sie dadurch im Gleichgewicht hält..
In Fig. 1 und.2 ist mit e der Angriffspunkt des Schlepphakens angedeutet.
Claims (9)
1. Wasserfahrzeug:, dessen wasserberührte Flächen von röhrenförmigen Schwimmkörpern gebildet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß sich zwischen zwei, Deck und Aufbauten (f,d) tragenden, steuerbaren, röhrenförmigen Seitenschwimmern (b,b) mindestens
ein stromlinienförmig gestalteter Schwimmer (a) befindet, der die Antriebsmaschinen- und Propelleranlagen trägt.
2. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Antriebsschwimmer (a) auswechselbar mit den seitlichen
Tragschwimmern (b,b) verbunden und selbständig ein- und ausfahrbar sind, ohne die Tragschwimmer gwwichtsmäßig zu belasten.
3. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Antriebsschwimmer (a) zwecks Stabilisierung
beim Ein- und Ausfahren mit Hilfsschwimrnern (i) lösbar zu verbinden sind.
4. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1-3,.dadurch gekenn&aich-
die Antriebs schwimmer (a) mit T-^agfTpch-^n (n/ygegen s versehen sind.
5. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der odpr die von dem oder den Antriebsschwimnern (a) getragenen Propeller (g) zwischen den seitlichen Tragschwimmern (b,b) vor
den hinteren Enden deselben liegen.
6. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endteile (k,k) der Antriebsschwimmer (a) als Brannstoff-
bzw. Betriebsstoffbehälter ausgebildet sind.
7. Wasserfährzeug nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschwimmer (b,b) einen Hilfs-Betriebsstoffbehaltpr
(h) tragen, der die Hauptbetriebsstoffbehälter (k) des oder d^r Antriebsschwimmer (a) selbsttätig nachfüllt·
8. Wasserfahrzeug nach Ansprucn 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Tragschwimmer (b,b) mit Kielen (o)
zur Verhinderung von Abtrift versehen sind.
9. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberlichtaufbau (r) des Antriebsschwiimers (a)
oberhalb der Wasserlinie abnehmbar ist»
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