DEP0025216DA - - Google Patents
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Description
Baiter Andres Dortaana, den 20. April
MpI--Ing. Hütteaaonatr.
3E# Srfiadung besieht sich auf'ifaSse tzmaachine« sum Aufbereiten
Ton Kiaeralien, insbesondere Steinkohle und betrifft eine
neue Einrichtung zua Erzeugen der Setsbewegung des Setswaesera.
Me bekannten Setzmaschinen benützen mechanisch hin und her
bewegte Kolben oder öruckluftpulse mm iirzeagen der Setsbewegung.
Bieee Mittel verlangen an einer Seite der Maschine umfangreiche
Maechinengeetelle Hr den Antrieb der Solben, oder Bruckluftsteuerrentils,
ü* erheblichen Platz erfordern und deshalb die übersichtlichiceit
der Maschine beeinträchtigen.
Gemäß der Erfindung 1st zum Zweck der Urzeugung der Setsbewaguög
des ietzwassera is einea Sebenraua des Setzfasses ein umlaufender
H%®U:&l.bm vorgesehen, dem ein umlaufender oder hin und
bmt schwingender. Steuerschieberfzugeordnet ist, daß es während dee
Druckhubes des Flügelkolbene den Baum hinter desselben gegen das
Setzfaß hiß absperrt. Hierdurch wird erreicht, daß das umfangreiche
Maschinengestell ait sämtlichen Maschinenteilen gang fortfällt, sodaS
das Setzbett der Maschine von beiden Seiten frei zugänglich «Ist
und H« Setsaaschinenbühoe HtT Am frei werdenden feil ausgedehnt
werden kann. Der umlaufende FlQgelkolben benötigt nur einen einfachen
Antrieb durch Zahnräder, der als in sich geschlossenes Ganses
leicht abnahabmr am Svtafaß unterhalb der Setsaaschinenbühne angebracht
werden kann.
Gemäß der Erfindung sind am Sebenraua des Set«faesea, in
welchem der flugslkoiben raäinfi* Luftleitungen derart angeschlossen,
daS sie während des Druckhubes des Flügelkolben3 eit dea Mater
demselben liegenden, durch den Steuerschieber gegen das SetefaS abgeschlossenen
lolbenraua in Verbindung stehen. M lie Luftleitungen
sind Eückschlagventile angeschlossen, welche 01% Luft ungedrosselt
tM den fiauai hinter tee Flügelkolben einlassen-und eine das Rückströaen
der Luft drosselnde Hückströmdrosselung aufweisen.
Dadurch wird bei jedem Druckhub des Flügelkolbens ein Luftpolster
in den Nebenraum gesaugt, welches die nach Beendigung des Druckhubes zurückfallende Setzwassersäule- elastisch auffängt und je nach der
Größe der Drosselung der Rückströmöffnung deren Hub bestimmt. Durch
Andern des Riickströmquerschnittes des BücksohlagTentils kann somit
der Hub des Setzwassers den vorliegenden Verhältnissen genau angepaßt
werden. Insbesondere kann der Ruckstromquerschnitt z.B. durch
Schwimmer im Setzbett in der Weise in Abhängigkeit von der Höhe der
Bergeschicht auf dem Setzsieb gesteuert werden, daß er mit wachsendem Bergebett vergrößert wird. Dadurch wird eine selbsttätige Regelung
der Austragsgeschwindigkeit der Berge verwirklicht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. X zeigt die Naßsetzmaschine im Aufriß,
* II zeigt einen Schnitt nach Linie a - b in Fig. I, "HIuIV zeigen verschiedene Arbeitsstellungen des Flügelkolbens
und des Steuerschiebers,
" Υ zeigt die selbsttätige fiegelvorriehtung der Haßsetzmaschine,
" 71 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel des Steuerschiebers.
Das Setzfaß der Naßsetzmaschine ist durch mehrere Querwände
12 in mehrere Querkaramern eingeteilt, die den aus Fig. II ersichtlichen
Querschnitt aufweisen. In der durch die Querwände 12 ebenfalls unterteilten Höhenkammer 13 des Setzfasses verlaufen in Längsrichtung
zwei Antriebswellen 3 und 4, die über ein Zahnradpaar 7 miteinander verbunden sind. Die Wellen sind in den Lagern 5,6 außerhalb
des Setzfasses gelagert. Auf einer von ihnen sitzt die Antriebsriemenscheibe 3. Auf der Antriebswelle 3 sitzt eine der Zahl der
Querkammern entsprechende Anzahl von Flügelkolben 1, während die
Antriebswelle 4 die gleiche Anzahl von Steuerschiebern 2 trägt. Die Steuerschieber sind so angeordnet und ausgebildet, daß sie bei Beginn
des Druckhubes des Flügelkolbens (Fig. II) den in Bewegungsrichtung
hinter dem Kolben liegenden Baum 15 gegen das Setzfaß hin abdichten und diese Abdichtung bis zum Ende des Druckhubes (Fig. HD
aufrecht erhalten. Auf diese Weise wird erreicht, daß das gesamte rom Flügelkolben 1 während seines Druckhubes verdrängten iasserrolumen
in das Setzfaß strömt und dort die Aufwärtsbewegung des Setzwassers verursacht.
An jede Querkammer des lebenraumes 13 sind 2 Luftleitunges
9 und 10 derart angeschlossen, daß sie während des Druekhubes des
Fliigelkolbens 1 mit dem dureh den Steuerschieber 2 gegen das Setzfaß
abgeschlossenen lamm 15 hinter dem Kolben in Verbindung stehen.
In den Luftleitungen 10 sind Rückschlagventile 16 angeordnet, welche
die Luft ungedrosselt in die Bäume 15 einlassen und eine das Rückströmen
der Luft drosselnde Rückströmöffnung aufweisen, deren Querschnitt von Hand einstellbar 1st·
Die Luftleitungen 9 weisen ein gemeinsames Rückschlagventil 17 auf, das wie das Ventil 16 ausgebildet ist, dessen Rückströmöffnung
jedoch,wie unten naher beschrieben, derart in Abhängigkeit von
der Höhe des auf dem Setzsieb liegenden Bergebettes gesteuert wird,
daß sie mit zunehmender Höhe desselben zunehmend geöffnet wird und umgekehrt«
fahrend des Druckhubes des Flügelkolbens 1 wird die Wassersäule im Setzfaß angehoben. Gleichzeitig tritt durch die Luftleitungen
9,10 Luft in die sich Tergrößernden Bäume 15 hinter den Flügelkolben
1 und bildet in den Kammern des Hebenraumes 13 Luftsäcke.
Sobald die Flügelkolben 1 und die Steuerschieber 2 die Räume 15 mit
dem Setzfaß verbinden, fällt die Wassersäule zurück und drägt dabei
die Luft durch die Drosselöffnungen der Rückschlagventile 16,17 aus den iiebenraumkammern wieder heraus, und zwar um so Tollständiger,
je größer die Brossellffnung im lüekschlagYentil ist. Der Bückhub
der Wassersäule ändert sich somit in Abhängigkeit vom Querschnitt der Drosselöffnung. Er 1st um so kleiner, je kleiner die Drosselöffnung
ist· Die in den Kebenräuaen verbleibende Luft gelangt beim
nächsten Druckhub des Flügelkolbens vor diesen und vermindert infolge
seiner Elastizität auch den Aufwärtshub der Wassersäule, sodaß also insgesamt die Hubbewegung des Setzwassers um so kleiner ist,
je fe£2äsKr die Drosselung des Rückschlagventils ist« Dank der beschriebenen
Unterteilung des Setzfasses inv Querkammern kann durch
Einstellen der Drosselöffnung in dem zugehörigen Rückschlagventil
der Setzwasserhub in jeder Querkammer beliebig eingestellt und damit
den Anforderungen an den SetζVorgang genau angepaßt werden.
Der Einstellungsbereich des Setzvasserhubes wird durch Anbringen
Ton regulierbaren Wasserzuflüssen 11 zu den Bäumen 15 noch
erheblich erweitert, denn diese Wasserzuflüsse bestimmen je nach ihrer Sins teilung die in die lammer 15 eintretende Luftmenge τοη
lull bis zum größtmöglichen Volumen.
Dartiberhinaus liefern sie gleichzeitig das für den Setzvorgang bedeutungsTolle
Unterwasser, das bekanntlich eine der Auf- und Abbeweung des Setzwassers überlagerte Aufwärtsströmung im Setζfaß τθγ-ursachia.
Der EüekströmdroBselquersclmitt des den Luftleitungen 9 gemeinsamen
Mcksehlagreniils 17 wird durch einen auf der Bergeschicht
des Setsbettes schwingenden Schwimmer 1Θ gesteuert. Letzterer ist
ober die Hebel 19f 20 mit dem Steuerschieber 21 eines hydraulischen
Kraftverstärker 22 verbunden, dessen Arbeitskolben über das Gestänge
14 im Rückstromdrosselquerschnitt des Ventils 17 verändert. Die
Anordnung der ©estänge14, 19» 20 ist so getroffen, daß der Drossel-Querschnitt
vergrößert wird, wenn die Bergeschicht sich erhöht und damit den Schwimmer anhebt. Die Vergrößerung des Drosselquerschnittes
hat» wie bereits ausgeführt, eine Vergrößerung des Setzwasserhubes
zur Folge und der vergrößerte Setzwasserhub erhöht die Austragsgeschwindigkeit der Bergeschicht. Die legulierrorrichtung rermag
deshalb auch bei schwankendem Bergegehalt der Rohkohle die Bergeschicht im Setzbett selbsttätig konstant zu halten· Durch Einstellen
des Hebeldrehpunktes 23 und,mittels des Schlosses 24, der Länge des Gestänges 14 läßt sich die Beguliervorrichtung auf die rorliegenden
Verhältnisse genau einstellen.
Anstelle des umlaufenden Steuerschiebers 1 kann, wie Fig.VI
zeigt, auch eine hin und her pendelnde Steuerklappe 2a vorgesehen sein, die sich während des Druckhubes des Flügelkolbens durch die
Auftriebskraft eines Schwimmers 25 dicht gegen die Habe des Flügelkolbens
1 legt und durch letzteren entgegen der Auftriebskraft beiseite geschoben wird. Dadurch wird der Antrieb der Steuerwelle 4
erspart.
Claims (5)
- PatentanspruchsImSaetsmascbine.gekeaameiohnet durch einen das Pulsieren des Setswassers hervorrufenden, in eiaem Sebearsöffl (15) des Setifasses umlaufendes Flügelkolbsa (1) in Verbindung mit umlaufenden ©der hin tmd her schwingenden Steuerschiebern (2), die während des Druckhubes der Flügelkolben did Räume (15) hinter denselben gogen das Setsfaß hin absperren.
- 2) l&igetaa&sghine». nach dea Patentanspruch 1,dadürcn gekennzeicliaet, da3 ms den lebsaraim (13) des Setsfasses Lüftleituügsa (9, 10} derart angeschlossen sind» da3 sie während des Druckhubea des Flagelkolbena (1) mit des hinter diesem liegenden, darch am Steuerschieber (2) g^es das SetzfaS abgeschlosseaeo iiolbearaiia (13) in Verbindung stehen/und dal an diese iiohrleituogen hdckschlagvsQtile (16, 17) angeschlossen sind, welche die Luft ungedroijsslt in den Kauüi (15) einlassen und eine das Hückctröcien der Luftdrosselnde Ruckströmoffauog aufweisea.
- 3) laSsetggaachin® aach den Pattataasiprlichea 1 and 2.dadurch gekennzeichnet, daß die drosselnde iuickströaöffiiimg übt iiackschlagvantile (16) τοπ iiand einstellbar ist.
- 4) NaBsetzmaschine aach den Pateatansprjchen 1-5»dadurch gekennzeichnet, da3 die drosselnde r.'dckatrjaöffauog des des Luftleitungen (9) gemeinsamen luckschlagTentil (17λ selbsttätig in Abhängigkeit von &®r Höhe der Bergeschicht -g^Gteueri^yJi!"
- 5) NaBsetaaaschiae aach Patentanspruch 4.dadarch gekeaoseichaet» daß die Hackströmoffnung des Ventils (17) durch, eiaeaauf der Bergeschicht schwimmenden Schwimmer (13) gesteueri*«**©, der die Schwankungen in der Schichthöhe Ober einen KraftTtratärker (21, 22) derart auf das Veatil (17) übertragt« daß dessen HäcfcstrÖaöffnoag mit Eanehmender Bergeochicht vergrößert wird»β) Naßsetzmaschine nach dan Patentansprüchen 4 and 5+dadurch gekennzeichnet, daß die Reguliervorrichtung durch Einstellen des Hebeldrehpunktes (25) und mittels des Schlosses (24) der Länge des Gestänges (14) den vorliegenden Verhältnissen angepaßt werden kann.T) absetzmaschine nach den Patentansprüchen 1-6,dadurch gekennzeichnet, daß an den hinter dem Fliigikolben (1) liegenden Kolbenraum (15) regulierbare Wasserzuflüsse (11) angeschlossen sind·
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